Newsletter vom 14.12.2006, 19:35:48

Betreff:

Newsletter Dezember

Deutsche Rentenversicherung widersetzt sich dem Urteil des BSG

Erwerbsminderungsrentner unter 60 profitieren nicht von einem Urteil des Bundessozialgerichts. Ihre Rente wird auch in Zukunft - wie bei den Älteren - um bis zu 10,8 Prozent gemindert. Das hat der Fachausschuss für Versicherung und Rente der Deutschen Rentenversicherung, ein Gremium aller Versicherungsträger, beschlossen. Diese Entscheidung hat der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Bund in seiner heutigen Sitzung zur Kenntnis genommen.
Mit dieser Entscheidung folgt die Deutsche Rentenversicherung ausdrücklich nicht der Rechtsauffassung des 4. Senats des höchsten deutschen Sozialgerichts. Die Rentenexperten sind der Auffassung, dass dieses Urteil des 4. Senats des Bundessozialgerichts vom 16. Mai 2006 nicht dem Willen des Gesetzgebers entspricht. Weder Wortlaut noch Systematik und Entstehungsgeschichte des Gesetzes geben Anlass für eine solche Auslegung.

Der komplette Artikel hier: http://www.deutsche-rentenversicherung-westfalen.de

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Osteoporose: Bewegung hält die Knochen fit

Berlin/Gießen (ddp). Mehr als ein Viertel der über 50-Jährigen leidet nach aktuellen Studien unter brüchigen Knochen. Bei Osteoporose-Patienten führen schon kleine Unfälle im Alltag zu Brüchen, oft sind chronische Schmerzen die Folge. Auf Dauer droht die Pflegebedürftigkeit.

Wer auf die Ernährung achtet und sich regelmäßig bewegt, kann seine Knochen stärken und Osteoporose vorbeugen.

"Grundsätzlich sollte jeder etwas für seine Knochen tun - je früher, desto besser», betont Jutta Semler, Chefärztin der Abteilung Stoffwechselerkrankungen im Immanuel-Krankenhaus in Berlin. «Enorm wichtig ist es, seinem Körper ausreichend Kalzium zuzuführen», betont die Vorsitzende des Kuratoriums Knochengesundheit. Täglich sollten dazu etwa 1200 bis 1500 Milligramm des Minerals aufgenommen werden. «Reich an Kalzium sind Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli oder auch Nüsse», sagt Ernährungscoach und Diplom-Oecotrophologin Franca Mangiameli. 100 Milliliter Milch enthalten beispielsweise 120 Milligramm Kalzium, 100 Gramm Hartkäse etwa 635 Milligramm. Auch Mineralwasser sei eine wichtige Kalzium-Quelle, es sollte jedoch nicht weniger als 150 Milligramm pro 100 Milliliter enthalten. Der Gehalt ist bei einigen Lebensmitteln angegeben, ansonsten helfen Listen aus dem Internet weiter. Ebenso wichtig wie Kalzium ist Vitamin D. «Denn es sorgt dafür, dass Kalzium besser in die Knochen eingebaut wird», sagt Mangiameli. Normalerweise wird das Vitamin von der Haut über das Tageslicht aufgenommen. «Doch im Herbst und Winter steht die Sonne so tief, dass zu wenig UV-Strahlen den Körper erreichen», erläutert Semler. Deshalb braucht der Körper Unterstützung über die tägliche Nahrung. «Viel Vitamin D enthalten Pilze oder Fisch», erläutert Mangiameli. Besonders geeignet seien Lachs oder Makrele. Trotz guter Vorsätze ist es allerdings schwierig, Tag für Tag eine knochengesunde Ernährung aufzutischen. «Wer auf den Speiseplan einer Kantine angewiesen ist, kann seine Nahrung durch Nahrungszusätze wie Brausetabletten ergänzen», betont Semler. «Allerdings sollte nach Möglichkeit immer die ausgewogene Nahrung dem Medikament vorgezogen werden.»

Zweite Säule einer erfolgreichen Osteoporose-Prophylaxe ist Sport. Semler empfiehlt eine Mischung aus Muskelaufbau und Balance-Training. Allerdings ist Konsequenz gefragt. «Immer die Treppe zu benutzen statt Fahrstuhl zu fahren ist zwar sehr gut. Um dauerhaft seine Knochen zu stärken, reicht das aber leider nicht», unterstreicht die Expertin. Sie empfiehlt, zweimal wöchentlich zum Walking oder Nordic Walking in die Natur aufzubrechen. «Sportmuffel können auch regelmäßig tanzen gehen.» Zudem muss die Oberschenkel-Muskulatur sukzessive gestärkt werden. Dadurch werden die Knochen im Bein entlastet, die bei Osteoporose zu den neuralgischen Punkten zählen. «Ideal sind Übungen im Fitness-Center», sagt Semler. «Eine Möglichkeit wäre es auch, wenn man die ausgestreckten Beine vor dem Fernseher regelmäßig hochlegt, sie dann anhebt und so lange wie möglich in der Luft hält», sagt die Ärztin.

