Newsletter vom 20.07.2007, 07:37:37

Betreff:

Newsletter Juli

Banditreffen in Würzburg vom 14.09. bis 16.09. 2007

Unser diesjähriges Banditreffen findet in Würzburg statt und es haben sich schon viele Mitglieder angemeldet. Wir würden uns freuen, auch Euch in Würzburg begrüßen zu können. Das persönliche Kennenlernen und viel Spaß stehen im Vordergrund. Alle Infos zum Treffen findet Ihr im Forum "Stammtisch-Treffen"

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20471

Also, los geht´s, wir warten auf Eure Anmeldung:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20472

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Unklare Fragen - Versicherung muss zahlen
Kunde machte im Antrag schuldlos falsche Angaben / Vertreter muss helfen


SAARBRÜCKEN (dpa). Die falsche Beantwortung von Gesundheitsfragen kostet nicht den Versicherungsschutz, wenn sich der Versicherte schuldlos geirrt hat. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken entschieden.

Das Gericht sprach einem Arbeitnehmer das Geld einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu. Der Kläger hatte beim Abschluss der Versicherung auf die Frage nach "Heilbehandlungen" nicht angegeben, dass er psychisch behandelt worden war.

Als er wegen anderer Leiden berufsunfähig wurde, verweigerte die Versicherung die Leistung. Der Kläger betonte, der Versicherungsvertreter habe ihm nicht gesagt, dass eine psychologische Behandlung unter den Begriff "Heilbehandlung" falle.

Das OLG befand, dass es Sache des Agenten sei, einem Kunden die Fragen zu erläutern. Die Versicherung müsse sich das Fehlverhalten zurechnen lassen.

Urteil des Oberlandesgerichts Saarbrücken, Az.: 5 U 105/06-24


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Duft macht Schmerzen erträglicher

Süße Gerüche machen Schmerzen offenbar erträglicher. Das zeigte laut einem Bericht des Magazins "Diabetiker Ratgeber" ein Versuch australischer Forscher mit knapp 100 Studenten, die ihren Unteramr so lange in kaltes Wasser tauchen mussten, bis der Schmerz unterträglich wurde. Währenddessen schnupperten die Studenten an Karamell, einem nicht süßen Rasierwasser und an einem unangenehmen Duft.

Obwohl alle Versuchsteilnehmer den Schmerz etwa gleich stark beurteilten, hielten diejenigen, die am Karamell rochen, das Armbad am längsten aus.

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Attestlücken kosten Anspruch auf Krankengeld
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen müssen nahtlos anknüpfen / BSG-Urteil: Auch angehende Rentner betroffen


KASSEL (mwo). Wird ein älterer Arbeitnehmer unmittelbar vor Beginn seiner Rente krank, sollten Ärzte ihm auch bei vollem Wartezimmer noch kurzfristig einen Termin geben. Denn nur eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die noch während des Arbeitsverhältnisses ausgestellt wurde, führt noch zu einem Anspruch auf Krankengeld.

Diese Auffassung bekräftigt das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem jetzt bekannt gegebenen Urteil. Eine rückwirkende Bescheinigung des Arztes reicht danach nicht aus. Auch eine Folgebescheinigung bei andauernder Krankheit darf dann nicht rückwirkend ausgestellt sein.

Der Kläger im konkreten Fall arbeitete bis zum 31. Mai 2003 bei einem Pflegedienst. Anschließend erhielt er Rente wegen Berufsunfähigkeit und war daher in der Krankenversicherung der Rentner versichert.

Er litt häufiger unter Wirbelsäulen-Beschwerden. Auch zum Ende seines Arbeitsverhältnisses war er bis zum 31. Mai arbeitsunfähig geschrieben. Am Freitag, den 30. Mai, bekam er bei seinem Arzt keinen Termin mehr. Erst am darauf folgenden Montag, dem 2. Juni, bekam er - rückwirkend zum 1. Juni - ein neues Attest ausgestellt. Das war dennoch zu spät, so das BSG. Ein Anspruch auf Krankengeld könne nicht mehr entstehen, weil es in der Krankenversicherung der Rentner diese Leistung nicht gebe.

