Newsletter vom 24.08.2006, 16:25:21

Betreff:

Newsletter August

Banditreffen in Berlin vom 29.09. bis 01.10. 2006

Unser diesjähriges Banditreffen findet in Berlin statt und es haben sich schon viele Mitglieder angemeldet. Wir würden uns freuen, auch Euch in Berlin begrüßen zu können. Das persönliche Kennenlernen und viel Spaß stehen im Vordergrund. Alle Infos zum Treffen findet Ihr im Stammtisch

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=13400

Also, los geht´s, wir warten auf Eure Anmeldung:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=13401


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Gesund und fit mit erholsamem Schlaf
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Regelmäßiger und ausreichender Schlaf ist wichtig zur geistigen Erholung und Regeneration des Körpers. Aber nicht jeder schläft von Natur aus gut. Etwa jeder 2. Erwachsene mittleren Alters leidet gelegentlich unter Ein- und/oder Durchschlafstörungen. Bei etwa jedem 10. Erwachsenen liegt eine behandlungsbedürftige Schlafstörung vor, durch die er sich in seiner Stimmung und Leistungsfähigkeit am Tage erheblich beeinträchtigt fühlt. Als sehr komplexes Geschehen kann der Schlaf durch die verschiedensten Faktoren gestört werden.
Es spielen dabei nicht nur der Schlafplatz, individuelle Verhaltensweisen und Konsumgewohnheiten wie übermäßiges Essen oder Alkohol vor dem Schlafen eine Rolle, sondern auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten, psychische Beschwerden und atembezogene Schlafstörungen.

Was sind Schlafstörungen?
Schlafstörungen zeigen sich in vielerlei Formen und werden zunächst subjektiv wahrgenommen. "In der letzten Nacht habe ich überhaupt nicht geschlafen" ist eine Aussage, die nur in den wenigsten Fällen wirklich stimmt. Natürlich kann das Einsschlafen und der Schlaf selber durch Gedanken gestört werden oder wenn man nachts wach wird, um zur Toilette zu gehen oder nicht die richtige Liegeposition finden konnte, schlecht geträumt hat und der Bettnachbar womöglich geschnarcht hat. Oft genug stimmt das alles - aber zwischendurch hat man geschlafen und lag nicht nur wach. Manchmal hat man auch eine unrealistische Erwartung an die Schlafdauer und -qualität. Gerade bei älteren Menschen ist es normal, dass sie mehrmals pro Nacht kurz wach sind. Wenn Sie sich tagsüber wohlfühlen, brauchen gelegentliche Ein- und Durchschlafstörungen nicht als gesundheitliche Gefährdung angesehen werden.

Ein gestörter Schlaf zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht erholsam ist. Man wacht morgens gerädert und unerholt auf, ist tagsüber müde und erschöpft.
Weitere Symptome eines gestörten Schlafes können Unruhe, vermehrte Reizbarkeit, Angst, Depressivität, Erschöpfung, Müdigkeit aber auch Libidoverlust sein. Das alles kann die körperliche, seelische und soziale Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
Bestimmte Formen der Schlafstörungen, die mit Schnarchen und Atemaussetzer einhergehen, das so genannte Schlaf Apnoe Syndrom, können langfristig auch zu Erkrankungen des Herz- Kreislauf Systems führen.

Was tun bei Schlafstörungen?
Wichtig ist bei länger andauernden Schlafstörungen die Ursache herauszufinden. Es empfiehlt sich ein Check up beim Hausarzt, um eine Erkrankung auszuschließen, die zu Schlafstörungen führt, wie z.B. eine Schilddrüsendysfunktion oder eine atembezogene Schlafstörung.
Schlafstörenden Lebensgewohnheiten, wie schweres, fettes Essen zum Abschluss des Abends, Alkohol und Kaffee sollten gemieden werden.
Manchmal stecken auch seelischen Belastungen wie den Erinnerungen an traumatische Ereignisse, aktuelle Stresssituationen oder Arbeitsbelastung hinter den Schlafproblemen, die man langfristig mit Entspannungstraining und psychotherapeutischer Unterstützung aufarbeiten sollte.

Übergangsweise kann ein pflanzliches Schlafmittel wie Baldrian oder bei nervösen Stimmungsschwankungen auch Johanniskraut den Schlaf unterstützen. Starke Schlafmittel bewirken häufig das Gegenteil dessen, was mit ihnen erreicht werden soll und sollten nur kurzfristig eingenommen werden. Sie verschleiern lediglich die
Schlafstörungen und mindern damit nicht nur die Lebensqualität, sondern können andere Nebenwirkungen verursachen bis hin zur Medikamentensucht.

Es gibt mittlerweile verschiedene Angebote von Schlafschulen, die bei chronischen Schlafstörungen Kurse für erholsames Schlafen anbieten. Die Schlafschule des Deutschen Zentrums für Erholsames Schlafen mit Niederlassung in Essen und Düsseldorf informiert zum Beispiel die Teilnehmer nicht nur allgemein über gesunden Schlaf und über schlafmedizinische Aspekte, sondern es wird durch Fragebogen und Gespräche das individuelle Schlafverhalten analysiert und viele Tipps rund um Schlafhygiene, Schlafmanagement, spannungsabbauende und schlaffördernde Maßnahmen gegeben, die nicht nur das Schlafen fördern, sondern auch Lebensqualität und Lebensfreude zurückbringen.


Tipps, die das Schlafen erleichtern

- Essen sie abends keine schweren Menüs und auch nicht nach 22.00 Uhr, denn dann ist ihre Körper auf Verdauung eingestellt und nicht auf schlafen und erholen.

- Versuchen Sie abends alles, was Sie nachts möglicherweise beschäftigen könnte, abzuschalten. Dazu können sie sich wichtige Sachen des Tages auf einem Blatt oder Buch notieren und vor dem Schlafen einen Plan für den folgenden Tag schreiben. Das macht Ihren Kopf frei für angenehmere und entspannende Gedanken.

- Wenn Sie nicht einschlafen können oder nachts lange wach liegen, bleiben sie nicht im Bett liegen und fangen an zu grübeln, sondern stehen Sie nach etwa 20 oder 30 Minuten wieder auf und verlassen Sie das Schlafzimmer. Machen sie das, was Ihnen Spaß macht, jedoch den Kreislauf nicht zu sehr anregt, z.B. Lesen, Musik hören, Bügeln. Gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn Sie sich müde genug fühlen.

- Wenn sie nachts wach sind, gucken sie nicht auf die Uhr. Die Konzentration auf die Uhrzeit erschwert das Einschlafen.

- Halten Sie keinen Mittagsschlaf, sonst sind sie abends nicht müde. Wenn Sie sehr erschöpft sind, können Sie sich 15 Minuten hinlegen, dösen oder ein Entspannungsverfahren wie Autogenes Training üben. Stellen Sie sich einen Wecker, um nicht doch einzuschlafen.

- Abends keinen Krimi oder Horrorfilm im Fernsehen anschauen und versuchen sie nicht, vor dem Fernseher einzuschlafen. Wer zwischen Tagesschau und dem zu Bett gehen schon ein oder zwei Stunden Schlaf hinter sich hat, dem fehlt natürlich im Bett die nötige Müdigkeit.

- Nutzen Sie das Bett ausschließlich zum Schlafen. Sie sollten dort nicht fernsehen, lesen oder essen. Ausgenommen davon sind sexuelle Aktivitäten.

