Newsletter vom 24.02.2007, 10:32:21

Betreff:

Newsletter Februar 2007

Banditreffen in Würzburg vom 14.09. bis 16.09. 2007

Unser diesjähriges Banditreffen findet in Würzburg statt und es haben sich schon viele Mitglieder angemeldet. Wir würden uns freuen, auch Euch in Würzburg begrüßen zu können. Das persönliche Kennenlernen und viel Spaß stehen im Vordergrund. Alle Infos zum Treffen findet Ihr im Forum "Stammtisch-Treffen"

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20471

Also, los geht´s, wir warten auf Eure Anmeldung:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20472

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Was den Knien nützt, tut auch den Fingern gut
Forschung zu Folgen von Übergewicht / Abspecken senkt Gonarthrose-Risiko / Belastungsschmerz ist Frühsymptom


Wer auf sein Gewicht achtet, tut nicht nur Knie- und Hüftgelenken etwas Gutes. Auch Finger- und Handgelenke sind so offenbar weniger Arthrose-gefährdet, legt eine Metaanalyse von Studien nahe.

Dicke haben oft kaputte Gelenke, bestätigt die Metaanalyse. Danach haben Personen mit einem BMI über 25 eine um 40 Prozent höhere Gonarthroserate als Normalgewichtige. Für das Hüftgelenk sei die Datenlage nicht so eindeutig, sagt Dr. Anna-Friederike Groß von der TU Dresden.

Ein überraschendes Ergebnis der Studie: Fettleibige waren auch vermehrt von Arthrose an Finger- und Handgelenken betroffen. Erhöhte Harnsäure-, Cholesterin- und Leptinwerte stehen im Zusammenhang mit vermehrter Gelenkdestruktion. Auch von Fettzellen produzierte Entzündungsmediatoren wie Interleukin 6 und Tumor-Nekrose-Faktor schädigen die Gelenke.

Eine ermutigende Botschaft der Metaanalyse: Prävention ist möglich. In Interventionsstudien verminderte eine moderate Diät plus Sport die Schmerzen und besserte die Gehfähigkeit. Mit Diät allein sei dies nicht zu schaffen, so Groß. Fünf Kilogramm geringeres Gewicht geht mit niedrigerem Gonarthrose-Risiko einher: bei Frauen ist es um 50, bei Männern um 20 Prozent reduziert.

Empfehlenswert sind Sportarten mit moderater, gleichmäßiger Belastung wie Nordic Walking, bei dem die Stöcke die Kniegelenke entlasten. Körperliche Aktivität verbrennt nicht nur Kalorien, sie bringt auch Nährstoffe in den Gelenkknorpel und Abbauprodukte hinaus, die Aktivität der Chondrozyten wird angeregt.

Charakteristische Zeichen einer frühen Arthrose sind Anlauf- und Belastungsschmerz. Richtungsweisend für die Diagnose sind Alter, berufliche und sportliche Tätigkeit sowie die Familienanamnese. Röntgen sichert die Diagnose: Im Bild sind etwa Zysten und fibrotische Verdichtungen subchondral sichtbar. Eine Labordiagnostik ist nur zur Unterscheidung von entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheumatoider Arthritis (RA) nötig: BSG und Leukozytenzahl sind bei Arthrose nicht erhöht. Und der Anlaufschmerz bei Arthrose dauert meist nur 30 Minuten, die typische Morgensteifigkeit bei einer RA jedoch über eine Stunde. (hub)

Quelle: http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/01/25/014a1002.asp?cat

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Martinshorn schützt nicht vor Haftung

ARTERN (dpa). Das eingeschaltete Martinshorn schützt Rettungsdienste bei einem Unfall nicht vor der Haftung. Das Amtsgericht Sondershausen in Thüringen, Außenstelle Artern, gab in einer Entscheidung einem Rettungsverband nur teilweise Recht.

Obwohl der Rettungsdienst in der Klage auf Sonderrechte pochte, muss er für 75 Prozent der Unfallfolgen haften. Fahrer von Rettungsfahrzeugen müssten auf den Verkehr achten und dürften ihren Vorrechten nicht vertrauen, so das Gericht. Andere Autofahrer müssten beim Ertönen eines nicht näher zuzuordnenden Martinshorns zwar langsamer fahren, aber nicht unbedingt halten.

