Newsletter vom 23.06.2007, 10:48:38

Betreff:

Newsletter Juni

Banditreffen in Würzburg vom 14.09. bis 16.09. 2007

Unser diesjähriges Banditreffen findet in Würzburg statt und es haben sich schon viele Mitglieder angemeldet. Wir würden uns freuen, auch Euch in Würzburg begrüßen zu können. Das persönliche Kennenlernen und viel Spaß stehen im Vordergrund. Alle Infos zum Treffen findet Ihr im Forum "Stammtisch-Treffen"

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20471

Also, los geht´s, wir warten auf Eure Anmeldung:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20472

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Nerven bei der Arbeit: Stärkster Kernspintomograph steht in Köln

Köln (ddp). Im Kölner Max-Planck-Institut (MPI) für neurologische Forschung ist seit Freitag der derzeit leistungsstärkste Kernspintomograph Europas in Betrieb. Seine Bildgebungstechnik ermögliche es, die Arbeit von Nervenzellen im Gehirn in einer bisher ungekannten Präzision zu analysieren, teilte das Institut mit. Mit dem Gerät könnten auch sehr schwache Signale gemessen werden. Dies eröffnet den Wissenschaftlern neue Wege zu Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen.

Im Zentrum der Forschung steht dabei die Entwicklung neuer Therapieformen für Schlaganfallpatienten. Der Schlaganfall ist nach einer aktuellen Studie die häufigste Herzkreislauferkrankung.


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Was ist was? Mineral-, Heil- und Tafelwasser

Berlin (ddp). Wasser und Mischgetränke mit Wasser sind beliebte Durstlöscher. Die Verbraucher Initiative erklärt, wie sich Mineralwasser, Heilwasser und Tafelwasser voneinander unterscheiden.

Mineralwasser stammt aus unterirdischen Quellen. Es hat einen natürlichen Gehalt an Mineralstoffen und darf in seiner Zusammensetzung nicht verändert werden. Eine Ausnahme bildet die Entfernung von Eisen und Schwefel. Für Schadstoffe wurden Grenzwerte festgelegt.

Heilwasser unterscheidet sich vom Mineralwasser durch einen höheren Gehalt an einem oder mehreren Mineralstoffen, die für die Heilwirkung verantwortlich sind. Es wird als Arzneimittel eingestuft und muss daher zugelassen werden, bevor es auf den Markt gelangt.

Tafelwasser hat dagegen mit Mineralwasser nicht mehr viel zu tun. Es wird aus verschiedenen Wasserarten und anderen Zutaten hergestellt. Erlaubt sind Trinkwasser, natürliches Mineralwasser, Natursole und Meerestiefenwasser.

Welches Wasser man bevorzugt, hängt in erster Linie von den persönlichen Vorlieben ab. Calcium- und magnesiumreiche Wässer können ergänzend zur Ernährung einen wichtigen Beitrag zur Mineralstoff-Versorgung leisten. Nach dem Sport ist ein magnesiumreiches Mineralwasser im Verhältnis von 3:1 mit Fruchtsaft vermischt zu empfehlen. Personen mit erhöhtem Blutdruck sollten ein natrium- und chloridarmes Mineralwasser bevorzugen.

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Computer-Maus kann Schmerzen im Arm verursachen

Häufige und falsche Verwendung der Maus bei der täglichen Arbeit am Computer kann eine so genannte ‚repetitive strain injury’ (RSI), umgangssprachlich auch Mausarm genannt, hervorrufen. „Kribbeln, Taubheit und Kraftlosigkeit des Unterarms und der Hand sind erste Anzeichen für eine Überlastung von Sehnen und Nerven infolge monotoner Bewegungen“, sagt Dr. Frank Bergmann, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN). „Ständiges Klicken mit der Computer-Maus und eine unnatürliche Handhaltung bedingen kleinste Verletzungen des Gewebes, die auf Dauer zu Entzündungen der Nervenfasern führen können.“ Auch bei anfangs minimalen Beschwerden besteht die Gefahr, dass im Gehirn eine Verbindung des Schmerzes mit der Tätigkeit des Klickens hergestellt wird. „Allein die Mausklick-Bewegung kann dann Schmerzen auslösen, selbst wenn die Schäden im Arm bereits ausgeheilt sind“, erklärt Dr. Bergmann.

