Newsletter vom 26.11.2007, 10:55:31

Betreff:

Newsletter November

Banditreffen in Zwickau vom 03.10. bis 05.10.2008

Liebe Bandis,

wie schon angekündigt, findet unser Banditreffen 2008 vom 03.10. (Feiertag!) bis 05.10. 2008 in Zwickau statt.

Die Planung und Durchführung haben Ursel und Uwe übernommen und wir möchten uns schon mal für die Planungsphase bedanken!

Die wichtigste Nachricht zuerst: Wir freuen uns über jede Anmeldung!!

Einzelheiten und evtl. Änderungen/Ergänzungen zum Banditreffen findet Ihr hier:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25899

Anmeldungen, Kommentare etc. in diesem Thread:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25900

Programmablauf:

Freitag:

Am Freitag haben wir ein gemütliches Beisammensein ab ca. 18.00 Uhr im mexikanischen Restaurant "Enchilada" http://www.enchilada.de geplant,

welches lediglich 3 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt. Somit können später Eintreffende zwanglos dazustossen. Ende offen!

Samstag:

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Reisebus nach Dresden, wo wir eine Stadtrundfahrt machen. Die Stadtrundfahrt wird von einem Reiseführer

begleitet.

Nach der Stadtrundfahrt besichtigen wir gemeinsam die Frauenkirche. Danach ist eine Pause zur Stärkung vorgesehen.

Nach der Besichtigung der Semperoper fahren wir wieder mit dem Reisebus nach Zwickau zurück.

An dieser Stelle: Die Besichtigungen und der Reisebus sind für Euch kostenlos und werden vom Forum finanziert.

Ca. 19.30 Uhr machen wir uns dann im Brauhaus http://www.brauhaus-zwickau.de/index.php breit. Das Brauhaus liegt ebenfalls ca. 3 Gehminuten

vom Hotel entfernt. Hier wollen wir dann gemeinsam einen gemütlichen Abend verbringen.

Sonntag:

Frühstück und geselliges Beisammensein - und Abschied.

Unser diesjähriges Banditreffen fand in Würzburg statt und es waren viele Mitglieder da. Wir haben uns gefreut, dass es so schön war.

Wir möchten uns nochmals bei Allen für das tolle Wochenende bedanken.

http://www.diebandscheibe.de/banditreffen2007/banditreffen.php

Rückmeldungen, siehe:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25083

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Ausfallhonorar für Arzt

Zu spät abgesagte Arzttermine sorgen immer wieder für Streit. Unter bestimmten Umständen kann der Arzt sogar ein Ausfallhonorar verlangen,

wie die baden-württembergische Verbraucherzentrale berichtet. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Termin langfristig vereinbart

war und der Mediziner keinen anderen Patienten als Ersatz findet.

Nicht zur Kasse gebeten werden kann der Patient dagegen bei akuter Krankheit.
Allerdings seien die Patienten in der Nachweispflicht.

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Lästige Brille: Sehhilfen für Kinder oft unnötig

Berlin (ddp). Eine Brille trägt kaum ein Kind gern. Vor allem beim Spielen und Toben kann das Gläsergestell ordentlich nerven.

Nach Ansicht von Medizinern tragen viele Schüler unnötig eine Brille: «Eine leichte Kurz- oder Weitsichtigkeit muss in diesem Alter nicht

zwangsläufig korrigiert werden», sagt Uwe Kraffel, Vorsitzender des Berufsverbands der Augenärzte. Häufig werde dies den Eltern aber

nahegelegt, speziell im Rahmen von kostenlosen Sehtests durch Optiker in der Schule.

«Eine Brille muss nur sein, wenn man tatsächlich unter seinen schlechten Augen leidet», betont der Berliner Augenarzt. Dies ist etwa der

Fall, wenn Kinder Geschriebenes auf der Tafel nicht oder nur schwer erkennen können. Wenn das Bücherlesen spürbar anstrengt, könnte eine

Weitsichtigkeit die Ursache sein. «Solche Beschwerden sollte dann ein Augenarzt untersuchen», empfiehlt Kraffel. Zahlreiche Menschen

entwickeln ihre Kurzsichtigkeit in der Schule. Mediziner vermuten einen direkten Zusammenhang mit der vermehrten Lektüre von Büchern: «Je

kultivierter eine Gesellschaft ist - also sehr viel Zeit mit Büchern und vor dem Computer verbringt -, desto häufiger tritt Kurzsichtigkeit

auf», erläutert Kraffel.

Untersuchungen in Afrika beispielsweise hätten ergeben, dass der Anteil der kurzsichtigen Kinder im Zuge der Alphabetisierungswelle von 10

auf über 40 Prozent gestiegen sei.

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Schnupfen: Kochsalzspülung befreit die Nase

Baierbrunn (ots) - Bei lang andauerndem Schnupfen kann eine Spülung mit "physiologischer" Salzlösung - 0,9 Prozent Kochsalz in Wasser - die

Symptome lindern, berichtet die "Apotheken Umschau". Das ergab eine Analyse des Cochrane-Zentrums, das internationale Studien abgleicht.

Wie die Salzlösung genau wirkt, ist unbekannt. Möglicherweise trägt sie dazu bei, das Nasensekret flüssiger zu machen, oder sie spült

Bakterien, Viren und Allergene einfach aus der Nase. In Apotheken gibt es eine fertige Nasendusche, die das Spülen erleichtert.

