Newsletter vom 20.12.2007, 13:41:30

Betreff:

Newsletter Dezember

Allen Bandis ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Liebe Bandis,

wieder geht ein Jahr dem Ende entgegen. Für Einige war es ein Jahr, welches verbunden war mit Arztbesuchen, Operationen, Schmerzen und leidvollen Erfahrungen. Für Manche war es aber auch ein Jahr, welches durchaus positiv zu Ende ging, wo Operationen oder Behandlungen erfolgreich waren und das Leben einen fast gesunden Menschen wieder hatte.

Den gesundeten Bandis wünschen wir, daß es so bleibt, den immer noch kranken Bandis wünschen wir um so mehr, daß das Jahr 2008 ein erfolgreicheres Jahr wird.

Bedanken möchten wir uns bei Euch für den Einsatz, anderen Bandis zu helfen und hoffen, Euch weiterhin auf http://www.diebandscheibe.de begrüssen zu dürfen, getreu dem Satz "Einmal Bandi - immer Bandi"

Lasst Euch reich mit Gesundheit beschenken und kommt gut ins neue Jahr!

Liebe Grüße und frohe Weihnachten

Das Team von www.diebandscheibe.de

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Banditreffen in Zwickau vom 03.10. bis 05.10.2008

Liebe Bandis,

wie schon angekündigt, findet unser Banditreffen 2008 vom 03.10. (Feiertag!) bis 05.10. 2008 in Zwickau statt.

Die Planung und Durchführung haben Ursel und Uwe übernommen und wir möchten uns schon mal für die Planungsphase bedanken!

Die wichtigste Nachricht zuerst: Wir freuen uns über jede Anmeldung!!

Einzelheiten und evtl. Änderungen/Ergänzungen zum Banditreffen findet Ihr hier:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25899

Anmeldungen, Kommentare etc. in diesem Thread:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25900

Programmablauf:

Freitag:

Am Freitag haben wir ein gemütliches Beisammensein ab ca. 18.00 Uhr im mexikanischen Restaurant "Enchilada" http://www.enchilada.de geplant, welches lediglich 3 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt. Somit können später Eintreffende zwanglos dazustossen. Ende offen!

Samstag:

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Reisebus nach Dresden, wo wir eine Stadtrundfahrt machen. Die Stadtrundfahrt wird von einem Reiseführer begleitet.

Nach der Stadtrundfahrt besichtigen wir gemeinsam die Frauenkirche. Danach ist eine Pause zur Stärkung vorgesehen.

Nach der Besichtigung der Semperoper fahren wir wieder mit dem Reisebus nach Zwickau zurück.

An dieser Stelle: Die Besichtigungen und der Reisebus sind für Euch kostenlos und werden vom Forum finanziert.

Ca. 19.30 Uhr machen wir uns dann im Brauhaus http://www.brauhaus-zwickau.de/index.php breit. Das Brauhaus liegt ebenfalls ca. 3 Gehminuten vom Hotel entfernt. Hier wollen wir dann gemeinsam einen gemütlichen Abend verbringen.

Sonntag:

Frühstück und geselliges Beisammensein - und Abschied.


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Harte Nuss: Schale nicht mit Zähnen knacken

Berlin (ddp). Gerade in der Vorweihnachtszeit sparen sich manche Leute den Nussknacker und brechen die harte Schale der Früchte mit den Zähnen auf.

«Diese Belastung ist zu viel für die Zahnsubstanz und kann zu erheblichen Schäden führen», warnt Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer in Berlin. Auch wenn die Kiefermuskeln die Kraft aufbrächten, eine Nussschale zu zerquetschen, könnten die Zähne unter dem Druck nachgeben. «Es kann dann passieren, dass vorhandene Kronen oder Füllungen Schaden nehmen, feine Haarrisse entstehen oder sogar Teile eines Zahns abbrechen», sagt der Mediziner. Alles, was über eine normale Belastung der Zähne hinausgehe, sollte daher vermieden werden. Auch regelmäßiges Fingernägelkauen oder das Herumkauen auf Schreibgeräten sei auf die Dauer schädlich.