Durch eine ergonomische Arbeitsweise kann man einer RSI jedoch gut vorbeugen. „Viele Funktionen von Programmen lassen sich über die Tastatur steuern, um die Verwendung der Maus einzuschränken. Doppelklicks können beispielsweise auf die mittlere Maustaste oder das Rollrad gelegt werden“, rät der Aachener Neurologe. „Die Maße der Maus sollten der Größe der Hand angemessen sein.“ Kalte Auflageflächen der Handgelenke begünstigen Entzündungen und sollten daher vermieden werden. Eine gepolsterte Handballenauflage dagegen kann die Belastung des Arms verringern. Alternative Möglichkeiten der Eingabe bieten die Sprachsteuerung oder ein Grafiktablett. „Dehnungsübungen, natürliche Arm- und Handbewegungen sowie häufige kurze Pausen helfen der Armmuskulatur zu entspannen“, empfiehlt der BVDN-Vorsitzende. „Treten Symptome wie ein Stechen im Unterarm und Schmerzen bei Belastung auf, sollte ein Neurologe aufgesucht werden. Je länger der Arztbesuch hinausgezögert wird, umso größer ist die Gefahr von bleibenden Schäden.“

Quelle: Berufsverband Deutscher Neurologen e.V(BDN)


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Täglich Kaffee senkt das Gichtrisiko
VANCOUVER (hub). Wer täglich Kaffee trinkt, hat ein geringeres Risiko, an Gicht zu erkranken, als jemand, der keinen Kaffee trinkt.

Das hat eine Studie mit fast 46 000 Männern über einen Zeitraum von zwölf Jahren ergeben. Je höher der Kaffeekonsum, desto geringer war die Rate von Gichterkrankungen (Arthr&Rheum 56, 2007, 2049). In der Gruppe von Männern, die vier bis fünf Tassen Kaffee täglich tranken, erkrankten 40 Prozent weniger an Gicht. Bei einem Konsum von sechs oder mehr Tassen war das Risiko sogar um 60 Prozent reduziert.

Auch entkoffeinierter Kaffee war mit einem geringeren Gichtrisiko verbunden. Der Konsum anderer koffeinhaltiger Getränke wie Tee oder Cola führte nicht zu weniger Gicht-Erkrankungen.

Grund ist der erniedrigte Harnsäurespiegel durch den Kaffeekonsum, so die Fors

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Kassen zahlen im Ausland Standard

Patienten haben bei medizinischen Behandlungen außerhalb der EU keinen Anspruch auf die Erstattung aller Behandlungskosten wie im Inland. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (Az.: B 1 KR 18/06 R) gilt das auch für Staaten, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat.

Dazu zählen die Türkei, Tunesien, Kroatien, Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina. Die Krankenkassen müssten in diesen Ländern nur Behandlungen bezahlen, die in einem vergleichbaren Notfall einem Bürger dieses Landes von der dortigen Kasse zugestanden hätte. Diese Regelung gilt sowohl für Touristen als auch für Patienten, die aus diesen Ländern kommen, aber in Deutschland versichert sind.


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Ex-Ehepartner darf Hausrat nicht mitnehmen

KOBLENZ (dpa). Getrennt lebende Ehepartner dürfen Hausrat nicht eigenmächtig aus der bisherigen gemeinsamen Wohnung mitnehmen. Das geht aus einem Beschluss des Oberlandesgerichts Koblenz hervor.

Eine Ausnahme gelte nur, wenn der Ex-Partner nachweisen könne, dass er den Hausrat "zur Deckung seines Notbedarfs" benötige, so die Richter. Ansonsten müsse er ein gesetzlich vorgesehenes Hausratsverfahren abwarten, bei dem die Gegenstände auf die Eheleute verteilt werden. Im konkreten Fall hatte eine getrennt lebende Ehefrau mehrere Hausratsgegenstände eigenmächtig aus der früheren gemeinsamen Wohnung mitgenommen. Sie behauptete, ihr Ex-Mann sei einverstanden gewesen, was dieser allerdings bestritt.

Beschluss des Oberlandesgerichts Koblenz, Az.: 9 UF 82/07

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Rechte kranker Mitarbeiter gestärkt

Das Bundesarbeitsgericht hat die Rechte krankheitsanfälliger Arbeitnehmer gestärkt: Bei betriebsbedingten Kündigungen dürfen sie gegenüber Arbeitnehmern, die geringere Fehlzeiten haben, nicht benachteiligt werden, wie der Zweite Senat in Erfurt entschied.