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Mandelentzündung: OP nicht immer nötig

München (ddp). Wenn Kinder mehrmals im Jahr einen dicken Hals bekommen, stecken meist entzündete Mandeln dahinter. Früher landeten solche

Fälle rasch auf dem Operationstisch. Heute reagieren Ärzte bei einer Mandelentzündung besonnener: «Die sogenannten lymphatischen Organe -

eine Mandel im Rachen, zwei im Gaumen - sind speziell bei Kindern aktiv und ein wichtiger Teil ihres Immunsystems», sagt Gunhild Kilian-

Kornell vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Ein Großteil der alltäglichen Fremdstoffe wird durch Mund und Nase aufgenommen. Dabei fungieren die Mandeln als eine Art Filter und halten

Keime und Bakterien auf. Bei Überforderung können sie mit einer Entzündung reagieren. Die kann nach Angaben von Kilian-Kornell auch mit

Antibiotika behandelt werden, die Mandeln müssen also nicht zwangsläufig entfernt werden. «Nur wenn Kinder fünf, sechs Mal pro Jahr eine

Mandelentzündung bekommen, ist eine Operation notwendig», sagt die Medizinerin. In diesem Fall kommt der kleine Patient um einen fünf- bis

siebentätigen Krankenhausaufenthalt nicht herum. Im Anschluss sollte er sich eine weitere Woche zu Hause von der Operation erholen.

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Lästig: Lärm stört Deutsche mehr als Abgase

Baierbrunn (ots) - Vorbeirauschende Autos auf einer nahe gelegenen Schnellstraße oder ein dröhnender Presslufthammer auf der Baustelle

nebenan - Lärm macht vielen Hausbewohnern schwer zu schaffen.

Einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" zufolge fühlen sich die Frauen und Männer in Deutschland in ihrem

Zuhause am meisten durch Lärm gestört: Fast jeder Sechste (15,6 %) sagt, seine Gesundheit sei durch zu viel Krach in seinem Haus oder seiner

Wohnung gefährdet.

Abgase durch Verkehr, Industrie oder die Heizung sieht mehr als jeder achte Bundesbürger (12,8) als großes Problem in seinen vier Wänden.

Als wesentlich geringer schätzen die Befragten dagegen die gesundheitliche Belastung durch feuchte Wände ein: Über Schimmel klagen bei der

Umfrage nur sechs Prozent.

Noch seltener wird Elektrosmog als Gefahr gesehen: Nur 2,8 Prozent fürchten sich vor den Strahlen von Telefon, Radiowecker und Fernseher.

Kaum noch als gesundheitliche Bedrohung werden Weichmacher in Kunststoffen oder PVC-Fußböden (2,1%) empfunden, ebenso wie Asbest oder

künstliche Mineralfasern (1,7%), Holzschutzmittel (1,6%) sowie Lösemittel in Farben, Lacken oder Klebern (1,1%).

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Bandscheiben: Patienten oft sinnlos unters Messer

Düsseldorf (ddp). Operative Eingriffe zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen führen selten zum erwünschten Erfolg. Zu diesem Schluss kommen

Orthopäden aus Düsseldorf nach der Analyse von rund 1200 Fachpublikationen, darunter die weltweit größte klinische Studie bei 1244

Bandscheibenpatienten.

Demnach können Operationen bei Bandscheibenvorfällen an der Lendenwirbelsäule kurzfristig helfen. Mittel- und langfristig seien die

Ergebnisse von operierten und nichtoperierten Patienten gleich, teilt das Zentrum für Molekulare Orthopädie in Düsseldorf mit.

In Deutschland würden jährlich circa 30.000 Operationen vorgenommen, bei der die Bandscheibe entfernt wird. Die Studien machten jedoch

deutlich, dass es beim Bandscheibenvorfall keine Standardtherapie gebe. Vielmehr sei ein individuell auf jeden Patienten abgestimmtes

Behandlungskonzept auf Basis einer gründlichen Diagnostik notwendig. Eine Operation ist den Angaben zufolge immer dann angezeigt, wenn eine

akute Blasen-Mastdarm-Störung oder schwere Nervenausfälle vorliegen. Ansonsten führe eine Kombination aus medikamentöser Therapie,

Physiotherapie und Akupunktur zur Besserung.

Fast jeder Mensch leidet mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen.

Gemeinsam ist vielen Leiden, dass Bandscheibe oder Knochen auf die empfindlichen Nerven drücken, die zwischen den Wirbeln austreten.

Schmerzen und manchmal Gefühlsstörungen der betroffenen Bereiche sind die Folgen.

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Künstliche Sonnenbank: Gefahren deutlich unterschätzt

Hamburg (ddp). Mit Beginn der dunklen Jahreszeit läuft in den Solarien der Republik wieder die Hochsaison an. Vielen gefällt kein blasser

Teint, sie möchten auch im Winter knackig braun aussehen. Doch die Gefahren auf den künstlichen Sonnenbänken werden gerade von jungen Leuten

unterschätzt: «Wer vor dem 30. Lebensjahr in ein Solarium geht, erhöht sein Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, um 75 Prozent«, warnt Rüdiger

Greinert, Generalsekretär der Europäischen Gesellschaft zur Hautkrebsprävention (Euroskin). Bei hellen Hauttypen sei die Gefahr noch deutlich

größer.

Der Grund sind Sonnenbänke, die häufig ein Vielfaches mehr an schädlicher ultravioletter Strahlung abgeben als natürliches Tageslicht. »In

deutschen Solarien stehen oft Bräuner mit einem UV-Index von 48 oder mehr. Das heißt, sie überschreiten die Intensität eines Sonnenbades am

Äquator zur Mittagszeit um den Faktor vier bis fünf«, erläutert der Biophysiker.

Laut einer EU-Richtlinie vom Juli 2007 dürfen solche Geräte Greinert zufolge hierzulande zwar nicht mehr neu aufgestellt werden. Es werde

aber noch einige Jahre dauern, bis die Sonnenstudios ihre alten Bänke durch neue, strahlungsärmere Varianten mit UV-Index 12 ausgetauscht

haben. Und selbst unter diesen Bräunern setzt man seine Haut laut Euroskin großer Gefahr aus: »Bei einem natürlichen UV-Index von 12

empfiehlt die WHO, die Haut nicht der Sonneneinstrahlung auszusetzen, sondern sich vorsichtshalber im Haus aufzuhalten«, sagt der Experte.