Hätte der Arzt dagegen die Bescheinigung noch im Mai ausgestellt, hätte die Krankenkasse noch bis zu 78 Wochen Krankengeld zahlen müssen, da die Arbeitsunfähigkeit dann noch dem Arbeitsverhältnis zugerechnet worden wäre. Voraussetzung für die Krankengeldzahlung ist laut BSG, dass die Folgebescheinigungen nahtlos spätestens am letzten Tag der jeweils vorangehenden Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden. Das Krankengeld ist meist deutlich höher als die Rente.

Urteil des Bundessozialgerichts Az: B 1 KR 8/07 R


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Führerschein aus der EU gilt nicht

KOBLENZ (ddp). Wer in Deutschland aufgrund medizinisch-psychologischer Gutachten keinen Führerschein mehr erwerben darf, kann sich auch nicht mit einer Fahrerlaubnis aus dem EU-Ausland ans Steuer setzen. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in einem Urteil entschieden.

Im konkreten Fall war dem Kläger seit 1994 mehrmals der Führerschein wegen Trunkenheit im Straßenverkehr entzogen und seine Fahreignung von mehreren Gutachtern verneint worden. Daraufhin hatte der Kläger Anfang 2006 in Tschechien eine Fahrerlaubnis erworben.

Das Oberverwaltungsgericht erklärte in seiner Urteilsbegründung, dass die von den EU-Mitgliedstaaten erteilten Führerscheine innerhalb der Europäischen Union zwar grundsätzlich gegenseitig anerkannt würden. Auf diese Freizügigkeit könne man sich jedoch im Fall eines Missbrauchs nicht berufen.

Urteil des Oberverwaltungs- gerichts Rheinland-Pfalz, Az: 10 B 10291/07.OVG


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Trotz Krankheit zur Arbeit
Umfrage: Jeder Dritte hört nicht auf seinen Arzt


GÜTERSLOH (akr). Jeder dritte Erwerbstätige ist in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal gegen den Rat seines Arztes zur Arbeit gegangen. Das geht aus der aktuellen Befragung des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann Stiftung hervor. Danach sind 71 Prozent der Beschäftigten zur Arbeit erschienen, obwohl sie sich richtig krank fühlten.

Von den Befragten, die trotz Beschwerden gearbeitet hatten, begründeten dies 53 Prozent mit Pflichtgefühl und 46 Prozent mit Rücksicht auf Kollegen. Jeweils ein Viertel nannte als Grund die Angst vor beruflichen Nachteilen oder dem Verlust der Stelle. "Die Zahlen weisen darauf hin, dass die Fehlzeiten als alleinige Kennzahl für den Gesundheitszustand der Arbeitnehmer nicht mehr ausreichen", sagte Andreas Heyer von der Bertelsmann Stiftung. Seit zehn Jahren sinkt der Krankenstand stetig. 2006 lag er bei 7,2 Tagen pro Beschäftigtem.

Die Bertelsmann Stiftung befragt repräsentativ zweimal jährlich die Bürger zu aktuellen Themen des Gesundheitswesens. Für die aktuellen Ergebnisse wurden im März und April insgesamt 1689 Personen befragt.


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Schon ein Stück Schokolade senkt den Blutdruck

KÖLN (dpa). Schon ein Stück Kakao-reiche dunkle Schokolade pro Tag senkt nach Daten einer Kölner Studie den Blutdruck. Der Effekt sei zwar nicht besonders ausgeprägt gewesen, aber immerhin ohne Gewichtszunahme aufgetreten, so der Pharmakologe Dr. Dirk Taubert von der Uniklinik Köln (JAMA 298, 2007, 49).

