Newsletter vom 24.03.2006, 10:30:34

Betreff:

Newsletter März

Banditreffen in Berlin vom 29.09. bis 01.10. 2006

Unser diesjähriges Banditreffen findet in Berlin statt und es haben sich schon viele Mitglieder angemeldet. Wir würden uns freuen, auch Euch in Berlin begrüßen zu können. Das persönliche Kennenlernen und viel Spaß stehen im Vordergrund. Alle Infos zum Treffen findet Ihr im Stammtisch

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=13400

Also, los geht´s, wir warten auf Eure Anmeldung:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=13401

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High-Tech-Arm ermöglicht präzise Schmerztherapie, Anwendung bei Tumoren und chronischen Schmerzen

Innomotion funktioniert direkt im MRT

Heidelberg (pte/22.02.2006/17:15) - Die Abteilung Medizinische Physik in der Radiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) http://www.dkfz.de hat das europaweit erste Assistenzsystem in der Magnetresonanztomografie (MRT) in Betrieb genommen. Das Gerät besteht aus einem mit Druckluft angetriebenen Arm, der an der Patientenliege angebracht ist und in der engen Röhre des MRT minimal invasive Eingriffe präzise durchführen kann. "Das Assistenzsystem Innomotion kann ein Instrument halten und zielgenau ausrichten und unterstützt so den behandelnden Arzt", erklärt Michael Bock, Leiter der Arbeitsgruppe Interventionelle Verfahren des DKFZ, im Gespräch mit pressetext. Die Behandlung direkt im MRT bietet den Vorteil, dass der Arzt anhand der MRT-Schnittbilder den Eingriff genau planen kann und eine ständige Bildkontrolle des Vorgehens hat. Das MRT kommt im Gegensatz zum Computertomographen ohne Röntgenstrahlung aus.

"Zunächst soll das System bei der lokalen Schmerztherapie eingesetzt werden", erklärt Bock. Dabei wird eine dünne Kanüle durch die Haut gestochen, welche die Schmerzmitteldepots direkt zum Organ bringt und sie an die Nervenknoten setzt. Diese Methode ist besonders für die Schmerzbehandlung bei Tumoren und die Therapie chronischer Schmerzen interessant. Den Patienten bleibt dadurch eine medikamentöse Schmerztherapie mit Morphinen erspart. Mittelfristig soll das System gezielt an weitere onkologische Anwendungen wie die Behandlung von Lebermetastasen angepasst und auch bei Gewebeentnahmen eingesetzt werden. "Für Operationen kann das Assistenzsystem grundsätzlich auch verwendet werden, dies ist jedoch eine sehr teure Angelegenheit", erläutert Bock. "Das Problem hierbei ist, dass die Instrumente wegen des MRT nicht magnetisch sein dürfen."

An dem Assistenzsystem arbeiten die Wissenschaftler bereits seit sechs Jahren, berichtet Michael Bock. Zusammen mit der Heidelberger Universitätsklinik für Anästhesiologie hat Bock´s Arbeitsgruppe den High-Tech-Arm bereits im Tierversuch getestet. Die Studien mit Patienten laufen am DKFZ nun an, Auslieferungen des Systems an andere Kliniken in Deutschland und den USA sind bereits geplant. Zur Zeit arbeiten die Wissenschaftler des DKFZ an neuen Technologien für die Instrumentenverfolgung, die es dem behandelnden Arzt ermöglichen sollen, allein durch die Bewegung des Assistenzsystems sowohl das Instrument als auch die Bildgebung steuern zu können.

Das Assistenzsystem wurde von der Firma Innomedic in Herxheim zusammen mit dem Forschungszentrum Karlsruhe und dem Radiologen Andreas Melzer von der Fachhochschule Gelsenkirchen entwickelt. "Das DKFZ ist von Anfang an beteiligt und war schon bei den Materialtests mit dabei", so Michael Bock. (Ende)


Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Verena Töpper
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Tel. +43-1-81140-319

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Professor Dr. Stefan Grond stellt Studie über neue Form der Medikamentengabe vor

Halle. KMF/MLU. Keine Angst mehr vor der Nadel: Bereits seit etwa zehn Jahren sind transdermale (über die Haut) Systeme, so genannte Schmerzpflaster, zur Schmerztherapie im Einsatz. Diese zeichnen sich durch eine kontinuierliche Wirkstoff-Freisetzung über 72 Stunden aus. In der Therapie chronischer Schmerzen erlangte diese Applikationsform eine große Bedeutung, war jedoch bei postoperativen Schmerzen nicht hilfreich. Diese sind durch eine begrenzte Dauer, schnelle Intensitätsveränderungen und eine individuelle Unvorhersehbarkeit gekennzeichnet.

Für dieses Einsatzgebiet wurde nun ein kreditkartengroßes System entwickelt, das mit Hilfe eines elektrischen Stroms über die intakte äußere Haut das Medikament transportiert. Das Medikament wird dabei in einer Elektrode auf der Haut platziert und mit Einschalten des Schwachstroms in die tiefen Gewebeschichten der Haut verschoben und dort vom Körper aufgenommen. Noch sind diese Elektrotransportsysteme für den Wirkstoff Fentanyl (ETS-Fetanyl) nicht im klinischen Alltag einsetzbar. "Ab Mitte 2006 dürfte das System zur Verfügung stehen", sagt Professor Dr. Stefan Grond von der Universitätsklinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Professor Grond leitet eine europaweite Studie, mit welcher die Wirksamkeit des in den USA entwickelten und in Deutschland von der Firma Jansen hergestellten Systems überprüft wurde. An dieser Studie in elf Staaten nahmen etwa 600 Patienten teil, darunter knapp 30 in Halle. Alle litten unter starken Schmerzen nach Operationen etwa im Bauch- oder Thoraxbereich. "Die Patienten waren sehr zufrieden." Auch beim Pflegepersonal stieß ETS-Fetanyl auf eine positive Resonanz. Die Patienten sind nach einer Operation leichter zu mobilisieren und nicht wie bisher an eine Infusionspumpe gebunden, Pflege und Physiotherapie werden erleichtert. Mögliche Fehlerquellen bei der Medikamentengabe können zudem ausgeschlossen werden. In der Behandlung von postoperativen Schmerzen wurde bisher die intravenöse patientenkontrollierte Analgesie (PCIA) angewendet, dabei gibt ein elektronisch gesteuertes Pumpensystem das Medikament ab.

Die Patienten entscheiden beim neuen Elektrotransportsystem selbst, wann sie eine Medikamentengabe zur Schmerzstillung benötigen. Das System wird am Oberarm oder Oberkörper aufgeklebt. Die Patienten betätigen bei Schmerzen eine am System befindliche kleine Taste, über die der Stromkreis geschlossen wird. "Das ETS-Fetanyl zeichnet sich durch eine schnelle Wirksamkeit aus", erklärt der Spezialist für Schmerztherapien. Das Medikament wirkt 100-fach stärker als Morphin. Es wird über die Dauer von zehn Minuten abgegeben.