Wer das Risiko dennoch eingehen will, sollte Greinert zufolge nur in Sonnenstudios gehen, die ein Prüfsiegel nach den Kriterien des

Bundesamtes für Strahlenschutz aufweisen. Dabei handelt es sich um eine freiwillige Zertifizierung, die im August eingeführt wurde: »Damit

verpflichten sich die Sonnenstudios, wenigstens ein Mindestmaß an Schutzvorrichtungen zu treffen«, sagt Greinert. Dazu gehört die Bestimmung

des Hauttyps des Kunden sowie die Aufstellung eines individuellen Bestrahlungsplans, der immer suberythemal - das heißt unter der Schwelle

zum beginnenden Sonnenbrand - bleibt. Darüber hinaus werden die Solarien von geschultem Personal bedient, Münzeinwürfe sind in zertifizierten

Solarien tabu: »Die Leute neigen sonst dazu, liegen zu bleiben und immer wieder Geld nachzuwerfen», erläutert Greinert.

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Grippe und Erkältung: Wie beugt man wirksam vor?

Bonn (ddp). Man kann einiges tun, um einer Erkältung oder einer Grippe vorzubeugen.

Grundsätzlich gilt: Je fitter das Immunsystem ist, desto eher prallen Erreger am Abwehrschutz des Körpers ab. Diesen baut man auf, indem man

auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung achtet und Dauerstress vermeidet. Auch regelmäßiges Ausdauertraining wirkt sich positiv aus.

Wichtig ist, nach dem Sport trockene Sachen anzuziehen und sich warm zu halten. Andernfalls droht eine Verkühlung beziehungsweise Erkältung.

Auch wer selbst ein starkes Immunsystem hat, kann andere anstecken. Deshalb spielt die Hygiene eine wichtige Rolle, vor allem die der Hände.

Man sollte sich so häufig wie möglich die Hände mit Wasser und Seife waschen. Dies gilt vor allem, wenn man mit Grippeerregern in Berührung

gekommen sein könnte, beispielsweise nach einem Stadtbummel oder einer Fahrt in der Straßenbahn.

Auch Kinder sollten sich, wenn sie aus dem Kindergarten oder der Schule nach Hause kommen, grundsätzlich erst einmal die Hände waschen.

Um den Problemen einer Influenza-Grippe entgegenzuwirken, empfiehlt sich in den Monaten Oktober oder November eine Grippeschutzimpfung beim

Hausarzt. Auch viele Behörden und Betriebe bieten eine Impfung durch ihren Betriebsarzt an. Besonders empfehlenswert ist die

Grippeschutzimpfung für Personen über 60 Jahre und chronisch Kranke.

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Arzneimittel stören den Schlaf

Bestimmte Arzneimittel können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Dazu gehören nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher

Apothekerverbände unter anderem Medikamente gegen Bluthochdruck, Appetitzügler sowie Arzneien gegen Depressionen und Schizophrenie.

Auch Schilddrüsenhormone, das Asthmamittel Theophyllin oder Abkömmlinge des Kortisons könnten den Schlaf stören.
Wenn die Medikamente aus medizinischen Gründen nicht abgesetzt werden dürften, könne es schon helfen, die Hauptdosis vormittags statt abends

zu nehmen, erklärt die Bundesvereinigung.

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Clobutinol nicht mehr verwenden

Vor der Einnahme von Hustenmitteln aus dem heimischen Medizinschrank sollten erkältungsgeplagte Patienten die Inhaltsstoffe des Medikaments

überprüfen. Denn in vielen Haushalten dürften noch Restbestände von clobutinol-haltigen Mitteln gegen Reizhusten lagern, warnt die

Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Dieser nicht verschreibungspflichtige Wirkstoff war im August dieses Jahres vom Markt genommen worden, weil er im Verdacht steht,

Herzrhythmusstörungen auszulösen.

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PKV-Beiträge für Männer steigen

Privat krankenversicherte Männer müssen bald höhere Beiträge zahlen. Sie sind laut "Finanztest" verpflichtet, sich an den Kosten für

Schwangerschaft und Mutterschaft zu beteiligen, die bisher nur die Frauen getragen haben. Rückwirkend zum 1.Oktober solle die

Kalkulationsverordnung geändert werden, die der Beitragsberechnung zugrunde liegt. So sehe es das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vor.

Die stärksten Beitragssteigerungen haben den Angaben zufolge Männer zwischen 30 und 34 Jahren zu erwarten. Männer über 49 treffe die Erhöhung

aber kaum.

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Antirheumatika nur kurz einnehmen

Medikamente gegen Rheumaschmerzen sollten so kurz und so niedrig dosiert wie möglich eingenommen werden. Nur dann könnten Nebenwirkungen

vermieden oder gering gehalten werden, betont Pharmakologe Brune von der Universität -Erlangen-Nürnberg in der "Apotheken Umschau".

"Problematisch ist in erster Linie die Langzeitanwendung." Das gelte für altbekannte wie für neue Präparate.

Besonders problematisch sei Rheuma für Menschen, die gleichzeitig an Magen-Darm-Geschwüren, Bluthochdruck oder eingeschränkter Herz- und

Nierenfunktion litten.

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14.250 Arzneimittel ohne Zuzahlung

Künftig können Patienten in Deutschland bei bis zu 14.250 verschiedenen Arznei-mittel-Packungen auf eine Befreiung von mindestens 5 Euro

Zuzahlung hoffen. Die Spitzenverbände der Krankenkassen beschlossen, dass bei elf weiteren Festbetragsgruppen mit rund 2000 verschiedenen

Packungen ab 1.Januar die Zuzahlungen entfallen können, wenn die Hersteller die Preise auf einem vom Gesetzgeber vorgeschriebenen niedrigen

Niveau halten.

Das Einsparvolumen zu Gunsten der Beitragszahler liege bei 230 Millionen Euro jährlich.

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In deutschen Kliniken vermehren sich MRSA-Keime, gegen die viele Antibiotika machtlos sind.
Manch einer, der sich in der Hoffnung auf Heilung ins Krankenbett legt, verlässt es kränker als zuvor


Am Anfang war es nur ein erbsengroßer Knoten in der rechten Brust. Im Labor des Pathologen entpuppte er sich zum Glück als harmlose

Geschwulst. Trotzdem hat Susanne J. inzwischen zwei weitere Operationen hinter sich, nun steht sogar eine komplette Amputation zur Debatte.