Im konkreten Fall war auf einer Bundesstraße ein Rettungswagen mit einem anderen Auto zusammengeprallt. Die Fahrerin hatte nach eigenen Angaben das Martinshorn zwar gehört, aber wegen einer dichten Hecke nicht näher zuordnen können.

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Titanstift lindert Rückenschmerzen nachhaltig

Ein kleiner Stift aus Titan hilft langfristig und sicher bei der schmerzhaften Verengung des Wirbelkanals. Dies ist das Ergebnis einer klinischen Multicenter-Studie bei 292 Patienten, die unter der so genannten Wirbelkanalstenose litten. Untersucht wurde der Behandlungserfolg einer minimal-invasiven Operationsmethode, bei der ein Titanstift zwischen zwei Wirbeln eingesetzt wird, um das Rückenmark zu entlasten. Das Verfahren ist besonders risikoarm, da dabei der Rückenmarkskanal nicht geöffnet wird, so dass keine Gefahr einer Verletzung von Rückenmark oder Nerven besteht.
Bei der Wirbelkanalstenose kommt es durch den Verschleiß und Veränderungen der Wirbelsäule zu einer Einengung des Rückenmarks und seiner Nerven. Für die etwa zwei Millionen Betroffenen sind chronische Rücken- und Beinschmerzen beim Gehen und Stehen die Folgen. "Erleichterung finden diese Patienten nur, wenn sie sich nach vorn beugen, weil sie dadurch den Druck von Rückenmark und Nerven nehmen", sagte Dr. Gregor Godde, Neurorchirurg am Zentrum für Molekulare Orthopädie Düsseldorf am Dienstag in Düsseldorf. So könnten Betroffene oft mühelos Fahrrad fahren und sitzen, aber nicht schmerzfrei gehen oder stehen. Eine Behandlungsmethode, die es diesen Menschen ermöglicht, wieder längere Strecken zu gehen ist ein Titanstift mit dem Handelsnamen "X-Stop". Das Implantat wird während einer kurzen Operation als Abstandhalter zwischen zwei Wirbel eingesetzt, um den eingeklemmten Nerven den nötigen Raum zu verschaffen.

Prospektive klinische Studie bei 292 Patienten
Die erste deutsche klinische Studie zu diesem minimal-invasiven Verfahren umfasst 292 Patienten, die unter Wirbelkanalverengung an der Lendenwirbelsäule litten. Sie wurden sechs, zwölf und 24 Monate nach der Operation in sechs Kliniken, darunter Düsseldorf, Berlin und München, untersucht und befragt. Die prospektive Studie erfasste anhand eines speziell für diese Erkrankung entwickelten Fragebogens die Schwere der Symptome, die Mobilität und die Zufriedenheit der Patienten. Als Behandlungserfolg galt, wenn die Schwere der Symptome und die Mobilität sich um mindestens 50 Prozent gebessert hatten sowie die Patienten zufrieden mit dem Behandlungsergebnis waren. Die Studienteilnehmer waren durchschnittlich 67 Jahre alt. Männer waren mit 59 Prozent häufiger als Frauen betroffen.

Das Ergebnis: Sechs Monate nach der Behandlung mit X-Stop zeigte sich bei 83 Prozent der Patienten ein Behandlungserfolg, nach zwölf Monaten bei 72 Prozent und nach zwei Jahren bei 65 Prozent. Die Zufriedenheit der Patienten war mit 70 Prozent auch nach zwei Jahren noch vergleichsweise hoch. Komplikationen, die zu einer erneuten Operation führten, traten nur bei einem Prozent der Patienten auf. "Der Titanstift ist eine wirksame und sichere Alternative zu der sonst üblichen Erweiterungsoperation an der Wirbelsäule. Allerdings sollten nur Patienten operiert werden, die in Beugehaltung nach vorn schmerzfrei sind", erklärte Godde. Die Operation ermöglicht eine nahezu normale Beweglichkeit der Wirbelsäule. Lediglich die Streckung nach hinten ist eingeschränkt. "Viele Patienten sind dankbar, dass sie wieder einen Spaziergang machen oder einkaufen gehen können", so Godde.