In der Studie aßen 44 Teilnehmer mit leicht erhöhtem Blutdruck (147/87 mmHg) 18 Wochen lang im Schnitt entweder täglich 6,3 Gramm dunkle oder weiße Schokolade. Mit dunkler Schokolade sank der systolische Druck im Mittel um 2,9 mmHg, der diastolische um 1,9 mm Hg. Mit weißer Schokolade änderte sich der Blutdruck nicht. Forscher vermuten, dass im Kakao enthaltene Polyphenole antihypertensiv wirken.

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Alternative Medizin: Kasse zahlt

Gesetzliche Krankenkassen müssen Arzneimittel der alternativen Medizin grundsätzlich bezahlen, wenn sie standardmäßig eingesetzt werden. Dies entschied das Sozialgericht Speyer in einem Urteil. In diesen Fällen dürften das Arzneimittel und die vom Arzt gewählte Behandlungsmethode nicht an den Maßstäben der Schulmedizin gemessen werden. Az.: S 7 KR 283/06

Die Krankenkassen können wegen der grundsätzlichen Bedeutung Berufung beim Landessozialgericht einlegen. In diesem Fall ging es um ein Mistelpräparat, für das die Kasse nicht zahlen wollte.

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Burn-Out: Erhöhtes Risiko für Zuckerkrankheit

Baierbrunn (ots). Menschen mit Burn-out-Syndrom haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber".

Als Burn-out werden Erschöpfungszustände infolge chronischem Stress und Überlastung bezeichnet. Israelische Wissenschaftler, die den Zusammenhang mit Diabetes aufdeckten, vermuten einen direkten Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel. Da sich überlastete Menschen oft ungesund ernähren, könne dies aber auch das erhöhte Diabetesrisiko beim Burn-out-Syndrom erklären.

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Leckere Fettfalle: Eis bewusst genießen

Bonn (ddp). Ein leckeres Eis bietet im Sommer die ideale Erfrischung.

Wer die Süßigkeit häufig schleckt, riskiert allerdings Fettpölsterchen. «Ein Eis am Stiel kann bis zu 300 Kalorien enthalten», sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn. Einen besonders hohen Brennwert hat Milcheis mit viel Sahneanteil. «Ein Überzug aus Schokolade, Nüssen oder Krokant schlägt zusätzlich zu Buche», betont Gahl. Wer Kalorien sparen will, greift am besten zu Fruchteis. Dies hat in der Regel einen Fruchtanteil von mindestens 20 Prozent und enthält deutlich weniger Fett.

«Wer auf Milcheis nicht verzichten will, wählt besser Jogurt als Sahne», sagt Gahl. Wassereis ist besonders erfrischend und fettarm, enthält allerdings viel Zucker. Eine gesündere Alternative lässt sich zu Hause selbst herstellen: «Einfach Fruchtsaft zusammen mit einem Zahnstocher in einen Eiswürfelbehälter geben und einfrieren», empfiehlt Gahl.

Grundsätzlich empfiehlt sie, Eis nicht nebenbei, sondern wie ein Dessert bewusst zu genießen. «Dann muss selbst Rahmeis mit Schokosoße kein Dickmacher sein», betont die Ernährungswissenschaftlerin.

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Keimfalle Küche: Wo gefährliche Erreger lauern

München (ddp). Mit glatten Oberflächen lebt es sich in der Küche gesünder. Sie lassen sich leichter reinigen und bieten gesundheitsgefährdenden Keimen weniger Angriffsmöglichkeiten, wie die Experten des TÜV Süd betonen.

Achten sollte man auch auf unbeschädigte Dichtungen am Spülbecken. Sind sie porös oder rissig, sollten sie ausgetauscht werden. Das feuchtwarme Milieu zwischen Arbeitsplatte und Spüle bietet sonst Mikroorganismen optimale Wachstumsbedingungen. Auch im Abfluss und am Gummistopfen des Spülbeckens siedelten oft Unmengen potenzieller Krankheitserreger, heißt es weiter. Man sollte deshalb schmutziges Geschirr lieber gleich spülen und es nicht erst im Becken sammeln.

