Bandscheiben-Forum

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> Fahrtkostenerstattung zum MDK
augustino
Geschrieben am: Montag, 06.März 2006, 12:53 Uhr


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Aus aktuellem Anlass zitiere ich hier mal aus einem Krankenkassenschreiben.

Nach §65a SGB 1 können Sie auf Antrag Ersatz ihrer notwendigen Auslagen in angemessenem Umfang erhalten.

Auslagen für ein Taxi können erstattet werden , sofern die medizinisch notwendig ist und dies von einem Arzt bestätigt wird.

Bei mir gehts um einen MDK Termin und ich machte meine Kasse darauf aufmerksam, dass ich nicht über einen Privatchauffeur verfüge, ich also die Taxikosten erstattet haben will.

Und gugge da es geht, "staun"

mfg augustino
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augustino
Geschrieben am: Montag, 06.März 2006, 14:16 Uhr


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hallo andreas,

staunen tue ich deshalb weil mir diese erstattung bisher nicht bekannt war. Es wird auch, von der Kasse nicht explitit darauf hingewiesen das man eine Kostenerstattung erhält.

Und nein das hat nicht mein Doc geregelt sondern mir ist einfach der Kragen geplatzt.

Ich war letzten Donnerstag bei der Kasse was abgeben. Als ich heimkam hatte ich die Mitteilung von genau diesem Sachbearbeiter in Kasten das ich zum MDK soll, daraufhin rief ich ihn an und teilte ihm mit. ich erscheine, aber Ihr tragt die Kosten für die anfahrt.

Seine Reaktion, so etwas hätte er auch noch nicht gehabt, er wüsste garnicht ob das geht.

Nach 2 Tagen prüfen wusste er das das geht. Also was sagt mir das, es dürfte eine menge Leute geben die ncht wissen das die Kasse die Anfahrt zum MDK bezahlt . Und es geht nicht ums Taxi, sondern generell um die Anreiskostenerstattung.

Mir jedenfalls war das nicht bekannt !

Also klar gesagt, was du nicht weiss sagen die einem auch nicht unbedingt !

mfg augustino
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Elke
Geschrieben am: Dienstag, 07.März 2006, 05:38 Uhr


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Hallo Augustino,

ich brauchte ja gottlob nur zweimal zu einem Gutachter. Es war einmal die KK und einmal die RV und ich hatte bei beiden Einladungen diesen Hinweis. Vielleicht hat es der Sacharbeiter einfach nur vergessen oder war übereifrig bei Einsparungsversuchen. Aber feige war er, denn er hätte es Dir doch mitteilen können, dass er ein Schreiben mit der Vorladung versandt hat. Warst Du schon beim Gutachter?

Tschau ;) Elke
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Ralf
Geschrieben am: Dienstag, 07.März 2006, 10:05 Uhr


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Huhu augustino,

dieser Paragraph ist nicht nur bei den Krankenkassen anwendbar, sondern trifft auch beim Arbeitsamt oder der Deutschen Rentenversicherung zu. Siehe hierzu §§ 61 und 62 des SGB I

Dann drücke ich Dir mal die Daumen für das MDK-Gespräch!

Liebe Grüße

Ralf :up :up
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augustino
Geschrieben am: Dienstag, 07.März 2006, 10:14 Uhr


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Hallo Elke,

nein da muss ich Freitag hin. es ist, in 1,5 Jahren, mein 3ter MDK besuch und, er hat nie darauf hingewiesen. Voriges jahr haben sie , nachdem Sie dran waren mit Krankengeld, dieses einfach eingestellt. nach dem Motto aushungern hilft, hat aber nicht geholfe, da ich, zum Glück, nicht unbedingt aus dieses angewiesen war. Manchmal ist ne hohe Kante was feines. Klage läuft, sogar eine Strafanzeige, ist aber eine andere Geschichte.

Diese Jahr startet dasselbe, Solange die mein Arbeitgeber, bzw in meinem fall meine Rentenversicherung zahlt, von wegen Umschulung, Lohnfortzahlung leistete war der AOK alles egal, Nun müssen sie Krankengeld zahlen und schwupps. kommt wieder der MDK ins Spiel !

Mal sehen was es dieses mal wird. Ich habe , aus den letzten 5 Wochen 5 Diagniosen, die alles dasselbe sagen, mit geringen abweichungen.

Aber ich wette, laut MDK hab ich nichts.