Die wieder gewonnene Beweglichkeit bedeutet nicht nur mehr Lebensqualität sondern verbessert auch den Gesundheitszustand der Betroffenen erheblich. Da die Operation wenig belastend ist, ist sie besonders auch für ältere Patienten geeignet, betonte Godde. "Es ist nicht richtig, dass ältere Menschen mit dauernden Rücken- und Beinschmerzen leben müssen", erklärte Godde. Das Verfahren ist besonders risikoarm, da der Rückenmarkskanal nicht geöffnet wird und somit keine Verletzungs- und Lähmungsgefahr für Rückenmark und Nerven bestehe.

Patienten sind nach sechs Wochen wieder fit
Das Implantat mit dem Handelsnamen "X-Stop" ist ein Stift aus Titan mit einem Kunststoffüberzug, der zwischen den Dornfortsätzen der Wirbel mit zwei Flügeln befestigt wird. Als Abstandhalter zwischen den Wirbelkörpern befreit das Implantat das Rückenmark und die Nervenfasern vom Druck und vergrößert den Raum für die empfindlichen Nerven. Die Belastung für den Patienten durch den kurzstationären Eingriff ist sehr gering. Die Patienten können noch am OP-Tag aufstehen und sind nach etwa sechs Wochen wieder voll belastbar. Eine Rehabilitation ist nicht erforderlich, was das Verfahren auch unter Kostengesichtspunkten attraktiv macht. Das Behandlungsverfahren ist in Deutschland zugelassen und wird von den gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenkassen und Zusatzversicherungen übernommen.


Quelle: Informationsdienst Wissenschaft idw;
Zentrum für Molekulare Orthopädie in Düsseldorf

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Neue Methode zur Erkennung von Knochenschwund

Osteoporose-Test beim Zahnarzt möglich

Der gefürchtete Knochenschwund bei älteren Frauen lässt sich mit einem neuen Verfahren bereits auf Routine-Röntgenbildern beim Zahnarzt erkennen. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachjournal "Bone". Die Wissenschaftler haben ein Computerprogramm entwickelt, das die Dichte des Kieferknochens auf normalen Röntgenbildern analysiert und den Zahnarzt bei bedenklichen Werten informiert. Das Verfahren könnte nach Meinung der Forscher einen Schritt zur preisgünstigen Routineuntersuchung von Frauen auf Osteoporose bedeuten.

Breite Untersuchung bisher kaum möglich

Der Knochenschwund betrifft vor allem Frauen nach den Wechseljahren. So sind in den westlichen Industrieländern nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO 15 Prozent der Frauen in den Fünfzigern, 22 Prozent der Frauen in den Sechzigern und 38,5 Prozent der Frauen in den Siebzigern davon betroffen. Eine weit verbreitete Reihenuntersuchung - ein so genanntes Screening - ist derzeit wegen hoher Kosten und des Mangels an Spezialisten und Testausrüstung kaum möglich, betonen die Forscher um Hugh Devlin von der Universität Manchester.

Standardtest sehr teuer

Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt seien dagegen ohnehin weit verbreitet. Die Zahl solcher Röntgenbilder habe sich etwa in Großbritannien in den vergangenen 25 Jahren fast verdoppelt, schreiben die Forscher. Zum Start der Studie seien 652 Frauen mit dem gegenwärtig besten - und daher sehr teuren - Standardtest auf Osteoporose untersucht worden. "Das identifizierte 140 Betroffene", sagte Devlins Universitätskollege Keith Horner. "Unser automatischer Röntgentest schlug sofort bei der Hälfte davon an." Diese Patientinnen wären normalerweise nicht unbedingt auf Osteoporose getestet worden.

Röntgengeräte müssten aufgerüstet werden

In einer Alltagssituation würden Zahn-Patientinnen mit bedenklichen Kieferknochenwerten nach Vorstellung der Forscher für gezielte Osteoporose-Tests an einen Facharzt überwiesen. "Dieser billige, einfache und weitgehend automatisierte Ansatz könnte von jedem Zahnarzt ausgeführt werden, der Routine-Röntgenaufnahmen macht", betonte Horner. Allerdings müssten zunächst die Medizintechnik-Unternehmen das Diagnoseprogramm in ihre Röntgenausrüstungen integrieren.

Quelle: T-online-Nachrichten

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Rückenschmerzen: Krankenkasse und Fachgesellschaft stellen Therapie vor

Ein Therapiekonzept für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen haben die Techniker Krankenkasse (TK) und die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie vorgestellt.