Während des „Hallenser Anästhesie-Kolloquiums“, stellt Professor Grond die Ergebnisse der Europastudie über die neue transdermale patientenkontrollierte Analgesie (Schmerzausschaltung) der Öffentlichkeit vor. Das System wird vorerst nur in Krankenhäusern zum Einsatz kommen.

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Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor übermäßigem Verzehr

Mohnbrötchen und Mohnkuchen sind in Deutschland sehr beliebt. Jetzt warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (bfR) vor gefährlichen Nebenwirkungen der Mohnsamen. Übermäßiger Konsum könnte zu Bewusstseinsstörungen und Herzkreislaufproblemen führen.

Mohnsamen werden aufgrund ihres typischen Geschmacks gerne für Brot, Brötchen und Kuchen verwendet oder zur Gewinnung von Speiseöl genutzt. Der Samen stammt vom Schlafmohn, aus dem für medizinische Zwecke die Opiumalkaloide Morphin und Codein gewonnen werden. Naturgemäß enthält der Speisemohn zwar nur Spuren dieser Stoffe, Analysen belegen aber, dass die Morphingehalte stark variieren und in letzter Zeit angestiegen sind.

Mohnsorte, Erntezeitpunkt und geografische Herkunft können die Alkaloidmengen beeinflussen, Hauptursache für die deutlich erhöhten Werte dürften aber Verunreinigungen durch Bruchstücke von Samenkapseln oder Milchsaft bei der Gewinnung der Samen sein. Über Lebensmittel könnten so Morphinmengen aufgenommen werden, die im therapeutischen Bereich liegen. "Im schlimmsten Fall kann es bei solchen Dosen zu Bewusstseinsbeeinträchtigungen, Atemdepression und Herzkreislaufeffekten kommen", warnt BfR-Präsident Andreas Hensel.

Um das Risiko für den Verbraucher auszuschließen, hat das BfR im Auftrag des Verbraucherschutzministeriums eine maximale tägliche Aufnahmemenge abgeleitet und einen Richtwert für Morphin in Mohnsamen empfohlen. Bis die Hersteller die Morphingehalte reduziert haben, rät das Institut vom übermäßigen Verzehr stark mohnhaltiger Lebensmittel ab.

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Jeder fünfte Deutsche immun gegen Antibiotika

Antibiotika werden zu oft verschrieben

20% der Deutschen reagieren nicht mehr auf Antibiotika. Der häufigste Grund für die Misere: Ärzte verschreiben die Medikamente zu häufig und falsch.

Antibiotika bleiben immer häufiger wirkungslos: Jeder fünfteDeutsche hat bereits eine Immunität gegen herkömmliche Antibiotika entwickelt. Selbst die so genannten "Reserve-Medikamente", die für Notfälle gedacht sind
und bei schweren Infektionen helfen sollen, bieten keine sichere Hilfe mehr. Denn viele Infekte sprechen selbst auf diese "harten" Antibiotika nicht mehr an.

Ein Grund für die Misere ist das leichtfertige Verordnungsverhalten der Ärzte, berichtet die Zeitschrift VITAL. So verschreiben sie in 80 Prozent der Erkältungsfälle Antibiotika, obwohl die Präparate nur gegen Bakterien nicht aber gegen Viren wirksam sind. "Dieses Verordnungsverhalten geht vollkommen an der für die Antibiotika-Behandlung wichtigen Regel vorbei: so wenig wie nötigund so gezielt wie möglich", betont Professor Winfried Kern vom Universitätsklinikum Freiburg.

Bei Erkältungen, Schnupfen, akuter Bronchitis oder Halsschmerzen nutzten die Medikamente deshalb auch oft nichts. Und obwohl auch eine Grippe nicht mit Antibiotika geheilt werden kann, steigt die Zahl der Verschreibungen mit der Grippewelle jährlich um bis zu 70 Prozent.

Für Patienten ist es wichtig, einige Regeln bei der Einnahme zubeachten. So sollte man die Einnahme nicht vorzeitig abbrechen, auch wenn man sich besser fühlt. Die Präparate sollten regelmäßig in der vorgeschriebenen Dosis eingenommen und keinesfalls für "das nächste Mal" aufbewahrt werden. Und wegen möglicher Wechselwirkungen sollte man sich während der Therapie nicht impfen lassen. Bei der Einnahme von Kalzium- , Eisen- und Magnesium-Präparaten ist es wichtig, einen zeitlichen Abstand von zwei Stunden einzuhalten. Das gilt übrigens auch für die Antibabypille.

WANC 21.02.06

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Gesetzliche Unfallversicherung Für Unglücksraben nur das Beste

Nach einem Arbeitsunfall muss die Berufsgenossenschaft dem Verunglückten die bestmögliche Versorgung bezahlen. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung genügt eine lediglich ausreichende Versorgung nicht, unterstrich das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz.
In dem Fall ging es um eine Frau, der in jungen Jahren 1943 nach einem Arbeitsunfall der Oberschenkel amputiert worden war. Im Laufe der Jahre mussten die Prothesen immer wieder ausgewechselt werden.
Im Jahr 2000 hatte sie ein mikroprozessorgesteuertes Kniegelenk bekommen. Als die Frau zwei Jahre später einen besseren dynamischen Kunstfuß verlangte, lehnte die Berufsgenossenschaft ab. Die Frau habe keinen Anspruch auf die neuesten und teuersten Hilfsmittel, die bisherige Prothese reiche. Dem widersprach das Landessozialgericht. (Az. L 3 U 273/04).

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Schnell wieder fit: Nach Erkältung viel trinken

Freiburg (ddp). Um nach einer schweren Erkältung wieder auf die Beine zu kommen, braucht der Körper viel Flüssigkeit. «Damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt, sollte man mehr als zwei Liter pro Tag trinken», empfiehlt Michael Deeg, Sprecher des deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte.

Besonders geeignet seien energiearme Getränke wie Wasser oder Früchtetee. Eine ausgewogene Ernährung unterstütze die Genesung. Dazu gehöre viel Obst und Gemüse mit Vitamin C wie Orangen oder Grapefruits. «Wichtig ist, dass keine fettreiche Nahrung auf dem Speiseplan steht», sagt Deeg. Auch Belastungen sollten nach einem Infekt sparsam dosiert werden. «Das gilt besonders für Sportler. In den ersten Tagen nach einer Erkältung darf der Puls nicht über 130 steigen», betont der Arzt.

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Weltneuheit: Tumorentfernung ohne Operation

Chemnitz (ddp). Eine weltweit neue Methode zur Behandlung der Bauchspeicheldrüse ist im Klinikum Chemnitz angewandt worden. Dabei sei es gelungen, einen insulinproduzierenden Tumor einer Patientin ohne Operation zu entfernen, wie die Einrichtung am Mittwoch mitteilte.

Ein Team der Inneren Klinik II habe unter ständiger endosonografischer Kontrolle eine Kanüle durch die Magenwand geführt und Alkohol in den Tumor injiziert, um das kranke Gewebe zu veröden. Daraufhin sei die Insulinproduktion dramatisch gesunken und der Tumor vollständig zurückgegangen.