Eine Arbeitnehmerin, die mit einem Grad von 50 schwerbehindert ist und mehrfach länger erkrankt war, hatte gegen ihre betriebsbedingte Kündigung als Wirtschaftshilfe geklagt. Ihr Arbeitgeber, ein kirchliches Krankenhaus, hatte die Kündigung damit begründet, dass ihre Wäscherei ausgegliedert worden sei.

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Rückenleiden kosten Milliarden

Hexenschuss, Bandscheibenvorfälle und andere Rückenleiden kosten Europas
Wirtschaft jedes Jahr dreistellige Milliardenbeträge. "In der EU klagen 25 Prozent der Arbeitnehmer über Rückenschmerzen und 23 Prozent berichten über Muskelschmerzen", erklärte die Europäische Kommission.

EU-Arbeitskommissar Spidla sagte, er erwäge eine Ausweitung der europäischen Arbeitsschutz-Gesetze. In Deutschland gibt es bereits Fortschritte: Die Zahl der Krankheitstage wegen Rückenleiden sank von 140 Millionen Tagen im Jahr 2001 auf 98 Millionen Tage 2005.


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Panik allein reicht nicht für eine Berufsunfähigkeit

SAARBRÜCKEN (dpa). Panikattacken im Job führen nicht ohne weiteres dazu, dass Patienten Geld von ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Nach einem Beschluss des Oberlandesgerichts Saarbrücken müssen Versicherte vielmehr alles ihnen Zumutbare unternehmen, um die Situation in den Griff zu bekommen. Dazu zählten zum Beispiel die Aufnahme einer ärztlichen Behandlung und die Einnahme von Medikamenten.

Das Gericht lehnte die Bewilligung von Prozesskostenhilfe ab, weil es für die Klage einer angehenden Lehrerin keine Erfolgsaussichten sah. Die Klägerin hatte Leistungen ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen wollen, weil sie ihre Ausbildung zur Lehrerin nicht fortsetzen konnte. Sie berichtete, dass sie in den Nächten vor dem Unterricht unter Magenkrämpfen, Essstörungen, Panikattacken und Schlafstörungen gelitten habe. Medikamente hatte sie nach eigenen Angaben aber nicht eingenommen.

Beschluss des Oberlandesgerichts Saarbrücken, Az.: 5 W 220/06-64

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Öfter erst künstliche Bandscheibe statt Versteifung, sagen Chirurgen
Indikationen sind etwa rezidivierender Prolaps im selben Segment oder Verschleiß


HAMBURG (grue). Bei Bandscheibenverschleiß, wiederholtem Diskusprolaps im selben Segment und beim Postnukleotomie-Syndrom sollten häufiger als bislang künstliche Bandscheiben implantiert werden. Dafür plädieren orthopädische Chirurgen. Bislang werden betroffene Wirbelsäulensegmente eher operativ versteift.

100 350 Versteifungsoperationen pro Jahr wegen Bandscheibenproblemen werden in Deutschland gemacht. Zuviel, meinen viele Chirurgen und plädieren für die Implantation künstlicher Bandscheiben. "Versteifen ist später immer noch möglich", sagte Dr. Alexander Kirgis von der Orthopädischen Chirurgie München auf einer Veranstaltung der Aktion Meditech in Hamburg.

Es gibt Langzeitdaten für Bandscheiben-Endoprothesen
Bandscheiben-Endoprothesen seien längst keine riskanten Neulandverfahren mehr, sondern könnten minimal-invasiv mit guten Langzeitergebnissen eingesetzt werden. "Wir erreichen damit weitgehende Schmerzfreiheit und eine im Vergleich zu Fusionsoperationen bessere Wirbelsäulenbeweglichkeit", sagte Kirgis.

Indikationen für die Kunststoff-Endoprothese sind etwa Bandscheibenverschleiß, wiederholter Diskusprolaps im gleichen Segment und das Postnukleotomiesyndrom. Für den Eingriff wird der Zwischenwirbelraum aufgespreizt und das Implantat in der gewünschten Winkelstellung eingesetzt. Die Prothesen bestehen meist aus konvexen Kunststoffkernen, die zwischen zwei konkaven Metallplatten liegen und mit ihnen mehr oder weniger fest verbunden sind.