«Die Zähne werden dadurch viel schneller abgenutzt als durch die normale Kauaktivität. Bei im Zahnbett geschädigten Zähnen kann es sogar dazu kommen, dass sie sich verschieben», sagt Oesterreich.

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Antibiotika: Die Waffe gegen Bakterien stumpft ab

Eschborn (ots) - Zunehmende Wirkungslosigkeit von Antibiotika gegen Bakterien stellt ein weltweites Problem dar. Zwar sind die so genannten Resistenzraten in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch verhältnismäßig gering. Jedoch hat auch hierzulande die Rate der widerstandsfähigen, also resistenten, Keime in den letzten Jahren zugenommen, erklärt Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Frankfurt am Main in der »Neue Apotheken Jllustrierte EXTRA Infektionskrankheiten«.

Aufgrund ihrer hohen genetischen Wandlungsfähigkeit können Bakterien ihre Widerstandskraft schnell in ihr Erbgut aufnehmen und diese Information auch weitergeben und austauschen. Daher ist laut Schubert-Zsilavecz die Wirkung von Antibiotika dort am meisten bedroht, wo viele Antibiotika verordnet werden, beispielsweise auf den Intensivstationen der Krankenhäuser. Um diese Situation unter Kontrolle bringen, spricht sich der Experte für eine gute Infektionskontrolle, Hygienemaßnahmen und einen sorgfältigeren Einsatz von Antibiotika aus. Dazu gehört auf Seiten der Ärzte, besonders Breitspektrum-Antibiotika nicht unkritisch zu verschreiben.

Aber auch die Patienten könnten dazu beitragen, indem sie stets die verordnete Dosis bei einer Antibiotika-Therapie einhalten, und die Präparate unbedingt genau so lange nehmen, wie es der Arzt empfohlen hat.

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Raucherbein: Gefäßballon verhindert Amputation

Magdeburg (ddp). Gefäßverschlüsse in den Gliedmaßen machen häufig Amputationen notwendig. Betroffen sind vor allem Diabetiker sowie Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, dem sogenannten Raucherbein.

Eine klinische Studie am Universitätsklinikum Magdeburg zeigt jetzt, dass viele Amputationen vermeidbar sind, wenn die verengten Gefäße mit einem Ballonkatheter aufgeweitet und anschließend mit einer Einlage gestützt werden. Diese Technik wird bereits bei Verschlüssen von Herzkranzgefäßen, Becken- und Oberschenkelschlagadern routinemäßig angewendet, wie die Hochschule mitteilt.

Jährlich verlieren allein etwa 30.000 Menschen mit Diabetes in Deutschland ein Bein. Eine schnelle und dauerhafte Wiedereröffnung von Unterschenkelschlagadern kann die Zahl der Amputationen den Ergebnissen zufolge senken. Denn dank neuer Materialien sind Ballonerweiterungen und Stenteinlagen jetzt auch in den feineren Gefäßen der Unterschenkel- und Fußregion möglich. Bei der Behandlung werden die Verschlüsse oder Einengungen mit einem flexiblen Führungsdraht sondiert, über den anschließend ein Ballonkatheter geführt wird. Das Gefäß wird dann durch Aufblasen des Ballons wiedereröffnet (perkutane transluminale Angioplastie) und durch Einschub eines Metallgitterröhrchens (Stent) offen gehalten. Die bisherigen Ergebnisse zeigen eine Erfolgsrate von über 90 Prozent. Bei der Mehrzahl der Patienten wird die Durchblutung des Unterschenkels und Fußes den Angaben zufolge nachweislich gesteigert.

Für die Gefäßeröffnung ist keine Narkose notwendig, der Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Ein weiterer Vorteil der minimal-invasiven Gefäßeröffnung ist, dass die Patienten häufig nach dem Eingriff nur noch eine Nacht im Krankenhaus bleiben müssen.

