Newsletter vom 24.03.2007, 14:30:48

Betreff:

Newsletter März

Banditreffen in Würzburg vom 14.09. bis 16.09. 2007

Unser diesjähriges Banditreffen findet in Würzburg statt und es haben sich schon viele Mitglieder angemeldet. Wir würden uns freuen, auch Euch in Würzburg begrüßen zu können. Das persönliche Kennenlernen und viel Spaß stehen im Vordergrund. Alle Infos zum Treffen findet Ihr im Forum "Stammtisch-Treffen"

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20471

Also, los geht´s, wir warten auf Eure Anmeldung:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20472

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Auch ungefragt muss Alternative genannt werden

KOBLENZ (dpa). Ein Arzt muss einen Patienten ungefragt über alternative Behandlungsmethoden aufklären, wenn sie sich in ihren Belastungen, Risiken und Erfolgschancen wesentlich unterscheiden. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden.

Es sei dann allein Sache des Patienten zu entscheiden, was in seiner persönlichen Situation sinnvoll sei und worauf er sich einlassen wolle.

Ärzte müssten zwar nicht in jedem Fall ungefragt erklären, welche Behandlungsmethode sie anwenden. Dies gelte allerdings nur, wenn es sich um eine Therapie handele, die dem Standard entspreche.

Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz, Az.: 5 U 180/06

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Kakao lässt mehr Blut ins Hirn fließen

SAN FRANCISCO (mut). Von der Wundheilung bis zur Blutdrucksenkung - Kakao werden allerlei günstige Wirkungen nachgesagt. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass Kakao auch die Hirndurchblutung steigert.

Eine Tasse Kakao kann nicht nur Müdigkeit vertreiben und die Konzentration fördern, aus Substanzen darin lassen sich vielleicht auch Arzneien gegen Demenz und Schlaganfall entwickeln, haben britische Forscher auf einem Kongress in San Francisco berichtet. Sie gaben Probanden eine Tasse Kakao zu trinken, die besonders viel Flavonoide enthielt. Diese Substanzen gelten als Ursache für die günstigen Wirkungen von Kakao.

Die Probanden wurden per MRT untersucht. Dabei stellten die Forscher fest, dass nach dem Kakao-Drink einige Hirnareale deutlich besser durchblutet waren als zuvor. Der Effekt hielt zwei bis drei Stunden an. Ein Wermutstropfen: Handelsüblicher Kakao enthält deutlich weniger Flavonoide als das speziell für den Versuch zubereitete Getränk.

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Ausdauersport lindert Panikattacken

BERLIN (ugr). Haben Patienten trotz Therapie weiterhin Panikstörungen, kann Ausdauersport die Therapie wirksam unterstützen. Dreimal wöchentlich fünf Kilometer joggen lindert Panikattacken signifikant besser als gar keine Bewegung.

Darauf hat Professor Borwin Bandelow von der Uniklinik Göttingen hingewiesen. Regelmäßig Sport - das sei schwer behandelbaren Angstpatienten sehr zu empfehlen. Denn körperliche Aktivität bessere das Wohlbefinden und habe einen therapeutischen Effekt, sagte Bandelow auf einem Psychiatrie-Kongress in Berlin. Mit Sport erziele man oft bessere Ergebnisse als mit einer Entspannungstherapie.

Bei Angstpatienten sei der Begriff therapieresistent zudem pro-blematisch. Viele Patienten, die sich in Spezialambulanzen vorstellen, hätten eine Behandlungsodyssee hinter sich. Sie gelten als nicht behandelbar, dabei hätten sie oft nur nicht die Therapien erhalten, die in Leitlinien empfohlen werden. Und manchmal haben sie zwar geeignete Medikamente bekommen, nicht aber lange genug oder in ausreichender Dosierung.

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EU-Minister sagen Übergewicht den Kampf an

BADENWEILER (dpa). Die Gesundheitsminister der Europäischen Union haben dem Übergewicht den Kampf angesagt. Innerhalb der EU leiden nach Angaben von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt etwa drei Millionen Menschen an Fettleibigkeit.

"Das müssen wir ändern", sagte Schmidt bei der EU-Gesundheitsministerkonferenz in Badenweiler. Dickleibigkeit könne nicht nur zu Gesundheitsschäden führen, sondern verschlinge auch große Summen.

Allein in Deutschland entstehen nach Angaben der Ministerin durch ernährungsbedingte Krankheiten jährliche Folgekosten in Höhe von 80 Milliarden Euro. Das entspreche 30 Prozent der Gesundheitskosten. Sie fügte hinzu: "Die Prävention wird unser Schwerpunkt."

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Vitamine können Leben verkürzen

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsstoffen kann unter Umständen schädliche Auswirkungen haben. Die Vitamine A und E sowie Betakarotin könnten die Lebenserwartung verkürzen.

In einer Meta-Analyse haben Forscher der Uniklinik Kopenhagen die Ergebnisse von 47 anderen Studien mit insgesamt 180.938 untersuchten Fällen verglichen. Dabei habe sich gezeigt, dass die Einnahme der Vitamine E, von Betakarotin und des Vitamins A die Sterblichkeit um jeweils vier, sieben und 16 Prozent erhöhten, heißt es im "Journal of the American Medical Association".