Spinalnerven werden dekomprimiert
Eine gut sitzende Endoprothese stellt die Bandscheibenhöhe wieder her, erweitert die Nervenaustrittslöcher, dekomprimiert die Spinalnerven und entlastet die Wirbelgelenke. "Ziel ist der Erhalt der Beweglichkeit, damit die Patienten wieder arbeitsfähig werden und nach etwa drei Monaten auch sportlich voll aktiv sein können".

Der Eingriff dauert etwa zwei Stunden. Die Patienten erhalten danach für sechs Wochen eine stabilisierende Krankengymnastik und tragen in dieser Zeit ein Mieder.

Fast alle Patienten würden die Op wieder machen lassen
Die von Kliniken gemeldeten Mittel- und Langzeitergebnisse nach Bandscheibenersatz seien durchweg gut, so Kirgis. Er berichtete von 87 Patienten, denen in der Münchener Klinik vor ein bis sieben Jahren eine künstliche Bandscheibe in der LWS eingesetzt worden ist.

78 der Patienten sind damit sehr gut und gut zufrieden, sieben mäßig zufrieden und nur zwei unzufrieden. Die Frage, ob sie sich erneut einer solchen Operation unterziehen würden, beantworteten 84 der 87 Patienten mit ja.

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Sitzball: Auf geraden Rücken und richtige Sitzhöhe achten

Rheda-Wiedenbrück (ddp). Die noch vor einigen Jahren hoch gelobten Sitzbälle sind aus den Büros vielerorts wieder verschwunden. Denn der kniehohe Ball ist als Schreibtischstuhl inzwischen umstritten. Einstauben muss er trotzdem nicht. «Der Ball eignet sich hervorragend für Übungen, die den Rücken stärken», sagt Buchautorin Andrea Röwekamp («Theraband und Pezziball. Modernes Training für einen starken Rücken»). Fast alle Übungen, die die Rückenschule hergibt, lassen sich statt im Sitzen, Liegen oder Stehen auch in Kombination mit dem Gymnastikball ausführen. «Dabei muss man gleichzeitig das Gleichgewicht halten - das trainiert kleinere Muskelgruppen», erklärt die Sporttherapeutin. Allerdings sollte man auf die richtige Sitzhöhe und die entsprechende Ballgröße achten. Der Hüftwinkel sollte idealerweise 100 Grad betragen. Die Füße bleiben dabei fest auf dem Boden. Außerdem muss der Ball richtig aufgepumpt sein. «Er darf nicht zu fest sein, dann ist die Federung zu hart», betont Röwekamp. Ist der Ball zu weich, sackt man zu tief ein. Wer eher ungeübt ist, sollte mit wenigen Einheiten anfangen. Dann kann das Programm bis zu einer Stunde ausgedehnt werden. Folgende Übung stärkt zum Beispiel die Brustmuskulatur: Mit angewinkelten Armen werden die Handflächen vor der Brust zusammengeführt und für einige Sekunden fest zusammengepresst. Als Gegenübung für den Rücken werden die Finger ineinander verhakt und die Hände auseinander gezogen. Bei allen Übungen sollte der Rücken gerade bleiben. «Das kann man zu Hause vor dem Spiegel kontrollieren», empfiehlt die Buchautorin. Wer das Gewicht auf die Füße verlagert und nur noch minimalen Ballkontakt hat, stärkt Oberschenkel- und Pomuskeln. Als Bauchmuskel-Training schlägt Röwekamp eine Übung im Liegen vor: Dabei hat der untere Rücken Ballkontakt, die Füße bleiben auf dem Boden, der Oberkörper wird wie beim Sit-up langsam gehoben und wieder gesenkt. Auch um den Rücken zu entlasten eignet sich der Ball. Einfach bäuchlings auf den Ball legen und alle Viere von sich strecken. Als Trainingsgerät für die Armmuskulatur sei der Ball allerdings weniger hilfreich, sagt Röwekamp. «Als Wurfgerät ist er zu schwer.» Das würde vor allem die Bandscheiben belasten. Menschen mit Gleichgewichtsproblemen sollten lieber auf die Ballübungen verzichten. Ansonsten eigne sich das Fitnessprogramm für zu Hause oder fürs Büro. Anleitungen gibt es in diversen Büchern oder beim Physiotherapeuten. Als Stuhlersatz sei der Ball auf Dauer dagegen problematisch. «Viele Menschen sitzen mit rundem Rücken darauf. Dann werden die Bandscheiben zu sehr gepresst», unterstreicht die Sportwissenschaftlerin. Daher sollte der Ball als Sitzmöbel nur gelegentlich verwendet werden.

