Newsletter vom 17.03.2008, 17:14:38

Betreff:

Newsletter März

Banditreffen in Zwickau vom 03.10. bis 05.10.2008

Liebe Bandis,

wie schon angekündigt, findet unser Banditreffen 2008 vom 03.10. (Feiertag!) bis 05.10. 2008 in Zwickau statt.

Die Planung und Durchführung haben Ursel und Uwe übernommen und wir möchten uns schon mal für die Planungsphase bedanken!

Die wichtigste Nachricht zuerst: Wir freuen uns über jede Anmeldung!!

Einzelheiten und evtl. Änderungen/Ergänzungen zum Banditreffen findet Ihr hier:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25899

Anmeldungen, Kommentare etc. in diesem Thread:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25900

Programmablauf:

Freitag:

Am Freitag haben wir ein gemütliches Beisammensein ab ca. 18.00 Uhr im mexikanischen Restaurant "Enchilada" http://www.enchilada.de geplant, welches lediglich 3 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt. Somit können später Eintreffende zwanglos dazustossen. Ende offen!

Samstag:

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Reisebus nach Dresden, wo wir eine Stadtrundfahrt machen. Die Stadtrundfahrt wird von einem Reiseführer begleitet.

Nach der Stadtrundfahrt besichtigen wir gemeinsam die Frauenkirche. Danach ist eine Pause zur Stärkung vorgesehen.

Nach der Besichtigung der Semperoper fahren wir wieder mit dem Reisebus nach Zwickau zurück.

An dieser Stelle: Die Besichtigungen und der Reisebus sind für Euch kostenlos und werden vom Forum finanziert.

Ca. 19.30 Uhr machen wir uns dann im Brauhaus http://www.brauhaus-zwickau.de/index.php breit. Das Brauhaus liegt ebenfalls ca. 3 Gehminuten vom Hotel entfernt. Hier wollen wir dann gemeinsam einen gemütlichen Abend verbringen.

Sonntag:

Frühstück und geselliges Beisammensein - und Abschied.


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Mastkur: Das Fast Food-Experiment

München (netdoktor.de) - Schwedische Forscher haben das Fast Food-Experiment aus dem Dokumentarfilm "Super Size Me" wissenschaftlich nachgestellt. Das Ergebnis: Vier Wochen Burger-Mast reichen tatsächlich aus, um Figur und Gesundheit zu ruinieren. Für ihre Studie gewann das Forscherteam 18 Medizinstudenten, darunter sechs Frauen, allesamt schlank und kerngesund. Sie erhielten die Vorgabe, vier Wochen lang ihre persönliche Kalorienzufuhr zu verdoppeln und dabei mindestens zwei Fast Food-Mahlzeiten täglich zu sich zu nehmen. Außerdem sollten sie sich möglichst wenig bewegen: Mehr als 5000 Schritte pro Tag waren nicht erlaubt.

Die Bilanz des großen Fressens überraschte auch die Forscher: Bis auf eine Ausnahme nahmen alle Teilnehmer drastisch zu - im Schnitt 6,5 Kilogramm - und die Leberwerte kletterten zum Teil in alarmierende Höhe.

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Antibiotikum: Bayer meldet seltene Nebenwirkung

Leverkusen (ddp). Der Chemiekonzern Bayer hat bei einer routinemäßigen Datenanalyse eine seltene Nebenwirkung seines Antibiotikums «Avalox/Avelox» festgestellt.

Eine Sprecherin des Leverkusener Unternehmens bestätigte am Donnerstag den Bericht einer niederländischen Zeitung, dem zufolge das Mittel sehr seltene, aber potenziell lebensgefährliche Nebenwirkungen für Haut und Leber haben kann. Bayer habe die Ärzte in einem Schreiben über den Befund informiert.

Die Hinweise auf die möglichen Nebenwirkungen seien nicht plötzlich aufgetaucht. Das Datenblatt zu dem Medikament werde bereits seit dem Sommer 2007 überarbeitet, sagte die Sprecherin weiter. Mit dem Schreiben wolle der Konzern noch einmal auf die zusätzliche Nebenwirkung hinweisen.

Bei 82 Millionen Behandlungen mit dem Medikament sind den Angaben zufolge insgesamt acht Fälle der Nebenwirkung für die Leber und 35 Fälle der Nebenwirkung für die Haut aufgetreten.

Mit «Avalox/Avelox» hatte Bayer in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 einen Umsatz von 317 Millionen Euro erzielt.

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Zähneknirschen: Ungesundes Stressventil

Aachen (ddp). Bluthochdruck und Kopfschmerzen - das sind klassische Warnsignale bei chronischem Stress. Doch Belastungen in der Schule oder im Beruf können auch den Zähnen zusetzen: «Immer mehr Menschen leiden unter stressbedingtem Zähneknirschen», sagt Sabine Köhler, Vorsitzende des Medizinischen Beratungsdienstes der Zahnärzte.