Besonders wichtig sei eine konsequente Osteoporose-Prophylaxe für bestimmte Risikogruppen. Dazu gehören unter anderem Frauen nach den Wechseljahren, Raucher, Untergewichtige und Patienten, die über längere Zeit Kortison einnehmen müssen, wie Rheumatiker. Wer das persönliche Risiko besser einschätzen möchte, kann seine Knochendichte messen lassen. Dies sei für alle Frauen ab 40 Jahre ratsam, sagt Semler. Skeptisch steht sie allerdings Tests gegenüber, die auf einem Ultraschall-Verfahren basieren. «Damit werden zwar Risse in den Knochen festgestellt. Doch die Ergebnisse können verunsichern, deshalb sollte allein auf dieser Grundlage nie eine Therapie begonnen werden.» Semler rät zu einer Knochendichtemessung in der Arztpraxis, bei der die so genannte DXA-Methode zum Einsatz kommt und auch eine ausführliche Beratung garantiert wird. «Die Untersuchung muss allerdings in der Regel selbst bezahlt werden und kostet etwa 50 Euro.»

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Medikamente: Alte Arzneien in Apotheke zurückbringen

Berlin (ots) - "Nicht mehr benötigte oder verfallene Medikamente sollten in die Apotheke zurückgebracht werden. Auf keinen Fall sollte man sie über das Abwasser entsorgen" sagte Apotheker Professor Martin Schulz von der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

In einer aktuellen Umfrage bei 1.977 Bundesbürgern gaben 15,7 Prozent an, Tabletten über die Toilette zu entsorgen, bei flüssigen Arzneimitteln waren es sogar 43,4 Prozent.

Eine Belastung des Abwassers durch Medikamente lässt sich nicht völlig ausschließen, denn die meisten Wirkstoffe werden vom Körper zumindest teilweise unverändert ausgeschieden. Schulz: "Um so wichtiger ist es, vermeidbare Abwasser- und Umweltbelastungen zu verhindern." Alt-Arzneimittel sind aus rechtlicher Sicht Restmüll. Eine Entsorgung über den Hausmüll ist zulässig. "Die Apotheken nehmen Medikamente aber kostenlos entgegen und führen sie einer fachgerechten Entsorgung zu. So wird der Zugriff von Unbefugten oder Kindern unterbunden" sagte Schulz.

Wer alte Arzneimittel nicht in die Apotheke bringen will, sollte sie gut verpacken und dem Hausmüll erst am Leerungstag untermischen. Dies ist aber nur dann empfehlenswert, wenn der Hausmüll in einer Verbrennungsanlage entsorgt wird.

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"Sehr gut" bis "mangelhaft": Private Krankenversicherungen im Test

Berlin (ddp). Die Stiftung Warentest hat bei privaten Krankenversicherungen große Unterschiede beim Preis-Leistungs-Verhältnis und der Beitragsentwicklung ermittelt. Die Qualitätsurteile reichten von «sehr gut» bis «mangelhaft», sagte «Finanztest»-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen am Dienstag in Berlin.

Bei einem mit «sehr gut» bewerteten Tarifangebot der Halleschen zahle beispielsweise ein 35-jähriger selbstständiger Mann 275 Euro Monatsbeitrag, bei einem vergleichbaren Tarif der Mannheimer, der die Note «mangelhaft» erhielt, 536 Euro. Finanziell lohne sich eine private Krankenversicherung eigentlich nur für Beamte und gesunde, junge, kinderlose Männer, betonte Tenhagen.

Für die meisten Kunden sei der private Versicherungsschutz auf die Dauer deutlich teurer als der Schutz bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Zudem sei nach der Gesundheitsreform mit Beitragserhöhungen um mehr als ein Drittel zu rechnen. Privat Versicherte sollten unbedingt Rücklagen bilden, wenn sie im Alter bei niedrigerem Renteneinkommen nicht auf die höheren Leistungen verzichten wollten.

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Diät und Sport machen gleich schlank. Mit einem Sportprogramm behalten Abnehmwillige allerdings ihre Muskeln und werden fitter.

Kalorienreduzierte Ernährung oder intensive Bewegung – beides hilft gleich gut, überflüssige Pfunde zu verlieren. Das haben frühere Studien bewiesen. Eine Untersuchung der St. Louis University stellt nun aber dem Sport ein besseres Zeugnis aus. Die Begründung: Während einer Diät gehen mit den Speckpolstern auch Muskeln verloren, mit Sport schwinden nur die Fett- und nicht die Muskelzellen. Außerdem verbessert die Bewegung die Sauerstoffversorgung im Körper und damit die allgemeine Fitness.