Außerdem empfehlen die Hygiene-Experten, Verschüttetes mit Einmal-Küchentüchern aufzuwischen, Küchenabfälle und Schälreste nicht auf der Arbeitsplatte, sondern in einem Gefäß zu sammeln und Spüllappen und Schwämme täglich zu wechseln. In stark zerkratzten Schneidbrettern können sich Keime ebenfalls gut vermehren. Besonders Holzbretter entwickelten sich zu regelrechten Brutstätten: Sie quellen beim Spülen auf und sind bis zum nächsten Gebrauch oft noch nicht getrocknet. Man sollte sie deshalb nicht zu lange im warmen Wasser liegen lassen und Speisereste am besten mit einer weichen Spülbürste entfernen. Das schont die Oberflächen.

Ideale Bedingungen finden Keime meist auch im Kühlschrank: In vielen Haushalten sei er zu warm eingestellt, warnen die TÜV-Experten. Ideal sind den Angaben zufolge fünf Grad Celsius. Ein Thermometer verrät, ob die Temperatur stimmt.

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Heilfasten bringt Gelenkschmerz zum Abklingen

JENA (dpa). Gelenkschmerzen durch Arthrose lassen durch Heilfasten nach, die Gelenkfunktion bessert sich signifikant, so eine Studie mit 36 Patienten an der Uniklinik Jena.

Die Effekte seien gleich nach dem 15-tägigen, ärztlich kontrollierten Saft-Fasten aufgetreten und hätten länger als drei Monate danach angehalten. Die Forscher führen die Wirkung auf Gewichtsabnahme und Verzicht tierischer Produkte zurück. Nun besteht die Hoffnung, dass durch das Fasten die Medikamentendosis verringert werden könnte.

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Vorsicht bei Reiniger-Sprays

Deutsche Lungenärzte warnen vor Haushaltsreinigern in Sprayform, weil durch sie das Asthmarisiko steige. "Insbesondere von sprühfähigem Glas- und Möbelreinigern, aber auch von Raumsprays, die den Geruch verbessern sollen, ist dringend abzuraten", sagte das Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Pneumologen, Barczok.

Selbst bei einem Einsatz der Sprays einmal pro Woche sei das Risiko für Atemwegsbeschwerden und asthmatische Symptome um etwa das Anderhalbfache erhöht, sagte der Lungenfacharzt mit Verweis auf eine europäische Studie.


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Reiseimpfungen: Immer mehr Kassen zahlen

München (netdoktor.de) - Immer mehr Krankenkassen in Deutschland erstatten die Kosten für Reiseschutzimpfungen. Bislang war das die Privatsache der Urlauber.

Das CRM Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf und der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes bieten Informationen unter dem Titel: "Reiseimpfungen - Wer zahlt?" Derzeit werden sie in einem Aktionspaket an 25.000 Ärzte und Apotheken sowie an alle Reisebüros in Deutschland versendet. Enthalten sind unter anderem Info-Flyer für Patienten bzw. Reisende.

Auf der Internetseite www.crm.de können sich Urlauber unter der Rubrik "Kassenleistung" informieren, welche gesetzlichen Krankenversicherungen die Reiseimpfungen übernehmen. Das CRM steht mit den Krankenkassen in Verbindung und führt die Liste aktuell. "Gerade jetzt im Sommer, während der Hauptreisezeit des Jahres, möchten wir noch möglichst viele Reisende erreichen und ihnen mit unseren Informationen den Zugang zu qualifizierter reisemedizinischer Gesundheitsvorsorge erleichtern", erläutert Prof. Dr. Erich Kröger wissenschaftlicher Leiter des CRM.

Typische Reisekrankheiten, gegen die man sich durch eine Impfung schützen kann, sind beispielsweise Hepatitis A, FSME, Typhus, Tollwut, Gelbfieber und Polio. (im)

Quelle Netdoktor

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Pyjama im Kühlschrank: Guter Schlaf in heißen Nächten

Baierbrunn (ots) - Wie lassen sich heiße und schwüle Sommernächte austricksen, um den notwendigen Schlaf zu finden? Den Pyjama tagsüber in den Kühlschrank legen, um wenigsten beim Hinlegen noch den Frischeeffekt zu spüren, die Wärmflasche zum Kühlpack umfunktionieren - unkonventionell, aber nicht abwegig.