„Die TK spricht gezielt Versicherte an, die über längere Zeit wegen Rückenschmerzen krankgeschrieben sind“, erläuterte die Projektkoordinatorin Julia Bartels. Bei Interesse erhalten sie innerhalb von fünf Tagen einen Termin für die Eingangsuntersuchung in einem der beteiligten Schmerzzentren. Die anschließende Kombination aus hochintensiver Schmerzbehandlung sowie umfassender Physio- und Verhaltenstherapie ist in den meisten Fällen innerhalb von vier Wochen abgeschlossen. In dieser Zeit erhalten die Patienten alle zwei Tage mehrstündige Anwendungen, wobei ein besonderer Fokus auf psychosozialen Aspekten liegt.

Erstmals ist dabei eine erfolgsabhängige Vergütung für die beteiligten Ärzte vereinbart. Ein Kriterium ist die Rückkehr ins Berufsleben: Ist der Patient nach einem Monat wieder arbeitsfähig und bleibt dies auch innerhalb der nächsten sechs Monate, erhält der Arzt einen Bonus. Wird das vereinbarte Behandlungsziel nicht erreicht, wird die Vergütung gekürzt. „Im Grunde geben wir sechs Monate Garantie auf unsere Behandlung - und mindestens so lange stehen wir unseren Patienten nach Abschluss der Therapie auch noch mit Rat und Tat zur Seite“, erklärt Dr. Thomas Nolte, Leiter des Schmerzzentrums in Wiesbaden und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie.

Erste Zwischenergebnisse belegen nun den Erfolg des Konzepts. Über 90 Prozent der Teilnehmer konnten nach Abschluss der Therapie direkt an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.
Quelle: aerzteblatt.de

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Ab 1.1. zahlt die Kasse

Akupunktur gegen chronische Rücken- und Kniegelenksschmerzen wird ab 1. Januar von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt.

Im April 2006 hatte der Gemeinsame Bundesausschuss entschieden, Akupunkturbehandlungen gegen Rücken- und Knieschmerzen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen. Grundlage für die Entscheidung waren die Ergebnisse der weltweit größten Studie zur Wirksamkeit der Akupunktur (gerac-Studie). Sie zeigt, dass Akupunktur gegen diese Beschwerden besser hilft als bisher übliche Therapieformen.

Die Patienten können ab Januar ohne besonderen Antrag in bis zu zehn Sitzungen mit Akupunktur behandelt werden, in Ausnahmefällen auch öfter. Die Nadeln setzen dürfen allerdings nur speziell ausgebildete Akupunkteure mit zusätzlichen Qualifikationen in den Bereichen Schmerztherapie und Psychosomatik.

Migränepatienten müssen selbst zahlen

Die Kosten für die Nadelkur gegen andere Beschwerden wie Spannungskopfschmerz und Migräne, aber auch gegen Allergien müssen die Patienten allerdings selbst tragen. Für diese Indikationen hatten dem Bundesausschuss die Ergebnisse der Studie nicht ausgereicht, um sie zur Kassenleistung zu erklären.

Quelle: dpa

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Warum die Knochen keine Säure mögen

Knochenschwund ist ein weit verbreitetes Problem: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Osteoporose unter die zehn häufigsten "Volkskrankheiten" ein, und allein in Deutschland leiden ca. 38 Prozent aller Frauen und rund 15 Prozent der Männer über 50 an dieser Krankheit. Laut Experteneinschätzung sind hierzulande insgesamt ca. vier bis sechs Millionen Menschen betroffen - Dunkelziffer inklusive.

Gravierende Folgen
Denn nur rund die Hälfte der Erkrankten weiß um ihr Leiden - und wo Osteoporose diagnostiziert wurde, mangelt es oft an der optimalen Therapie: Nur etwa "eine Million der Patienten werde richtig behandelt", kritisiert der Heidelberger Mediziner Friedhelm Raue. Beides kann nicht nur für Gesundheit und Lebensqualität der Betroffenen gravierende Folgen haben. Auch die finanzielle Belastung sei enorm, sagt Raue. So schlage die Anzahl der auf Osteoporose zurückzuführenden Krankenhausaufenthalte mit "rund drei Milliarden Euro" zu Buche. Noch fataler: Knochenschwund erhöht bekanntlich die Sturzgefahr. Die damit verbundenen Knochenbrüche nehmen bei älteren Menschen oft einen tragischen Ausgang. So enden durch Osteoporose verursachte Oberschenkelhalsbrüche in jedem fünften Fall tödlich; ca. 20 Prozent der Verunglückten werden zum Pflegefall.