Ohne Bewegung verkümmern Muskeln

Der Ernährungswissenschaftler Edward Weiss hat für seine Studie 34 Übergewichtige zwischen 50 und 60 Jahren untersucht. Die eine Hälfte sollte regelmäßig Sport treiben, um abzunehmen, die andere kalorien- und fettarm essen. Nach einem Jahr hatten beide Gruppen neun bis zehn Prozent ihres Körpergewichts verloren. Allerdings hatten die Versuchspersonen auf Diät auch Muskelkraft eingebüßt. „Nicht nur, dass sie ihre Muskeln nicht durch zusätzliche Bewegung anregten. Sie machten ihnen die Arbeit auch dadurch einfacher, dass sie immer weniger Gewicht tragen mussten, zum Beispiel beim Aufstehen aus einem Sessel oder beim Treppensteigen“, erklärt Edward Weiss. Und Muskeln, die nichts zu tun haben, verkümmern mit der Zeit.

Diät hat Antiaging-Effekt

Der Ernährungswissenschaftler gibt dem Abnehmen mit Sport daher den Vorzug vor einer reinen Diät. Er betont allerdings, dass eine kalorienarme Ernährung auch Vorzüge hat, die der Sport nicht liefern kann. So hätte die magere Kost in Tierversuchen einen lebensverlängernden und Antiaging-Effekt gehabt. Außerdem dürften die sportlichen Abnehmwilligen nicht der Illusion erliegen, dass sie mehr essen könnten, weil sie die Kalorien ja wieder abtrainierten.

Die Studie ist in der Online-Ausgabe des „Journal of Applied Physiology“ erschienen.


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Neues MRT-Gerät

Eine revolutionäre Technologie hat Siemens Medical Solutions (Med) auf der Medica in Düsseldorf präsentiert: syngo TimCT. Jetzt ist es weltweit erstmals möglich, einen Scan mit kontinuierlicher Tischbewegung durchzuführen. Syngo Tim, "Continous Table move" powered by Tim, wird die Magnetresonanztomografie (MR) grundlegend verändern.

Die MR T-Class von Med ermöglicht erstmals einen Scan mit kontinuierlicher Tischbewegung! syngo TimCT ermöglicht es erstmals, einen Patienten wie bei einer Computertomographie in einem Durchgang von Kopf bis Fuß zu scannen. Dabei wird der Tisch während der Messung kontinuierlich durch den Magneten hindurch bewegt. syngo TimCT verbessert vor allem den Workflow: Je nach Krankheitsbild, das untersucht wird, müssen die medizinisch-technischen Assistenten bei jeder MR-Untersuchung unterschiedliche Messungen an den verschiedenen Stellen des Körpers durchführen. Je mehr dieser einzelnen Arbeitsschritte vorgenommen werden müssen, desto umständlicher und fehleranfälliger kann eine Untersuchung sein. Mithilfe von syngo TimCT lässt sich die Anzahl der Arbeitsschritte nun auf die Hälfte reduzieren. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten und erhöht die diagnostische Sicherheit. Gleichzeitig verbessert syngo TimCT die Bildqualität, da sich die zu untersuchende Körperregion immer im Zentrum des Magneten befindet, wo das Messergebnis die höchste Qualität erreicht.

Einfachere Messabläufe und verringerte Arbeitsschritte sind auch für den Patienten von Vorteil. Weniger Untersuchungen müssen wiederholt werden und die kürzeren Untersuchungszeiten sorgen dafür, dass der Patient nicht so lange im MR liegen muss. "Am Uniklinikum in Essen haben wir lange selbst an einer solchen Technik geforscht. Doch erst mit der Tim-Technologie sowie durch eine enge und sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit Siemens steht uns nun eine einfach zu bedienende und völlig integrierte Lösung zur Verfügung", sagte Jörg Barkhausen, leitender Oberarzt der Radiologie am Universitätsklinikum Essen, wo das erste System installiert ist. Mit diesem Fortschritt hat Med auf der Medica einmal mehr gezeigt, dass innovative Systeme und IT-Lösungen die Prozesse im Gesundheitswesen verbessern, die Qualität der Versorgung steigern und gleichzeitig die Kosten senken können.

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Arbeitgeber sollen auch Pflegeurlaub gewähren
Sozialminister sind für eine Pflegezeit für Angehörige / Noch Diskurs über die Dauer der Arbeitsfreistellung


PERL-NENNIG (kud). Die Einführung einer Pflegezeit rückt näher. Nach jahrelangem Werben tragen alle 16 Bundesländer den Vorschlag des Saarlandes mit, ähnlich wie beim Erziehungsurlaub auch für pflegende Angehörige eine Freistellung von der Arbeit einzuführen.

Auf der Jahreskonferenz der Arbeits- und Sozialminister im Nord-Saarland gab es am Wochenende ein einstimmiges Votum für die Forderung, pflegenden Angehörigen einen Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit mit Rückkehrgarantie zu gewähren. Die Pflegeversicherung soll für diese Zeit die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung übernehmen.

Der saarländische Sozialminister Josef Hecken äußerte sich optimistisch, daß der Bund bei der angestrebten Reform der Pflegeversicherung die Initiative aufgreift. Dabei seien die Länder über die Zeitdauer der Freistellung gesprächsbereit. Während sie eine einjährige Freistellung mit zweimaliger Verlängerungsmöglichkeit befürworten, hält Berlin dem Vernehmen nach eine Zeit von sechs Monaten für ausreichend.