Wer im Schlafzimmer für Durchzug sorgt, muss sich aber zudecken, ganz leicht natürlich. "Wenn man dauernd im Luftstrom liegt, kann das zu Verspannungen im Nackenbereich oder Erkältungen führen", erklärt Schlafprofessor Jürgen Zulley aus Regensburg in der "Apotheken Umschau". Ein guter Einschlafhelfer ist - unabhängig vom Wetter - eine warme Dusche vor dem Zubettgehen.

Wer in schwülen Nächten verschwitzt aufwacht, wird nach einer lauwarmen Dusche ebenfalls besser wieder einschlafen. "Das Wasser darf aber weder heiß noch eiskalt sein", rät Zulley. Beides rege den Kreislauf zu sehr an und führe zu verstärktem Schwitzen.


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Migräne: Rezeptfreies Mittel nicht für jeden geeignet

Baierbrunn (ots) - Seit 2006 gibt es Naratriptan, ein Mittel gegen Migräne, auch ohne Rezept in der Apotheke.

Neurologen raten aber von der Eigenmedikation ab. "Patienten vertragen die Substanz zwar meistens gut, sie darf aber zum Beispiel von Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht genommen werden", erklärt Professor Stefan Evers, Neurologe am Universitätsklinikum Münster in der "Apotheken Umschau". Zudem führen Triptane bei falscher Einnahme schneller zu vom Medikament selbst ausgelöstem Kopfschmerz als andere Mittel. Deshalb sollte bei auftretender Migräne für die Erstdiagnose ein Arzt aufgesucht werden. "Ist der Befund eindeutig und kann der Patient bei gleichbleibender Attackenhäufigkeit mit dem rezeptfreien Naxatriptan seine Schmerzen behandeln, spricht nichts dagegen, das Medikament eigenständig zu kaufen", so Evers.

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Heilkraft: Humor hilft in Krisenzeiten

Tuttlingen (ddp). Humor kann in vielen schwierigen Situationen helfen. Dies gilt etwa, wenn man in eine Krise kommt und keinen Ausweg mehr sieht. «Selbst eine niederschmetternde ärztliche Diagnose lässt sich dadurch besser ertragen», sagt Michael Titze, Psychotherapeut und Experte für die Heilkraft des Humors.

Humor steht als Oberbegriff für die Fähigkeit, das scheinbar Unabänderliche infrage zu stellen. «Die Begabung dazu hat jeder, doch es bedarf auch eines konsequenten Trainings», sagt Titze.

Man kann zum Beispiel üben, unlogische Zusammenhänge herzustellen: «Wenn mein Leben bald vorbei sein sollte, habe ich für den Teppich zu viel bezahlt.» Durch die bewusste Verletzung logischer Regeln und gezielte Blödeleien werden festgefahrene Denkmuster durchbrochen. «Das lässt einen kreativ werden und man kommt unweigerlich auf neue Ideen», berichtet der Psychotherapeut. Viele Probleme relativieren sich auch, weil man Fehler oder Unvollkommenes aus einer neuen Perspektive bewertet. Auch eine unabänderliche Krisensituation lässt sich mit humorvoller Gelassenheit besser ertragen. Das kann zum Beispiel der Patient sein, der unmittelbar vor einer schwierigen Operation scherzhaft vorschlägt, die quietschenden Räder des Krankenhausbetts zu ölen. In diesem Fall gibt das Lachen dem Patienten das Gefühl zurück, als Wesen unverletzbar zu sein.

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Kontrolle: Unangemeldeter Besuch in Apotheken

Osnabrück (ddp). Bundesweit werden derzeit Apotheker durch anonyme Kollegen unangemeldet kontrolliert.