- Entspannungsverfahren können dazu beitragen, Ruhe und Entspannung herbeizuführen. Empfehlenswert wäre Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxion zu erlernen und regelmäßig anzuwenden.
Die Techniken können in Kursen an der Volkshochschule oder beim Arzt erlernt werden, erfordern aber teilweise einen längeren Lernprozess.

Quelle: Qualimedic



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Pflaster gegen Rückenschmerzen
Bei diesen Pflastern wird über einen längeren Zeitraum, nämlich Stunden bis Tage, ein Wirkstoff durch die Haut ins Blut transportiert.
Hier gibt es ganz unterschiedliche Schmerzpflaster, einmal handelt es sich bei dem Wirkstoff um so genannte Opioide, die sehr gut wirken, kaum Nebenwirkungen haben und bei der richtigen Dosierung auch nicht süchtig machen. Und dann gibt es mittlerweile auch ein Schmerzpflaster mit dem Wirkstoff Diclofenac, dieses wirkt auch sehr gut.
Trotzdem steht natürlich vor der Therapie die Diagnose. Also nicht einfach Wochen oder Monate lang Pflaster kleben, ohne zu wissen, was sich hinter den Schmerzen verbirgt. Bei Rückenschmerzen ist es oft so, dass z.B. die Zeit überbrückt wird bis zu einer anstehenden Bandscheibenoperation oder die Rückenschule, Krankengymnastik oder Chiro- bzw. Osteopathie am Anfang nur durchgeführt werden kann mit einem Schmerzmittel.
Später greifen dann die physikalischen Maßnahmen und im Idealfall braucht der Betroffene kein Schmerzmittel mehr. Leider gibt es auch Patienten mit chronischen Schmerzen. Hier haben sich die Schmerzpflaster sehr bewährt, da sie weniger Nebenwirkungen haben.

Quelle: wissen-gesundheit.de 2006



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Opioid-Pflaster abgelöst - was tun?

Gelegentlich löst sich ein Opioid-Pflaster einmal vorzeitig. Fragen besorgte Schmerzpatienten oder Angehörige dann, was zu tun ist, um den Therapie-Effekt zu erhalten, können Sie ihnen erklären, daß sofort ein neues Pflaster in gleicher Dosierung an einer anderen Stelle wieder aufgeklebt werden kann.

Das ähnelt der Situation eines normalen Pflasterwechsels: Denn von dem abgelösten Pflaster besteht noch ein Hautdepot, das langsam resorbiert wird. Parallel dazu beginnt sich das Hautdepot unter dem neuen transdermalen Opioid-Pflaster zu bilden.



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Zuzahlungspflicht bei vielen Arzneimitteln aufgehoben
30.07.2006 Bei mehr als 2.000 Arzneimitteln müssen Kassenpatienten seit 1. Juli 2006 nichts mehr zuzahlen. Die gesetzlichen Krankenkassen haben für zahlreiche Arzneimittel die Festbeträge gesenkt. Das bedeutet, dass auch für viele Präparate die gesetzliche Zuzahlung entfällt.

Die Zuzahlung entfällt, wenn ein Arzneimittel verordnet wird, das mindestens 30 Prozent billiger ist als der gültige Festbetrag, den die Kassen übernehmen. Diese Ausnahme gilt für 79 von insgesamt rund 350 Wirkstoffgruppen, zum Beispiel für Herz-Kreislauf-Präparate und Bluthochdruckmittel, bei denen es mehrere Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff gibt.

"Patienten sollten auf alle Fälle beim Arzt oder Apotheker nach dem jeweils günstigsten Medikament fragen und bei Bestellungen im Internet auf preiswerte, aber identische Nachahmerpräparate achten", empfiehlt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Tipps zum Umgang mit den neuen Zuzahlungsregelungen gibt es als kostenlosen Download unter www.vz-rlp.de/zuzahlung bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.



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Von Eltern und Ärzten oft nicht wahrgenommen Depressionen:

Schon Jugendliche sind betroffen
Das Thema Depression bei Kindern und Jugendlichen wird nach Expertenansicht immer noch sträflich vernachlässigt. Das hat auch etwas damit zu tun, dass die Symptome so unterschiedlich sind und sich erst im Jugendalter denen von Erwachsenen angleichen.

Etwa zwei Prozent der Kinder im Vor- und Grundschulalter erkranken an einer Depression. Mit der Pubertät steigt das Risiko auf neun bis 18 Prozent bei den Jugendlichen. Eltern wie auch Ärzte kommen zu selten auf die Idee, dass Kind könne an einer Depression leiden. Auch falsche Ratschläge wie „Reiß Dich doch zusammen!“ verschleppten das Problem. Die Folge ist oft eine viel zu späte fachkundige Behandlung.

Auch hinter den Aggressionen von Jugendlichen können unerkannte Depressionen stecken. Gereiztheit, sozialer Rückzug oder Leistungseinbruch sind weitere mögliche Symptome. Bei jüngeren Kindern ist es vor allem wichtig, auf das Ess-, Schlaf- und Spielverhalten zu achten.

Wenn die eigenen Kinder einige Wochen lang anders sind als sonst und diese Beobachtung von Lehrern oder Freunden bestätigt wird, sollte man zum Arzt gehen. So kann zum Beispiel schon ein schlechtes Zeugnis, das Angst vor der Zukunft mit sich bringt, bei Jugendlichen eine Depression auslösen. Ein solches lebenskritisches Ereignis kann ähnlich wie Tod oder Trennung in der Familie zu entsprechenden Störungen führen.

Die Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen besteht zunächst aus einer Psychotherapie, in die in der Regel auch die Familie einbezogen wird. Unter Umständen muss auch das Lebensumfeld verändert werden.

In einigen, wenigen, Fällen sind zusätzlich Medikamente hilfreich. Aber bei Kindern ist man damit sehr zurückhaltend. Allgemein hat eine Behandlung der Depression aber sehr gute Erfolgsaussichten. Wichtig ist, das Problem rechtzeitig zu erkennen.

Quelle: Gesundheitszeitung



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Magnesium – für Diabetiker besonders wichtig

Diabetiker sollen ein besonderes Augenmerk auf ihre Versorgung mit dem Mineralstoff Magnesium richten. Denn ein Magnesium-Mangel, der bei Diabetikern besonders häufig vorkommt, fördert nicht nur den Diabetes, sondern auch die gefürchteten Folgeschäden der Stoffwechselstörung an Herz und Blutgefäßen.
Umfangreiche epidemiologische Studien zeigen, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei erniedrigten Magnesium-Konzentration im Blut erhöht ist.

Gerade bei Diabetikern sei der Magnesium-Bestand aber häufig mangelhaft: Einer Studie an der Universität Stuttgart-Hohenheim zufolge, wiesen von rund 5 500 Diabetikern nur 11 Prozent der insulinpflichtigen und 15 Prozent der nicht-insulinpflichtigen Patienten optimale Serum-Magnesiumwerte (über 0,80 mmol/l) auf. Neben einer unzureichenden Zufuhr über Lebensmittel und Trinkwasser werden diese Defizite durch Magnesium-Verluste mit dem Harn verursacht. Denn in Folge der Stoffwechselstörung wird der für Herz und Kreislauf so wichtige Mineralstoff häufig aus dem Körper heraus geschwemmt.