Auch der saarländische Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Hanspeter Georgi befürwortete angesichts der demographischen Entwicklung die Option einer Pflegegezeit. Allerdings müsse man im Detail klären, ab welcher Beschäftigtenzahl Betriebe einbezogen werden. Während das Saarland nur Unternehmen mit höchstens neun Beschäftigten ausnehmen will, legte sich die Konferenz noch nicht auf eine bestimmte Untergrenze fest .

Hecken sagte, mit dem Vorhaben wolle man der Zwangshospitalisierung der Menschen entgegenwirken. Für die Pflegeversicherung erwarte er eine finanzielle Entlastung.

Die Minister wollen auch die Transparenz der Pflegequalität verbessern. Auf Antrag Berlins sprachen sie sich dafür aus, einheitliche Bewertungskriterien zu entwickeln und die Qualitätsprüfungen auf dieser Basis zu veröffentlichen.


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Neue Online-Apotheke setzt auf Nähe zu Patienten
34 Apotheker aus Baden-Württemberg kooperieren


NEU-ISENBURG (all). Mit medicamo.de haben sich 34 Apotheker aus dem südlichen Baden-Württemberg zu einer Online-Apotheke zusammengeschlossen. Ziel ist, das Geschäftsmodell auch auf andere Regionen in Deutschland auszudehnen.

Kennzeichen der Online-Apotheke soll eine persönliche Betreuung der Patienten sein. Im Gegensatz zu anderen Arneimittel-Versandhändlern sollen die Kunden nicht durch eine Hotline, sondern vom Apotheker vor Ort beraten werden.

Für eine Bestellung wählen sie im Internet unter www.medicamo.de eine Apotheke in ihrer Nähe aus. Die Apotheker, die sich bislang an dem Projekt beteiligen, sind zwischen Schwäbischer Alp und Bodensee angesiedelt.

Im Internet erhalten die Kunden durch eine tägliche Aktualisierung der Datenbank nur sofort lieferbare Arzneien und Produkte. Wird ein Medikament noch am selben Tag benötigt, liefert es ein Bote kostenfrei ins Haus.

Wenn rezeptpflichtige Medikamente geordert werden, können Patienten das Rezept mit einem Freiumschlag an die Apotheke schicken oder dem Boten mitgeben. Für die Rezeptgebühr müssen sie eine Einzugsermächtigung für ihr Konto geben.

Mehr Informationen im Internet: http://www.medicamo.de

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Leere Batterie ist keine Erkrankung

MÜNCHEN (ddp). Eine leere Herzschrittmacher-Batterie ist kein Fall für die Reiserücktrittsversicherung.

Das Amtsgericht München wies die Klage eines Mannes ab, der Stornokosten für eine abgesagte Flugreise seiner Versicherung aufbürden wollte.

Das Gericht entschied, daß eine leere Batterie keine unerwartet eingetretene Erkrankung gewesen sei.

Urteil des Amtsgerichts München, Az.: 242 C 37052/05

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Morsche Knochen durch Milch?

Ist Milch aufgrund ihres Eiweißgehalts ein „Kalziumräuber“ und führt der Genuss von Milch daher zwangsläufig zur Osteoporose?

Um den Nutzen und Nachteil von Milch für die Gesundheit tobt eine Art Glaubenskrieg, bei dem die Wahrheit meist auf der Strecke bleibt. In diesem Fall lautet sie: Milch kann Osteoporose weder verursachen noch verhindern. Knochenabbau entsteht im Alter durch Kalziummangel, und Milch enthält viel Kalzium. Allerdings zeigt sich, dass der Knochenabbau in den Ländern, in denen keine oder wenig Milchprodukte verzehrt werden, also in Asien oder Afrika, viel seltener ist als bei uns.

Woran liegt das? Es gibt Bedingungen, die eine Aufnahme des Kalziums in die Knochen begünstigen oder behindern. Wichtig dafür ist etwa Vitamin D. Das bekommen Menschen in südlichen Ländern praktisch „umsonst“, weil die Sonnenstrahlen dessen Produktion fördern. Wir dagegen müssen es mit der Nahrung aufnehmen. Ein hoher Eiweißkonsum aber behindert den Knochenaufbau. Und wir essen nicht nur zu viel Fleisch, sondern nehmen in Milchprodukten auch Kalzium und Eiweiß gleichzeitig auf. Deshalb sollte man seinen Bedarf auch aus anderen Quellen decken, etwa Gemüse und Nüssen.

Quelle: Dr. Stimmt`s „Die Zeit“

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Schwerbehinderte Menschen können Freistellung von Mehrarbeit verlangen

Schwerbehinderte Beschäftigte sind auf ihr Verlangen hin von Mehrarbeit freizustellen. Mehrarbeit ist jede über 8 Stunden hinaus gehende werktägliche Arbeitszeit; als solche gilt auch Bereitschaftsdienst. Dies stellt das Bundesarbeitsgericht in einer aktuellen Entscheidung fest.