Ohne die neuartige Methode hätte der Tumor bei der 78-jährigen Frau nicht beseitigt werden können, hieß es. Die Patientin sei bis jetzt beschwerdefrei. Der Tumor sei mittels Endosonographie, einem sehr modernen diagnostischen Verfahren, entdeckt worden.

Mit rund 1600 derartigen Untersuchungen pro Jahr verfügten die Ärzte der Klinik für Innere Medizin II bereits über große Erfahrungen. Mit dieser Zahl nehme die Chemnitzer Einrichtung einen Spitzenplatz in Deutschland ein. Zudem könne die Klinik eine neue Anlage der japanischen Firma Hitachi einsetzen, die auf diesem Gebiet technologisch führend sei. Die Weltneuheit des Verfahrens sei auch von Kollegen der amerikanischen Harvard Universität anerkannt worden.

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Zeitung: Ausgaben für Zahnersatz 2005 um ein Drittel gestiegen

Hamburg (ddp). Gesetzlich Krankenkrankenversicherte haben für Zahnersatz im vergangenen Jahr gut ein Drittel mehr bezahlt als noch 2004. Das berichtet die «Bild»-Zeitung (16.02.2006) unter Berufung auf einen Zwischenbericht der gesetzlichen Krankenkassen zu den Auswirkungen der seit 1. Januar 2005 geltenden Festbetrags-Zuschüsse. 2004 erhielten die Zahnärzte danach für Zahnersatz, zum Beispiel für Brücken und Kronen, im Durchschnitt 377,79 Euro Honorar. Dagegen waren es im vergangenen Jahr bereits 520,67 Euro, eine Steigerung von 37 Prozent. Wie die Zeitung weiter berichtet, verzichten nach Feststellung der Kassen wegen der höheren Eigenbeteiligung immer mehr Patienten auf notwendigen Zahnersatz.

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Müde und gereizt? Verdacht auf Eisenmangel

Barendorf (ddp). Wer regelmäßig gereizt ist und sich abgeschlagen fühlt, könnte unter Eisenmangel leiden.

«Besteht der Verdacht, kann der Hausarzt mit einem Bluttest Klarheit verschaffen», sagt Heinz Jarmatz, Mitglied des Bundesvorstands des Deutschen Hausärzteverbandes. Neben Müdigkeit macht sich Eisenmangel durch trockene Haut, brüchige Nägel oder glanzloses Haar bemerkbar. «Auch gerissene Mundwinkel und eine raue, belegte Zunge sind mögliche Symptome», betont der Facharzt für Allgemeinmedizin. Eisenmangel entsteht durch hohen Blutverlust oder eine einseitige Ernährung.

Wird der Mangel erkannt, gilt es, nach den Ursachen zu suchen und diese abzustellen. Gegen die Symptome helfen Tabletten oder Eisensaft. «Parallel dazu sollte man versuchen, Stress abzubauen. Denn der verstärkt die Auswirkungen oft», sagt Jarmatz. Werde die Therapie konsequent befolgt, sollte sich nach etwa 14 Tagen eine deutliche Besserung zeigen.

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Vorsicht bei Medizin-Tips aus dem Internet

Vorsicht ist bei Medikamentempfehlungen aus Internetforen geboten. Viele der Meinungen seien falsch und sogar gefählich, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
In bestimmten Foren könne sich jeder Nutzer als Hobbydoktor betätigen. Zwar gebe der Forentreiber an, das Möglliche zu geben, um Qualität und Authentizität der eingstellten Inhalte zu sichern. Doch garantiere er weder für die Richtigkeit noch für die Glaubwürdigkeit der Beiträge.

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Kassen steigern Präventionsleistungen

Die gesetzlichen Krankenkassen haben die Kriterien zur Präventionsförderung neu festgelegt. Danach ist gerade für Physiotherapeuten das Handlungsfeld größer geworden.
Bewegung und Entspannung, keiner kennt sich da so gut aus wie die Physiotherapeuten, sind erweitert worden: Yoga, Tai Chi und Qi Gong werden nun mit entsprechender Qualifikation auch von Kassen bezahlt.

Kassen steigern Präventionsleistungen http://www.physio.de/php/meldung.php3?id=5934

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Nahrungsergänzungsmittel

Der Griff zur Vitamin-Pille ist verlockend einfach - und oft unnötig. So gibt es in Deutschland keinen Mangel an Vitamin A oder C. Kein Wunder schließlich ist der tägliche Bedarf schon mit einem Glas frischem Orangensaft oder 2 Kiwis gedeckt. Trotzdem gehören gerade Vitamin A und C zu den Kassenschlagern unter den Nahrungsergänzungsmitteln.

Vorsicht: Die Faustformel: "Viel hilft viel." trifft bei Vitaminen und Mineralstoffen nicht zu. Zu viele Vitamine können sogar gefährlich werden. Wer Medikamente einnimmt, sollte bedenken, dass Vitaminpräparate die Wirkung beeinträchtigen können.

Kontrollieren Sie deshalb genau die Angaben auf der Verpackung Ihres Nahrungsergänzungsmittels! Diese Angabe ist Pflicht:

- eine vollständige Zutatenliste und die Nährwertangaben,

- Prozentangaben zur Deckung der empfohlene Tagesdosis,

- die empfohlene Verzehrmenge mit Warnhinweis gegen Überschreitung,

- Hinweis "...kann eine gesunde Ernährung nicht ersetzen.",

- Name und Adresse des Anbieters.

Die Angaben auf den Verpackungen gelten jedoch nur für gesunde Erwachsene und bieten somit nur eine grobe Orientierung.
Wenn eine oder mehrere Angaben fehlen: Finger weg von diesem Produkt!
Auch bei Anbietern aus dem Ausland und Produkten per Postversand sollten Sie vorsichtig sein. Denn hier gelten nicht immer die deutschen Richtlinien.

Wer sich ausgewogen ernährt, ist mit meist allem versorgt, was er braucht.

Trotzdem kann eine Nahrungsergänzung in bestimmten Fällen sinnvoll sein, z.B. bei Diäten mit weniger als 1 500 KiloKalorien am Tag, während einer Schwangerschaft oder im Alter. Ein Mangel an bestimmten Vitaminen lässt sich aber in der Regel besser durch eine Ernährungsumstellung ausgleichen. Denn in frischen Lebensmitteln wirken Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine im richtigen Verhältnis.
Das kann eine Pille so nicht leisten.

Wiso März 2006

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Studie: Symptomreduktion hält sechs Monate an, Akupressur lindert Rückenschmerz

Akupressur wirkt in der Behandlung unterer Rückenschmerzen effektiver als physikalische Maßnahmen, so neueste Forschungsergebnisse aus Taiwan.
03.03.06 - Wissenschaftler des Institute of Preventive Medicine, College of Public Health der National Taiwan University in Taipei fanden heraus, dass Akupressur bei chronischen unteren Rückenschmerzen nicht nur nützlich, sondern physikalischen Maßnahmen signifikant überlegen ist (BMJ Online).