Ein Magnesium-Mangel scheint entzündliche Prozesse zu fördern, die wiederum die Gefäßwände schädigen. Wie mexikanische Wissenschaftler nachwiesen, steigt bei erniedrigten Magnesium-Konzentrationen im Blutserum das so genannte C-reaktive Protein (CRP) an, ein Eiweißkörper, welcher bei entzündlichen Vorgängen vermehrt ins Blut abgegeben wird. Erhöhte CRP-Werte gelten als Risikofaktor für die Entstehung von (Gefäß-) Komplikationen wie Thrombosen und Herzinfarkte.

Je schlechter die Stoffwechseleinstellung, umso höher sind die CRP-Werte. Das zeigte eine Untersuchung eines US-amerikanischen Forscherteams an 1018 US-Diabetikern. Studien aus Italien, Brasilien und Mexiko ergaben außerdem, dass durch Magnesium-Gaben die Wirksamkeit des Insulins verbessert werden kann. Der Wirkverlust dieses Schlüsselhormons des Zuckerstoffwechsels ist die wesentliche Ursache des Typ 2 Diabetes.

Magnesium - als Nahrungsmittel oder Tablette?

Magnesium ist vor allem in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten. Im Zweifelsfall und bei Risikopersonen rät die Gesellschaft für Biofaktoren, regelmäßig ein Magnesiumpräparat einzunehmen. Herz-Kreislauf-Gefährdeten wie Diabetikern empfehlen die Experten, ein Präparat zu wählen, das den Mineralstoff in Form des Magnesium-Orotats enthält. Denn der Biofaktor Orotsäure (Orotat) unterstützt die Wirksamkeit des Magnesiums, insbesondere in seiner Schutzfunktion für Herz und Kreislauf. Die körpereigene Substanz fördert als so genannter Magnesium-Fixateur die Bildung natürlicher Bindungsstellen für Magnesium in den Körperzellen, wodurch der Mineralstoff besser am Wirkort fixiert werden kann. Gleichzeitig verbessert Orotsäure die Energiebereitstellung in den Herzmuskel-Zellen, wodurch die Belastbarkeit und Widerstandskraft des Herzens verbessert wird.

Quelle: Gesundheitszeitung



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Mitarbeiter darf sich bewähren

Kündigung wegen Leistungsschwäche nach Abmahnung
MAINZ (dpa). Arbeitgeber dürfen leistungsschwachen Mitarbeitern erst dann kündigen, wenn sie sie zuvor abgemahnt und ihnen danach eine Bewährungschance gegeben haben. Das geht aus einem gestern veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz in Mainz hervor.

Vor einer verhaltensbedingten Kündigung müsse der Mitarbeiter immer die Möglichkeit erhalten, sein Verhalten zu ändern, erklärten die Mainzer Richter. Sei dies nicht möglich, etwa weil der Angestellte nach Erhalt der Abmahnung krank werde, dürfe ihm nicht ohne weiteres gekündigt werden.

Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz gab mit seinem Urteil der Kündigungsschutzklage eines Arbeitnehmers gegen seinen Arbeitgeber statt. Dieser hatte dem Mitarbeiter zwar eine Abmahnung erteilt und ihn außerdem zu besseren Leistungen aufgefordert.

Nach Erhalt des Schreibens war der Mitarbeiter jedoch längere Zeit krank. Daraufhin hatte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis gekündigt - zu Unrecht, wie jetzt das Gericht entschied.

Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz, Az.: 9 Sa 786/05



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Vollnarkosen bleiben Kassenleistung

Notwendige Vollnarkosen beim Zahnarzt werden weiterhin von den Krankenkassen gezahlt. Der Bewertungsausschuss von Ärzten und Kassen entschied, geplante Einschränkungen bei Vollnarkosen auszusetzen, wie die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung mitteilte.

Bis Januar 2007 solle eine Neuregelung in Kraft gesetzt werden, die alle medizinisch notwendigen Narkosen weiterhin garantiere, reinen "Wunschnarkosen" aus Komfortgründen aber einen Riegel vorschiebe. Nach einem Beschluss vom Juli hätten Vollnarkosen beim Zahnarzt ab 1. Oktober selbst bezahlt werden müssen.



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Warzen: Vor der Selbstbehandlung den Hautarzt fragen

Berlin (ddp). Warzen tauchen plötzlich auf der Haut auf und sind äußerst hartnäckig. Trotz allerlei Methoden zur Behandlung kann es Monate dauern, bis sich die unangenehmen Störenfriede zurückgebildet haben. «Vor jeglicher Therapie sollte man von einem Hautarzt überprüfen lassen, ob es sich wirklich um eine Warze handelt. Nicht alles, was aussieht wie eine Warze, ist auch eine Warze. Schlimmstenfalls kann sogar Hautkrebs dahinter stecken», sagt Elisabeth Rowe vom Dermatologischen Zentrum Berlin.

Zur Bekämpfung eignen sich beispielsweise Tinkturen aus der Apotheke. «Vor der Behandlung müssen alte Verhornungen abgetragen werden», sagt Rowe. Damit die Tinktur in den Kern der Warze vordringt, empfiehlt sie, die Flüssigkeit mit einem Zahnstocher aufzutragen. Weit verbreitet ist es zudem, Warzen zu vereisen. «Der Erfolg ist dabei leider ungewiss, mal verschwinden die Warzen, mal nicht», sagt Rowe. Zudem könne die Methode in einigen Fällen zu Schmerzen führen.

Seit einigen Jahren bieten Hautärzte eine Behandlung mit wassergefiltertem Infrarot-A-Licht an. «Dadurch wird die Immunabwehr des Körpers gezielt an der Stelle der Warze aktiviert», sagt die Ärztin. Der Körper wehrt sich gegen die Hautveränderung, und sie verschwindet nach etwa vier bis acht Wochen. Allerdings seien mehrere Behandlungseinheiten nötig, je nach Ausdehnung der Warzen 15 bis 30 Euro kosten.

Da Warzen in einigen Fällen auch von selbst wieder verschwinden, lassen manche Menschen die Hautveränderungen unbehandelt. «Das ist allerdings nicht zu empfehlen, da Warzen durchaus schmerzhaft und ansteckend seien können», betont die Dermatologin

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Arztsuchmaschine: Den richtigen Spezialisten finden

Köln (ots) - Im Internetportal www.derprivatpatient.de ist erstmalig in allgemein zugänglicher Form eine Arztsuchmaschine nicht nur nach Fachgebiets- und Schwerpunktbezeichnungen, sondern auch nach amtlichen Zusatzbezeichnungen möglich. Damit kann der PKV-Versicherte jetzt zum Beispiel nicht nur nach dem Dermatologen (Fachgebietsbezeichnung), sondern auch gezielt nach dem Allergologen (Zusatzbezeichnung) suchen. Gerade die Zusatzbezeichnungen sind von großer Bedeutung, um den richtigen Spezialisten zu finden. "Wir rechnen mit einem regen Interesse der PKV-Versicherten für den neuen Service", so Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach.

Das zugrunde liegende Arztverzeichnis weist einen Vollständigkeitsgrad der Daten von nahezu 100 Prozent auf. Die Arztsuche ist Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots für PKV-Versicherte. Neu ist auch, dass nicht nur eine Suchmaschine für alle Krankenhäuser Deutschlands zur Verfügung steht, sondern dass ab sofort auch nach deren therapeutischen Schwerpunkten gesucht werden kann. Hierfür sind die Qualitätsberichte der Krankenhäuser ausgewertet worden, die ebenfalls im Portal zur Verfügung stehen.