Quelle Netdoktor

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TK eröffnet virtuellen Dialog Arzt-Patient
Info zu Rückenschmerzen


BERLIN (af). Ärzte dürfen informiertere Patienten erwarten. Dazu hat die Techniker Krankenkasse im Internet eine Seite freigeschaltet, die einen Dialog zwischen Arzt und einem Patienten mit Rückenschmerzen simuliert.

Der virtuelle Arzt-Patienten-Dialog ist eine Gemeinschaftsproduktion der Techniker Kasse mit der Universitätsklinik Freiburg und der Gaia AG. Das Programm solle für interessierte Patienten eine Schneise in die Informationsflut im Internet schlagen helfen, sagte TK-Vize Dr. Christoph Straub bei der Vorstellung in Berlin.

"Patienten möchten wissen, welche Therapien es gibt, wie wirksam sie sind, mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist und was sie selbst durch ihre Lebensweise zur Genesung beitragen können", sagte Straub. Ob der Ansatz der Krankenkasse zu Einsparungen führt, stehe nicht fest, sagte Straub. In den nächsten acht Wochen ist die Seite für alle gesetzlich Versicherten zugänglich, danach nur noch für Mitglieder der TK.

Nach Angaben der Kasse vertrauen 72 Prozent aller Patienten am ehesten ärztlichen Diagnosen. Das Internet ziehen aber auch schon mehr als 50 Prozent zu Rate, bevor sie sich zur Praxis aufmachen. Ärzte der Uni Freiburg hätten bei dem ersten Dialog mitgewirkt, der Rückenschmerzen zum Thema hat, sagte Professor Martin Härtel aus Freiburg. Weitere Krankheitsbilder sollen folgen, als nächstes Depression.

Eine wissenschaftliche Evaluation begleitet den Versuch. "Ein informierter Patient, der sich als Partner des Arztes versteht, trägt die zum Teil komplexen und zeitintensiven Therapien eher mit", sagte Härtel, der in Freiburg die Sektion Klinische Epidemiologie und Versorgungsforschung leitet.

Zugang im Internet über www.tk-online.de/arzt-patient

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An heißen Sommertagen: Kalte Dusche oder kühles Blondes?

München (ddp). Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Jahreszeit. Bei angenehmen Temperaturen lassen sich viele Aktivitäten ins Freie verlegen und die Sonne sorgt für gute Laune.

Steigt das Thermometer auf tropische Werte, kann die Hitze schnell zur Belastung werden. Durchgeschwitzte Kleidung und starker Durst sind erste Anzeichen für eine Überhitzung des Körpers. «An heißen Tagen sollte man unbedingt für ausreichend Abkühlung sorgen», rät Wolf von Römer, Vizepräsident des Berufsverbands Deutscher Internisten.

Besonders erfrischend sind eine kalte Dusche oder der Sprung ins Freibad. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, dem Körper Erfrischung zu verschaffen. Am wichtigsten ist es, ausreichend zu trinken. Was sich simpel anhört, fällt nicht jedem leicht: Kinder, aber auch viele Erwachsene vergessen das Trinken im Alltagstrubel. «Ältere Menschen haben häufig keinen Durst oder schaffen es schlicht nicht, große Mengen Flüssigkeit zu sich zu nehmen», sagt von Römer. Die jedoch wird benötigt, um den Stoffwechsel in Gang und die Betriebstemperatur auf stabilem Niveau zu halten.

»An heißen Tagen verliert der Körper so viel Wasser, dass die normalen Trinkgewohnheiten nicht mehr ausreichen«, erklärt von Römer. Der Münchner Mediziner empfiehlt, bei Hitze mindestens drei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Andernfalls drohen ernste körperliche Probleme. Schwindel, Verwirrtheitszustände und Kreislaufkollaps können Folgen eines Flüssigkeitsdefizits sein.