Die Präsidentin der Bundesapothekerkammer, Magdalene Linz, sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montagausgabe) laut Vorabbericht, dadurch solle die Qualität der Beratung weiter verbessert werden. Sie nehme in Kauf, dass dies einige Apotheker beunruhige. Spitzenreiter sei das Land Niedersachsen, sagte Linz. Dort werde jede zweite der 2000 Apotheken überprüft. Bei den Testkäufen gäben sich Kollegen als Patienten aus, die beispielsweise unter Kopfschmerzen litten - oder sie verlangten ein bestimmtes Arzneimittel.

Ziel sei es, anhand dieser Testkäufe die Beratung zu optimieren. «Wir wollen die Kollegen dafür sensibilisieren, dass jeder Kunde das Recht auf eine Beratung hat», sagte Linz. Nach einem Testkauf sollten sich die Kontrolleure zu erkennen geben und im Gespräch mit dem Apothekenleiter Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.

Wer dauerhaft seine Beratungspflicht verweigere, müsse in allerletzter Konsequenz mit einem Berufsgerichtsverfahren rechnen.

Bei Überprüfungen im vergangenen Jahr seien die Ergebnisse im Durchschnitt befriedigend gewesen, sagte Linz. Beim direkten Kauf eines Arzneimittels seien die Ergebnisse aber noch nicht ganz so gewesen, "wie wir uns das vorstellen». 95 Prozent aller kontrollierten Apotheker hätten die Überprüfungen als sinnvoll angesehen.

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Wasserhähne: Mischdüsen verschlechtern Wasserqualität

Köln (ddp). Mischdüsen in Wasserhähnen können die Qualität des Trinkwassers so weit verschlechtern, dass es nicht mehr der Trinkwasserverordnung entspricht. Das ergab eine Stichprobe des WDR-Wirtschaftsmagazins «markt».

Mischdüsen, auch Luftsprudler genannt, sind siebartige Einsätze am Auslass des Wasserhahns. Sie mischen dem Wasserstrahl Luft bei und sorgen so für einen weicheren Wasserstrahl sowie einen geringeren Wasserverbrauch. In vier von zehn Mischdüsen, die Hygieneexperten im Auftrag des WDR aus verschiedenen Haushalten entnommen hatten, wurden bei der mikrobiologischen Untersuchung sehr hohe Zahlen von Wasserkeimen nachgewiesen. Diese können insbesondere durch Trinken oder bei Kontakt mit offenen Wunden gesundheitsgefährlich sein. In zwei Proben wurden die Keime in so hoher Zahl ins Trinkwasser abgegeben, dass der vorgeschriebene Grenzwert um das 100- und 3000-fache überschritten wurde.

«Solche Feuchtkeime können sich auf die Hände oder auf Lebensmittel übertragen und sich dort vermehren und dann im Extremfall zum Beispiel zu Durchfall und Erbrechen führen», sagte der Facharzt für Mikrobiologie Kay-Detlev Berg, der für «markt» erstmals die Auswirkungen der Mischdüsen auf die Trinkwasserqualität untersucht hat.

Besorgten Verbrauchern rät der Experte, die Mischdüsen regelmäßig zu reinigen und zu entkalken und auf jeden Fall das Wasser vor der Entnahme einen Moment laufen zu lassen, da die Keimbelastung vor allem in dem Wasser besonders hoch sein kann, das eine Weile im Wasserhahn gestanden hat.


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Antidepressiva nicht mit Schwarztee einnehmen

Hannover - Medikamente gegen Depressionen und andere psychische Erkrankungen sollten nicht zusammen mit schwarzem Tee eingenommen werden. Die Gerbstoffe des Tees binden nach Angaben der Techniker Krankenkasse Niedersachsen die Medikamente, so dass sie schlecht über den Darm aufgenommen werden können. Das könne die Wirksamkeit um bis zu 50 Prozent verringern. Gleiches gelte auch für homöopathische Arzneimittel. In Kombination mit den falschen Getränken könne sich generell die Wirkung von Medikamenten verstärken oder vermindern.