Der Internetauftritt www.derprivatpatient.de besteht seit zwei Jahren. Er informiert umfassend über Leistungsangebote im Gesundheitswesen und wird ständig weiter ausgebaut. Da er allgemein zugänglich ist, können sich hier auch Personen informieren, die nicht in der PKV versichert sind.



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Gefährlicher Schwindel: Besser gleich zum Arzt

Barendorf (ddp). Plötzlicher Schwindel könnte ein Alarmzeichen für Krankheiten sein. Das Karussell im Kopf kann beispielsweise auf Kreislaufprobleme oder Unverträglichkeit von Medikamenten hindeuten. «Schwindel muss immer differenziert werden. Der Patient sollte herausfinden, ob sich der Raum um ihn herum zu drehen scheint oder ob sich der Kopf dreht», sagt Heinz Jarmatz, Mitglied des Bundesvorstands des Deutschen Hausärzteverbandes.

Einen ernsten Hintergrund hat Schwindel häufig, wenn sich der ganze Raum um den Betroffenen herum zu drehen scheint. «Dann sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden», betont Jarmatz. Auslöser könnten Infektionen, Vergiftungen oder auch Funktionsstörungen im Gehirn sein. Ein weiterer Grund, sofort in die Praxis zu kommen, sei Schwindelgefühl in Kombination mit einem unregelmäßigen Puls.

Eher harmloser Natur sei der Schwindel, wenn die gefühlte Drehbewegung im Kopf abläuft. «Häufige Ursachen sind Fieber, Insektenstiche oder ein Schlafdefizit», erläutert der Facharzt für Allgemeinmedizin. Auch erhöhter Alkoholgenuss am Vorabend könnte sich am Morgen noch mit Schwindelgefühlen rächen.

Um die unangenehme Drehung im Kopf zu bremsen, empfiehlt der Mediziner viel Wasser zu trinken und sich hinzulegen. «Auf keinen Fall darf man mit Schwindelgefühl ein Fahrzeug führen», unterstreicht Jarmatz. Verschwinden die Symptome nicht innerhalb von wenigen Stunden wieder oder ist keine klare Ursache zu erkennen, sollten die Beschwerden ärztlich untersucht werden.



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Qualitätsverlust: Obst und Gemüse verlieren an Nährwert

Essen (ots) - Ernährungswissenschaftler schlagen Alarm: Untersuchungen haben ergeben, dass die Qualität von Obst und Gemüse erheblich abgenommen hat und unser Grundbedarf an wichtigen Vitaminen und Nährstoffen nicht mehr abgedeckt wird. Die Auswirkungen dieser mangelhaften Ernährung auf unsere Gesundheit sind beträchtlich.

Der englische Ernährungswissenschaftler David Thomas sieht die Ursachen für den Qualitätsverlust bei Obst und Gemüse in der modernen Landwirtschaft.

Immer mehr Kunstdünger auf den Feldern beschleunige zwar das Wachstum, aber die wichtigen Mineralien und Spurenelemente würden nicht mitgeliefert, und der Boden sei in dieser Hinsicht schon längst ausgelaugt.

Professor Tim Lang von der Thames Valley University bringt es auf den Punkt: "Die Züchter haben Produkte entwickelt, die hübsch aussehen und lange lagerungsfähig sind. Doch das Wichtigste haben sie vernachlässigt - Mineralien und Spurenelemente."

Alternativen sind gefordert: Nach Ansicht vieler Ernährungswissenschaftler könnten hochwertige Nahrungsergänzungsmittel die Mängel in der Ernährung ausgleichen.


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Blutspende: Teilnehmer sind gesetzlich unfallversichert

Düsseldorf (ddp). Blutspender sind grundsätzlich gesetzlich unfallversichert. Darauf wies am Donnerstag der Rheinische Gemeindeunfallversicherungsverband (GUVV) in Düsseldorf hin. Der Versicherungsschutz sei für die Spender kostenlos, für die Beiträge kämen die Kommunen auf. Zum Versicherungsschutz gehören laut GUVV Unfälle, die bei der Spende selbst, einer vorbereitenden Untersuchung oder auf den mit der Spende verbundenen Wegen passieren. Außerdem seien Schäden, die durch Komplikationen bei der Spende verursacht würden, ebenfalls versichert.



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Diabetes: Bei Nervenschmerzen Herz mituntersuchen lassen

Baierbrunn (ots) - Diabetiker, die bereits an Nervenschmerzen in den Beinen leiden, sollten sich auch vom Herzspezialisten untersuchenlassen.

Eine "periphere Neuropathie", die meistens zuerst an den Beinen bemerkt wird, erleidet etwa jeder dritte Diabetiker. Prof. Dr. med. Dan Ziegler vom Deutschen Diabetes Zentrum Düsseldorf erklärt im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber", dass auch die Nervenbahnen des Herz-Kreislauf-Systems unter der Zuckerkrankheit leiden.

"Welche Mechanismen zu den Nervenschäden führen, ist nicht restlos geklärt", sagt Ziegler. Wenn das Herz-Kreislauf-System betroffen ist, kann das Herzschlagtempo gestört sein, die Pumpleistung vermindert und das Risiko für den plötzlichen Herztod steigen.

Tückischerweise bleibt sogar der beim Herzinfarkt typische Brustschmerz "Angina pectoris" aus, weil die Schmerznerven nicht reagieren. Aus all diesen Gründen ist eine Untersuchung sinnvoll, auch wenn noch keine Beschwerden bestehen. Nur dann können möglicherweise schon eingetretene Schäden an der Ausweitung gehindert werden.




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Dem Schweiß keine Chance: Wohlfühlklima durch High-Tech

Freiburg (ddp). Beim Joggen klebt das verschwitzte T-Shirt am Körper. Nach dem Regenschauer auf der Radtour ist man bis auf die Haut durchnässt. Mit Sportbekleidung aus Funktionsfasern passiert das nicht mehr: «Die meisten Outdoor-Textilien halten, was die Hersteller versprechen», sagt Professor Anne-Marie Grundmeier, Expertin für Textil- und Bekleidungstechnik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg: «Die Materialien sind mittlerweile sehr ausgereift. Sie halten Nässe und Wind ab, können passiv und aktiv Wärme isolieren und leiten Schweiß in Dampfform wie auch flüssiger Form von der Haut weg nach außen.» Funktionsunterwäsche aus Polyester beispielsweise speichert nicht wie Baumwolle den Schweiß, sondern führt ihn schnell an die Textiloberfläche, wo er verdunsten kann. Und High-Tech-Membranen von Jacken lassen zwar Wasserdampfmoleküle nach draußen, aber die viel größeren Wassertropfen nicht hinein. Hier gebe es nicht mehr viel zu optimieren, sagt Grundmeier.

Nachdem «dichter als dicht nicht möglich ist», gehe der Trend deshalb dahin, Multifunktionalität noch stärker mit Tragekomfort zu verbinden: «Outdoor-Bekleidung der jüngsten Generation ist noch wasserdampfdurchlässiger, fühlt sich auf der Haut angenehmer an, ist leichter und passt auch in die kleinste Tasche.»