Es liegt nicht nur am Calciummangel
Umso wichtiger ist es, die Ursachen dieser Erkrankung zu kennen, um ihr vorbeugen bzw. effektiv entgegenwirken zu können. Meist fällt einem dabei sofort das Stichwort Calciummangel ein, da eine Unter- oder Mangelversorgung mit diesem wichtigen Mineralstoff bisher als Hauptauslöser für Osteoporose galt. Das ist aber nach neuesten Erkenntnissen weltweit anerkannter Wissenschaftler aus über 15 Ländern nur zum Teil richtig. Denn, so das Fazit des Zweiten Internationalen Säure-Basen-Symposiums (München), auch der Säure-Basen-Haushalt spielt beim Osteoporose-Risiko eine entscheidende Rolle! Wie dies zusammenhängt, erklärt Prof. Dr. Jürgen Vormann so: "Aufgrund unserer heutigen Lebensweise und unserer unausgewogenen Ernährung ist die Säurebelastung für den Körper oft sehr groß. Kurzfristig gesehen kein Problem, aber eine dauerhafte Übersäuerung beeinflusst den Knochenstoffwechsel und löst Mineralien aus dem Knochen. So kann eine säurebildende Ernährung und Lebensweise das Osteoporose-Risiko deutlich erhöhen."

Tipps gegen "Übersäuerung"
Eine ständige "Übersäuerung" ist ein Angriff auf unsere Gesundheit - und das gilt besonders für die Knochen. Um der schleichenden Krankheit Osteoporose vorzubeugen, kann man durch eine gesunde Lebensweise (Bewegung, Sport, weniger Stress) und eine basenreiche Ernährung (viel Obst und Gemüse) bereits ab dem Kindesalter sehr viel tun. Ist der Säure-Basen-Haushalt aber schon aus dem Gleichgewicht geraten, lässt er sich zum Beispiel mit Basenpräparaten aus der Apotheke ausgleichen. Dabei muss man wissen, dass organische Mineralverbindungen (z.B. Calciumcitrat) gezielt dort wirken, wo die Säuren anfallen: im Stoffwechsel.

Doch woran merkt man eigentlich, wann es Zeit für solche Gegenmaßnahmen ist? pH-Teststreifen werden immer wieder angepriesen, um eine Übersäuerung festzustellen. Sie messen allerdings nur den pH-Wert im Urin und nicht im Stoffwechsel. Außerdem schwankt der pH-Wert im Urin über den Tag. Besser: Auf das achten, was man isst und anhand einer Nahrungsmitteltabelle (kostenlos erhältlich in Apotheken) dafür sorgen, dass man genug basische Lebensmittel zu sich nimmt. Im Übrigen: Bessere Hinweise als ein Teststreifen bietet der Körper selbst. Bei säurebedingten Funktionsstörungen signalisiert er z.B. durch Müdigkeit, Antriebsschwäche, Nervosität, Unruhezustände, Muskel- und Gelenkbeschwerden, erhöhte Stressempfindlichkeit, Konzentrationsschwäche, verminderte Widerstandskraft, Veränderungen des Hautbildes, der Haare sowie der Nägel SOS. Also auf den eigenen Körper hören!

Quelle:ddp direkt

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Gibt’s rezeptpflichtige Arzneien bald nicht mehr übers Web?
Nordrhein-Westfalen will entsprechende Initiative im Bundesrat starten / Staatssekretär: Apotheker sind Heilberufler, keine Kaufleute

DÜSSELDORF (iss). Das Land Nordrhein-Westfalen will sich für ein Verbot des Versandhandels bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln einsetzen.


Professor Stefan Winter, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, hat das Vorhaben auf dem Neujahrsempfang der Apothekerkammer Nordrhein angekündigt. "Wir haben uns entschieden, nach Abstimmung innerhalb der Landesregierung und nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens ‚GKV-Reform‘ im Bundesrat eine Gesetzesänderung zur Einschränkung des Versandhandels auf nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel zu initiieren", sagte Winter.