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Medikamente: Gefälschte Produkte können lebensgefährlich sein

Berlin (ddp). Der Handel mit gefälschten Medikamenten nimmt auch in Deutschland immer größere Ausmaße an. Experten gehen davon aus, dass beim illegalen Internethandel mit Arzneimitteln inzwischen rund 30 Milliarden US-Dollar im Jahr umgesetzt werden.

Der Pharmaexperte der Universität Bonn, Harald Schweim, warnte vor den finanziellen und gesundheitlichen Risiken für Verbraucher. «Schätzungen zufolge sind zehn Prozent der gekauften Arzneimittel gefälscht», sagte Schweim dem Deutschen Depeschendienst (ddp). Herkunftsländer vermute er in Osteuropa und Südostasien.

Der größte Teil der gefälschten Mittel gelange durch illegalen Internetverkauf nach Deutschland. Die Chance, in einer regulären Apotheke ein gefälschtes Medikament zu bekommen, schätzte der Experte auf unter ein Prozent.

Bei den Fälschern im Internet seien so genannte Lifestyle-Medikamente wie Potenz- und Schlankheitsmittel oder Pillen gegen Haarausfall besonders beliebt. «In Europa werden meist hochpreisige Artikel gefälscht», sagte Schweim. Zu den bekannten Fällen zählten taxolhaltige Medikamente gegen Brustkrebs und Mittel gegen die Abstoßung von Organtransplantaten. «Es ist dreifach überdosiertes Viagra aufgetaucht», berichtete der Experte und fügte hinzu: «Für Herzkranke kann diese Menge tödlich sein.»

Verbraucher können sich laut Schweim nur schützen, indem sie illegalen Vertriebswegen ausweichen. «Man sollte nicht versuchen, die Rezeptpflicht zu umgehen», riet der Pharmaexperte. Am sichersten sei der Kauf in lokalen Apotheken, da Medikamente hier mehrere Kontrollinstanzen durchliefen.

Im Internet sei der Kauf in dem Fall unproblematisch, "wenn der Internethändler direkt mit der Krankenkasse abrechnet», sagte Schweim.

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"Engelchen flieg": Eltern sollten auf Herumschleudern verzichten

Baierbrunn (ots) - Auch wenn es dem Nachwuchs noch so viel Spaß macht: Eltern sollten auf das beliebte "Engelchen flieg!" verzichten,bei dem sie die Kleinen an den Händen halten und im Kreis herumschleudern. "Bei Kindern kann das Ellenbogengelenk leicht auskugeln, wenn man an Händen oder Unterarmen zieht", warnt Dr. Thomas Fendel vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in der "Apotheken Umschau". Bis zum fünften Lebensjahr könne sich zudem die Verbindung zwischen Unter- und Oberarm lockern. Generell gilt: Eltern sollten immer mit den Armen um die Brust greifen, um Kinder hochzuheben.

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Lässige Sitzposition: Schonung für den Rücken

Baierbrunn (ots) - Die Aufforderung "Sitz gerade!" könnte bald der Vergangenheit angehören, wenn es nach den Ergebnissen einer neuen Studie geht, über die das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" berichtet.

Dr. Waseem Amir Bashir vom kanadischen University of Alberta Hospital und sein Team konnten mithilfe der Kernspintomografie nachweisen, dass ein Winkel von 135 Grad zwischen Rücken und Oberschenkeln, also deutlich nach hinten gelehnt, die Bandscheiben wesentlich besser entlastet als die bisher empfohlene aufrechte 90-Grad-Position.

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Präparate mit Vitamin A, E oder Betakarotin stehen unter Beschuss: Die vermeintlich so gesunden Antioxidantien erhöhen die Sterblichkeit.

Vitamine sind wichtige Nahrungsbestandteile. Bisher galten sie als wichtige Waffen im Kampf gegen Krankheit und frühen Tod. Besonders die sogenannten Antioxidantien sollen aggressive Sauerstoffmoleküle, die freien Radikalen, im Körper abfangen, so Krebserkrankungen verhindern sowie Alterungsprozesse verzögern. Nur wenigen ist bewusst, dass man die Heilbringer auch überdosieren kann.
Eine dänische Meta-Untersuchung erschüttert den Glauben an die Heilsbringer: Goran Bjelakovic und seine Kollegen von der Universität Kopenhagen haben 68 Studien mit insgesamt 230 000 Teilnehmern ausgewertet. Dabei verglichen sie Ergebnisse von Tests, für die Freiwillige Präparate mit den Vitaminen A, E oder C, Betakarotin oder Selen eingenommen hatten. Eine Kontrollgruppe erhielt jeweils ein Placebo.

Das dramatische Ergebnis: Von den Probanden, die Vitamin A, E oder Betakarotin eingenommen hatten, starben innerhalb des jeweiligen Versuchszeitrums anteilig mehr, als unter den Teilnehmern der Kontrollgruppen. „Und zwar unabhängig davon, ob sie die Präparate einzeln oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen einnahmen“, erklären die Autoren.

Vitamin A ist besonders bedenklich

Eine Auswertung von 47 besonders sorgfältig durchgeführten Studien zeigte, dass Vitamin-A-Präparate besonders bedenklich sind: Unter den Probanden, die dieses Vitamin eingenommen hatten, war die Sterblichkeit um 16 Prozent erhöht. Beta-Karotin steigerte die Todesrate immerhin noch um sieben Prozent. Von den Vitamin-E-Probanden starben vier Prozent mehr als in den Kontrollgruppen.