Je nach Anforderung werden dafür verschiedene Membran- und Beschichtungstechnologien miteinander kombiniert. Und moderne Funktionskleidung riecht besser: Bisher hatten die Kunstfasern den Nachteil, dass der Schweiß, den man beim Joggen oder Biken verlor, auch ziemlich deutlich in die Nase stieg.

Mittlerweile haben die Hersteller Methoden entwickelt, den unangenehmen Duft zu binden. Antimikrobielle Ausrüstungen erfreuen sich großer Beliebtheit. «Am wirksamsten sind Silberionen, die in den Stoff eingearbeitet werden», erläutert Grundmeier. Sie seien - auch aus dermatologischen Gründen - einer antimikrobiellen Ausrüstung der Fasern vorzuziehen. Auch der Fleckenschutz, heute durch Nanotechnologie optimiert, habe sich in der Praxis als wirksam erwiesen. Textilien können heute so konstruiert und ausgerüstet werden, dass Schlamm, Tomatensaft oder Öl kaum Spuren hinterlassen.

Ganz neu ist der Trend, den Stoff mit Düften oder wohltuenden Wirkstoffen für die Haut zu versehen. So soll ein mit Zitronengras-Öl versetztes Shirt die Mücken vertreiben. «Hier experimentieren die Hersteller noch», sagt Grundmeier. Denn die Wirkung solcher Stoffe verliert sich häufig nach einigen Waschgängen. Textilien mit kosmetischer Wirkung, deren Wirkstoffe mittels Mikrokapseln in und auf Textilien verankert werden, befänden sich gerade in der Markteinführung.

Ein weiterer Trend sind Multifunktionsbekleidungssysteme mit weitgehend unsichtbar integrierter Elektronik. Getragen werden sie längst nicht mehr nur auf dem Berg: «Modische Funktionalität ist zu einem wichtigen Feature funktioneller Bekleidung geworden, die auf keinen Fall nur zu sportlichen Anlässen getragen wird, sondern dem Träger auch beim Stadtbummel ein sportliches Aussehen verleiht», sagt Grundmeier.

Kaum durchgesetzt hätten sich hingegen die umweltorientierten Ansätze der 90er Jahre. Zwar habe sich bei Sportbekleidung wie auch bei anderer hautnah getragener Bekleidung der Öko-Tex Standard 100 etabliert. Umfassende Entwicklungen gebe es auch im Bereich von UV-Schutz-Textilien vor allem für Kinder. Entwicklungsbedarf sieht Grundmeier jedoch nach wie vor bei der Entsorgung der sehr haltbaren Synthesefasertextilien, die im Unterschied zur Baumwolle nicht verrotten. Recyclingnetzwerke einiger Funktionsbekleidungsanbieter, die die Bekleidung nach Gebrauch zurücknehmen und beispielsweise die wasserdichten Membranen wieder aus den Jacken lösen, würden von den Kunden kaum genutzt.



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Hautkrebs: HEK zahlt Vorsorgeuntersuchung

Potsdam (ddp). Die Hanseatische Krankenkasse (HEK) zahlt ab dem 1. August für ihre erwachsenen Versicherten Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchungen. Früh erkannt, sei diese Krebsart nahezu immer heilbar, sagte HEK-Vorstand Jens Luther am 18.07.2006 in Potsdam. Kassenpatienten der HEK könnten sich nun einmal im Jahr kostenfrei untersuchen lassen. «Dabei erfolgt eine komplette Inspektion der Haut, mit besonderem Augenmerk auf Muttermale und Hauttyp», erklärte ein HEK-Sprecher. Die HEK rät, frühzeitig Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Schließlich erkrankten in Deutschland jährlich 250 000 Menschen neu an Hautkrebs. «Ein regelmäßiger Besuch beim Hautarzt genügt. Er hat einen Blick für krebsartige Veränderungen», sagte der HEK-Sprecher. In Brandenburg hat die HEK nach eigenen Angaben 10 000 Mitglieder. Um die Kostenübernahme möglich zu machen, wurde ein Vertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung in Brandenburg geschlossen.



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Gebärmutterhalskrebs: Impfung soll vorbeugen

München (netdoktor.de). Ende Juni ist ein gemeinsamer Impfstoff gegen vier Stämme des Humanen Papillomavirus (HPV) in den USA, Mexiko und Australien auf den Markt gekommen.

Anfang 2007 wird das Präparat voraussichtlich in Deutschland zugelassen. Der Impfstoff wirkt gegen die folgenden HPV-Typen: HPV6 und HPV11 lösen bis zu 90 Prozent aller Genitalwarzen bei Frauen und Männern aus. HPV16 und HPV18 sind verantwortlich für über siebzig Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs. Das neue Impfstoffpräparat zeigte in klinischen Studien eine hohe Wirksamkeit: Es verhindert anhaltende Infektionen mit diesen HPV-Typen. Dadurch beugt es Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs und anderern Krebsarten bei Frauen (Vulva- und Vaginalkarzinom) vor, die ebenfalls durch diese High-Risk-Viren hervorgerufen werden.



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Operationskosten: Uneinsichtige Patienten sollen mitbezahlen

Heidelberg (ddp). Im Gesundheitswesen kommen auf die Bürger offenbar weitere Belastungen zu. So sollen in einer nächsten Reformstufe so genannte uneinsichtige Patienten an den Behandlungskosten beteiligt werden - insofern sie nicht selbst aktiv die Ursache ihres Leidens bekämpfen. Das sagte der Verhandlungsführer der Union, Wolfgang Zöller (CSU), der «Rhein-Neckar-Zeitung» (20.07.2006) laut einem Vorabbericht.

Als Beispiel nannte der CSU-Politiker einen 25-jährigen Mann mit 150 Kilogramm Eigengewicht, «der sich ein neues Hüftgelenk machen lassen will». Zöller betonte: «Ich finde, dass der Mann entweder abnehmen muss oder sich mit zehn Prozent an den Kosten beteiligen soll.»

Das bereits in Sachen Schönheitsoperationen und Piercing oder Tattoo eingeführte Prinzip der Eigenverantwortung von Patienten solle gestärkt werden. Zöller verteidigte zugleich die mit der SPD ausgehandelte Gesundheitsreform.

Die geplante Aktion der Krankenkassen gegen die Reform bezeichnete Zöller als «unverantwortlich». Die gesetzlichen Kassen hätten bei der letzten Gesundheitsreform 2003 ihren wahren Schuldenstand nicht korrekt angegeben, weshalb jede dritte Kasse heute noch verschuldet sei.

Gleichwohl hält Zöller nichts davon, die Zahl der 251 bestehenden Krankenkassen zu reduzieren: «Ich sehe da kein besonderes Einsparpotenzial» - zumal kleine Kassen oft günstiger arbeiteten als große.



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Durchfall bei Kindern: Vor allem zu trinken geben

Baierbrunn (ots) - Wenn Kinder an Durchfall leiden, sollen die Eltern ihnen kein stopfendes Medikament geben. "Am wichtigsten ist eine rasche Flüssigkeitszufuhr", sagt Prof. Klaus-Peter Zimmer von der Universitätskinderklinik Münster in der "Apotheken Umschau". Am besten ergänzen Elektrolytlösungen die mit dem Durchfall verloren gehenden Salze und Mineralstoffe.

Zimmer weist auch darauf hin, dass neuerdings eine Schluck-Impfung möglich ist. Sie wird im zweiten Lebensmonat vorgenommen und muss im vierten und sechsten Monat aufgefrischt werden. Sie schützt vor Infektionen mit Rotaviren. Dies sind die häufigsten Verursacher von Durchfallerkrankungen.