Im zugrunde liegenden Fall wurde eine schwerbehinderte Heilerziehungspflegerin sowohl zu normalen Dienstleistungen als auch zu als „Nachtbereitschaft“ bezeichneten Bereitschaftsdiensten herangezogen. Nach den auf das Arbeitsverhältnis kraft vertraglicher Vereinbarung anzuwendenden „Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes“ (AVR) sind die Mitarbeiter verpflichtet, außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit Dienstleistungen in der Form des Bereitschaftsdienstes zu erbringen.

Die schwerbehinderte Frau verlangte von ihrem Arbeitgeber werktäglich nicht mehr als 8 Stunden, einschließlich der Bereitschaftsdienste, zur Arbeitsleistung herangezogen zu werden.

Zu Recht wie nun das Bundesarbeitgericht urteilte: Der Senat hat seine Rechtsprechung bestätigt, dass seit der Neufassung des Arbeitszeitgesetzes ab 1. Januar 2004 Bereitschaftsdienst Arbeitszeit iSd. Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes dar stellt. Die schwerbehinderte Klägerin hat nach § 124 SGB IX Anspruch gegen die Beklagte, von Mehrarbeit freigestellt zu werden. Als Mehrarbeit gilt dabei jede Arbeit, die über die normale gesetzliche Arbeitszeit nach § 3 Satz 1 ArbZG, das heißt über werktäglich 8 Stunden einschließlich der Bereitschaftsdienste, hinausgeht. Regelungen in den AVR, welche die Klägerin verpflichten, über diese normale gesetzliche Arbeitszeit hinaus Bereitschaftsdienste zu verrichten, sind unwirksam.

Bundesarbeitsgericht Az.: 9 AZR 176/06 -

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Rauchen geht aufs Hirn
Volumen der grauen Substanz bei Rauchern geringer


BERLIN (eb). Raucher haben im Vergleich zu Nichtrauchern ein vermindertes Hirnvolumen. Das haben Forscher der Psychiatrischen Klinik der Charité Berlin gezeigt, teilt die Uni mit.

Per Magnet-Resonanz-Tomographie haben die Forscher die Gehirne von 22 Rauchern und 24 Nichtrauchern dreidimensional vermessen.

Je mehr Zigaretten im Leben konsumiert wurden, desto geringer ist das Volumen der Substantia grisea. Betroffen seien besonders die Regionen für Aufmerksamkeit und Erinnerungsvermögen. Das könnte erklären, warum Raucher eine verminderte Leistungsfähigkeit in diesen Funktionen aufweisen.

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Arzneipflanze des Jahres 2007 ist der Hopfen
Vor allem für Patienten mit Einschlafstörungen geeignet


WÜRZBURG (dpa). Der Hopfen ist die Arzneipflanze des Jahres 2007. Das hat der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg am Freitag mitgeteilt.

Hopfen (Humulus lupulus) sei eine Kulturpflanze, deren Nutzung sich nicht nur auf das Brauereiwesen beschränke, begründete der Studienkreis in Würzburg seine Wahl. Vielmehr werde Hopfen zunehmend als pflanzliches Medikament verwendet.

Extrakte aus den Hopfenzapfen bildeten in Kombination mit der Baldrianwurzel die häufigste Darreichungsform pflanzlicher Schlaf- und Beruhigungsmittel, so die Experten weiter.

Der Titel "Arzneipflanze des Jahres" wird seit 1999 vom Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg vergeben. Der Hopfen - zwei bis vier Zentimeter lange, grünlich-gelbe weibliche Blütenstände - etablierte sich erst im 20. Jahrhundert zusammen mit dem Baldrian als Arznei.

"Klinische Prüfungen der jüngsten Vergangenheit zeigen, daß diese Kombination in der Behandlung von Patienten mit Unruhezuständen und Einschlaf-störungen sinnvoll ist", heißt es im Schreiben des Würzburger Studienkreises. Alle Arten von Hopfen sind Kletterpflanzen. Der Echte Hopfen ist mehrjährig und kann bis zu 50 Jahre alt werden.

Die Geschichte des Hopfens in der europäischen Medizin ist den Wissenschaftlern zufolge eine äußerst wechselvolle. "Gemessen an der Tatsache, daß die meisten europäischen Arzneipflanzen bereits seit mehr als 2000 Jahren in Gebrauch sind, kann der Hopfen als eine verhältnismäßig junge Arzneipflanze bezeichnet werden." Die antike Medizin habe ihn nicht verwendet.

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Lümmeln im Büro besser als Aufrechtsitzen

LONDON (dpa). Bei der Arbeit am Schreibtisch ist das Lümmeln nach Daten einer britischen Studie gesünder als das Aufrechtsitzen.

Die beste Sitzhaltung werde nicht bei einer Beugung des Oberkörpers von 90 Grad erreicht, sondern locker zurückgelehnt bei 135 Grad, wie ein Team schottischer Wissenschaftler berichtet. So könnten auch Bandscheiben-Probleme vermieden werden, hieß es weiter.

Die Forscher hatten 22 Probanden kernspintomographisch untersucht. In Deutschland empfehlen die Berufsgenossenschaften dynamisches Sitzen - mal aufrecht, mal zurückgelehnt, mal vorgebeugt.