Das Forscherteam behandelte innerhalb einer randomisierten kontrollierten Studie 129 Teilnehmer, allesamt ambulante Patienten einer orthopädischen Spezialklinik und seit mehr als vier Monaten von Rückenbeschwerden geplagt. Alle Patienten füllten zum Zeitpunkt vor der Einteilung in zwei Therapiegruppen, direkt nach der Behandlung und sechs Monate nach Beendigung der Therapie Fragebögen zum Grad ihrer Beschwerden aus.

64 Teilnehmer erhielten innerhalb eines Monats sechs Akupressurbehandlungen, 65 Patienten wurden verschiedene physikalische Maßnahmen wie Thermotherapie, Infrarot-Lichttherapie, Elektrostimulation oder Bewegungstherapie zuteil – je nach Entscheidung des Therapeuten.
Um gleiche Techniken und einheitliche Praktiken zu gewährleisten, führte ein erfahrener Akupressurtherapeut jede Akupressursitzung durch.

Die durchschnittlichen Scores zur körperlichen Beeinträchtigung lagen nach Therapie in der Akupressurgruppe signifikant niedriger als bei Patienten, die physikalische Behandlungen erhalten hatten, berichten die Forscher.

Wirkungsvoller als physikalische Maßnahmen

Tatsächlich führte Akupressur – verglichen mit physikalischer Therapie – zu 89-prozentiger Reduktion des Beeinträchtigungsgrades. Diese Besserungen hielten über sechs Monate hinweg an. Der Nutzen der Akupressur zeigte sich auch in Variablen wie „Beinschmerzen“, „Schmerz beeinträchtigt normale Arbeit“ und „Fehltage am Arbeitsplatz oder in der Schule“.

Akupressur erwies sich demnach in der Linderung chronischer unterer Rückenschmerzen als effektiver als physikalische Maßnahmen, was sich in Schmerzscores, im funktionellen Status und der Behinderung ausdrückte, schließen die Autoren. Dabei handelte es sich nicht etwa um einen Kurzzeiteffekt, sondern um längerfristige Verbesserungen.

Diese Befunde stützen Ergebnisse vorhergehender Studien, die den Nutzen der Akupressur in der Schmerztherapie belegten.

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Neurodermitis: Entspannung schafft Abhilfe

Mönchengladbach (ddp). Viele Neurodermitiker erkennen ihren aktuellen Stress-Level am Zustand ihrer Haut. Prüfungssorgen, Ärger im Büro oder seelische Spannungen können wahre «Kratz-Krisen» bei ihnen auslösen.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) gibt Tipps, wie dies zu vermeiden ist. Mithilfe eines so genannten Kratz-Tagebuchs können Betroffene feststellen, welche Situationen bei ihnen den quälenden Juckreiz auslösen. Der DAAB schlägt in seiner «Aktion Gesunde Familie» nun ein ganzes Bündel an Maßnahmen vor, um den Stress zu bewältigen. Die Strategien reichen von einer strukturierten Tagesplanung bis hin zu verschiedenen Entspannungsmethoden. Auch das frühzeitige Eincremen der betroffenen Hautstellen kann neue Ekzemschübe verhindern und somit die Lebensqualität von Neurodermitikern verbessern. Hierfür stehen auch kortisonfreie, antientzündliche Cremes zur Verfügung.

Die Broschüren des DAAB gibt es im Internet unter der Adresse www.aktion-gesunde-familie.de, auch können sie kostenlos unter der Telefonnummer 02161/814940 angefordert werden.

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Schwitzkur: Saunieren schützt die Haut

Jena (ddp). Regelmäßige Saunagänge sind nicht nur gesund für Herz und Kreislauf, sondern stärken auch die Haut und ihre Schutzfunktion. Das haben Wissenschaftler der Hautklinik der Universität Jena jetzt in einer Studie nachgewiesen.

Die Mitarbeiter des hautphysiologischen Labors untersuchten, wie gesunde Haut unter dem Einfluss von regelmäßigen Saunagängen funktioniert. Dabei wollten sie insbesondere herausfinden, ob die Schutzfunktion der Haut durch regelmäßige Saunabesuche trainiert werden kann. Dazu führten die Forscher Messungen an der Hautoberfläche von Saunagängern durch, wie die Hochschule mitteilt.

Die Untersuchungen zeigten, dass Saunabesuche neben einer besseren Hautdurchblutung auch einen Trainingseffekt der Hautbarriere bewirken. So war der Säureschutzmantel der Haut bei den Testpersonen nach regelmäßigem Saunieren gestärkt. Dies konnten die Forscher mithilfe einer pH-Wert-Untersuchungen zeigen. Der Hitzereiz der Sauna fördere die Schutzfunktion der Haut und wirke sich damit positiv auf den Gesundheitszustand aus, schreiben die Wissenschaftler. Außerdem analysierte das Team den Salzgehalt des Schweißes nach den Saunabesuchen. Dabei ergab sich auf Dauer ein verminderter Salzverlust. Die Forscher führen diesen Effekt darauf zurück, dass sich der Körper an die regelmäßigen Heißluftkuren gewöhnt und bei jeder Schwitzkur weniger Mineralien verliert.

Zudem wurde überprüft, wie der Effekt der heißen Luft auf trockene Haut ist. Die Studie zeigte, dass eine austrocknende Wirkung von Saunabesuchen ausgeschlossen werden könne. "Auch Menschen mit trockener Haut können ohne Bedenken regelmäßig eine Sauna besuchen", sagt Studienleiter Joachim Fluhr.

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BKKs im Geldrausch: 900 Millionen Euro Jahresüberschuss

Frankfurt/Main (ddp). Durch einen überraschend hohen Jahresüberschuss der Betriebskrankenkassen (BKK) fällt das Jahresergebnis der gesetzlichen Krankenversicherung 2005 besser aus als erwartet. Die BKK weisen nach Informationen der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (27.02.2006) einen Jahresüberschuss in Höhe von 900 Millionen Euro aus. Das sei mehr, als die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) und Ersatzkassen, aber auch die kleineren Innungskassen mit zusammen 830 Millionen Euro ausweisen, berichtete die Zeitung. Insgesamt ergebe sich ein Jahresüberschuss für die gesetzliche Krankenversicherung(GKV) in Höhe von gut 1,7 Milliarden Euro. Ohne den Bundeszuschuss von 2,5 Milliarden Euro wäre die GKV allerdings wieder ins Minus gerutscht. Im Jahr 2004, in dem die Gesundheitsreform begann, hätten die Kassen noch einen Überschuss von vier Milliarden Euro ausgewiesen, hieß es.

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Rückenschmerzen: Harte Matratze ist falsch

Baierbrunn (ots) - Je härter die Matratze, um so besser bei Rückenleiden? "Das ist ein gängiges Vorurteil", ärgert sich Dr. Florian Heidinger vom Ergonomie Institut München.