Entwarnung gab es für Vitamin C und Selen: Offenbar erhöhen diese Stoffe nicht das Risiko, frühzeitig zu sterben. Für Selen fanden die Autoren sogar leichte Hinweise auf eine lebensverlängernde Wirkung.

Eingriff in die Abwehrmechanismen?

Oxidativer Stress, bei dem sich verstärkt freie Radikale bilden, gilt schon lange als möglicher Auslöser für verschiedene Erkrankungen, darunter auch Krebs. Die aggressiven Sauerstoffmoleküle sollen die Körperzellen und das Erbgut schädigen.

Goran Bjelakovic hingegen hält es für möglich, dass freie Radikale nicht, wie bisher angenommen, Auslöser, sondern Begleiterscheinungen von Krankheiten sind. „Wenn wir sie aus unserem Körper eliminieren, können wir möglicherweise unwissentlich in wichtige Abwehrmechanismen eingreifen.“ Sollte sich das bestätigen, würde das die bisherige Theorie der Zellalterung komplett aushebeln. Die Autoren warnen: „Wenn man bedenkt, dass zehn bis 15 Prozent der Erwachsenen in Europa und den USA Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, können die gesundheitlichen Konsequenzen erheblich sein.“

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Chilli killt Fettzellen

Chili trägt dazu bei, Übergewicht zu verhindern – das haben frühere Studien gezeigt. Der Scharfmacher Capsaicin beschleunigt den Stoffwechsel, erhöht den Energieumsatz und vermindert die Bildung von Fettgewebe.

Programmierter Zelltod

Taiwanesische Forscher haben eine Erklärung für diese Beobachtungen gefunden: Offenbar löst Capsaicin bei Vorläufern von Fettzellen den programmierten Zelltod (Apoptose) aus. So verhindert der Chilischarfmacher, dass sich aus den Vorläufern ausgewachsene Fettzellen entwickeln, die sich prall mit Fett füllen.

Chin-Lin Hsu und Gow-Chin Yen von der Chung Hsing-Universität in Taichung behandelten dazu im Reagenzglas Fettvorläuferzellen mit Capsaicin. Daraufhin starteten fast 27 Prozent der Zellen ihr Selbstmordprogramm. In einem Kontrollversuch mit unbehandelten Fettvorläuferzellen waren es nur 0,1 Prozent.

Dabei stellten die Forscher fest, dass Capsaicin schon nach wenigen Stunden die Arbeit der zelleigenen Energielieferanten, der sogenannten Mitochondrien, stört, die eine Rolle im programmierten Zelltod spielen. Vor allem wirkt der Chiliwirkstoff aber auf Caspas 3 ein, ein Molekül, das die Apoptose auslösen kann. Außerdem blockierte der Chilistoff zum Teil die Einlagerung von Fett in die Zellen.

Ob der Verzehr von Chili für einen ähnlichen Effekt ausreicht, ist bisher noch offen. Im Laborversuch reichten aber bereits Capsaicin-Konzentrationen aus, wie sie auch im Magen nach dem Verzehr eines Chiligerichts zu finden sind.


(cf/Journal of the Agricultural and Food Chemistry)

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Wer jeden Tag zum Frühstück Vollkornflocken isst, trägt damit einen guten Teil zur Gesundheit von Herz und Kreislauf bei.

Die amerikanische „Physicians’ Health Study“, an der seit 1982 Zehntausende Mediziner auf der ganzen Welt teilgenommen haben, lieferte bereits einige wichtige Erkenntnisse zur Herzgesundheit, etwa über den Einfluss von Aspririn oder von antioxidativen Vitaminen auf Herz und Kreislauf. Eine neue Auswertung hat sich nun mit dem Thema „Ballaststoffe und Herz“ befasst. Die Ergebnisse hat Studienleiter Luc Djoussé von der Harvard Medical School auf der Jahrestagung der American Heart Association vorgetragen.

Täglich Vollkornflocken bringt am meisten

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass der tägliche Verzehr von Vollkornmüsli oder anderen Frühstücksflocken aus Vollkorn das Risiko einer Herzinsuffizienz gegenüber Vollkorn-Abstinenzlern um 28 Prozent verringert. Wer mehr als zweimal wöchentlich zu Vollkornflocken greift, reduziert sein Risiko um 22 Prozent. Und mit einem Vollkornfrühstück an wenigstens einem Tag der Woche ist die Herzgefahr immer noch um 14 Prozent niedriger, als wenn jemand nie ballaststoffreichen Frühstücksflocken isst.

„Unsere Studie zeigt, dass die viel beschworenen Wohltaten von Frühstücksflocken aus Vollkorn keineswegs nur für Kinder gelten, sondern dass auch Erwachsene davon profitieren“, sagt Luc Djoussé. „Ein ballaststoffreiches Vollkornfrühstück trägt dazu bei, den Blutdruck und die Cholesterinwerte zu normalisieren. Und dadurch verhindert man einen Herzinfarkt.“

Beliebter Ballast zum Frühstück

Die Teilnehmer der „Physicians’ Health Study“ zeigten sich gesundheitsbewusst. Von den knapp 10 500 Medizinern, die in der Befragung angaben, Zerealien zu konsumieren, griffen 79 Prozent zu Vollkornprodukten, 21 Prozent bevorzugten industriell bearbeitete Frühstücksflocken.