"Wenn ich wüsste, dass mir das endlich hilft, würde ich das sofort machen lassen!", sagt die 42-Jährige im NetDoktor-Gespräch. Doch Heilung

kann kein Arzt versprechen. Nicht ein Krebs hat ihre Brust zerfressen, sondern ein Bakterium. Erst nach drei Jahren stand die Diagnose fest.

Drei Jahre mit starken Schmerzen, Fieberschüben und einer entzündeten Wunde, die eiterte und sich immer tiefer ins Gewebe fraß. "Schließlich

habe ich selbst auf einen Abstrich mit MRSA gedrängt", erzählt die ausgebildete Medizinisch-Technische Assistentin. Die vier Buchstaben

stehen für Methicillin-Resistenter Staphylococcus Aureus (auch Multi-Resistenter Staphylococcus Aureus), eine besonders tückische

Bakterienform.

Lest hierzu bitte den Beitrag im NetDoktor weiter: http://www.netdoktor.de/feature/mrsa-krankenhauskeime.htm

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Wetterfühlig: Warum Gelenke keine feuchte Kälte mögen

Köln (ots/netdoktor.de) - Kaum ist das Herbstwetter im Anmarsch, leidet bereits ein Viertel der deutschen Bevölkerung unter einsetzenden

Gelenkbeschwerden. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Qualimedic-Gesundheitsmonitors, an der 2.421 Nutzer teilnahmen.

"Eine Ursache dafür ist die beständig nass-kalte Witterung", so der Schmerz-Experte Dr. Michael Buhr. Ist es draußen feucht und kühl, werden

die Glieder steif und unbeweglich. Für viele Menschen in Deutschland ist das der Beginn von schmerzenden Gelenken.

In der Untersuchung wurden die Teilnehmer gefragt, ob sie den Anmarsch der kalten Jahreszeit auch in den Knochen spüren würden. 23 Prozent

erwiderten mit einem klaren Ja. Dabei kommen 18 Prozent der Befragten zwar noch ohne Medikamente gegen Gelenkbeschwerden aus, 5 Prozent

jedoch müssen bereits Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Die Wissenschaft diskutiert mehrere Ansätze in Hinblick auf den Zusammenhang von regnerisch-kaltem Wetter und der altbekannten

Wetterfühligkeit in den Gelenken. Der Experte erklärt: "Viele atmosphärische Faktoren wie Luftdruck, Feuchtigkeit und Temperatur können eine

Rolle spielen.“ Sinke der Luftdruck vor einem Unwetter, könne das Gewebe in den Gelenken anschwellen. Die Nerven reagierten sensibler und es

komme zu einem verstärkten Schmerzempfinden. „Kälte intensiviert diese Empfindung zusätzlich, unter anderem indem sich die Muskeln und Sehnen

zusammenziehen“, sagt Buhr. Diese Effekte seien zunehmend Gegenstand der medizinischen Forschung. Auch die gedrückte Herbststimmung kann in

diesem Zusammenhang ein möglicher Auslöser sein, da graue und regnerische Tage die persönliche Wahrnehmung verändern und Schmerz so stärker

wahrgenommen wird.

Bei den ersten Anzeichen von Gelenkbeschwerden wirken Massagen und Wärme lindernd. Der Griff zur Wärmflasche und ein heißes Bad schaffen in

diesen herbstlichen Tagen eine wohltuende Erleichterung. Ätherische Öle als Badezusatz, z. B. Rosmarin und Edeltanne, entspannen die Glieder

zusätzlich. Ist der Schmerz allerdings stark und lang andauernd, sollte zur Abklärung der Ursachen unbedingt ein Arzt aufgesucht werden

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Depressionen: Yoga wirkt positiv auf das Gehirn

Baierbrunn (ots) - Wer an Depressionen oder Angststörungen leidet, könnte einen Therapieversuch mit Yoga unternehmen, berichtet die

"Apotheken Umschau". Chris Streeter, Professor für Psychiatrie und Neurologie an der Universität Boston (USA) unternahm dazu einen Test mit

acht Yoga-erfahrenen Freiwilligen. Vor und nach einer 60-minütigen Sitzung maß er mit Hilfe der Kernspintomographie die Konzentration von

Gamma-Aminobuttersäure (GABA) im Gehirn. Dabei handelt es sich um einen Botenstoff, der bei Depressionen und Angststörungen erniedrigt ist.

Nach den Yoga-Übungen waren die Werte im Durchschnitt um 27 Prozent gestiegen.

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Rückenleiden werden leichter als Berufskrankheit anerkannt

Kassel (AFP) - Die Volkskrankheit Wirbelsäulenleiden kann künftig leichter als Berufskrankheit anerkannt und entschädigt werden. Die Schwelle

dafür wurde durch ein Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel deutlich gesenkt. Zugleich forderten die obersten Sozialrichter die

Bundesregierung auf, die Berufskrankheitenverordnung konkreter zu fassen. Ihre gleichmäßige und gerechte Anwendung sei derzeit nicht

gewährleistet, rügte das BSG.

Arbeitnehmer, die durch ihre Arbeit krank werden, können Rentenleistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung bekommen. Auch eine

Erkrankung der Lendenwirbelsäule ist inzwischen als Berufskrankheit anerkannt, wenn Arbeitnehmer über Jahre schwere Lasten tragen oder in

gebückter Haltung arbeiten mussten.

Im konkreten Fall erlitt ein Stuckateur einen Bandscheibenvorfall und forderte eine Verletztenrente. Die Berufsgenossenschaft lehnte dies ab,

weil die berufliche Belastung nicht sonderlich groß gewesen sei und die Krankheit daher auch private Ursachen haben könne.