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Ratgeber für Eltern: Kinderkrankheiten und Impfungen

Frankfurt/Main (ddp). Viele Kinderkrankheiten gelten zu Unrecht als harmlos. Denn Masern, Mumps oder Windpocken zum Beispiel können schwere gesundheitliche Folgen haben.

Viele Eltern sind mittlerweile von Impfgegnern so verunsichert, dass sie ihre Kinder nicht impfen lassen. Dies kann gravierende Folgen haben, wie die Masernepidemie in Nordrhein-Westfalen im Frühjahr gezeigt hat.

Deshalb befasst sich das neue «Öko-Test-Kompakt Kinderkrankheiten» ausführlich mit dem Thema Impfungen. Der Ratgeber will Eltern aktuelle Informationen und Erkenntnisse an die Hand geben, damit sie verantwortungsvoll entscheiden können. Neben Impfstoffen wurden Fiebermittel, Babytees und Läusemittel getestet. Darüber hinaus beschäftigt sich das Heft mit allen wichtigen Erkrankungen im Kindesalter - angefangen von Husten und Schnupfen bis hin zu Bauchweh, Durchfall und Läusen. Der Kompakt-Ratgeber von Öko-Test zum Thema Kinderkrankheiten ist zum Preis von 3,90 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.



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"Wellness Drinks": Am besten selbst gemixt

Aachen (ddp). Immer mehr Getränkehersteller versprechen Gesundheit und Wohlbefinden durch «Wellness-Drinks», aber die besten Wohlfühlgetränke sind selbst gemixt.

«Frisch gepresste Säfte sind der ideale Sommer-Drink», sagt Ernährungswissenschaftlerin Irina Baumbach von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Pur sind sie echte Vitaminbomben, mit Mineralwasser gemischt, löschen sie den Durst.

«Besonders gut schmecken sie auch auf gecrushtem Eis», sagt Baumbach. Man könne ganz nach persönlichem Geschmack verschiedene Obstsorten mischen - nur frisch und reif sollten die Früchte sein.

Gehaltvoller wird der Drink, wenn sich das Obst im Mixer mit Molke oder Buttermilch trifft. Das Ergebnis schmeckt fruchtig-frisch und kann im Sommer schon mal eine Mahlzeit ersetzen. «Auch ein Milchshake ist ein guter Durstlöscher. Man sollte dann allerdings zu fettarmer Milch greifen», rät die Ernährungsexpertin. Und mit Zucker sollte man sparsam sein. Das gilt auch für selbst gemachten Eistee, der ansonsten ebenfalls eine gesunde Erfrischung für durstige Kehlen bietet. Eigentlich wäre Tee sogar noch eine größere Erholung für den Körper, wenn man ihn lauwarm genießt. «Denn um kalte Getränke zu erwärmen, braucht der Organismus Energie, und man schwitzt anschließend mehr», erläutert Baumbach. Aber es fehle eben auch der erfrischende Kick. «Das sollte jeder nach seinem persönlichen Geschmack entscheiden.»

So mancher schwört auf exotischere Mischungen Ingwer-Wasser oder verdünnten Apfelessig als Wohlfühl-Getränk. Dagegen sei aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nichts einzuwenden, sagt Baumbach - aber allzu viel Wirkung habe die Wissenschaft bisher auch nicht nachweisen können: «Die Wirkstoffe sind doch sehr stark verdünnt.»

Wenig hält die Ernährungsexpertin von Wellness-Drinks aus dem Supermarkt. «In den meisten Produkten stecken viele Kalorien und viel Zucker und oft auch Aroma- und Farbstoffe.» Auch die Wirkung zugesetzter Vitamine sei nicht belegt: «Am besten nimmt man Vitamine über die Nahrungsmittel auf, die sie von Natur aus enthalten.»



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Migräne: Welche Pille hilft am schnellsten?

München (ots)- Von Gleichberechtigung und Chancengleichheit kann bei Migräne keine Rede sein: Nach der kürzlich veröffentlichten großen Untersuchung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DKMG) leiden hierzulande rund 5,5 Millionen Frauen unter den peinigenden Kopfschmerz-Attacken und damit gut dreimal so viele wie Männer (1,6 Millionen).

Das besondere Problem: Mehr als die Hälfte der Betroffenen versuchen, ihre Qualen mit rezeptfreien Schmerzmitteln zu lindern, anstatt sich vom Arzt ein modernes Triptan verordnen zu lassen. Triptane sind nämlich nach den aktuellen Leitlinien der DKMG die Substanzen mit der nachweislich besten Wirksamkeit.

Mittlerweile stehen zur Bekämpfung der Migräne-Attacken verschiedene Triptane zur Auswahl, die sich in ihrer Effektivität zum Teil erheblich unterscheiden.

Welches Triptan den anfallartigen Kopfschmerzen am raschesten zu Leibe rückt, haben Dr. Christopher F. Bell und seine Kollegen in West Point (USA/Pennsylvania) bei 600 Migräne-Patienten mit einer originellen Versuchsanordnung geprüft:

Die Patienten erhielten zusammen mit Rizatriptan, dem Wirkstoff des Migräne-Medikaments Maxalt ein weiteres Triptan und eine Stoppuhr. Sie wurden aufgefordert, bei ihren nächsten zwei aufeinander folgenden Migräne-Anfällen erst den einen, dann den anderen Wirkstoff einzunehmen. Mit der Stoppuhr wurde dann in fünfminütigen Abständen gemessen, wann die schmerzlindernde Wirkung des jeweiligen Triptans spürbar einsetzte und wann die herbeigesehnte Schmerz-Freiheit tatsächlich erreicht wurde. Verglichen wurde die Wirksamkeit von Rizatriptan (Handelsname: Maxalt) gegenüber den fünf oralen Triptanen, Sumatriptan, Almotriptan, Eletriptan und Zolmitriptan. Das Ergebnis: Rizatriptan ließ im Wettlauf um den schnellsten Wirkungseintritt die konkurrierenden Triptane mit deutlichem Abstand hinter sich. Die schmerzbefreiende Wirkung trat bei Rizatriptan schon fünf Minuten nach der Einnahme bei mehr Patienten ein als bei den anderen Migräne-Tabletten. Auch in puncto vollständige Migräne-Freiheit nach zwei Stunden war der Rizatriptan den anderen Triptanen überlegen.

Migräne-Experten beklagen, dass bei uns nur etwa jeder zehnte Migräne-Patient mit einem Triptan behandelt wird. Damit steht Deutschland im europäischen Vergleich weit abgeschlagen auf einem der hintersten Plätze. Mehr Informationen über Migräne bei der Initiative "Aktiv gegen Migräne" unter der kostenfreien Hotline 0800 / 7654323 und im Internet unter www.aktivgegenmigraene.de.



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Rückenschmerz: "Live-Bilder" aus dem Wirbelkanal
Die Epiduroskopie - die Untersuchung des Wirbelkanals mit einem flexiblen Endoskop - erweitert die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Experten bei Rückenschmerzen. Das minimal-invasive Verfahren steht im Mittelpunkt eines internationalen Workshops, der vom 24.-26. August 2006 in Köln stattfindet.
Fall 1: Der Patient leidet unter starken chronischen Rückenschmerzen, die in das Bein ausstrahlen. Doch weder die Röntgenaufnahme noch die MRT-Untersuchung liefern einen auffälligen Befund - und damit eine Diagnose. Die Behandlung bleibt - notgedrungen - unspezifisch. Die Schmerzen bleiben bestehen.