Nach Meinung von Studienleiter Luc Djoussé zeigt die Untersuchung sehr deutlich, welch großen Effekt eine Einzelmaßnahme – in diesem Fall Vollkornzerealien – auch in einer Bevölkerungsgruppe hat, die generell einen eher gesunden Lebensstil pflegt, wie eben die an der „Physicians’ Health Study“ beteiligten Mediziner.


(pap/American Heart Association)

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Schmerzmittel: Bluthochdruck-Risiko

Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol erhöhen das Risiko für Bluthochdruck. Nachdem kürzlich zwei Studien darauf hindeuteten, dass die Einnahme solcher Arzneimittel bei Frauen die Neigung zu Hypertonie erhöht, bestätigt eine Studie der Universität Harvard dieses Resultat nun für Männer.

Die Forscher untersuchten mehr als 16.000 berufstätige Männer. In den folgenden vier Jahren entwickelten fast 2000 Teilnehmer Hypertonie. Jene Männer, die an sechs bis sieben Tagen pro Woche Paracetamol einnahmen, hatten ein um 34 % höheres Erkrankungsrisiko

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Warme Bäder gegen Muskelkater

Entzündungshemmende Medikamente machen bei Muskelkater wenig Sinn. Zwar können sie die Schmerzen lindern, doch gleichzeitig hemmen sie den Erholungsprozess
der Muskeln, wie Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln betont. Hilfreich gegen die Beschwerden nach einer Überanstrengung der Muskulatur seien dagegen leichte Bewegung, warme Bäder, eine behutsame Massage oder ein Saunabesuch.

Laut einer amerikanischen Studie kann auch Kaffee helfen: Testpersonen mit Muskelkater hatten beim nächsten Training weniger Schmerzen, wenn sie eine Stunde vorher Kaffee getrunken hatten.

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Pauschale für Pendler ist Fall für Karlsruhe

HANNOVER (dpa). Das Niedersächsische Finanzgericht hält die Kürzung der Pendlerpauschale für verfassungswidrig. Die Neuregelung, nach der erst Fahrten ab dem 21. Kilometer von der Steuer abgesetzt werden können, verstoße gegen den allgemeine Gleichheitssatz des Grundgesetzes.

Jetzt muss das Bundesverfassungsgericht über die Klage eines Ehepaares entscheiden. Die Berufspendler wollten für ihre Arbeitesfahrten einen Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen. Das Finanzamt berücksichtigte jedoch nur Fahrten vom 21. Kilometer an.

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Rennradfahrer muss Helm tragen

DÜSSELDORF (ddp). Aktive Radsportler müssen nach Ansicht des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf anders als Freizeitradler einen Schutzhelm tragen, wenn sie mit dem Rennrad auf öffentlichen Straßen unterwegs sind.

Ohne Helm treffe Radler bei Kopfverletzungen ein Mitverschulden, das Schadenersatzansprüche mindern oder ausschließen könne. Das OLG wies die Klage eines 67-jährigen Rennradfahrers ab, der sich bei der Kollision mit einem Traktor schwere Kopfverletzungen zugezogen hatte. Ihm sei fahrlässiges Verhalten vorzuwerfen, da er ohne Helm unterwegs war. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf, Az.: I-1 U 182/06

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Behinderter muss Schutzantrag rechtzeitig stellen

ERFURT (dpa). Schwerbehinderte Arbeitnehmer kommen nur in den Genuss des besonderen gesetzlichen Kündigungsschutzes, wenn Fristen eingehalten werden.

Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts gilt der Sonderkündigungsschutz nur, wenn der Arbeitnehmer einen Antrag auf Anerkennung als Schwerbehinderter mindestens drei Wochen vor Zugang der Kündigung beim Versorgungsamt gestellt hat Das gelte auch für Mitarbeiter, die einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind.

Urteil des Bundesarbeitsgerichts, Az.: 2 AZR 217/06

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Kein Kortison bei Rückenschmerzen

Bei Schmerzen im unteren Rücken, die Bein ausstrahlen, sind peridurale Kortisoninjektionen nur bedingt ratsam.
Diese Spritzen könnten Patienten nur eine kurzfristige Erleichterung für zwei bis sechs Wochen bringen, so die merikanische Akademie für Neurologie.

Für eine langfristige Therapie sei dieses Vorgehen aber nicht ratsam. Zudem eignen sich solche Injektionen auch nicht dazu, um eine Operation zu vermeiden, wie die Akademie betont. Trotz schlechter Datenlage würden die Kortisonspritzen aber zunehmend zur Behandlung von Rückenschmerzen eingesetzt.

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Handys stören Klinik-Geräte nicht

Handytelefonate stören in Krankenhäusern die Funktion von Medizingeräten nicht. Das haben Forscher um Jeffrey Tri von der Mayo-Klinik in Rochester in einer Untersuchung in ihrem Krankenhaus festgestellt. Sie fanden in 300 Tests keinen einzigen Nachweis, dass ein Mobiltelefon Apparate auf Intensivstationen und in anderen Bereichen des Krankenhauses beeinträchtigte.