Zur Begründung verwies die Berufsgenossenschaft auf eine Berechnung nach dem "Mainz-Dortmunder Dosismodell" (MDD). Es prüft, ob bei einer

konkreten Belastung die Wahrscheinlichkeit einer Wirbelsäulenerkrankung höher ist als bei der übrigen Bevölkerung. Die Rechenweise des MDD,

stellte das BSG nun fest, entspreche jedoch nicht mehr dem neuesten wissenschaftlichen Stand, weil es Belastungen erst ab einem bestimmten

täglichen Mindestwert berücksichtige. Andererseits stehe ein alternatives Rechenmodell nicht zur Verfügung.

Nach dem Kasseler Urteil können die Berufsgenossenschaften das MDD daher weiter verwenden. Allerdings setzte das BSG den Schwellenwert für

die Anerkennung einer Berufskrankheit auf 50 Prozent der nach dem MDD erforderlichen "Gesamtbelastungsdosis" fest. Gleichzeitig ist bei

Berufskrankheiten aber immer auch zu prüfen, ob nicht trotz der Belastung am Arbeitsplatz auch private Umstände die Krankheit verursacht

haben könnten. Weil bei dem Stuckateur die 50-Prozent-Grenze überschritten war, soll dies nun das Landessozialgericht Baden-Württemberg tun.

http://de.news.yahoo.com/afp/20071101/td...-a4484c6_2.html

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Mehr Borreliose gemeldet

Rate registrierter Erkrankungen hat sich verdoppelt
BERLIN (eis). Die Rate der gemeldeten Borreliose-Erkrankungen in der Bevölkerung hat sich binnen fünf Jahren verdoppelt. Das Robert-Koch-

Institut (RKI) appelliert an Ärzte, verstärkt über die Infektion aufzuklären.

Borreliose ist nur in den neuen Bundesländern meldepflichtig. Von 2002 bis 2006 wurden dort 23 394 Erkrankungen gemeldet. Die Rate stieg

dabei von 17,8 Erkrankungen pro 100 000 Einwohner (2002) auf 37,3 pro 100 000 (2006), so das RKI (Epi Bull 38, 2007, 351). Als Ursache für

den Anstieg werden eine größere Sensibilität in der Bevölkerung für Borreliose vermutet oder auch ein gestiegenes Risiko für Zeckenstiche

durch mehr Aufenthalte in der Natur etwa durch Wandern, Joggen oder Zelten. Auch in Nachbarländern werde eine Zunahme von Borreliose

registriert, so das RKI.

Das Institut sieht viel Potenzial zur Prävention. Die Bevölkerung sollte vermehrt über Infektionsrisiken, Zeckensschutz und Maßnahmen bei

Zeckenstichen aufgeklärt werden.

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Schmerz: Innovative Konzepte bei chronischen Schmerzen

Chronischer Schmerz: Win-Win-Win-Situation durch innovative Therapiekonzepte

Schmerztherapeuten präsentieren innovative Versorgungskonzepte,
von denen Patienten, Ärzte und Krankenkassen gleichermaßen profitieren
»Die ersten Erfahrungen mit innovativen Konzepten für die integrierte Versorgung von Schmerzpatienten belegen, dass Patienten trotz des

zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen sehr wohl vom medizinischen
Fortschritt profitieren können“, erklärt der Wiesbadener Schmerz- und Palliativmediziner Dr. Thomas Nolte, Vizepräsident der Deutschen

Gesellschaft für Schmerztherapie. »Darum wird die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie ihr Erfolgsmodell nun bundesweit ausdehnen«, sagt

Dr. Gerhard Müller-
Schwefe, Präsident der Gesellschaft. Ebenso hat die Gesellschaft ein Konzept für die integrierte Versorgung zur Prävention der

Schmerzchronifizierung entwickelt.

Derzeit kommen Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen erst dann zu den Spezialisten, wenn sie bereits lange Jahre von einer

Vielzahl von Ärzten vergeblich behandelt wurden. Dann ist die Chronifizierung ihrer Schmerzen bereits so weit fortgeschritten, dass die

Experten bestenfalls die Schmerzen lindern können. Das bedeutet nicht nur viel Leid für die Betroffenen, sondern auch eine enorme

Kostenbelastung für das Gesundheitswesen.

Die Schmerztherapie der Zukunft muss früher greifen. Um diesen Trend zu durchbrechen hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie neue

Konzepte für die integrierte Versorgung entwickelt und bereits Verträge mit einzelnen Krankenkassen abgeschlossen. Beispiele sind Verträge

mit der Techniker
Krankenkasse für die integrierte Versorgung von Palliativpatienten (in Wiesbaden) und ein Pilotprojekt mit mehreren Zentren in ganz

Deutschland für die Versorgung von Rückenschmerz-Patienten.

Aufgrund des erfolgreichen Verlaufes des Pilotprojekts zur Behandlung von Rückenschmerz-Patienten wird das Projekt nun auf weitere Zentren

ausgeweitet und der Vertrag verlängert. „Dies zeigt, dass wir auf dem richtige Weg sind“, sagt Nolte. Denn von den innovativen Konzepten der

Schmerztherapeuten profitieren
alle: Die Patienten profitieren, weil sie eine effiziente Therapie erhalten, bei der Experten verschiedener Fachrichtungen Hand in Hand

arbeiten. Die Ärzte und Therapeuten profitieren, weil ihre hochspezialisierten Leistungen angemessen honoriert werden und die Kassen

profitieren, weil sie Geld sparen. „Angesichts der
derzeitigen Debatte über die Probleme des Gesundheitswesens ähnelt diese Win-Win-Win-Situation für alle schon fast der Quadratur des Kreises

“, schmunzelt Nolte.

Darum hat die Gesellschaft nun auch ein Konzept für die Integrierte Versorgung zur Prävention der Schmerzchronifizierung (IVS) entwickelt,

damit auch Patienten mit anderen Schmerzarten von den modernen Strategien profitieren.

Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
German Pain Association · Société Allemande de la Douleur
Geschäftsstelle
Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
Adenauer Allee 18 · 61440 Oberursel
Fon 061 71 -286020 · Fax 061 71 -286022
info@dgschmerztherapie.de
http://www.dgschmerztherapie.de
Pressestelle
ProScience Communications GmbH
Barbara Ritzert
Andechser Weg 17 · 82343 Pöcking
Fon 08157 · 93 97-0 · Fax 08157 · 93 97-97
info@proscience-com.de

http://www.schmerz-therapie-deutschland.de...griert_Vers.pdf

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Mit hohen Tönen gegen Schmerzen

Mit Hochton-Frequenzen Schmerzen lindern - dazu eignet sich das Miniaturgerät WeWoThom® Premium.

Nach Angaben des Unternehmens WeWoThom aus Bad Saarow in Brandenburg hilft das Gerät Menschen mit Gelenk- und Skelettschmerzen, mit

Muskelschmerzen und Spasmen, Schmerzen bei Arthrose und Arthritis sowie Schmerzen durch Menstruationsbeschwerden. Mit dem Medizinprodukt, das

bei der Medica vorgestellt wird, können sich Patienten auch selbst behandeln. Die Neuentwicklung ist einfach zu bedienen und sehr leicht und

bequem unter der Kleidung zu tragen.

WeWoThom GmbH, Robert-Koch-Straße 3, 15526 Bad Saarow, Tel.: 01 71 / 31 1 29 86, E-Mail: info@wewothom.de

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Rücken-OP: Psychosoziale Faktoren beachten und beeinflussen

Nicht jede Rücken-OP bringt den gewünschten Erfolg: Nach internationalen Hochrechnungen kann man davon ausgehen, dass es bei mindestens 15%

aller Rücken-OPs, d.h. in 35.000 Fällen jedes Jahr in Deutschland, dem Patienten nachher nicht besser, sondern sogar schlechter geht als

zuvor. Entscheidend für das Risiko von Komplikationen sind neben unklaren körperlichen Befunde auch psychische Faktoren: Überzeugungen,

Ängste und Motivation beeinflussen maßgeblich die Heilung.

Experten rieten beim Deutschen Schmerzkongress der DGSS in Berlin dazu, psychosoziale Faktoren vor einer Rückenbehandlung standardisiert zu

erheben und sie in die Entscheidung für oder gegen eine Operation einzubeziehen. Vorgestellt wurde zudem die Methode einer einstündigen

psychologischen Kurzbehandlung vor der Operation, die deren Erfolg nachweislich verstärken kann.


Screening-Fragebogen hilft das Misserfolgs-Risiko abschätzen

Viele der ca. 230.000 Rückenoperationen, die jährlich in Deutschland vorgenommen werden, sind gar nicht unbedingt notwendig: Studien haben

ergeben, dass konservative Therapien in vielen Fällen genauso gute Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung für oder wider den Eingriff will

daher sorgfältig getroffen werden, denn misslingt eine Rückenoperation, kann sie eine chronische Schmerzkrankheit auslösen, unter der der

Patient noch Jahre später zu leiden hat.

Der Erfolg oder Misserfolg einer Rückenoperation hängt von verschiedenen Faktoren ab, von denen einige in den psychosozialen

Rahmenbedingungen des Patienten liegen. Neben der Dauer der Schmerzen vor dem Eingriff und der Ausbreitung der Symptomatik können emotionale

und Verhaltensfaktoren den Operationserfolg mindern. Dazu gehören Depressivität, problematische Krankheitsüberzeugungen wie so genannte Fear

Avoidance Beliefs, d.h. die Überzeugung, dass Belastung und Bewegung den Schmerz verstärken, und eine negative Behandlungserwartung.

Schmerzspezialisten um Prof. Dr. Michael Pfingsten (Schmerzambulanz Universität Göttingen) rieten deshalb in Berlin dazu, solche Faktoren

standardisiert und regelhaft vor einer Behandlung zu erheben, um die Erfolgsaussicht einer Operation im Vorfeld besser abschätzen und

gegebenenfalls davon absehen zu können. Sie rieten zu Screening-Verfahren, die mittels kurzer Fragebögen in der Praxis einfach und

kostengünstig durchführbar sind.


Psychosoziale Risikofaktoren in Leitlinien berücksichtigt

„Diese Empfehlungen fanden auch Eingang in die Leitlinie der Arbeitsgemeinschaften der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

(AWMF) ‘Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen’“, berichtete Dr. Regine Klinger von der Hochschulambulanz für

Verhaltenstherapie der Universität Hamburg. Die psychosozialen und funktionalen Risikofaktoren erhöhen das Chronifizierungsrisiko für

Schmerzen deutlich. Sie können bereits im Frühstadium des Rückenschmerzes identifiziert und mit Hilfe von Verfahren der Psychologischen

Schmerzpsychotherapie auch behandelt werden.


Operation allein reicht nicht

Die Verhaltenstherapeutinnen Dr. Sandra Schramm und Dr. Regine Klinger (Psychotherapeutische Hochschulambulanz der Universität Hamburg)

stellten beim Schmerzkongress eine Methode vor, um Patienten nach einer OP dazu zu motivieren, ihre Alltagsaktivitäten bald wiederaufzunehmen

und damit das Risiko einer Schmerzchronifizierung zu lindern. Die Methode wurde in der poststationären und rehabilitativen

Rückenschmerzbehandlung bereits erprobt und könnte auch im Vorfeld von Bandscheibenoperationen angewendet werden: In einer psychologischen

Kurzintervention arbeiten die Therapeuten mit dem Patienten dessen Ziele heraus, etwa größere Beweglichkeit.

Auch Faktoren, die ihn an der Erreichung dieser Ziele hindern, werden analysiert. In der Phantasie spielt der Patient die Szenarien durch,

die er nach seiner Operation möglicherweise erlebt. Außerdem erhält er genaue Informationen, wie es ihm nach dem Eingriff gehen könnte, mit

welchen Schmerzen er rechnen muss und was sie bedeuten. „Die Patienten sollen nicht unwissend in die Operation gehen, sondern gut vorbereitet

sein und zum Beispiel wissen, dass Wundschmerzen normal sind und sie trotzdem wieder beginnen können, sich in ihrem Alltag zu bewegen“,

erklärte Sandra Schramm. „Ziel ist es, Unsicherheiten und Ängste abzubauen, aber auch die eigene Barrieren zu überwinden.“

Die Kurzintervention dauert höchstens eine Stunde und hilft, das Verhalten und die Motivation der Patienten zu verbessern. Patienten mit

chronischem Rückenschmerz, die daran teilgenommen hatten, brachten nach der Behandlung signifikant bessere körperliche Leistungen etwa beim

Heben und schätzten ihre Funktionskapazität besser ein als Patienten ohne Intervention.