Es sei nicht mit einer sicheren Arzneimittelversorgung vereinbar, wenn Patienten zum großen Teil über Versandapotheken in Verbindung mit Abholstellen wie Drogeriemärkten, Getränkeshops oder Tankstellen mit Arzneimitteln versorgt würden. "Für mich gehören Patient, Arzneimittel und Apotheke zusammen", sagte der Mediziner.

Winter verwies auf die gerichtlichen Auseinandersetzungen um die DocMorris-Apotheke und die Zusammenarbeit der Europa Apotheek Venlo mit den dm-Drogeriemärkten. "Ich habe Zweifel, ob auf Dauer Apotheker als weisungsgebundene Angestellte von Kapitalgebern unsere Bevölkerung kompetenter zum Arzneimittel beraten als Apotheker in inhabergeführten Apotheken, ob die flächendeckende Versorgung gewährleistet bleibt, und ob die Versorgung preisgünstiger wird." In seinen Augen ist die inhabergeführte Apotheke der beste Garant für eine unabhängige und flächendeckende Arzneimittelversorgung rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres.

Winter warnte vor Tendenzen, den Apotheker vornehmlich als Kaufmann und nicht als Heilberufler zu sehen. Die Apotheke mit dem Heilberufler Apotheker erbringe im Wesentlichen nichtkommerzielle Dienstleistungen, die nicht in den Bereich des Preiswettbewerbs gehörten. "Auch Ärzte stellen ihre ärztlichen Leistungen nicht in den Preiswettbewerb", so der Staatssekretär.

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Krankentagegeld auch bei Reha

Wer sich in einem Rehazentrum behandeln lässt, dem steht für diese Zeit nach einem Urteil des Landgerichts Hildesheim (Az.: 3 O 114/03) Krankentagegeld zu.

Private Krankentagegeldversicherungen dürfen demzufolge die Zahlungen nicht auf den Aufenthalt in einer Klinik mit der Begründung beschränken, in den Vertragsbedingungen seien Aufenthalte in Kur- und Rehazentren ausdrücklich ausgenommen.

Krankentagegeldversicherungen müssten den Verdienstausfall von Versicherten aufgrund von Krankheiten oder Unfällen ausgleichen - das gilt auch für den Aufenthalt in einem Rehazentrum.

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Kündigungsrecht bei Krankenkassen

Wer wegen gestiegener Beitragssätze die gesetzliche Krankenkasse wechseln will, kann bis zum 28.Februar vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.Spätestens zu diesem Termin muss die Kündigung bei der alten Kasse vorliegen, so die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Unabhängig vom Sonderkündigungsrecht können Versicherte auch jederzeit ihrer Krankenkasse kündigen, sofern sie dort 18 Monate Mitglied gewesen sind. Die Kündigungsfrist beträgt immer 2 Monate zum Monatsende. Wer also noch im Januar kündige, könne ab dem 1.April 2007 einer neuen Kasse angehören.

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Rückenschmerzen können von Fehlstellung der Zähne kommen

Würzburg (dpa) - Rund zwei Millionen Bundesbürger leiden nach Ansicht von Fachleuten ständig unter Schmerzen, die durch Fehlstellungen der Zähne oder des Kiefers verursacht werden. "Probleme mit dem Rücken oder den Gelenken können mit den Zähnen und falscher Kieferstellung zusammenhängen."

Das sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Prof. Wolfgang Freesmeyer, in Berlin und ergänzt: "Die Betroffenen wissen davon aber meist nichts."

Rund 20 Millionen Deutsche hätten Symptome dieser so genannten Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD), einer vielfach unbekannten Wechselwirkung zwischen körperlichen Haltungsstörungen und Störungen im Zahnbereich. Vom 2. bis zum 4. Februar wollen Zahnärzte, Kieferorthopäden, Heilpraktiker und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte in Würzburg über neue Therapien gegen CMD diskutieren.

Freesmeyer, tätig an der Freien Universität Berlin, sagte: "Je nach Alter und Geschlecht haben in Deutschland 30 bis 70 Prozent aller Bürger Symptome oder Befunde einer CMD, Frauen häufiger als Männer." Bei ihnen führten Fehlstellungen des Kiefers oder der Zähne zu Rücken-, Gelenk-, Ohren- oder Kopfschmerzen. In fünf bis zehn Prozent aller Fälle müsse ein Arzt eingreifen. "Viele Zahnärzte und Allgemeinmediziner beschäftigen sich aber nicht mit CMD und verschreiben ihren Patienten nur Schmerzmittel", kritisierte Freesmeyer.