Die Forscher befürworten zwar weitere Untersuchungen, um ihre eher als Stichprobe anzusehende Studie absichern.
Dennoch könne das Handyverbot in Kliniken wohl gelockert werden.

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Schlafmangel fördert Adipositas
Bei gleicher Kalorienaufnahme sind Kurzschläfer dicker als Langschläfer


CLEVELAND (ars). Wer oft die Nacht zum Tage macht, wird leichter dick als jemand, der lange schläft - selbst wenn beide gleich viel essen. "Achten Sie auf ausreichend Schlaf!" ist daher ein lohnender Rat für Patienten mit Gewichtssorgen.

Lebensgewohnheiten, die den Schlaf fördern, bezeichnet Dr. Sanjay R. Patel aus Cleveland als neuen Ansatz in der Prävention von Adipositas. Er leitet ihn aus der Nurses’ Health Study ab (Am J Epidemiol 164, 2006, 947). Knapp 70 000 Frauen mittleren Alters füllten in 16 Jahren acht Mal Fragebögen aus, darunter mit Angaben zu Gewicht und Schlaf.

Schon zu Beginn waren Teilnehmerinnen mit höchstens fünf Stunden Schlaf durchschnittlich 2,5 Kilo und jene mit maximal sechs Stunden 1,2 Kilo schwerer als Frauen, die sieben Stunden pro Nacht schliefen.

Am Ende hatte sich die Schere noch weiter geöffnet: Zwar hatten alle Frauen zugelegt, aber die mit fünf Stunden Schlaf 1,1 Kilo und die mit sechs Stunden 0,7 Kilo mehr als die Vergleichsgruppe mit sieben Stunden.

Zudem war das Risiko einer Adipositas bei den Kurzschläferinnen um 15 Prozent erhöht. Erstaunlicherweise waren bei ihnen die Speckrollen gewachsen, ohne dass sie mehr gegessen hatten. Insofern vermuten die Autoren, dass Schlafmangel den Grundumsatz senkt, indem er den Tag-Nacht-Rhythmus stört und damit auch den Glukose- und Hormonstoffwechsel.

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Milder Winter bot Zecken ideale Lebensverhältnisse

ERFURT (ddp). Der milde Winter ließ Zecken nicht ruhen. Zwischen November 2006 und Januar 2007 sind wirtssuchende, aktive Zecken in verschiedenen Teilen Deutschlands nachgewiesen worden.

Darauf hat der Leiter des Nationalen Referenzlabors am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Jena, Professor Jochen Süss, hingewiesen. "Durch das milde Wetter mit Temperaturen über 6 bis 7 Grad finden sowohl Zecken als auch ihre Hauptwirte ideale Überlebens- und Nahrungsverhältnisse vor", so Süss bei einem Kongress in Erfurt. Normalerweise gilt der Winter als Ruhephase der Zecken.

Nach Erkenntnissen der Wissenschaftler breiten sich infizierte Zecken immer weiter nach Norden aus. So habe es im vergangenen Jahr erstmals Erkrankungen an Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) in Niedersachsen sowie in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gegeben, sagte Süss. Selbst in Finnland bis 200 Kilometer südlich des Polarkreises sei die durch Zecken übertragene FSME nachgewiesen worden.

An der von Viren verursachten FSME erkrankten nach Angaben von Süss im vorigen Jahr in Deutschland 541 Menschen. Die Rate nehme seit Jahren zu. Bei der von Zecken übertragenen bakteriellen Lyme-Borreliose sind 2006 etwa 60 000 Neuerkrankungen registriert worden.

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Erste künstliche weiche Bandscheibe eingesetzt
Passauer neue Presse (August 2006)


Klinikum Deggendorf nimmt mit fünf Häusern in Europa an klinischer Multicenter-Studie teil - OP gut verlaufen



von Ariane P. Freier
Deggendorf. Frank Ullmann (42) aus dem Landkreis Passau ist der erste von 100 Probanden, der gestern am Klinikum Deggendorf im Rahmen einer europäischen Multicenter-Studie eine künstliche weiche Bandscheibenprothese, ein „Dascor-TM-Bandscheiben-Nukleus-Implantat“, bekommen hat. Nach dreijährigem Leidensweg hofft der Dachdecker, in zwei Wochen arbeiten zu können. Die Neurochirurgie des Klinikums Deggendorf ist neben Neustadt und Bremen eine von drei deutschen und drei belgischen Kliniken (Aalst, Hasselt und Leuven), die im September 2005 für die klinische Multicenter-Studie „Dascor PM-501 Study“ der US-amerikanischen Disc Dynamics Inc. (DDI) ausgewählt worden war. DDI hat das Implantat entwickelt, das die Lücke zwischen der bisher gängigen Versteifung bei schmerzhaften Bandscheibenabnutzungen und -vollprothesen aus Metall schließen soll. Beides erhebliche Eingriffe mit Nebenwirkungen, die unter anderem zu vorzeitigem Verschleiß von Nachbarbandscheiben führen können.
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Europas Spezialisten sammeln Erfahrungen