Dumm ist nur, aus allen Untersuchungen geht, glasklar hervor, das das was diagnostiziert wurde, letztes Jahr, mit grosser Wahrscheinlichkeit auch schon bestand hatte. Und das bedingt durch arbeit die ich nicht hätte machen können, weitere folgeschäden eintraten !

mfg augustino


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augustino
Geschrieben am: Dienstag, 07.März 2006, 10:15 Uhr


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QUOTE (Ralf @ 7.03.2006, 10:05)
Huhu augustino,

dieser Paragraph ist nicht nur bei den Krankenkassen anwendbar, sondern trifft auch beim Arbeitsamt oder der Deutschen Rentenversicherung zu. Siehe hierzu §§ 61 und 62 des SGB I

Dann drücke ich Dir mal die Daumen für das MDK-Gespräch!

Liebe Grüße

Ralf :up :up

Hallo Ralf,

bei der Rentenversicherung war mir das bekannt, das teilt man dir, in jedem schreiben auch mit. Nur bei der Kasse wusste ich es nicht. Leider !

mfg augustino
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Christine
Geschrieben am: Freitag, 10.März 2006, 09:03 Uhr


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Hallo Allerseits, :winke

ich war auch insgesamt 3x beim MDK, die beiden ersten Termine liefen noch über die BKK Mobil Oil, der letzte Termin dann über die GEK.

Die BKK Mobil Oil hat mir seinerzeit keinerlei Hinweis über Fahrtkostenerstattung gegeben und ich wusste es auch einfach nicht, dass ich eine Erstattung hätte fordern können. Als ich dann den Termin über die neue Krankenkasse bekam, lag gleich ein Formular über die Fahrtkostenerstattung anbei! Da es für mich hin und zurück 60 km mit dem PKW sind und die Anbindung mit Bahn und Bus sehr aufwändig wäre, habe ich anstandslos die Fahrtkosten mit dem PKW erstattet bekommen. Übrigens habe ich mich auch immer hinfahren lassen.

So unterschiedlich können die Krankenkassen sein - ich bin schon seit einigen Monaten froh, das ich zur GEK gewechselt habe!!! So wurde von denen z. B. das Krankengeld sehr zügig gezahlt, Verordnungen außerhalb des Regelfalles bei KG müssen nicht extra genehmigt werden.

Für mich kommt die BKK Mobil Oil NIE WIEDER in Frage!!! Die haben das Krankengeld mit zunehmend längerer AU immer schleppender gezahlt, manchmal bis zu 2,5 Wochen nach Einreichung des Auszahlscheines! Und auf Nachfragen kamen dann so blöde Ausreden wie: Ihre Akte liegt beim Teamleiter (Na und? Was kann ich dafür???!!!) oder: Die Abteilung zieht momentan um (Nochmal Na und? Ist das ein Grund, mir mein Geld nicht zu überweisen???!!!) - Ehrlich, ich wurde richtig schikaniert!

Sorry, jetzt bin ich abgeschweift, aber ich ärgere mich heute noch maßlos über diesen "Laden". :boxen grrrrrrrr

Viele liebe Grüße
Christine
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augustino
Geschrieben am: Freitag, 10.März 2006, 12:24 Uhr


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Hallo christine,


nein abgeschweift bist du nicht, solche schikanen kenn ich, habe grade, beim MDK eine hinter mir, aber dazu mach ich gleich ein neues Thema auf, ich bin bei der AOK nur so nebenbei.

Ist den ei KK wechsel, für einen chronisch kranken so ohne wieteres überhaupt machbar. Während der behandlung und des Krankengeldbezugs ?

mfg augustino
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Christine
Geschrieben am: Freitag, 10.März 2006, 12:33 Uhr


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Hallo augustino, :winke

ob der Wechsel innerhalb der Krankengeld-Phase möglich ist, weiß ich leider nicht. Ich habe im letzten Frühjahr eine neue (Ganztags-)Arbeitsstelle angetreten und bin in dieser Zeit gewechselt. Leider habe ich gesundheitlich nicht lange durchgehalten, die Stelle dann wegen Krankheit auch prompt wieder verloren. :weinen Aber so bin ich halt zur GEK gekommen, die haben dann nur noch ein paar Wochen Krankengeld für mich zahlen müssen, seit Ende Sept. 05 bin ich ausgesteuert.

Bin schon auf Deinen MDK-Bericht gespannt! - Ich hatte bei den drei Terminen damals immer Glück (im Unglück) - die haben mich eigentlich immer ordentlich begutachtet, d.h. meine Krankheit nicht "heruntergespielt" (wenn man es so nennen kann?).

Viele Grüße :sonne
Christine
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