Studien hätten gezeigt, dass sich bei Rückenschmerzen eher mittelharte Schlafunterlagen eignen, erklärt er im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Ansonsten gilt die Faustregel: Je schwerer der Schläfer, umso härter die Matratze. Bei kräftigen Menschen geben auch feste Matratzen nach. Leichtgewichte brauchen weniger Widerstand. "Die Wirbelsäule sollte auf jeden Fall entspannt und gerade liegen können", betont Heidinger. Außerdem müssten Schulter und Becken einsinken können.

Wie man die Eignung der Matraze beim Kauf erkennen kann? Testen, empfehlen Experten, und zwar in Rücken- und Seitenlage.

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Gesunde Füße: Wichtige Tipps zur Pflege

Lüdinghausen (ddp). Besonders Damenfüße stehen unter Druck: «Frauen kaufen Schuhe meist nach optischen Kriterien. Der bequeme Sitz ist nachrangig», sagt Mechtild Geismann, Sprecherin des Zentralverbands der Podologen und Fußpfleger Deutschlands. Vor allem in der kalten Jahreszeit rächt sich das typisch weibliche Kaufverhalten. Trockene Haut, Hornhaut oder Hühneraugen sind weit verbreitet. «Die Füße sind an kühlen Tagen besonders lang dem Druck der Schuhe ausgesetzt, da sie seltener als im Sommer durch luftiges Schuhwerk ersetzt oder ausgezogen werden», sagt Geismann. Vor allem in Turnschuhen aus Kunststoff oder Plastik trockne die Haut schnell aus oder könne sich Fußpilz bilden, ergänzt Renate Donath vom Bundesverband Deutscher Kosmetikerinnen.

Wer seinen Füßen Gutes tun will, sollte sie daher regelmäßig baden - am besten mit einem pflegenden Zusatz. «Basisches Salz entsäuert den Körper gleichzeitig», empfiehlt Donath. Menschen, die im Job viel stehen oder laufen, sollten sogar mehrmals in der Woche ein entspannendes Fußbad nehmen. Donath: «Außerdem helfen spezielle Cremes mit Kräutern, die nicht nur duften, sondern auch für gute Durchblutung sorgen.» Regelmäßiges Schneiden und Feilen der Nägel sorge für einen gepflegten Anblick. «Hier helfen zusätzlich Nagelöl, Cremes und Polierfeilen», schlägt die Kosmetikerin vor. Dadurch werden die Nägel zum Glänzen gebracht und sehen in offenen Sommerschuhen wieder vorzeigbar aus.

Wo der Schuh besonders drückt, können sich Hühneraugen entwickeln. Die Haut verdickt und wächst wie ein Dorn schmerzhaft nach innen. Mechtild Geismann warnt davor, Tinkturen oder -pflaster einzusetzen: «Sie enthalten aggressive Säuren, die die umliegende gesunde Haut angreifen können.« Für Diabetiker und Patienten mit Durchblutungserkrankungen seien die Mittel absolut tabu. Stattdessen sei der Gang zum Podologen, zum medizinischen Fußpfleger, sinnvoll. Doch die Behandlung hat nur dann dauerhaften Erfolg, wenn die Ursache bekämpft wird. Oft sind unpassendes Schuhwerk oder Fußdeformitäten der Grund. Werden die problematischen Schuhe weiter getragen, kehren die Hühneraugen wieder. «Dauerhaft Abhilfe schaffen nur passgenaue Schuhe», sagt die Fachfrau.

Auch verstärkte Hornhautbildung ist eine Reaktion der Füße auf anhaltende Reize wie Druck und Reibung. «Glatte Hornhaut ist gesundheitlich unbedenklich», erklärt Geismann. Wird sie jedoch schuppig, rau oder gar rissig, sind Gegenmaßnahmen gefragt. Andernfalls können durch die Risse schädliche Bakterien in die Haut eindringen. Die problematischen Hornhautstellen empfiehlt Geismann, mit einer feinen Pfeile oder einem Bimsstein abzutragen. «Hobel- und Skalpell sind nur für den Profi geeignet, da Laien mit ihnen leicht zu viel Hornhaut entfernen, was dem Fuß schadet», warnt die Podologin. Während die feine Pfeile nur am absolut trockenen Fuß (auch nicht am frisch abgetrockneten!) eingesetzt wird, ist eine Behandlung mit dem Bimsstein während oder nach dem Bad ideal. Ebenfalls hilfreich ist es, die raue Haut mit Harnstoffpräparaten einzucremen. »Fettende Cremes versiegeln die Haut unnötig«, sagt Geismann.

Wer unter Schweißfüßen leidet, sollte der Fachfrau zufolge Baumwollstrümpfe tragen und nicht bereits am Vortag getragene Schuhe anziehen: »Das Schuhwerk sollte 24 Stunden auslüften, bevor es wieder getragen wird», rät Geismann. Sind die Schweißfüße hormonell oder durch Stress bedingt, kann ein Arzt helfen. «Solche Probleme lassen sich ohne ärztliche Hilfe nur unterdrücken, aber nicht heilen», betont die Expertin.

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Informationen zur Vogelgrippe: Merkblatt in zehn Sprachen

Berlin (ddp). Der Berliner Senat hat ein Merkblatt zur Vogelgrippe in zehn Sprachen herausgegeben. Die Hinweise sind in Arabisch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch und Vietnamesisch im Internet unter http://www.berlin.de/sengsv/verbraucherschutz/tierpan.html abrufbar, wie ein Sprecher der Senatssozialverwaltung am Montag sagte. Zwar sei eine Übertragung des Vogelgrippe-Virus auf den Menschen hierzulande eher unwahrscheinlich, dennoch sei es für die Bevölkerung wichtig, sich derzeit besonders aufmerksam zu verhalten und allgemeine Hygieneregeln zu beachten.

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Neue Studie: Bier kann Entzündungen vorbeugen

Innsbruck (ddp). Wissenschaftler von der Universität Innsbruck haben im Labor eine entzündungshemmende Wirkung von Bierextrakten nachgewiesen. Die Substanzen aus dem Gerstensaft blockieren biochemische Prozesse, die durch den Botenstoff Interferon-gamma ausgelöst werden. Interferon-gamma spielt bei Entzündungsreaktionen eine wichtige Rolle. Damit könnten Bier oder Bierextrakte chronischen Erkrankungen vorbeugen helfen. Der Effekt sei unabhängig vom Alkohol und trete daher auch bei Extrakten aus alkoholfreiem Bier auf, schreiben die Wissenschaftler um Dietmar Fuchs in der Fachzeitschrift «International Immunopharmacology» (Bd. 6, Ausg. 3, S. 390).

Schon lange ist bekannt, dass in Maßen genossene alkoholische Getränke eine gesundheitsfördernde Wirkung besonders auf koronare Herzerkrankungen haben könnten. Beim Wein wird dieser Effekt unter anderem auf die enthaltenen Antioxidantien zurückgeführt, die aggressive Radikale unschädlich machen können und so Zellschäden und Entzündungsreaktionen vorbeugen. Aber auch bei Bier konnte eine positive Wirkung nachgewiesen werden, die häufig auf den Effekt des Alkohols zurückgeführt wurde.