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Pflegekräfte: Höhere Arbeitsbelastung als Bauarbeiter

Münchnen (netdoktor.de).

Bei Belastungen im Pflegebereich denkt man eher an psychischen als an körperlichen Stress. Doch Pflegekräfte müssen sogar noch mehr schleppen als Bauarbeiter. Das ist zumindest das Ergebnis der einer repräsentativen Befragung von 20.000 Erwerbstätigen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und des Bundesinstituts für berufliche Bildung (BIBB).

Langes Stehen, schweres Heben und Zwangshaltung sind typische Belastungen für die Pflegeberufe. Pflegende müssen standfest sein, schließlich verrichtet fast jeder Beschäftigte (94 Prozent) seine Arbeit häufig oder immer im Stehen. Doch auch das Heben schwerer Lasten - für Frauen mehr als 10 kg, für Männer mehr als 20 kg - gehört für zwei von drei Pflegenden (68 Prozent) zum Berufsalltag. Hinsichtlich dieser Belastung übertreffen die Beschäftigten in den Pflegeberufen ihre Kollegen im Baugewerbe: Hier muss nur etwa jeder zweite Beschäftigte (54 Prozent) nach eigenen Angaben häufig schwer heben.

Unter der Last leiden drei von vier Betroffenen in Pflegeberufen (74 Prozent). Deutlich mehr als auf dem Bau: hier empfindet nicht einmal jeder Zweite (42 Prozent) das schwere Heben als belastend. Das Arbeiten in gebückter, hockender, kniender oder liegender Position, kommt in Pflegeberufen zwar nicht häufiger vor als im Baugewerbe, wesentlich seltener ist es aber auch nicht: 35,8 Prozent der Erwerbstätigen in Pflegeberufen und 41,5 Prozent der im Baugewerbe arbeiten häufig in Zwangshaltungen. Auch hier empfinden mehr Betroffene in Pflegeberufen (63,8 Prozent) diese Arbeitssituation als belastend als Betroffene, die im Baubereich arbeiten (53,4 Prozent ). Psychische Anforderungen verstärken die Belastungsvielfalt bei der Arbeit in der Pflege. Während durchschnittlich etwa jeder zehnte Beschäftigte (11 Prozent) seine Tätigkeit als "gefühlsmäßig belastende Arbeit" beschreibt, beträgt dieser Anteil in den Pflegeberufen rund 40 Prozent (42 Prozent). Zusätzlich müssen oft mehrere Dinge gleichzeitig im Auge behalten werden (Pflege 71,1 Prozent - andere Berufe 58 Prozent). Diese Faktoren tragen sicherlich dazu bei, dass deutlich mehr Beschäftigte in Pflegeberufen (27 Prozent) das Gefühl haben, häufig an die Grenze der Leistungsfähigkeit gehen zu müssen, als in anderen Berufen (17 Prozent). Hinzu kommen belastende Arbeitszeiten: Schichtarbeit (76,6 Prozent) ist weit verbreitet, in der Regel wird auch an Wochenenden und Feiertagen gearbeitet. Außerdem kennt jeder zweite Beschäftigte Nachtarbeit aus seinem Arbeitsalltag. Bei dieser Quote zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede bei den Geschlechtern: Während 68,4 Prozent der Männer zumindest gelegentlich nachts arbeiten müssen, betrifft dies nur 48,1 Prozent der Frauen.

Pflegenden Berufen leidet deshalb auch häufiger die Gesundheit. Insbesondere Schmerzen im Rücken, und im Nacken-Schulter-Bereich werden überdurchschnittlich oft angegeben. Auch das allgemeine Wohlbefinden der Pflegenden leidet darunter. So fühlten sich Beschäftigte in Pflegeberufen häufiger müde und matt oder klagten über Schlafstörungen. (thsa)

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Gegen kalte Füße: Wechselduschen helfen

Freiburg (ddp). In der dunklen Jahreszeit leiden viele Menschen unter kalten Händen und Füßen.