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Allergenes Kraut verbreitet sich über Vogelfutter

BRAUNSCHWEIG (ddp.vwd). Die Beifuß-Ambrosie macht Allergikern auch in Deutschland immer stärker zu schaffen. Sie breitet sich zunehmend aus.

Die Pflanze werde häufig in verunreinigtem Vogelfutter eingeschleppt und dadurch gerade im Winter in Gärten verteilt und unwissentlich kultiviert, sagte Uwe Starfinger von der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft. Die Aufklärung der Bevölkerung sei deshalb nötig, betonte Starfinger.

Bei einer weiteren Ausbreitung der Beifuß-Ambrosie könnten Allergiker künftig auch im Herbst Symptome haben, da ihr Pollenflug erst im August beginnt.

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Formular nie blanko unterschreiben!

Versicherungsformulare sollten nie blanko unterschrieben werden. Denn falsche Angaben kosten auch dann den Versicherungsschutz, wenn ein Versicherter das Formular nicht selbst ausgefüllt, sondern nur blanko unterschrieben hat.

Das hat das Oberlandesgericht Saarbrücken (Az.: 5 U 6/06-1) entschieden. Der Versicherte wird so behandelt, als ob er die Erklärungen selbst abgegeben hat. Falsche Angaben muß er sich deshalb zurechnen lassen. Wegen Verletzung der Wahrheitspflicht ist die Versicherung in diesem Fall nicht verpflichtet, Leistungen zu zahlen.

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Warme Witterung macht die ersten Pollen mobil

BERLIN (dpa). Zum ersten Mal überhaupt sind jetzt in verschiedenen Teilen Deutschlands bereits im Dezember Pollen von Haselnuß, Birke und Erle gemessen worden.

"Es ist einfach zu warm", sagte der Leiter des Deutschen Polleninformationsdienstes in Berlin, Professor Karl-Christian Bergmann. Normalerweise würden die ersten Spuren von Haselnuß-Pollen frühestens Mitte oder Ende Januar registriert.

"In den Räumen Freiburg und Bonn, dem Rhein-Main-Gebiet und auch hier in Berlin fliegen bereits Pollen", sagte Bergmann. Die ersten Heuschnupfen-Allergiker hätten bereits irritiert die Ärzte aufgesucht. "All’ die, die derzeit einen normalen Schnupfen vermuten, haben möglicherweise schon wieder Heuschnupfen", betonte Bergmann.

Hat der Pollenflug erst einmal begonnen, läßt er sich zwar durch kälteres Wetter stoppen, setzt dann bei etwas milderen Temperaturen aber sofort wieder ein, so der Allergologe.

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Hirnveränderung im MRT bei Lumbago
Wasserdiffusion im Großhirn bei Dauerschmerz veränd


CHICAGO (skh). Mit einer speziellen Art der Magnetresonanztomographie lassen sich bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen Veränderungen in den schmerzverarbeitenden Hirnregionen darstellen.

Das hat ein Team von Neuroradiologen von der Ludwig-Maximilians-Universität München bei 20 Patienten mit chronischen lumbalen Rückenschmerzen unklarer Genese nachgewiesen. Die Patienten wurden per Diffusions-Tensor-MRT (DT-MRT) untersucht, wie Dr. Jürgen Lutz beim Jahrestreffen der nordamerikanischen Gesellschaft für Radiologie berichtet hat.

Mit der DT-MRT können die Verteilung und Bewegungen von Wassermolekülen in der weißen und grauen Hirnsubstanz dargestellt werden. Wenn Nervenbahnen verstärkt aktiv sind, etwa während der Entwicklung oder bei andauernder Schmerzleitung, verändert sich die Wasserdiffusion.

Verglichen mit den gesunden Kontrollpersonen hatten die Rückenschmerz-Kranken eine signifikant veränderte Wasserdiffusion in den schmerzverarbeitenden Hirnregionen des Gyrus cinguli, des Gyrus postcentralis und des Gyrus frontalis superior.

Die Entdeckung könnte eine Erklärung dafür liefern, daß vor allem Patienten mit chronischen Schmerzen der unteren Wirbelsäule auf die verfügbaren peripheren Schmerzmittel nicht ansprechen. "Für Rückenschmerz-Patienten ist es oft schwierig, ihren Zustand Ärzten und Versicherungen begreiflich zu machen. Mit einer objektiven und reproduzierbaren Methode wie der DT-MRT wären chronische Schmerzen künftig keine subjektiv wahrgenommene Erkrankung mehr", sagte Lutz.

Unklar sei jedoch bisher, ob die Veränderungen in den Schmerzregionen Ursache oder Folge von chronischen Rückenschmerzen sind.

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Zwei Broschüren zum Schmerz neu aufgelegt

MARBURG (eb). Das Forum Schmerz des Deutschen Grünen Kreuzes (DGK) bietet zwei überarbeitete Broschüren an: Die beiden DIN A5-Hefte "Starke Schmerzen bewältigen" und "Aktiv gegen Rückenschmerzen".