Die Wissenschaftler aus Innsbruck haben nun jedoch einen von Alkohol unabhängigen Wirkmechanismus entdeckt. Die Forscher behandelten dazu menschliche Blutzellen im Labor mit Extrakten dreier verschiedener Biersorten, darunter ein Extrakt aus alkoholfreiem Bier, und konnten dabei den Effekt auf Interferon-gamma nachweisen. Alle drei Bierextrakte zeigten dabei dieselbe Wirkung.

Die Laborstudie könnte auch erklären helfen, warum Bier auf viele Menschen ausgleichend und beruhigend wirkt. Die Inhaltsstoffe des Gerstensaftes hemmen den Abbau der Substanz Tryptophan, einer Vorstufe des oft als Glückshormon bezeichneten Neurotransmitters Serotonin, konnten die Wissenschaftler zeigen. Auf den hohen Tryptophan-Gehalt wird beispielsweise auch die beruhigende und schlaffördernde Wirkung von Schokolade und Milch zurückgeführt.

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Unwirksam? Akupunktur auf Rezept steht vor dem Aus

München (ddp). Die gesetzlichen Krankenkassen sollen die Kosten für Akupunktur-Behandlungen künftig nicht mehr übernehmen dürfen.

Im Gemeinsamen Bundesausschuss, in dem 21 Experten über die Erstattung von Therapien und Arzneimitteln für 72 Millionen Kassenpatienten entscheiden, finde sich derzeit keine Mehrheit für die Kostenerstattung der Akupunktur, berichtete das Nachrichtenmagazin «Focus» vorab. Am 21. März wolle das Gremium darüber abstimmen.

Bisher dürfen die Kassen die Akupunktur dem Magazin zufolge im Rahmen von so genannten Modellversuchen und nur für einige Schmerzbehandlungen erstatten. Allerdings sind nur wenige Kassen diesen Modellversuchen beigetreten. «Akupunktur erbringt keine besseren Ergebnisse als Scheinakupunktur» zitierte das Blatt Paul Rheinberger von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Damit sei der für eine Kassenerstattung nötige Wirksamkeitsnachweis gescheitert.

Bei der Scheinakupunktur werden Punkte im Körper akupunktiert, die für die Akupunktur keine Rolle spielen. In Deutschland gibt es laut «Focus» derzeit schätzungsweise zwei Millionen Akupunktur-Patienten.

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Frühjahrsmüdigkeit: Aktivität und gute Ernährung helfen

Regensburg (ddp). Krokusse und Schneeglöckchen kündigen den nahenden Frühling an. Ein Grund zur Freude - wenn da nicht die plötzliche Antriebslosigkeit wäre. «Die Müdigkeit zeigt, dass sich unser Körper den Veränderungen der Jahreszeit anpasst», sagt Jürgen Zulley, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums in Regensburg.

Im Winter stellen wir uns mit einer niedrigeren Körperwärme auf die Außentemperaturen ein. Wird es draußen wieder wärmer, muss sich der Organismus daran anpassen. «Dann weiten sich unsere Blutgefäße und der Blutdruck fällt ab», erläutert der Professor für Biologische Psychologie und Buchautor. Eine Folge des niedrigen Blutdrucks ist dann Müdigkeit. Ein weiterer Faktor für die Mattigkeit in dieser Jahreszeit sind die Veränderungen der Tages- und Nachtlänge. «Durch die längeren Tage schlafen wir weniger, was uns zusätzlich müde macht», betont Zulley. Trotz dieser Müdigkeit sollte man aber auf keinen Fall mehr schlafen.

«Der Umstellungsprozess im Frühling ist unausweichlich und Schonen hilft nicht», sagt Zulley. Er rät stattdessen zu körperlichen Aktivitäten: «Man sollte jetzt möglichst viel an die frische Luft gehen und sich bewegen». Hierdurch wird unser Kreislauf angeregt und dies wirkt der Müdigkeit entgegen. Außerdem passen wir uns auf diese Weise schneller an die wärmeren Temperaturen an. Je nach Wohnort und Klima setzt die Frühjahrsmüdigkeit zu einem anderen Zeitpunkt ein.

Das Naturell eines Menschen entscheidet zudem darüber, wie stark jemand den Umstellungsprozess des Körpers auf die höheren Temperaturen empfindet. In der Regel dauert die Frühjahrsmüdigkeit aber nicht länger als zwei Wochen.

Durch richtige Ernährung kann jeder dem Körper zusätzlich helfen, sich auf die warme Jahreszeit umzustellen. »Mit dem Frühjahr kommt auch die Lust auf frische, grüne Sachen wieder«, sagt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Während wir im Winter zu deftigen, fetthaltigen Speisen neigen, sollte man sich jetzt auf kleinere und leichtere Mahlzeiten umstellen. Die Formel »Fünf am Tag« kann hierbei als Richtlinie dienen. »Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag liefern Vitamine, Mineralstoffe und weitere positive Inhaltsstoffe, die frühjahrsmüde Menschen munter machen", erläutert die Ernährungswissenschaftlerin. Eine Portion entspricht dabei der Menge, die in die eigene Hand passt. schon jetzt kann man sich beim Gang über den Markt von frischen Salaten, Spinat oder Kohlrabi verführen lassen. Dazu eignen sich selbstgezogene Kräuter von der Fensterbank oder frische Säfte. Zur vollwertigen, ausgewogenen Ernährung gehören auch die ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Vollkornprodukte.

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Schlankheitsmittel: Ministerium warnt vor „Miaozi“

Wiesbaden (ddp). Das hessische Sozialministerium warnt vor dem über das Internet vertriebene Schlankheitsmittel "Miaozi".

Bei einer Überprüfung habe sich herausgestellt, dass das chinesische Präparat den verschreibungspflichtigen Wirkstoff Sibutramin enthalte, teilte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in Wiesbaden mit. Diese Substanz sei in sehr hoher Konzentration in dem Mittel enthalten, werde auf der Packung aber nicht ausgewiesen, hieß es weiter. Sibutramin ist den Ministeriumsangaben zufolge in Deutschland nur in einem einzigen Arzneimittel zugelassen, und das in deutlich geringerer Dosis als in "Miaozi". Zudem dürfe die Substanz hier zu Lande nur unter ärztlicher Überwachung eingenommen werden.

Der Wirkstoff könne gravierende Nebenwirkungen wie erhöhten Blutdruck oder eine schnellere Herzfrequenz verursachen. Manche Patienten klagen laut dem Sprecher auch über Mundtrockenheit, Kopfschmerzen und Verstopfung. Das Ministerium wies außerdem darauf hin, dass Sibutramin in folgenden Fällen auf keinen Fall genommen werden darf: bei nicht oder unzureichend eingestelltem Blutdruck, Magersucht sowie bei der Einnahme von Antidepressiva oder Appetitzüglern.