Wenn es kühler wird, verengen sich die Blutgefäße in den Gliedmaßen, um die Temperatur im Körperrumpf auf etwa 37 Grad Celsius stabil zu halten. «Personen mit niedrigem Blutdruck sind besonders anfällig für kalte Füße», sagt Berthold Dietsche vom Deutschen Hausärzteverband. Bei niedrigem Blutdruck werden die Gliedmaßen noch schlechter durchblutet und fühlen sich empfindlich kalt an. Gleiches gilt für Patienten mit krankhaft verkalkten Blutgefäßen. Bei ihnen wird der Blutfluss durch Ablagerungen an den Gefäßwänden gehemmt. «Die Blutgefäße lassen sich trainieren», sagt Dietsche. Sport beziehungsweise körperliche Bewegung halten das Gefäßsystem in Schuss. Auch regelmäßige Saunagänge und Wechselduschen fördern die Durchblutung in den Venen und Arterien. Wer auf Rauchen und fettes Essen verzichtet, tut ebenfalls etwas für seine Gefäße.

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Osteoporose
Depressionen zehren an den Knochen


Depressionen belasten nicht nur die Psyche von Patientinnen, sondern rauben auch ihre Knochensubstanz.

Depressionen können ein Warnsignal für den Knochenschwund seinDepressive Frauen verfügen über eine geringere Knochendichte als gleichaltrige psychisch unbelastete Frauen. Die Minderung zeigt sich schon vor der Menopause und entspricht der durch bekannte Risikofaktoren für Osteoporose, darunter Rauchen, kalziumarme Ernährung und Bewegungsmangel. Das belegt eine Studie des National Institute of Mental Health (NIMH) der USA.

Der Knochenschwund der depressiven Frauen zeigt sich am deutlichsten an ihren Hüftknochen. Sie brechen häufig, wenn Ältere stürzen, was aufwendige Therapien zur Folge hat und einige Patienten sogar zu Pflegefällen macht.

Winterblues oder Depression?Für die Studie verglichen die Forscher die Knochen von 89 depressiven Frauen mit denen von 44 psychisch gesunden. Die Versuchsteilnehmerinnen waren zwischen 21 und 45 Jahre alt und noch nicht in den Wechseljahren. Von den Depressionen abgesehen verfügten beide Versuchsgruppen über ähnlich hohe Osteoporoserisiken bezüglich Kalziumversorgung, Koffein- und Alkoholkonsum, Rauchen, Umfang körperlicher Bewegung, Nutzung der Antibabypille und Alter der ersten Menstruation. Beide Gruppen lebten in guten sozialen Verhältnissen und waren ausgewogen ernährt.

„Osteoporose ist eine schleichende Krankheit. Oft erkennen Ärzte sie erst, wenn Patienten mit Knochenbrüchen zu ihnen kommen. Jetzt wissen wir, dass Depressionen ein Warnsignal sein können“, sagt Richard Nakamura, stellvertretender Direktor des National Institute of Mental Health (NIMH).

Die Studie zeigte keine Verbindung zwischen dem Grad des Knochenschwunds und der Schwere der Depression oder der Zahl der depressiven Phasen. Es zeigten sich aber Veränderungen im Immunsystem der Probandinnen: Sie hatten einen erhöhten Wert entzündungsanregender Stoffe im Blut, darunter Interleukin-6. Das Protein ist bekannt dafür, Knochenschwund zu fördern.

Die Studie ist aktuell in den „Archives of Internal Medicine“ erschienen (Bd. 167, S. 2329, 2007)

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Ein paar Pfunde zuviel sind durchaus von Vorteil
Niedrigere Sterberate bei Übergewichtigen durch andere Ursachen als Krebs oder kardiovaskuläre Ereignisse


BETHESDA (eb). Übergewicht kann ein Schutzpolster bei Infektionen sein und als Schutzfaktor bei vielen Krankheiten dienen. Ein paar Pfunde mehr bringen zusätzliche Reserven. Und: Die Todesursachen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sind nicht signifikant erhöht. Untergewichte haben dagegen Nachteile.