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Das „Dascor-TM-Bandscheiben-Nukleus-Implantat“ ist CE-zertifiziert, TÜV-geprüft und zum Verkauf zugelassen. „Vor dem weltweiten Einsatz wollen wir aber noch ausreichend Erfahrungen sammeln“, sagt Scott Hook von DDI, der gestern aus Eden Prairie/Minnesota nach Deggendorf eingeflogen war. So wird das Implantat derzeit nur im Rahmen der „Dascor PM-501 Study“ von einem kleinen Kreis europäischer Spezialisten angewandt. Weil der Neurochirurg, Oberarzt Dr. Slawomir Moszko, nichts dem Zufall überlassen wollte, standen auch Chefarzt Prof. Dr. med. Stefan Rath und Dr. Michael Ahrens aus Neustadt mit am OP-Tisch. Ahrens hatte vor zwei Jahren im Rahmen eines Pilotprojekts in Neustadt mit Prof. Dr. Henry Halm erstmals Patienten nach dem neuen System operiert. „Zwei Dritteln von ihnen geht es heute gut“, sagt Ahrens, „ein Drittel hat auf Grund einer falschen Indikation aber Schwierigkeiten.“ Genau aus diesem Grund müssen Probanden wie Frank Ullmann vor dem Eingriff einen umfangreichen Fragebogen beantworten, der in der Pariser Zentralstelle der Studie und in Texas von unabhängigen Experten ausgewertet wird. „Die Methode ist nicht für jeden Patienten geeignet“, stellt Moszko klar, der gemeinsam mit Prof. Rath auch Erfahrungen mit biologischen Bandscheiben-Behandlungen durch körpereigene nachwachsende Zellen hat.
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Methode nicht für jedermann geeignet

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„Für unterschiedliche Stadien der schmerzhaften Bandscheibendegeneration gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. Da muss abgewogen werden, muss der Chirurg auch Psychologe sein“, so Moszko. Frank Ullmann hat alle Voraussetzungen für das Novum erfüllt. Er ist zwischen 21 und 70 Jahre alt, normalgewichtig und ohne Osteoporose. Sein Leidensdruck durch massive Schmerzen im Lendenwirbelbereich ist groß. Zuletzt konnte er kaum 400 Meter gehen, nicht länger als zehn Minuten sitzen oder stehen, nicht heben, nahm Morphine. Der Dachdecker konnte sich nicht selbständig ankleiden. Seinen Job musste er zeitweise aufgeben. „Und“, sagt er, „ich hatte kaum noch ein Sozialleben.“ Das soll sich ändern. Das neue Verfahren ermöglicht eine schonende Operation mit geringem Blutverlust, kürzeren OP- und Narkosezeiten, kurzem Krankenhausaufenthalt und schneller Genesung. „Wir haben statt eines sonst vier Zentimeter großen Kanals für den Eingriff durch die Bauchdecke nur fünf Millimeter gebraucht, um zum Kern der Bandscheibe zu gelangen“, erklärt Moszko. Im Gegensatz zum künstliches Bandscheibenkissen, das auch über einen Katheter eingesetzt wird, sich aber mit Wasser füllen muss und auch verrutschen kann, passt sich das DDI-Implantat den anatomischen Gegebenheiten an - und nicht umgekehrt. Die Prothese besteht aus Zweikomponenten-Kunststoff und einem dehnungsfähigen Ballon. Dieser wird mittels Katheter ins Innere der Bandscheibe eingeführt, nachdem der Rest des natürlichen Bandscheibenkerns entfernt worden ist. „In den Ballon“, so Moszko, „wird flüssiger Kunststoff injiziert, der nach Aushärtung ein komplettes, an den Patienten angepasstes Implantat ergibt, das den Bandscheibenkern in Form und Größe vollständig ausfüllt.“ Das dauert nur Minuten. Der Kunststoff bleibt puffernd und erhält die Beweglichkeit des Segments.
Dennoch soll das System verfeinert werden. „Wir arbeiten daran, künftig von schräg hinten zu operieren“, sagt Dr. Michael Ahrens. Die elegantere Variante, auch für übergewichtige Patienten, soll im nächsten Jahr verfügbar sein. Derzeit werde aus Sicherheitsgründen noch durch den Bauch operiert. Dr. Moszko ist zufrieden: „Die OP ist gut verlaufen, das Implantat passt hundertprozentig.“ Er hofft, dass dank der neuen Methode zahlreichen Patienten mit Rückenschmerzen Lebensqualität zurückgegeben werden kann.

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Gar nicht lustig: Wie viele Firmen Menschen mit der „Übersäuerungstheorie“ hinters Licht führen

Obwohl es aus medizinischer Sicht nur bei schweren Erkrankungen eine Übersäuerung gibt, locken gewitzte Marketingstrategen viele Verbraucher seit Jahrzehnten mit der Übersäuerungstheorie zum Kauf von basischen Präparaten. Aus medizinischer Sicht ist die Übersäuerung, die der Arzt als Azidose bezeichnet, durch einen Blut-pH-Wert unterhalb von 7,36 gekennzeichnet. Zu einer solchen Veränderung im Säure-Basen-Haushalt kann es insbesondere durch eine Sauerstoffminderversorgung des Organismus beispielsweise infolge einer Ateminsuffizienz, durch eine chronische Nieren- oder Leberinsuffizienz, einen entgleisten Diabetes mellitus sowie vorübergehend auch ohne Krankheitswert nach körperlicher Maximalbelastung durch (Hoch)-Leistungssport kommen. Bei einem völlig gesunden Menschen hingegen entgleist der Säure-Basen-Haushalt nicht, denn über Atmung sowie Leber- und Nierenfunktion reguliert der Organismus den pH-Wert in sehr engen Grenzen.