Vielmehr müsste jedoch nach der Ursache einer CMD, zum Beispiel durch anhaltendes Zähneknirschen, gesucht werden. Freesmeyer rät Betroffenen, sich beim Zahnarzt funktionell, also während des Knirschens oder Kauens, untersuchen zu lassen. Die Diagnose von CMD sei für viele Mediziner schwierig, da der Zusammenhang zwischen Kiefer- und Zahnfehlstellungen mit beispielsweise Rückenschmerzen allgemein unbekannt sei.

CMD-Patienten kann nach Ansicht des Zahnmediziners durch Schmerz- und Physiotherapie geholfen werden. "Auch versuchen wir die Zahnkontaktbeziehung über Zahnschienen zu verändern, um die Beschwerden zu beeinflussen", erklärte Freesmeyer. Letztendlich könne auch durch Füllungen, Brücken oder Prothesen eine CMD behandelt werden und so Linderung bringen.

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Anrechnung von Einkommen

Wer eine Berufsunfähigkeitsrente bekommt und trotzdem noch arbeiten geht, sollte sich um seine individuelle Hinzuverdienstgrenze kümmern. Andernfalls drohen empfindliche Rückforderungen der Rentenversicherung.

Berufsunfähigkeitsrenten erhalten Menschen, die aus aus gesundheitlichen Gründen in ihrem angestammten Beruf nicht mehr arbeiten können. Andere Tätigkeiten sind aber häufig noch möglich und zulässig.

Bundessozialgericht Kassel, Az: B 8 KN 3/06 R
Urteil vom 06.02.2007.

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Gefährliche Vorsorge: Kinder nehmen zu viel Schmerzmittel

Baierbrunn (ots) - Kinder nehmen zu viele Schmerzmittel, beklagt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Eine mögliche paradoxe Folge ist ein durch die Medikamente erst hervorgerufener chronischer Dauerkopfschmerz, berichtet die "Apotheken Umschau". Experten-Rat: Schmerzmittel nie "vorsichtshalber" einnehmen. Die Schmerzursache vom Arzt klären lassen.

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Chronische Schmerzen: Experten geben Rat

Marburg (ddp). Ob ständige Migräneattacken oder immer wieder auftretende Rückenbeschwerden: Rund 7,5 Millionen Bundesbürger leiden an chronischen Schmerzen.

Die Beschwerden können in vielen Fällen durch eine Therapie gelindert oder genommen werden. Doch viele Patienten ertragen ihre Schmerzen, denn häufig mangelt es ihnen an Informationen.

Aus diesem Grund hat das Deutsche Grüne Kreuz eine Telefon-Hotline eingerichtet.
Ob zu Therapie, Ursachen oder dem Umgang mit Schmerzen: Jeden ersten Mittwoch im Monat beantworten Experten unter den Telefonnummern 0800/0112114 und 0800/0112115 alle Fragen, die mit chronischen Beschwerden zusammenhängen. Die Schmerz-Hotline ist von 16.00 bis 18.00 Uhr geschaltet. Der Anruf ist kostenlos.

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Erfolg für Apotheke Doc Morris

Die Versandhandelsapotheke Doc Morris darf apothekenpflichtige Arzneimittel auch zu Preisen anbieten, die unterhalb der deutschen Arzneimittelpreisverordnung liegen. Wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe mitteilte, hat ein deutscher Apotheker aus Steinfurt seine Klage gegen Doc Morris zurückgezogen.

Etwa 70 bis 80 % des Umsatzes erzielt Doc Morris mit Arzneimittellieferungen nach Deutschland. Wie das OLG Hamm zuvor feststellte, sind die Preise um durchschnittlich 15 % und in Einzelfällen bis zu 60 % geringer als in Deutschland.
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EU alarmiert über Fettleibigkeit

BRÜSSEL (spe). Das Europaparlament (EP) hat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, Fettleibigkeit als chronische Krankheit anzuerkennen.

Zugleich forderte das EP die Regierungen dazu auf, dafür zu sorgen, dass die Krankenversicherungen für die Behandlung fettleibiger Menschen aufkommen.