In der ersten Broschüre wurde ein Kapitel zu Durchbruchschmerzen ergänzt. Informationen gibt es auch zur Opioid-Therapie mit einer Tablette täglich. In der Rückenschmerz-Broschüre ist jetzt ein Themenkomplex Muskelverspannungen und die Therapie dieser Patienten enthalten.

Beide Hefte können mit frankiertem A5-Rückumschlag (1,45 Euro) angefordert werden: Forum Schmerz im DGK, Im Kilian, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg

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Start für neue Gesundheitskarte

In Testregionen hat am Montag (10.12) die Ausgabe der neuen elektronischen Gesundheitskarte zur Erfassung von Patientendaten begonnen. In Schleswig-Holstein und Sachsen bekommen 10.000 Versicherte die ersten Karten. Die mit Chip und Foto versehene Karten funktioniert zunächst wie die bisherige Versichertenkarte. Später soll sie auch Notfalldaten und elektronische Rezepte aufnehmen.

2007 steigen die Länder Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz,Niedersachsen und Baden-Württemberg ein.

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Eine seltene Genmutation macht Menschen unempfindlich gegen Schmerzen. Darin könnte der Ansatzpunkt für neuartige Schmerzmittel liegen.

Ein Junge aus Pakistan machte Wissenschaftler auf das Phänomen aufmerksam: Als „Straßenkünstler“ bohrte er sich Messer in die Arme und lief über glühende Kohlen – ohne irgendwelche Schmerzen zu empfinden. Die Fakir-Kunststücke hinterließen allerdings zahlreiche Verletzungen, die Ärzte immer wieder versorgen mussten. Das Kind starb an seinem 14. Geburtstag, als es vom Dach eines Hauses sprang. Die Schmerzfreiheit bedeutete nicht, dass der Junge unsterblich war, wie er anscheinend glaubte.

Für Geoffrey Woods von Addenbrooke`s Hospital in Cambridge und ein Forscherteam aus Großbritannien und Pakistan war dieser tragische Fall Auslöser für die Erforschung des Phänomens der vollkommenen Schmerzfreiheit. Sie fanden sechs weitere Angehörige, denen das Gefühl Schmerz ebenfalls unbekannt war. Abgesehen von vielen Verletzungen, die sie sich schon als kleine Kinder unbemerkt zugezogen hatten, waren die Jugendlichen gesund. Auch ihre körperlichen Empfindungen waren völlig normal. Sie reagierten auf Druck, Wärme und Kälte, waren kitzelig und konnten weinen.

Hoffnung für Schmerzpatienten

Genetische Analysen zeigten, dass alle eine Mutation in einem SCN9A genannten Gen tragen. Diese Erbanlage liefert den Bauplan für ein Protein, das wiederum Teile eines Kanals in Nervenzellen bildet. Der so genannte Natriumkanal Na1.7 ist in Nervenzellen besonders ausgeprägt, die Schmerzsignale weiterleiten. Der Gendefekt führt dazu, dass diese Informationsübertragung unterbrochen ist und der Schmerz ausbleibt.

Die Wissenschaftler sehen in ihrer Entdeckung eine völlig neue Grundlage für die Entwicklung von Schmerzmitteln. Medikamente, die den Natriumkanal in Menschen mit einem normalen Gen SCN9A blockieren, ließen sich zum Beispiel als sichere und gut verträgliche Mittel gegen chronische Nervenschmerzen einsetzen, schreiben die Wissenschaftler im Journal „Nature“.


(dpa, nature/pap)


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Kassenpatienten: Immer weniger Kuren bewilligt

Die Zahl der Kuren ist für Kassenpatienten in den letzten vier Jahren erheblich gesunken. Die Bild-Zeitung berichtete unter Berufung auf Angaben des Deutschen Heilbäderverbands, im vergangenen Jahr seien nur noch 136 876 klassische stationäre Maßnahmen zur Rehabilitation und Vorsorge bewilligt worden. Dies entspreche einem Rückgang von rund 41 Prozent zum Vergleichsjahr 2001, als es noch 230 164 Kuren waren.

Dabei seien Anschlussheilbehandlungen nach Krankenhausaufenthalten nicht berücksichtigt.

Der Verband nennt dem Blatt zufolge als Ursache den harten Sparkurs der gesetzlichen Krankenkassen. Die Zahl der Eltern-Kind-Kuren im Vergleichszeitraum 2001 bis 2005 sei von 219 502 auf 118 792 zurückgegangen - das entspricht einem Rückgang um rund 46 Prozent.

Die Zahl der klassischen ambulanten Vorsorgemaßnahmen in Kurorten, die unter dem Begriff «offene Badekuren» bekannt sind, sank von 191 423 auf 166 447. Dies sei ein Minus von rund 13 Prozent.

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Aktive Kinder: Kalte Milch kann ausgeschlagene Zähne retten

Baierbrunn (ots) - Viele ausgeschlagene Kinderzähne können heute gerettet werden. Allerdings hängt dies entscheidend davon ab, wie der Zahn nach einem Unfall aufbewahrt wird. "Suchen und sofort feucht lagern", rät Dr. med. dent. Andreas Filippi von der Baseler Universitätsklinik für Zahnmedizin im Apothekenmagazin "Baby und Familie".