Fall 2: Der Patient wurde bereits an der Bandscheibe operiert. Die Schmerzen wollen jedoch nicht weichen. Er soll nun wieder operiert werden, fürchtet aber, dass der Eingriff erneut keine Besserung bringen wird.

In solchen Fällen erweitert seit einiger Zeit die so genannte Epiduroskopie das diagnostische und therapeutische Arsenal der Schmerzspezialisten. Bei diesem minimal-invasiven Verfahren liefert ein spezielles Endoskop räumliche und farbige "Live-Bilder" aus dem Wirbelkanal. Die Ärzte können so mögliche Schmerzursachen identifizieren, die mit herkömmlichen bildgebenden Verfahren gar nicht oder nur schwer diagnostiziert werden können, etwa Entzündungen, Vernarbungen oder Verklebungen.

Weiterer Vorteil des Verfahrens: Bei einem "Provokationstest" kann der Arzt zunächst prüfen, ob eine entdeckte Veränderung tatsächlich die Schmerzursache ist. Ist die Diagnose dann tatsächlich bestätigt, kann der Arzt in derselben Sitzung, falls nötig, ebenfalls via Endoskop behandeln. Dies erspart den Patienten überflüssige Eingriffe.

Entwickelt in Deutschland, wird die Epiduroskopie inzwischen auch in anderen europäischen Ländern und in den USA eingesetzt.

Die Erfahrungen der Experten mit der Methode stehen im Mittelpunkt eines internationalen Workshops, der vom 24.-26. August 2006 in Köln stattfindet. Veranstalter sind das Regionale Schmerzzentrum der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie in Iserlohn und das Institut für Anatomie der Universität zu Köln.

Dipl. Biol. Barbara Ritzert
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften


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Grippeimpfung geht erst im Oktober los

Die 20 Millionen Menschen, die sich üblicherweise im Winter gegen Grippe impfen lassen, müssen sich in diesem Jahr gedulden. Wegen Herstellungsproblemen wird der Impfstoff nicht wie üblich schon im August oder September ausgeliefert, sondern erst im Oktober, wie das Paul-Ehrlich-Institut und das Robert-Koch-Institut mitteilten.

Für die Patienten bedeute dies aber kein echtes Problem, sagte eine RKI-Sprecherin. Denn Oktober und November gelten als "ideale Impfmonate", bevor - meist erst in den ersten Monaten des Folgejahres - die Grippewelle rollt.


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Nackenschmerz: Krafttraining beugt Verspannungen vor

Aachen (ddp). Lässt sich der Kopf nur mit Schmerzen bewegen, ist in vielen Fällen einseitige Büroarbeit der Auslöser. «Verspannungen im Nacken sind häufig ein Produkt konsequenter Fehlhaltung gepaart mit muskulärer Schwäche», sagt Christoph Eichhorn, Orthopäde aus Aachen. Häufig führen diese auch zu Kopfschmerzen, die bis in die Augen ausstrahlen.

Um Verspannungen zu lösen oder ihnen vorzubeugen, rät der Orthopäde die tägliche Schreibtischarbeit mit Dehnungsübungen aufzulockern. «Dazu ist es ratsam, den Bürostuhl parallel zum Schreibtisch zu stellen und dann den Kopf vorsichtig in Richtung Arbeitsfläche zu drehen.» Entstehen dabei Schmerzen, die bis in den Arm ausstrahlen, ist ein Arztbesuch ratsam.

Zudem bietet sich Sport als Prophylaxe an. «Ratsam ist ein muskuläres Krafttraining. Es sollte allerdings immer unter fachkundiger Anleitung erfolgen», betont Eichhorn.



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Online: Liste mit mehr als 2100 zuzahlungsfreien Medikamenten

Berlin (ddp). Mehr als 2100 rezeptpflichtige Arzneimittel sind seit einigen Wochen von der Zuzahlung befreit. Hintergrund ist das so genannte Gesetz zur Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelverordnung.

Damit der Patient den Überblick behält, ist die Liste der zuzahlungsfreien Präparate im Bürgerportal des Bundesministeriums für Gesundheit unter http://www.die-gesundheitsreform.de/index2.html abrufbar.

Die 150 Seiten umfassende Liste ist nach Arzneimittelnamen sortiert. Zudem steht eine Datei zum Download bereit, die eine Suche nach Stichworten ermöglicht. Die Liste wird nach Angaben des Bundesministeriums fortlaufend aktualisiert. Außerdem liefert das Portal Antworten auf viele Fragen rund um die Zuzahlung. So erfahren Interessierte, für welche Krankheiten es Arzneimittel auf der Liste gibt und was die Voraussetzungen sind, damit ein verschriebenes Medikament dem Patienten keine zusätzlichen Kosten abverlangt.



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Kostenloser Check: Wie tickt meine innere Uhr?

München (ddp). Die innere Uhr bestimmt das Leben. Sie ist dafür verantwortlich, ob man zu bestimmten Tageszeiten hellwach ist oder müde vor sich hin döst.

Lässt sich die körpereigene Zeit nicht mit dem Alltag in Einklang bringen, kann das zu verminderter Leistung oder Schlafproblemen führen. Wie genau die persönliche innere Uhr tickt, kann jeder im Internet unter http://www.imp-muenchen.de/?mctq mithilfe eines Fragenbogens des Instituts für Medizinische Psychologie der Universität München ermitteln. Abgefragt werden unter anderem Schlafgewohnheiten, Aufstehzeiten und der Drang, Mittagsschlaf zu halten. Aus den Daten errechnet der Computer ein persönliches Profil und bestimmt den so genannten Chronotypen. Dieser gibt Auskunft darüber, wie die innere Uhr den individuellen Tagesrhythmus bestimmt.

Die Wissenschaftler unterscheiden sieben Chronotypen - von extremem Frühtypen bis extremer Spättyp. In Form einer Grafik zeigt die Auswertung zudem, wie stark die innere Uhr mit den äußeren Zwängen kollidiert. Dazu gibt es Tipps, wie man seinen Schlafrhythmus den Bedürfnissen anpassen kann.

Außerdem erfahren die Nutzer, wo ihr Chronotyp im Vergleich zur Bevölkerung liegt. Der Fragebogen ist Teil einer groß angelegten Studie.



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ICD Diagnosefinder bei Netdoktor

Wer wissen möchte, wie der Arzt die Krankheit verschlüsselt hat, die auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Krankenkasse steht, kann sich hier Klarheit verschaffen:

Diagnosefinder: http://www.netdoktor.de/icd-diagnosen/index.php

Ihr gebt in dem Feld Euren Diagnoseschlüssel ein und dann auf Suche klicken, es öffnet sich dann ein neues Fenster, wo die Diagnose zu dem Schlüssel erklärt wird.



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Raucherentwöhnung

Die Internetseite http://www.ohnerauchen.de informiert Raucher über Methoden zur Raucherentwöhnung.
Im Forum werden Ratschläge gegeben, wie man an das Thema herangehen kann und Tipps, um durchzuhalten.