Nach einem Bericht des EP sind gegenwärtig bereits 27 Prozent der Männer und 38 Prozent der Frauen in Europa übergewichtig oder fettleibig. Alarmierend sei die Entwicklung bei Kindern: Jedes vierte Kind in der EU habe bereits Übergewicht - Tendenz steigend.

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Unabhängige Beratungsstelle für Patienten

POTSDAM (ddp). In der brandenburgischen Landeshauptstadt ist eine unabhängige Beratungsstelle für Patienten eröffnet worden.

Ziel der Einrichtung in den Bahnhofpassagen von Potsdam ist es, Patienten etwa zu Krankenkassen und Sozialversicherungsrecht, zu Patientenverfügungen, zum Arzthaftungsrecht sowie zur Arzneimittelversorgung zu informieren.

Die Beratungsstelle wird von der Verbraucherzentrale und dem Sozialverband Berlin-Brandenburg getragen. Landesgesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) sagte, dass die Stelle von Verbands- und Berufsinteressen unabhängig sei.

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Voreiliger Kassenwechsel kann schaden

MÜNCHEN (sto). Versicherte, die angesichts steigender Beiträge die Krankenkasse wechseln möchten, sollten sich das nach Ansicht der AOK Bayern genau überlegen.

Hintergrund: Wer die Krankenkasse wechselt, ist 18 Monate lang an die neue Kasse gebunden, bei Abschluss eines Wahltarifs sogar drei Jahre. Und das könnte hinderlich sein, wenn die Krankenkassen ab 1. April Wahltarife anbieten dürfen.

Wer sich für die neuen Wahltarife ernsthaft interessiert, sollte abwarten, bis die Krankenkassen konkrete und nachprüfbare Angebote vorgelegt haben, rät die AOK Bayern. Erst dann seien aussagekräftige Vergleiche über Einsparungen und Leistungen möglich.

Auch die AOK Bayern werde ihren mehr als vier Millionen Versicherten weitere Wahltarife anbieten, teilte die Kasse mit. "Wir sehen dies als Möglichkeit, unser bisheriges Tarifangebot konsequent auszubauen", so Dr. Helmut Platzer, Vorstandsvorsitzender der AOK Bayern. So sind außer Selbstbehalttarifen dann auch Kostenerstattungs- und Zuwahltarife für homöopathische, phytotherapeutische und anthroposophische Arzneimittel möglich.

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Trotz Krankheit ausgeholfen - keine Kündigung

KIEL (dpa). Wer bei seinem Arbeitgeber krankgeschrieben ist und dennoch in einer anderen Firma aushilft, riskiert damit nicht zwingend seinen Job. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts in Kiel hervor, das den Arbeitseinsatz als einmaligen Freundschaftsdienst des Arbeitnehmers einordnete. Ein Busfahrer klagte mit Erfolg gegen seine fristlose Kündigung.

Ein Nahverkehrsunternehmen hatte ihn nach 25 Jahren gefeuert, weil er trotz Krankschreibung wegen eines Unfalls bei einem Freund in einer Taxizentrale eingesprungen war. "Der Kläger hat sich durch seinen einmaligen, unentgeltlichen Freundschaftsdienst nicht grob vertrags- oder tarifwidrig verhalten", heißt es im Urteil des Landesarbeitsgerichts.

Urteil des Landesarbeitsgerichts Kiel, Az.: 5 Sa 288/06

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Unsere Homepage: -Nützliches-

Unter dem Menüpunkt "Nützliches" haben wir interessante Themen zusammengetragen, die für einen Bandi brennende Fragen beantworten.

So findet man Beiträge zur Aussteuerung, Tipps zum Vorgehen nach einem Unfall, Ratschläge zum Verhalten beim Gutachter und vieles mehr.

http://www.diebandscheibe.de/nuetzliches.php

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In eigener Sache

Da unser Forum bereits im 5. Jahr läuft, ist es nun nötig geworden, die Software zu aktualisieren, damit sie weiterhin reibungslos funktioniert.

Da diese Umstellung vom Aufwand her sehr groß ist, ist es nötig, das Forum für diese Umstellung zu schließen. Daher wird in der Zeit vom 24.02. bis 25.02. das Forum nicht erreichbar sein.

Wir bitten um Verständnis.

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Februar alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
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