Normales Wasser sei zur Aufbewahrung aber ungeeignet. Zur Not eigne sich kalte Milch. Am besten aber sei eine Zahnrettungsbox -in Familien mit unternehmungslustigen Kindern eine sinnvolle Anschaffung. In ihr bleibt die empfindliche Zahnwurzel 24 bis 48 Stunden am Leben. Ungeschützt ist sie schon nach 15 bis 30 Minuten kaum noch zu retten. Ist die Wurzelhaut noch intakt, kann der Zahnarzt den Zahn wieder einpflanzen. Er wächst innerhalb weniger Tage erneut in den Kiefer ein.

Filippi rät auch Schulen und Kindergärten, Zahnrettungsboxen bereit zu halten. Diese kosten rund 20 Euro.


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Umgeknickter Fuß: Erst kühlen - dann Kompressionsverband

Aachen (ddp). Schnell kann man sich im Alltag oder beim Sport den Fuß vertreten. Wenn der Knöchel nach dem Umknicken stark schmerzt, sollte man das Gelenk ruhig stellen und kühlen. «Anschließend empfiehlt es sich, eine Kompressionsbandage anzulegen», sagt Christoph Eichhorn, Orthopäde aus Aachen.

Danach sollte man sich möglichst bald von einem Arzt untersuchen lassen. «Dieser muss feststellen, ob nur Weichteile oder auch Knochen verletzt wurden», betont Eichhorn. Dafür sind Röntgenaufnahmen nötig, unter Umständen auch eine Kernspintomografie. «In den meisten Fällen reicht es aus, das Gelenk für einige Zeit durch eine Kunststoffschiene zu stabilisieren», sagt der Orthopäde. Diese Schiene passt in einen normalen Schuh und kann durch einen Klettverschluss abgenommen - zum Beispiel nachts.

Nach etwa drei bis fünf Wochen können viele Patienten ihren Fuß wieder schmerzfrei belasten. «Wenn jemand zum ersten Mal umknickt, ist eine Operation nur in seltenen Fällen nötig», sagt der Orthopäde. Dies kommt jedoch vor, wenn etwa Knorpel oder Knochen betroffen sind. «Auch wer wiederholt umknickt, braucht intensive ärztliche Betreuung», rät Eichhorn.

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Erwerbsunfähig wegen Psycho-Problem

Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen sind immer häufiger Grund für Erwerbsunfähigkeit. Im vergangenen Jahr wurde fast jede dritte Rente wegen Erwerbsunfähigkeit (32,3 %) mit diesen Erkrankungen begründet, berichtet die in Hannover erscheinende "Neue Presse" unter Berufung auf den Arbeitsschutzbericht des Bundesarbeitsministeriums.

Im Vergleich: 2002 waren es 28,5 % gewesen. Insgesamt aber ist die Zahl der Neuzugänge bei Erwerbsminderungsrenten rückläufig: Von 2002 bis 2005 sank die Zahl der Neufälle um 6,9 % auf 163.905.

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Hilfe für gerötete Schnupfennasen

Durch häufiges Naseputzen kann sich die Haut rund um das Riechorgan schnell entzünden. Schnäuzen mit dem Taschentuch ist dann nur noch unter Schmerzen möglich. "Die empfindlichen Stellen lassen sich am besten mit einer beruhigenden, fetthaltigen Creme behandeln, die speziell gegen Hautrötungen hilft", sagte eine Hautärztin.

Die Dermatologin rät zu Produkten auf pflanzlicher Basis, die in Drogerien oder Apotheken erhältlich sind. "Wer empfindliche Haut im Gesicht hat, sollte die Creme bei Erkältungen täglich morgens und abends auftragen."

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Unsere Seite "Interessantes"

Auf der Homepage http://www.diebandscheibe.de findet Ihr den Menüpunkt "Interessantes". Hier werden sehr viele Suchdatenbanken zu verschiedenen Themen angeboten. Wichtige Themen der Homepage und des Forums zu speziellen Fragestellungen sind hier gelistet und verweisen auf die jeweiligen Themen.

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Halbfinale des Homepageawards 2006

In der Vorrunde haben wir in der Rubrik "Schulen, Hochschulen und Bildung" den ersten Platz belegt. Allen Votern möchten wir unseren Dank aussprechen! Nun ist das Halbfinale in vollem Gange und die Gewinner der einzelnen Rubriken treten dann noch einmal gegeneinander an und kämpfen um Platz 1.

Der Zeitplan: vom 11.12.2006 bis 18.12.2006 Halbfinale
http://www.giga.de/aktionen/homepageaward/index.php?use=votingkat&kat=14

Wenn Euch also unsere Seite gefällt, so bewertet doch bitte unsere Seite nach Punkten, nicht nach Noten!

Vom 18.12.2006 bis 22.12.2006 findet dann das Finale statt.

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Dezember alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
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