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Guthaben auf Prepaid-Handykarten dürfen nicht verfallen

Die für Unterlassungsansprüche bei Allgemeinen Geschäftsbedingungen zuständige 12. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf hat durch ein am Mittwoch (23. August 2006) verkündetes Urteil der Klage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen aus Berlin stattgegeben und zwei vom Mobilfunkanbieter Vodafone in seinen Allgemeinen
Geschäftsbedingungen für Prepaid-Handyverträge benutzte Klauseln für ungültig erklärt.
Gegenstand des Rechtsstreites war im Wesentlichen die Frage, ob der beklagte Mobilfunkanbieter durch Allgemeine Geschäftsbedingungen bestimmen darf, dass nach
Ablauf einer befristeten Gültigkeit die vom Kunden geleistete Vorauszahlung zum einen ersatzlos verfällt und zum anderen die Prepaid-Karte vollständig und endgültig deaktivert wird.

http://www.lg-duesseldorf.nrw.de/presse/dokument/04-06.pdf

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Wie erkenne ich einen Schlaganfall?

Während gegrillt wurde, stolperte Ingrid und fiel hin. Man bot ihr an, einen Krankenwagen zu rufen, doch sie versicherte allen, dass sie OK war und sie nur wegen ihrer neuen Schuhe über einen Stein gestolpert war. Weil sie ein wenig blass und zittrig wirkte, half man ihr, sich zu säubern und brachte ihr einen neuen Teller mit Essen. Ingrid verbrachte den Rest des Abends heiter und fröhlich.

Ingrid's Ehemann rief später an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden war. Um 23.00 Uhr verstarb Ingrid. Sie hatte beim Grillen einen Schlaganfall erlitten.

Hätten die Gäste dieser Grillparty gewusst, wie man die Zeichen eines Schlaganfalls deuten kann, könnte Ingrid noch leben. Manche Menschen sterben nicht. Sie bleiben in einer auf Hilfe angewiesenen, hoffnungslosen Situation.

Ein Neurologe sagte, dass, wenn er innerhalb von 3 Stunden zu einem Schlaganfallopfer kommen kann, er die Wirkung eines Schlaganfalls in das Gegenteil bewirken könne. Er sagte, der Trick wäre, einen Schlaganfall zu erkennen, zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von 3 Stunden zu behandeln, was allerdings nicht leicht ist.

So erkennen Sie einen Schlaganfall:

Es gibt 3 Schritte, an die man sich halten sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen. Lesen Sie und lernen Sie! Manchmal sind die Symptome eines Schlaganfalls sehr schwer zuerkennen. Allerdings, wenn man es gar nicht wahrnimmt, schreit das nach Katastrophe. Das Schlaganfallopfer kann wirklich ernste Gehirnschäden davon tragen, wenn Leute, die in der Nähe sind, die Symptome eines Schlaganfalles nicht erkennen. Nun sagen Ärzte, dass Umstehende einen Schlaganfall erkennen können, wenn sie drei einfache Fragen stellen:

Bitten Sie die Person, zu lächeln.
Bitten Sie die Person, einen ganz einfachen Satz zu sprechen. Zum Beispiel: "Es ist heute sehr schön."
Bitten Sie die Person, beide Arme zu heben.
(Notiz: Ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls ist: Bitten Sie die Person, ihre Zunge heraus zu strecken. Wenn die Zunge gekrümmt ist, sich von einer Seite zur anderen windet, ist das ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls.)

Falls er oder sie Probleme mit einem dieser Schritte hat, rufen Sie sofort den Notarzt und beschreiben ihm die Symptome der Person am Telefon.

Ein Kardiologe hat gesagt, dass, wenn man diese Mail an mindestens 10 Leute schickt, kann man sicher sein, dass irgendein Leben dadurch gerettet werden kann. Wir senden täglich so viel "Schrott" durch die Gegend, da können wir auch die Leitungen mal mit etwas Sinnvollem verstopfen, finden Sie nicht auch???

Informationen zum Schlaganfall
Der Schlaganfall (Apoplex) ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland, ein Fünftel der über 65-Jährigen ist davon betroffen. Auslösend ist ein plötzlicher Gefäßverschluss oder eine Blutung im Bereich des Gehirns. Zu den Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, Diabetes
mellitus, "die Pille", Rauchen und erhöhte Blutfettwerte.

Vorstufen und damit ernst zu nehmende Warnzeichen sind vorübergehende neurologische Ausfälle, auch TIA (transitorisch-ischämische Attacke) und PRIND (prolongiertes ischämisch-neurologisches Defizit) genannt. Die Symptome hängen von der Lokalisation des Schlaganfalles im Gehirn ab, häufig kommt es zur halbseitigen Lähmung und Sprachstörungen. Wichtig ist es, in der Frühphase Folgeschäden des Sauerstoffmangels zu vermeiden und dadurch den Gewebeschaden zu minimieren. Durch eine konsequent durchgeführte Rehabilitation kann es zur Besserung oder gar Rückbildung der neurologischen Ausfälle kommen.

Krankheitsursachen

Als Gründe für einen Schlaganfall sind die folgenden drei Ursachen zu nennen. Dabei ist zu bedenken, dass die prozentualen Spannweiten dadurch zustande kommen, dass es keine offizielle Statistik gibt und man daher auf die Angaben der verschiedenen Zentren angewiesen ist.

40%-50% eine Hirn-Arteriosklerose, Thrombus
30%-35% eine Hirnembolie
20%-25% eine Hirnblutung -hämorrhagischer Infarkt

Arteriosklerose

Den Hauptgrund für den Verschluss von Gefäßen stellt die Arteriosklerose dar. Hierbei bilden sich im Laufe der Zeit Plaques aus Fettablagerungen, welche die Gefäße verengen. Besonders stark gefährdet, Plaques zu bilden, sind Personen mit Diabetes mellitus und/oder hohen Cholesterinwerten (>300 mg/l). Besonders nachts, wenn der Blutdruck abfällt, reichen schon
kleinere Einengungen der Gefäße aus, um eine Unterversorgung mit Sauerstoff zu bewirken (Ischämie).

Embolien

Embolien nennt man Ereignisse, bei denen Gefäße (meist Arterien) durch Zellansammlungen verschlossen werden. Ein so genannter Embolus (Gefäßpfropf) wird durch den Blutstrom in ein enges Blutgefäß gespült und verschließt es somit. Die Zellansammlungen bestehen aus alten Zellen, Blutplättchen, Gefäßkleber (Fibrin) und Cholesterinplaques. Sie können
sich an den Gefäßwänden, oder auch im Inneren des Herzens bilden. Dies geschieht bevorzugt an Stellen, an denen der Blutfluss gering ist, zum Beispiel in ausgeweiteten Beinvenen, Aneurysmen (Gefäßaussackungen) oder in Bereichen des Herzens, in denen der Herzmuskel aufgrund eines Infarktes nicht mehr arbeitet und das Blut sehr langsam fließt.

Hirnblutungen

Eine Hirnblutung (hämorrhagischer Infarkt - intrazerebrale Blutung) kann bei plötzlichem Blutdruckanstieg auftreten. Es kommt zur Ruptur einer Hirnarterie - oft bei vorbestehendem Hochdruck, Arteriosklerose oder einer krankhaften Ausweitung der Hirngefäße (Aneurysma). Ungefähr 80% der Hirnmassenblutungen verlaufen tödlich.

Also: sämtliche Warnzeichen immer!! ernst nehmen.

http://www.naturepower.ch/

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat August alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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