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Multiple Sklerose: Impfung soll Krankheit stoppen

London (ddp). Eine neuartige therapeutische Impfung gegen Multiple Sklerose bringt das Immunsystem dazu, seine eigenen Truppen anzugreifen: Amerikanischen Forschern ist es gelungen, die Körperabwehr auf genau die Immunzellen anzusetzen, die für die Gewebezerstörung bei der Nervenerkrankung verantwortlich sind. Auf diese Weise könnte das Fortschreiten der Autoimmunerkrankung deutlich vermindert oder sogar gestoppt werden, hoffen die Entwickler.

Nach viel versprechenden ersten Studien mit einigen wenigen Freiwilligen soll die neue Impfung nun an einer größeren Patientengruppe getestet werden, berichtet das Wissenschaftsmagazin «New Scientist» (11. März, S. 12). Bei Multipler Sklerose (MS) wendet sich das Immunsystem, das eigentlich eindringende Mikroben und fremdes Gewebe bekämpfen soll, gegen eigenes Körpergewebe. Ziel der Zerstörung ist dabei die Isolationsschicht um die Nervenfasern in Gehirn und Rückenmark, die für die störungsfreie Übertragung von Nervenimpulsen unverzichtbar ist. Ist diese Umhüllung defekt, kommt es zu Kurzschlüssen zwischen den Nervenfasern und Fehlern bei der Weiterleitung der Signale - mit der Folge, dass unter anderem die Muskelkoordination, die Sprachfähigkeit oder das Sehvermögen beeinträchtigt werden.

Die momentan erhältlichen Therapievarianten bekämpfen lediglich die Symptome oder verzögern das Fortschreiten der Krankheit.

Der neue Behandlungsansatz der amerikanischen Biotech-Firma PharmaFrontiers soll nun jedoch helfen, die Ursache der Nervenzerstörung zu beseitigen. Dazu isolieren die Forscher aus dem Blut von MS-Patienten die Immunzellen, die die Nervenisolation angreifen, vervielfältigen sie im Labor und bestrahlen sie, so dass sie sich nicht mehr teilen können. Werden die so behandelten Zellen dem Patienten anschließend wieder verabreicht, erkennt das Immunsystem sie als beschädigt und beginnt, alle Zellen dieser Sorte systematisch zu zerstören. Auf diese Weise werden nicht nur die veränderten nervenzerstörenden Zellen abgetötet, sondern auch die im Körper verbliebenen.

Mit ihrer Impfung gelang es den Wissenschaftlern bereits, in einer Testreihe mit 15 Teilnehmern die Rate neuer MS-Schübe um 92 Prozent zu verringern, berichtet der «New Scientist». In der nun anlaufenden Studie sollen 100 Patienten mit dem Impfstoff und 50 mit einer Scheinbehandlung therapiert werden. Sollte sich die Wirksamkeit bestätigen, bräuchten MS-Patienten in Zukunft möglicherweise lediglich vier bis fünf Impfungen pro Jahr, um ihre Krankheit aufzuhalten oder sogar zu stoppen, hoffen die Forscher.

Weiterführende Infos gibts hier, allerdings nur auf englisch:
http://www.pharmafrontiers.net/toxavin.php

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Gesundheitsreform: Experte sieht deutliche Mehrbelastungen

Dortmund (ddp). In der Diskussion um die Eckpunkte der geplanten Gesundheitsreform sieht der Medizinexperte Jürgen Wasem deutliche Mehrbelastungen auf die Beitragszahler zukommen. «Insgesamt werden die Bürger einige Milliarden Euro mehr zahlen, weil nur so die Finanzprobleme des Gesundheitssystems gelöst werden können», sagte Wasem den Dortmunder «Ruhr Nachrichten» (14.03.2006).

Dies sei unabhängig von der genauen Ausgestaltung der Gesundheitsreform. Am Wochenende hatten Medien über Planungen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) berichtet, in deren Mittelpunkt ein Kompromiss zwischen Bürgerversicherung und Kopfpauschale steht. Dieses Konzept soll auf den drei Säulen Arbeitgeberbeitrag, einkommensabhängiger Beitrag der Versicherten und einkommensunabhängige Komponente basieren. Die Regierung hat die Berichte inzwischen zurückgewiesen.

«Das Schöne an dem Modell ist, dass man diese drei Säulen beliebig groß und klein machen kann», sagte Wasem. Die Einnahmen aus den drei Säulen müssten nur insgesamt ausreichen. Die Höhe der einzelnen Komponenten müsse im politischen Kompromiss entschieden werden. Beitragsunterschiede zwischen den Kassen werde es nicht mehr geben, stattdessen würde die Höhe der Kopfpauschale von Kasse zu Kasse variieren. «Der finanzielle Wettbewerb zwischen den Kassen würde nicht mehr über einen niedrigen Beitragssatz stattfinden, sondern über die Höhe der Prämie», sagte Wasem, der als Professor für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen lehrt. Entscheidend für ein Funktionieren des Drei-Säulen-Modells sei die Einbeziehung der Privatversicherten in das System, wozu die CDU ihre bisherige Position verlassen müsste, sagte Wasem. «Man muss deutlich sagen: Bei so einem Modell ist die private Vollversicherungen, wie wir sie bisher hatten, tot», erklärte Wasem.

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Rückenschmerzen: Aufrechte Haltung beugt vor

Aachen (ddp). Kaum sind die letzten Schneereste getaut, beginnt die Gartensaison. Damit das Engagement am Beet nicht von Rückenschmerzen oder Gelenkproblemen gebremst wird, sollte die Gartenarbeit abwechslungsreich geplant werden.

«Lange, monotone Bewegungen führen schnell zu Schmerzen und Ermüdung», sagt Christoph Eichhorn, Orthopäde aus Aachen. Häufigster Fehler vieler Gartenfreunde sei eine falsche Haltung. «Im Eifer neigt man schnell dazu, sich dauerhaft nach vorn zu beugen. Nach etwa 30 Minuten führt das zu Rückenschmerzen», betont der Orthopäde. Um diesen keine Chance zu geben, sei es ratsam, immer bewusst gerade zu stehen. «Hilfreich ist es, wenn alle Gartengeräte einen langen Stil haben», betont der Leiter des Qualitätszirkels Rückenschmerz. Wer seine Hecken schneiden oder das Beet jäten will, kann diese Tätigkeiten auch im Sitzen erledigen. «Dafür bietet sich ein verstellbarer Rollsitzhocker an. Das ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, schützt aber den Rücken. Außerdem kann man deutlich länger als im Stehen arbeiten, ohne müde zu werden», unterstreicht der Experte. Empfehlenswert sei es auch, die Arbeiten regelmäßig zu wechseln. «Beispielsweise könnte man erst 30 Minuten das Beet umgraben und dann zwischendurch eine halbe Stunde den Rasen mähen», rät Eichhorn.

Um sich nach der Winterpause nicht übermäßig viel zuzumuten, sei es zudem ratsam, die anstehende Gartenarbeit auf mehrere Tage zu verteilen.