Das bestätigen Daten einer US-Studie, in der die Todesursachen von insgesamt 2,3 Millionen Gestorbenen analysiert wurden. Übergewichtige (BMI 25 bis 29,9) haben demnach erhebliche Vorteile, wenn es um Todesursachen geht, die nicht auf Krebs oder kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD) zurückgehen. Elf Prozent weniger sterben etwa an Infektionen, Asthma oder Nierenkrankheiten im Vergleich zu Normalgewichtigen. Offenbar machten sich die zusätzlichen Reserven positiv bemerkbar, so die Forscher (JAMA 298, 2007, 2028).

Bei der Sterbeursache CVD hatten Übergewichtige weder Vor- noch Nachteile. Ihre krankheitsbezogene Sterberate entsprach der von Normalgewichtigen.

Allerdings: Zu viele zusätzliche Pfunde dürfen es auch nicht sein. In der Gruppe der adipösen Patienten (BMI über 30) starben über 81 000 zusätzlich durch kardiovaskuläre Ursachen, das entspricht einem erhöhten Anteil von fast zehn Prozent. Was aber die anderen Todesursachen betrifft, waren auch die Adipösen nicht stärker betroffen als Normalgewichtige. Einzige Ausnahmen: Diabetiker mit Nierenerkrankungen.

Zu wenig Gewicht ist aber auch nicht gut: Untergewichtige (BMI unter 18,5) hatten in der Studie deutliche Nachteile: Fast 34 000 starben zusätzlich in der Gruppe "Todesursachen außer Krebs oder CVD". CVD als Todesursache hingegen kam bei den Dünnen nicht häufiger vor als bei den Normalgewichtigen.

Bei Krebs als Todesursache sind jedoch offenbar alle gleich: In dieser Studie jedenfalls gab es keine Unterschiede zwischen den vier verschiedenen Gewichtsgruppen.

Unterschieden wurde in der Studie nach drei Sterbeursachen: Krebs, kardiovaskuläre Erkrankungen und andere Ursachen, darunter Diabetes und Nierenerkrankungen, Asthma und COPD oder Infektionen.

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Physiotherapie macht die Knochen stark

Osteoporose ist das Schreckgespenst vieler alter Menschen. Die Weltgesundheitsorganisation zählt sie zu den zehn häufigsten chronischen Erkrankungen. Kennzeichen ist eine zu geringe Knochendichte. Folgensind Schmerzen und eine erhöhte Gefahr für Knochenbrüche(Frakturen). Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland leiden daran. Vorbeugung ist möglich - mit Bewegungund vor allem calciumreicher Ernährung. Der Krankheitsverlauf selbst lässt sich mit der richtigen Physiotherapie auch positiv beeinflussen. Eine viel zu selten genutzte Möglichkeit. Dies bemängelt die Berliner Physiotherapeutin Roswitha Dietzel in der Fachzeitschrift "physiopraxis". Menschen, die besonders gefährdet für Knochenbrüche sind, haben eine geringe Knochendichte, ein hohes Lebensalter und bereits osteoporosebedingte Knochenbrüche erlebt. Auch körperlich inaktive Menschen und Personen, die über wenig Muskelkraft verfügen, sind gefährdet. Dietzel erforscht im Zentrum für Muskel- und Knochen forschung der Berliner Charité, welche Übungsprogramme diesen Risikopersonen besonders gut helfen.
Am häufigsten kommt es bei Osteoporose zu Wirbelkörperfrakturen. Um die Wirbelsäule zu entlasten und akute Schmerzen nach solchen Brüchen
zu lindern, werden oft Kräftigungs- und Dehnübungen im Wasser empfohlen. Die haben in der akuten Phase auch ihren Sinn. Doch um den Knochenaufbau zu fördern, müsse die Schwerkraft trainiert werden. Dietzel empfiehlt ein Kraftausdauertraining für die Rückenmuskeln. Einer amerikanischen Pilotstudie zufolge erleben Patienten nach einem Kraftausdauertraining deutlich seltener einen weiteren Wirbelkörpereinbruch. Das Training reduziere auch die Sturzneigung. Auch im fortgeschrittenen Alter reagiere der Knochen noch auf ein Muskeltraining. Auch dann noch könne ein Erhalt oder teilweiser Aufbau der Knochensubstanz erreicht werden.
Quelle: gesundheitspilot 2007