Körperliche Anstrengung verstärkt den Wasserverbrauch zusätzlich. «Sportliche Aktivitäten sollten daher möglichst in die milderen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden», empfiehlt von Römer. Bei älteren Menschen gilt für den Gang zum Einkaufsmarkt oder den Spaziergang das Gleiche. In den heißen Mittagsstunden ist es ratsam, ein bis zwei Stunden Ruhe zu halten. «Eine Siesta nach südeuropäischem Vorbild ist ideal», betont von Römer.

Berufstätige in Deutschland sind hier in der Regel allerdings wenig flexibel. «Sie müssen aufpassen, dass sich das Büro nicht aufheizt», warnt der Internist. Er empfiehlt, stets für genügend Durchzug am Arbeitsplatz zu sorgen. Ventilator, Klimaanlage sowie lockere, luftige Kleidung verschaffen zusätzliche Abkühlung.

Entlasten kann man den Körper auch mit einer vernünftigen Ernährungsweise. »Je fetter und schwerer verdaulich das Essen ist, desto mehr wird der Körper belastet«, sagt von Römer. Empfehlenswert sei in den Sommermonaten eine leichte, mediterrane Küche mit viel Salat und Gemüse sowie magerem Fleisch oder Fisch. Als Getränke bieten sich neben Wasser auch Tees und Fruchtsaftschorlen an. «Die enthalten alles, was der Körper an Nährstoffen braucht», sagt von Römer.

Alkoholische Getränke sind dagegen mit Vorsicht zu genießen. Alkohol wirkt harntreibend und verstärkt das Wasserdefizit. Wer nicht auf sein Feierabendbier verzichten will, sollte den Flüssigkeitsverlust mit einem zusätzlichen Glas Wasser ausgleichen.

Quelle Netdoktor

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Reiseimpfung: Erste Kassen übernehmen Kosten

München (ddp). Ein optimaler Impfschutz für die Reise ins Ausland muss nicht mehr automatisch den Geldbeutel belasten. Mehrere große gesetzliche Krankenkassen haben jetzt vorbeugende Schutzimpfungen für den Auslandstrip in ihren Leistungskatalog aufgenommen, teilt der Berufsverband der Deutschen Internisten (BDI) mit.

Eine Liste der Krankenkassen, die die Vorbeugung übernehmen, ist im Internet-Portal des Verbandes unter internisten-im-netz.de zu finden. Die Übersicht wird während der Sommerreisezeit laufend aktualisiert.

Die Reisevorsorge umfasst die Impfung gegen die durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung FSME, die Mediziner für Länder wie Österreich oder Tschechien empfehlen. Auch Impfungen gegen Hepatitis A und B würden erstattet, heißt es weiter. Diese Erreger können eine infektiöse Leberentzündung auslösen und sind in Osteuropa und im Mittelmeerraum verbreitet. Die Vorsorge gegen Tollwut, Meningokokken, Gelbfieber und Typhus gehört den Angaben nach ebenfalls zum Leistungsspektrum.

Wichtig ist, sich frühzeitig um den Schutz zu kümmern. Viele Impfungen müssen im Abstand von einigen Wochen zwei- oder dreimal gegeben werden, um einen kompletten Schutz zu erzielen. Nach einer Umfrage des BDI unter den 50 größten gesetzlichen Krankenkassen planen auch weitere Versicherer, Reiseimpfungen in ihren Leistungskatalog aufzunehmen.

Quelle Netdoktor

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UV-Schutz bei Gartenarbeit nicht vergessen

Bei Gartenarbeit braucht die Haut genauso Sonnschutz wie beim Sonnenbaden.

Also bevor man in den Garten geht um Rasen zu mähen, Unkraut zu jäten oder das Haus verläßt, sollte man sich eine halbe Stunde vorher mit Sonnenschutz eincremen, genauso wie beim Sonnenbaden.

Der beste Schutz gegen Hautkrebs ist deshalb konsequentes eincremen, sonnendichte Kleidung und Kopfschutz.

In der Mittagszeit sollte man am besten das Haus nicht verlassen.

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Behandlungsüberblick für Bandis

Auf unserer Homepage steht unter dem Menüpunkt "Behandlungen" eine Zusammenfassung der diversen Behandlungsmöglichkeiten, gewichtet nach der Akut- und Subakutphase bereit. Ebenso findet man Hilfsmittel, welche das Leben als Bandi angenehmer machen. Als letzten Punkt haben wir die relevanten Ärzte aufgeführt.

http://www.diebandscheibe.de/behandlung.php

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Juli alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
5895 Mitglieder
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