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Schnupfensprays: Anwendung nicht länger als eine Woche!

Freiburg (ddp). Ist die Nase verstopft, versprechen abschwellende Schnupfensprays und Nasentropfen schnelle Linderung. «Die Präparate dürfen bei Erwachsenen nicht länger als eine Woche und höchstens dreimal täglich angewendet werden», sagt Michael Deeg, Sprecher des deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte. Wird die Schniefnase länger als sieben Tage mit Sprays oder Tropfen behandelt, können die Schleimhäute austrocknen. «Das kann unter anderem zu Blutungen und langfristig zu bleibenden Schleimhautschäden führen», warnt Deeg. Hat sich die Erkältung nach einer Woche nicht gebessert, sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Wer Erkältungssprays über längere Zeit benutzt, geht zudem das Risiko einer Gewöhnung ein. «Dadurch kommt es immer schneller zum Gefühl einer verstopften Nase - und dann wird erneut zum Spray gegriffen. Für die Schleimhäute ist das gefährlich», sagt Deeg. Zu dem Gewöhnungseffekt könne es bereits kommen, wenn man Nasentropfen 10 bis 14 Tagen nacheinander benutzt.

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Die "Röhre" richtet Eingriffe exat aus

Ein Gerät, mit dem sich minimal invasive Eingriffe direkt in der engen Röhre eines Magnetresonanztomografen (MRT) sicher und zielgenau durchführen lassen, hat jetzt die Abteilung Medizinische Physik in der Radiologie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg nach eigenen Angaben als erste Klinik in Betrieb genommen.

Mit „minimal invasiv“ bezeichnen Mediziner innovative Operationstechniken, die mit möglichst kleinen Schnitten zur Schaffung eines Zugangs verbunden sind.

Das Assistenzsystem Innomotion besteht aus einem mit Druckluft angetriebenem Arm, der ein Instrument halten und ausrichten kann. Primäres Einsatzgebiet ist die perkutane Intervention („Eindringung durch die Haut“), bei der eine dünne Kanüle durch die Haut eingestochen und an ein meist tief im Körperinneren gelegenes Zielorgan unter ständiger Bildkontrolle herangeführt wird.

Anwendungsgebiete sind zum Beispiel die lokale Behandlung von Tumoren oder die lokale Therapie chronischer Schmerzen. Mit dem System lassen sich auch andere Instrumente wie Laserfasern oder Biopsiekanülen zur Gewebeentnahme kombinieren.

Nachdem die Arbeitsgruppe Interventionelle Verfahren des DKFZ unter Leitung von Dr. Michael Bock das System in Zusammenarbeit mit Professor Hubert J. Bardenheuer von der Heidelberger Universitätsklinik für Anästhesiologie im Tierversuch getestet hat, wollen Mediziner und Forscher zukünftig in Patientenstudien verschiedene Einsatzgebiete in der Schmerztherapie und der Behandlung chronischer Schmerzen untersuchen.

Unter anderem sollen bei Patienten mit Tumoren der Bauchspeicheldrüse Schmerzmitteldepots lokal an den Nervenknoten im Körperinneren gesetzt werden. Für die Patienten bedeutet dies einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität, da ihnen damit eine medikamentöse Schmerztherapie mit Morphinen ersparen bleibt.

Mit gleicher Zielsetzung werden derzeit in Südamerika alternative Extrem-Schmerzmittel auf der Basis von Schlangengiften getestet, die 600 mal wirksamer als Morphine sein sollen, dabei aber die schweren Haluzinationen und die Suchtgefahr im Gefolge der Opiumderivate ausschließen.

Der Arzt plant den Eingriff am Computer auf Basis von Schnittbildern des Patienten, die der Magnetresonanz-Tomograf liefert. Das Assistenzsystem gibt dann den Weg des Instrumentes vor dem Einstich präzise vor.

Generell bietet nach Mitteilung des DKFZ die Behandlung im Magnetresonanz-Tomografen etliche Vorteile für die Patienten, da die Eingriffe – anders als im Computertomografen – ohne Röntgenstrahlung auskommen und der Operateur die Organe oft besser abgrenzen kann.

Mittelfristig soll das System gezielt an weitere onkologische Anwendungen wie etwa die Behandlung von Lebermetastasen (bösartigen Tochtergeschwulsten) angepasst werden, wobei auch Techniken der lokalen Hyperthermie- oder Kryotherapie (generell Überhitzung beziehungsweise Schockfrostung, hier von Tumoren) eingesetzt werden könnten.

Damit das Assistenzsystem optimal mit dem Magnetresonanz-Tomografen zusammenarbeiten kann, werden zurzeit am DKFZ neue Technologien für die Instrumentenverfolgung entwickelt, so dass der Operateur in Zukunft allein durch die Bewegung des Assistenzsystems sowohl das Operationsinstrument als auch die Bildgebung steuern kann.

Das Assistenzsystem Innomotion wurde von der Firma Innomedic, Herxheim, gemeinsam mit dem Forschungszentrum Karlsruhe und dem Radiologie-Professor Andreas Melzer von der Fachhochschule Gelsenkirchen entwickelt.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg widmet sich der Aufgabe, die Mechanismen der Krebsentstehung systematisch zu untersuchen und Krebsrisikofaktoren zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sollen zu neuen Ansätzen in Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen führen.

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Wer Tee trinkt, lebt gesünder

Tee ist nach Wasser wahrscheinlich das gesündeste Getränk der Welt. Grüne und schwarze Teesorten besitzen zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften, das zeigten Studien des Instituts für pharmazeutische Biologie in Freiburg.

So schützen die im Tee enthaltenen Polyphenole den Körper vor freien Radikalen, was das allgemeine Krebsrisiko senkt. Regelmäßiger Teekonsum beugt Schlaganfällen vor, und der hohe Flourgehalt im Tee schützt die Zähne vor Kariesbefall.

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Vorsicht bei Pflastern mit Opioiden

Vorsicht beim Einsatz von Schmerzpflastern mit Opioiden: Sie gelten nur "irrtümlicherweise als sanft", wie der Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Schmerztherapie, Gerhard Müller-Schwefe, in der "Apotheken Umschau" betont.

In Wirklichkeit seien sie hochwirksame, schwer steuerbare Medikamente. Müller- Schwefe rät, opioidhaltige Pflaster viel seltener einzusetzen. Der Experte hält sie für gut geeignet bei konstanten Schmerzen ohne Schmerzspitzen und bei Krebspatienten, die nicht schlucken können. Eine Schmerztherapie solle zu dem nie mit Pflastern begonnen werden.
In den USA untersucht die staatliche Arzneimittelbehörde zur Zeit 120 Todesfälle im Zusammenhang mit fentanylhaltigen Schmerzpflastern.

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Unter diesem Menüpunkt haben wir die wichtigsten und interessantesten Beiträge zusammengefasst, die sowohl im Forum wie auf der Homepage zu finden sind.

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat März alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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