Quelle Medigist

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Bandscheibenleiden - Vorbeugung ist möglich

Übergewicht ab- und Rückenmuskulatur aufbauen/Beschwerden rasch behandeln lassen

Bandscheiben liegen als knorpelige Puffer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern und sind das größte Bindegewebe ohne eigene Blutversorgung im

menschlichen Körper. Letzteres ist der Grund dafür, dass sie sehr zeitig - oft schon im Kindesalter - zu altern beginnen, berichtet Erich

Schmitt, Vorsitzender des "Forums gesunder Rücken - besser leben". Während dieses Alterungsprozesses trocknen die Bandscheiben allmählich aus

und werden instabiler. Mediziner bezeichnen diesen Prozess als Bandscheibenzermürbung. In den äußeren Faserringen entstehen Risse, in die

sich das weichere Material des Bandscheibenkerns verschiebt. Es kommt zu einer Auswölbung an der Bandscheibe, die gegen die benachbarten

Nervenwurzeln oder den Rückenmarkkanal drücken und dadurch heftige Schmerzen verursachen kann.

Bei einem solchen Bandscheibenvorfall strahlen die Schmerzen mitunter bis in die Beine oder Arme aus oder verursachen dort Kribbeln und

Taubheitsgefühle. Auch beim Wasserlassen können Schwierigkeiten auftreten. In all diesen Fällen sollte schnell gehandelt und ein Arzt

konsultiert werden, rät der Orthopäde. Denn schon nach kurzer Zeit seien die dem Druck ausgesetzten Nervenfasern so stark geschädigt, dass

sie sich davon nur noch schwer erholen könnten.

Zwar kann die Alterung der Bandscheiben nicht aufgehalten werden. Möglich sei es aber, so Schmidt, die empfindlichen Knorpel vorbeugend zu

entlasten. Der Weg: Körpergewicht müsse abgebaut und die Rückenmuskulatur gestärkt werden. Denn ab 30 werde die Muskulatur schwächer - es sei

denn, man tue etwas dagegen.

Das Rückentraining solle jedoch unter den Augen eines Physiotherapeuten oder Rückentrainers erfolgen. Dann sei es egal, ob man ein

Gerätetraining absolviert oder einen Rückenschulkurs besucht. Bei Letzterem werde auch das rückengerechte Verhalten im Alltag trainiert,

beispielweise rückenschonendes Bücken, Heben und Tragen.

Neben regelmäßiger sportlicher Betätigung zur Stärkung des Rückens sei es auch wichtig, das Umfeld rückengerecht zu gestalten: Bei sitzenden

Tätigkeiten sollte auf ergonomische Möbel und deren passende Einstellung geachtet werden. Außerdem müssten alle Möglichkeiten für Bewegungen

zwischendurch genutzt werden. Denn Dynamik und wechselnde Haltungen könnten den Rücken entlasten. Also: Besser mal kurz zu dem Kollegen ins

Nebenzimmer laufen, als ihm eine E-Mail zu schreiben oder mit ihm zu telefonieren.

Quelle Medigist

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Arbeit macht immer mehr Menschen in Deutshland psychisch krank

Berlin. Arbeit macht immer mehr Menschen in Deutschland psychisch krank. «Die Zahl der Männer und Frauen, die durch den Beruf an psychischen

Störungen erkrankt, steigt seit Jahren kontinuierlich.»
Das sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Wolfgang Gaebel. So sei die

Anzahl der Berufsunfähigkeitsfälle wegen psychischer Beschwerden von 1997 bis 2004 um rund 70 Prozent gestiegen. Die Jahrestagung der DGPPN

hat am 21. November in Berlin begonnen. Bis zum 24. November werden mehr als 6000 Teilnehmer zu dem größten Fachkongress für Psychiatrie und

Psychotherapie im deutschsprachigen Raum erwartet.

«Die Belastungen am Arbeitsplatz wie der Konkurrenzdruck oder Mobbing spielen häufig eine wichtige Rolle, wenn Menschen psychisch krank

werden», sagte Gaebel von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Genaue

Zahlen gebe es dafür zwar nicht. «Arbeit stellt aber definitiv einen Stressfaktor dar.»

Während Arbeitslosigkeit für viele Männer und Frauen ebenfalls eine Belastung ist, kann auch eine Stelle krank machen. «Der Mensch kann sich

eigentlich gut an neue Situationen anpassen, aber die sich in den vergangenen Jahren stark veränderten Arbeitsbedingungen wie Zeitdruck,

mediale Überflutung und Bearbeitung von immer mehr Aufgabenfeldern sind für viele Männer und Frauen eine große Herausforderung», erklärte

Gaebel.

«Wird die Arbeit zudem als unbefriedigend und wenig erfolgreich wahrgenommen, kann das zu Depressionen oder Sucht führen», erklärte Gaebel.

«Hat man das Gefühl, die Arbeit wird trotz erheblicher Mühen zu wenig anerkannt, ist das ein weiterer Stressfaktor.» Auch geistige oder

emotionale Überforderung könnten schaden. «Arbeitet beispielsweise ein eher scheuer Mensch als Autoverkäufer, kann das bedeuten, dass er sich

jeden Tag quält.»

Ziel müsse daher sein, Menschen für psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz mehr zu sensibilisieren. Nur so könnten sie früh genug erkannt

und behandelt werden, sagte Gaebel. Dabei müsse man allerdings auch beachten, dass bei einer psychischen Erkrankung verschiedene Faktoren

wichtig seien. «So können Arbeitssituationen von einem Menschen als belastend empfunden werden, während sie einen anderen Arbeitnehmer nicht

stören

Quelle: WP 22.11.2007

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Medikamente, Pommes rot-weiss und Pillen bitte !