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Sommerurlaub: Langsam an die Sonne gewöhnen

Düsseldorf (ddp). Sommerurlaub ohne ausgedehnte Sonnenbäder ist für viele Menschen kaum vorstellbar.

Sind die Koffer im Hotelzimmer abgestellt, geht es meist direkt ins Freie. Doch wer sich in heißen Regionen zu rasch den veränderten klimatischen Bedingungen aussetzt, riskiert einen Sonnenstich oder Hitzekollaps. «Im Urlaubsgebiet neu eingetroffene Reisende sind besonders gefährdet», sagt Tropenmediziner Burkhard Rieke vom Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Der Körper hat sich häufig noch nicht an das neue Klima gewöhnt, es kann zu Kreislaufproblemen kommen.

Mediziner Rieke rät daher, sich an den ersten Urlaubstagen verstärkt im Schatten aufzuhalten und sich mit Aktivprogrammen im Freien zurückzuhalten. So hat der Körper Zeit, sich zu akklimatisieren. «Wird bei großer Hitze zu viel unternommen und zu wenig getrunken, droht ein Hitzekollaps», warnt Rieke. Anzeichen sind Unwohlsein, ein hochroter Kopf und heiße, trockene Haut. Der Betroffene sollte sich an einem kühlen Ort hinlegen und viel trinken. Eine salzhaltige Suppe versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen.

»Der Sonnenstich hingegen ist Folge einer Wärmeeinwirkung auf den Kopf und droht bei langer und intensiver Sonneneinstrahlung", sagt Rieke. Zu den Symptomen gehören Übelkeit und Kopfschmerzen. Besonders gefährdet sind Menschen mit wenig Kopfbehaarung. Treten die Beschwerden auf, sollte man umgehend einen schattigen Ort aufsuchen. Auch nasse Tücher verschaffen Linderung. Mit einer Kopfbedeckung lässt sich ein Sonnenstich vermeiden.

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Weg mit dem Dreck: Obst und Gemüse gründlich waschen


Karlsruhe (ddp). Verunreinigungen können den Geschmack von frischem Obst und Gemüse verderben.

Sandkörner im Feldsalat lassen die Zähne gehörig knirschen. «Wer Produkte aus biologischem Anbau nicht reinigt, könnte gar auf eine Schnecke beißen», sagt Bernhard Tauscher von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe. Obst und Gemüse sollten vor dem Verzehr daher gründlich abgewaschen werden. Auch Rückstände von Pestiziden entfernt man auf diese Weise. «Insbesondere Gemüsearten, die nah am Boden wachsen, sind oft verschmutzt», sagt Tauscher.

Klares Wasser reicht aus, um Blattsalat oder Erdbeeren von Erdrückständen zu reinigen. Auch Baumfrüchte wie Äpfel sollten vor dem Essen abgewaschen werden. Stielgruben können durch abgestandenes Regenwasser verunreinigt sein. Wachs, mit dem Äpfel oft behandelt werden, lässt sich mit Wasser nicht entfernen. «Selbst Spülmittel hilft hier nicht», sagt Tauscher. Stattdessen eigne sich ein Mikrofasertuch sehr gut. Äpfel zu schälen, um sie von Verunreinigungen zu säubern, empfiehlt Tauscher nicht. «Direkt unter der Schale befinden sich viele Vitamine, daher sollte man solche Früchte ungeschält essen», sagt der Ernährungsexperte.

Obst und Gemüse kann zudem durch chemische Schadstoffe belastet sein. Im traditionellen Anbau wird eine Reihe von Pflanzenschutzmitteln verwendet, darunter Insektizide und Fungizide. Wer auf Produkte aus ökologischem Anbau zurückgreift, geht das geringste Risiko ein. «Aber auch Produkte aus traditionellem Anbau kann man guten Gewissens einkaufen», betont Tauscher. Grund seien die Kontrollen durch die Gesundheitsämter. Deutschland sei hier im europäischen Vergleich führend.


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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Juli alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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