Alternativmedizinische Autoren hingegen postulieren zusätzlich die Existenz einer so genannten „chronischen Übersäuerung“ des Körpers.
Dabei besteht aber nicht die Möglichkeit, dies durch die Bestimmung tatsächlich krankhaft veränderter pH-Werte zu objektivieren. Die Übersäuerung“ soll durch Bewegungsmangel, Stress oder falsche Ernährung entstehen. Tatsächlich gleicht der gesunde Organismus selbst kleinste Veränderungen des pH-Wertes rasch aus. Es ist
schlicht und ergreifend überflüssig, sich über den pH-Wert des Organismus Gedanken zu machen und womöglich auch noch Präparate zum Ausgleich einer Übersäuerung einzunehmen. Etwas was nicht existiert, lässt sich auch nicht behandeln. Die Anhänger der Übersäuerungstherapie gehen von einer ungünstigen Stoffwechsellage
aus, die das Entstehen von Erkrankungen wie Arteriosklerose, Gicht, Allergien oder Diabetes mellitus begünstigen soll. Auch Beschwerden wie leichte Ermüdbarkeit, Magen-Darm-Beschwerden und sogar Schmerzen und Verspannungen führen diese Besserwisser auf eine „Übersäuerung“ zurück.

Erschreckend dabei ist, dass die Übersäuerungstheorie keinerlei medizinisch-wissenschaftliche Grundlage hat. Hintergrund für die Übersäuerungstherapie ist vielmehr, dass etliche „Institute“, Verlage und nicht zuletzt die Industrie hier aber einen Markt erkannt haben. Sie verwirren die Bevölkerung, bauen eine Krankheit auf, die es nicht gibt und bereichern sich auf Kosten der Verbraucher. Schließlich braucht niemand Nahrungsergänzungsmittel, Bücher, oder Komplementärtherapien, die darauf ausgerichtet sind, eine Übersäuerung zu behandeln.

Quelle: Qualimedic

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Bei Rückenschmerzen ist die Muskulatur häufig der Übeltäter

FRANKFURT AM MAIN (ner). In der Rückenschmerztherapie sei es Zeit für einen Paradigmenwechsel, sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, Dr. Gerhard Müller-Schwefe. Denn Abnutzung und Verschleiß sind, entgegen landläufiger Annahmen, nur bei einem Bruchteil der Patienten Ursache der Beschwerden.

Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung hätten ergeben, dass nicht Entzündungen ursächlich für die meisten Rückenschmerzen seien, sondern viel häufiger Bewegungsmangel und einseitige Belastungen. Darauf wies Müller-Schwefe beim Deutschen Schmerztag in Frankfurt am Main hin.

"Bei 60 bis 70 Prozent aller Rückenschmerzen ist die Muskulatur die Ursache", sagt auch der Halberstädter Chirurg und Manualtherapeut Dr. Wolfgang Bartel. Er hält nichts vom Fahnden nach vermeintlich defekten einzelnen Strukturen mit diversen bildgebenden Verfahren. Viel mehr müsse auf funktionelle Zusammenhänge am Rücken geachtet werden. Dies sei nur möglich mit einer gründlichen klinischen Untersuchung, die die "vier A" berücksichtige: Anamnese, Ausziehen, Anschauen, Anfassen.

Die funktionellen Zusammenhänge müssten auch Grundlage der Behandlung sein. "Analgetika sind niemals eine kausale Therapie!", so Bartel. Auch Müller-Schwefe ist gegen die weit verbreitete Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika. Neue Erkenntnisse über Schmerzentstehung und Schmerzwahrnehmung müssten sich auch auf die medikamentöse Therapie auswirken.

So haben Schmerzforscher entdeckt, dass die Muskulatur unterschwellige Signale aussenden kann. Diese lösen normalerweise keine Schmerzen aus. Sie können aber Nervenzellen im Rückenmark sensibilisieren, wenn sich Signale häufig wiederholen - etwa bei Bewegungsabläufen oder Körperhaltungen. Die schwachen Signale können durch Verstärkung auf Rückenmarksebene eine Hyperalgesie auslösen und dann Dauerschmerzen verursachen.

Die Überaktivität lasse sich offenbar dämpfen, sagte Müller-Schwefe. So habe retardiertes Flupirtin in einer Anwendungsbeobachtung bei 700 Rückenschmerzpatienten schmerzlindernd und muskelentspannend gewirkt. Auf der zehnstufigen Skala sanken die Schmerzen in einer Woche von im Schnitt 7,0 auf 3,8 und binnen zwei Wochen auf 3,0.

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Mamas Kuchen zu unhygienisch?

Mamas Kuchen hat ausgedient: Einer Kindergartenkette in Neuseeland sind die Lieblingsleckereien der Kleinen aus der Backstube der Mutter nicht mehr geheuer und deshalb verboten worden.

Wenn die Sprösslinge im Kindergarten ihren Geburtstag feiern wollen, müssen sie gekauften Kuchen mitbringen, ordnete die Kindergartenleitung an - aus Rücksicht auf Allergiker und Sorge vor Mutters Küchenhygiene, berichtete die Zeitung "The Press".