Münster. Eine Currywurst auf die Hand und dabei schnell noch ein Rezept am Imbiss-Stand abgeben. „Wir warten nur noch darauf, dass die ersten

Pommesbuden Rezepte einwerben”, sagt Hans-Günter Friese, Präsident der Apothekenkammer Westfalen-Lippe.
Bei ihrer Herbstsitzung am Mittwoch haben die Pharmazeuten aus diesem Grund eine Resolution verabschiedet und fordern, den Weg für die

Versandhandelsinitiative von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann freizumachen. Nicht zuletzt weil vor allem im Internet immer mehr

gefälschte Präparate verkauft werden.

Als „Ausfransung” bezeichnete Friese das Resultat, das der im Jahr 2004 zugelassene Versand von Arzneimitteln hervorgebracht habe. Dieser

Handel müsse unbedingt auf freiverkäuflich Medikamente beschränkt werden. Momentan boomt allerdings noch der Markt der Möglichkeiten: Die

Drogerie-Markt-Kette dm plane, ihre acht Modell-Filialen, in denen Kunden Rezepte abgeben können, auf 80 auszuweiten. Und seit einer Woche

können sogar an einem Kiosk in München Rezepte eingereicht werden. Wohin sie gehen, ist nicht mit Sicherheit zu beantworten. Hans-Günter

Friese unterstellt der DM-Kette zwar, mit einer seriösen Versandapotheke zusammen zu arbeiten, doch der Handel abseits der Präsenz-Apotheken

schaffe Schlupflöcher für unseriöse Anbieter. Und die Beratung der Patienten sei gleich null, so Friese weiter. Eine besorgniserregende

Tatsache, denn auch im Internet wächst der Arzneimittel-Markt. Und dort kursieren gefälschte Medikamente in Hülle und Fülle. Die Kunden haben

keine Chance, Original und Fälschung zu unterscheiden, warnt Dr. Mona Tawab vom Zentrallaboratorium der Deutschen Apotheker.

Arzneimittel für Tiere dürfen in Deutschland übrigens nur von Tierärzten und Apotheken ausgegeben werden.

Quelle: WP 22.11.2007

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Sanftes Training für Kraft und Balance

Leichte Übungen auf einem Minitrampolin können den Einstieg in ein beweglicheres Leben erleichtern. Sie schonen die Gelenke, kräftigen die

Muskulatur und fördern die Balance

Tja“, sagt der Arzt, „Bewegung ist ein entscheidender Baustein ihrer Schmerzbehandlung. Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Freude

bereitet, radeln oder laufen Sie, beginnen Sie langsam und steigern Sie nur allmählich.“

Na, ist ja Klasse! Da hat man seinen Körper jahre-, wenn nicht jahrzehntelang eher geschont als sportlich gefordert, hat möglicherweise ein

paar Kilo zu viel auf den Rippen, die Gelenke und Muskeln schmerzen, die Lendenwirbel ächzen und knirschen bei jeder Bewegung – und nun auch

noch das: Man soll plötzlich die Lust am Sport entdecken. Für untrainierte Couch-Potatoes („Sofa- Kartoffeln“), wie die Riege der

Bewegungsverweigerer auch genannt wird, ist das ein Szenario des Schreckens.

Darum gilt es, den inneren Schweinehund zu überwinden. Und wie macht man das? Hilfreich als Einstieg in ein beweglicheres Leben kann ein

Minitrampolin sein. Auch Physiotherapeuten setzen die federnden Sportgeräte ein. „Vor allem Patienten mit Rücken-, Knie- und Hüftproblemen,

deren Gelenke nicht stark belastet werden sollten, profitieren von einem sanften Training auf dem Trampolin“, weiß Münchener

Physiotherapeutin Petra Stehle. Nicht geeignet ist das Trampolin für Patienten, die unter Schwindel oder Epilepsie leiden.

Gelenke schonen und Muskeln aufbauen

Übungen – etwa auch zur Dehnung – lassen sich im Stehen und Sitzen ausführen. Große Sprünge sind keineswegs erforderlich: Beginnend mit

einfachem Stehen und Wippen über langsames Gehen bis hin zum Laufen und Hüpfen auf der Stelle kann sich jeder langsam an das Gerät gewöhnen.

Wichtig ist jedoch, ohne übertriebenen Ehrgeiz zu beginnen. „Man muss sich zunächst an das einfache Stehen auf dem Trampolin gewöhnen“, rät

Stehle. „Frei im Raum sollte das Gerät daher nicht stehen, sondern beispielsweise neben einer Wand, an der man sich zu Beginn abstützen kann,

bis man sicher geworden ist. “ Ein kritischer Moment ist auch das Absteigen: „Man sollte dann nicht auf den Boden schauen und sich zumindest

bei den ersten Trainingseinheiten unbedingt festhalten.“

Durch das Training auf der weichen Unterlage müssen ganze Muskelgruppen reagieren und den Körper in der Balance halten. Das fördert die so

genannte Propriozeption, die Wahrnehmung und Kontrolle der Körperlage und –position im Raum. Davon profitieren vor allem auch ältere

Patienten.

Das Trampolin-Training kann nicht nur die Muskelkraft fördert, sondern auch muskuläre Dysbalancen beseitigen. Das belegen Sudien von

Sportmedizinern der Universität Tübingen. Versuchspersonen, die sechs Wochen lang zwei Mal wöchentlich für 15 Minuten ihre Balance auf einem

Trampolin trainierten, etwa indem sie abwechselnd auf einem Bein standen oder liefen, gewannen ebenso an Kraft wie eine Gruppe anderer

Freiwilliger,die an Kraftmaschinen trainierte. Zusätzlich hatten die Trampolinübungen die Dysbalancen zwischen den Muskelgruppen

ausgeglichen.

(Quelle: Schmerzliga)

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat November alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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