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"Alarmierende Zahlen"
Privatversicherte bevorzugt


Bei der Transplantation von Organen kommen Privatpatienten einer Studie zufolge deutlich häufiger zum Zug als gesetzliche Versicherte. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Gesundheitsökonomie der Universität Köln hervor, für die Berichte der 46 deutschen Transplantationszentren (2004/2005) erfasst worden waren. Der Anteil der Privatpatienten an der Gesamtbevölkerung lag 2005 bei 10,25 Prozent, sie erhielten aber 16,38 Prozent der im selben Jahr transplantierten Organe.

Der SPD-Gesundheitsexperte und Direktor des Kölner Instituts, Karl Lauterbach, sprach von vorläufigen, aber alarmierenden Zahlen. Es bestehe der Verdacht, dass finanzielle Gründe hinter diesem Trend steckten, sagte der Bundestagsabgeordnete.

Privatversicherte werden zudem laut Erhebung überdurchschnittlich häufig mit Dringlichkeitsstatus in die Wartelisten aufgenommen: "Sie werden dreimal so häufig als besonders dringliche Fälle eingestuft wie gesetzlich Versicherte - und mir fehlt die Fantasie, um dafür einen medizinischen Grund zu finden", sagte Lauterbach.

Es handele sich um vorläufige Zahlen, da die Daten einiger Transplantationszentren fehlerhaft, unvollständig und von "inakzeptabler Qualität" seien - und damit nicht auswertbar. "Schon das alleine ist Grund zur Sorge, denn die Zentren sind zur genauen Dokumentation verpflichtet."

Auch bei der Betrachtung von einzelnen Organbereichen zeigten sich deutliche Ungleichheiten zugunsten von Privatpatienten: Sie hatten auf den Wartelisten für Herzen nur einen Anteil von 10 Prozent, erhielten aber 21,5 Prozent der 2005 transplantierten Herzen. Ähnlich war das ermittelte Bild bei Nieren, Lungen und Leber.

2005 waren den Angaben zufolge insgesamt 3943 Transplantationen vorgenommen worden, davon 3297 bei gesetzlich Versicherten und 646 bei Privatversicherten (16,38 Prozent).

Die zuständigen Behörden und das Gesundheitsministerium müssten dies weiter prüfen, verlangte der SPD-Politiker. Bei der Kölner Studie handele es sich um die erste, die die Tätigkeitsberichte der Zentren ausgewertet habe.

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IQWIG: Verdacht auf Vetternwirtschaft