"Die gekauften Kuchen haben eine Zutatenliste, damit können wir sicherstellen, dass die Kinder bei uns nichts bekommen, was ihre Allergien auslösen könnte", sagte eine Sprecherin der Kindergartenkette ABC Learning Centres, die 82 Einrichtungen betreibt.

"Außerdem wird die Massenware unter strikten Hygiene- Auflagen gebacken." Mütter sind sauer. "Ich sehe das Problem nicht, Hausgemachtes ist doch mit Sicherheit besser als das Zeug aus dem Geschäft", meinte eine Mutter. (dpa)

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FSME-Risiken in Süddeutschland

MÜNCHEN (wst). Nicht nur einzelne Landkreise, sondern ganz Bayern und Baden-Württemberg sowie die Grenzregionen zu Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen sind als FSME-Risikogebiet einzuschätzen.

Das betont Professor Peter Kimmig vom baden-württembergischen Landesgesundheitsamt in Stuttgart. Jeder, der dort wohnt oder dahin verreist und dabei gepflasterten Boden verlässt, kann und sollte sich auf Kassenkosten gegen FSME impfen lassen.

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Toxin aus Algen in Muscheln kann tödlich sein

Algengift macht Muscheln ungenießbar / Aktuelle Informationen beim Centrum für Reisemedizin


BERLIN (ug). Wer im Urlaub Fisch oder Muscheln isst, muss aufpassen: Gelegentlich enthalten die Tiere Toxine von Algen. Meist verursachen solche Gifte nur Durchfall und Erbrechen, einige können jedoch über Monate hinweg neurologische Symptome wie Ataxien hervorrufen, das Gehirn irreversibel schädigen oder tödlich wirken.

Vor allem im Indischen sowie Pazifischen Ozean, aber auch in der Karibik kommt es saisonal immer wieder zu Muschelvergiftungen mit ZNS-Beteiligung. Ursache ist eine plötzliche massenhafte Vermehrung toxischer Algen.

Nach wenigen Tagen ist die Blüte oft vorbei, weil Muscheln und Fische die Algen gefressen haben. Landen solche Tiere auf dem Speiseteller, können sie Menschen gefährden. Vor kurzem sind Muschelvergiftungen aber auch in Nordkanada beobachtet worden "Hier sind Menschen drei bis vier Stunden nach der Mahlzeit plötzlich ins Koma gefallen," so Professor Dietrich Mebs vom Institut für Rechtsmedizin in Frankfurt/Main.

Fünf Patienten starben an der Vergiftung, bei einigen war das Kurzzeitgedächtnis nach der Vergiftung irreversibel geschädigt. Das Toxin stammte von Kieselalgen, die nie im Verdacht standen, so etwas auszulösen, wie Mebs in Berlin auf einem Forum des Centrums für Reisemedizin und des Auswärtigen Amtes sagte. Er rät deshalb, sich im Urlaub beim Verzehr von Meeresfrüchten zurückzuhalten.

Die in den Tropen häufigste Vergiftung durch Algentoxine nach Fischverzehr wird als Ciguatera bezeichnet. Die Erkrankung tritt vor allem in der Karibik und im Indopazifik-Raum auf. Jedes Jahr erkranken daran etwa 10 000 bis 50 000 Menschen. Raubfische wie Barrakudas enthalten oft die größten Toxin-Mengen.

Charakteristisch für Ciguatera sind kurz oder erst Stunden nach der Fischmahlzeit auftretende Symptome wie Erbrechen und Durchfall. Das sei nach 24 Stunden vorbei, aber dann stelle sich oft etwas Merkwürdiges ein, so Mebs: eine Umkehrung des Kalt-Warm-Empfindens. Kaltes wird als heiß erlebt, Warmes als kalt. Auch Reflexminderung, Ataxien, Schwindel und ein penetranter Juckreiz sind möglich. Diese neurologischen Symptome halten oft Wochen bis Monate an.

Die Prognose bei Ciguatera ist gut. Nur für alte und geschwächte Menschen kann es gefährlich werden: Sie können durch starke Elektrolytverluste oder Kreislaufprobleme sterben. Außer Elektrolyt- und Flüssigkeitssubstitution gibt es keine Therapie.

Aktuelle Infos zu Ländern, in denen saisonal Fischvergiftungen möglich sind, gibt es unter http://www.crm.de/laender

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In unserem Forum http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=21771 haben wir ebenfalls dieses Thema aufgegriffen und geben Tipps zum Stromsparen.

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Übersicht offener MRT-Geräte

Auf unserer Homepage füllt sich langsam die Tabelle mit den Praxen, die offene MRT-Geräte im Einsatz haben.
Diese Geräte haben den Vorteil, daß besonders dicke Menschen behandelt werden können und sich nicht in die engen Röhren "quetschen" müssen. Besonders Menschen, die unter Klaustrophobie leiden, werden den Vorteil zu schätzen wissen.

Besonderes Augenmerk möchten wir auf zwei Praxen legen, welche in der Lage sind, Funktions-MRT´s durchzuführen. So gibt es nach unserem Wissensstand zur Zeit ein Gerät der Fa. Fonar in Deutschland/Köln und ein Gerät in der Schweiz/Zürich.

http://www.diebandscheibe.de/mrt_offen.php

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