Berlin (ddp). Das 2004 auf Betreiben von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) eingerichtete Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) steht einem Medienbericht zufolge unter dem Verdacht der Vetternwirtschaft. Das gehe aus einem Bericht des Bundesgesundheitsministeriums an den Gesundheitsausschuss des Bundestags hervor, der der «Berliner Zeitung» (Freitagausgabe) vorliegt. Darin teile Gesundheits-Staatssekretärin Marion Caspers-Merk (SPD) mit, dass alle Vergabeverfahren des IQWIG seit April 2006 durch externe Gutachter überprüft würden. Aus dem Schreiben gehe hervor, dass die IQWIG-Leitung unter Vorsitz von Peter Sawicki in Verdacht stehe, unter Umgehung gültiger Richtlinien Aufträge an ein Unternehmen vergeben zu haben, an dem Sawickis Ehefrau beteiligt sei. Das IQWIG untersucht Medikamente und Behandlungsmethoden auf ihren Nutzen und arbeitet Ärzten und Krankenkassen zu. Sawickis Dienstvertrag sieht dem Bericht zufolge nach Angaben von Caspers-Merk vor, dass Aufträge an das Unternehmen der Ehefrau der ausdrücklichen Zustimmung des Vorstandes bedürfen. Daran habe sich Sawicki aber offenbar nicht gehalten. Nach Angaben von Caspers-Merk informierte der Vorsitzende des IQWIG-Stiftungsvorstandes, Andreas Köhler (Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung), Mitte Oktober die übrigen Vorstandsmitglieder davon, dass er Hinweise auf eine «nicht korrekte Handhabung des Vergabeverfahrens durch das IQWIG» erhalten habe. «Aus Sicht des Bundesministeriums für Gesundheit muss allen genannten Vorwürfen im einzelnen nachgegangen und sorgfältig geprüft werden, ob die Vergabepraxis des IQWIG ordnungsgemäß war», heißt es in dem Schreiben von Caspers-Merk. Eine Auftragsvergabe, die nach den Vergaberichtlinien transparent und frei von Interessenkonflikten zu erfolgen habe, sei gerade für die Arbeit des IQWIG unerlässlich.

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Mehr als nur Glaube: Probiotika wirken

Braunschweig (idw/netdoktor.de) - Probiotika gelten als ein Wundermittel moderner Ernährung: Die Bakterienkulturen sollen Krankheiten vorbeugen oder deren Heilung beschleunigen und für Wohlbefinden sorgen.

Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) haben jetzt nachgewiesen, dass Kulturen des Bakterienstamms "E. coli Nissle" tatsächlich Darmerkrankungen lindern können. Das HZI-Team um die Projektleiterinnen Dr. Astrid Westendorf und Dr. Sya Ukena fand heraus, dass die Bakterien die Darmoberfläche widerstandsfähiger machen, indem sie den Zusammenhalt der Epithelzellen stärken. Die Arbeit wurde im Wissenschaftsportal PLoS One online veröffentlicht.

Der Darm ist ein komplexes Ökosystem, bestehend aus riesigen Mengen von Bakterien. Diese sogenannte Darmflora hilft beim Verdauen der Nahrung. Die Oberfläche des Darms hat die Aufgabe, die Bakterien vom Körperinneren abzuschotten. Gelangen Mikroorganismen durch das Darmepithel in den Körper, kann es zu schweren Erkrankungen kommen. Bei chronischen Darmentzündungen ist dies der Fall. Für ihre Arbeit untersuchten die Wissenschaftler Mäuse, die keine natürliche Darmflora besitzen. "Ein Teil dieser Mäuse erhielt mit dem Futter E. coli Nissle", erklärt Ukena. "Bei diesen Tieren konnten wir nachweisen, dass vermehrt bestimmte Proteine gebildet werden, die den Zusammenhalt der Epithelzellen stärken. Bei der Vergleichsgruppe war das nicht der Fall." Dieses erste Ergebnis überprüfte Ukena dann an Mäusen, die an Kolitis litten: Ihr Darm war chronisch entzündet; sie litten unter Durchfall, Flüssigkeitsverlust und verloren rasch Gewicht. "Nachdem diese Mäuse die Probiotika bekamen, verbesserte sich ihr Zustand dramatisch - der Durchfall ließ nach", so die Forscherin.

Eine Analyse des Darmgewebes ergab auch hier: Die Epithelzellen hatten die Produktion derjenigen Proteine gesteigert, die ihren Zusammenhalt stärken. „Probiotika wirken tatsächlich - nicht nur der Glaube daran", sagt Westendorf. "Unsere Arbeit eröffnet neue Perspektiven bei der Suche wirksamer Therapien chronischer Darmerkrankungen", glaubt die Forscherin.

Sie und ihre Kollegen wollen nun untersuchen, ob sich Probiotika auch für die Behandlung weiterer chronischer Erkrankungen einsetzen lassen.

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Dezember und Januar alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Einige Beiträge sind der Quelle: http://www.netdoktor.de entnommen.