Solche Menschen versuchten dann im übertragenen Sinn, sich bei ihren Problemen «durchzubeißen». Das stundenlange Mahlen (Bruxismus) ereignet sich meistens unbewusst in der Nacht und ist keineswegs harmlos: «Auf Dauer macht man sich so die Zähne kaputt», warnt Köhler. Denn durch den starken Druck der Kaumuskeln werden die Zahnsubstanz abgerieben und die Kiefergelenke geschädigt. Auch können Lücken entstehen, wenn sich die Höhe der Backenzähne reduziert: Die untere Zahnreihe schiebt die obere nach vorne und deren Frontzähne auseinander.

Darüber hinaus drohen Verspannungen und Schmerzen bis in den Nacken- und Rückenbereich. «Zähneknirschen kann eine massive Schmerzproblematik auslösen», unterstreicht Köhler. Anzeichen für nächtliches Zähneknirschen sind Schmerzen der Kaumuskulatur und der Zähne.

Köhler rät, in diesem Fall möglichst rasch zum Zahnarzt zu gehen, um eine Behandlung beispielsweise mit einer schützenden Schiene zu veranlassen. Denn eine nachträgliche Korrektur geschädigter Zähne ist aufwendig und teuer. Zudem sollte man versuchen, mit seinem Stress besser umgehen zu lernen.

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Mehr als 200.000 Menschen nicht versichert

Immer mehr Menschen in Deutschland haben in den vergangenen Jahren auf eine Krankenversicherung verzichtet. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden waren im ersten Quartal des vergangenen Jahres 211.000 Menschen ohne Versicherungsschutz. Das waren knapp 0,3 Prozent der Gesamtbevölkerung. Ihr Anteil hat sich in den vergangenen Jahren stetig erhöht: 1999 besaßen 145.000 Menschen keinen Versicherungsschutz, 2003 waren es 177.000. Dunkelziffern gehen sogar von 300.000 bis 400.000 Nichtversicherten aus.

Männeranteil steigt rasant
Zu dem deutlichen Anstieg beigetragen haben vor allem Männer. Im Jahr 1999 betrug ihre Zahl noch 79.000. Bis vier Jahre später stieg sie auf 104.000 und bis 2007 auf 142.000. Damit waren 1999 deutschlandweit gut die Hälfte (55 Prozent) aller Menschen ohne Krankenversicherungsschutz Männer. Der Anteil der Frauen liegt mit 69.000 nur gering über dem Wert von 1999. Die Angaben der Statistiker basieren auf den alle vier Jahre erhobenen "Angaben zur Krankenversicherung" im sogenannten "Mikrozensus" - der mit rund 380.000 Haushalten größten jährlichen Haushaltsbefragung in ganz Europa.

Auswirkungen der Reform noch nicht absehbar
Offen bleibt in der Statistik die genaue Auswirkung der seit dem 1. April 2007 geltenden Versicherungspflicht. Früher gesetzlich Versicherte müssen bei ihrer ehemaligen Kasse seit diesem Datum einen Antrag auf Wiederaufnahme stellen. Für ehemals privat Versicherte gilt die Versicherungspflicht erst ab Januar 2009, allerdings haben sie seit Juli 2007 das Recht, zum so genannten Standardtarif zu ihrer früheren Privatkasse zurückzukehren. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sind seitdem 100.000 Menschen in die gesetzliche Krankenversicherung zurückgekehrt. Ursprünglich hatte das Ministerium jedoch einen viel höheren Wert angepeilt.

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Oft stehen Alternativen zur Verfügung
Nach Bandscheibenvorfall ist nicht immer eine Operation nötig


Zehntausenden Patienten mit Bandscheibenvorfall könnte nach Einschätzung von Fachleuten eine Operation erspart bleiben. Obwohl neuere Therapien zur Verfügung stehen, werde oft zu voreilig operiert.
20.02.08 - Zehntausenden Patienten mit Bandscheibenvorfall könnte nach Einschätzung von Fachleuten eine Operation erspart bleiben. Neuere Obwohl neuere Therapien zur Verfügung stehen, werde oft zu voreilig operiert, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, Prof. Joachim Grifka.

"Durch alternative Methoden wie eine gezielte Schmerztherapie lässt sich eine Operation zu 80 Prozent verhindern." Mit speziellen Injektionstechniken könnten Ärzte dabei die Empfindlichkeit des schmerzenden Nervs mindern. Die Vorteile einer gezielten Schmerztherapie seien, dass sie ambulant erfolgen könne und kein offener Eingriff nötig sei.

Pro Jahr werden laut Grifka bundesweit rund 57.000 Patienten an den Bandscheiben operiert. Dabei würden nicht immer andere Möglichkeiten hinreichend geprüft. "Meist macht es Sinn, erst einmal sechs Wochen zu warten und alternative Methoden auszuprobieren", betonte Grifka. Hier sei allerdings auch der Patient gefragt, der oftmals aus Unwissenheit gleich nach einer Operation verlange. Besser sei jedoch, sich erst einmal zu informieren.

Ist eine Operation dennoch unumgänglich, rät der Experte zu sogenannten minimal-invasiven Operationsmethoden. Diese sind schonender, da sie nur kleiner Schnitte bedürfen.

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Schlaganfall: Heilung nach Noten

München (netdoktor.de). Tägliches Musikhören verbessert die Regeneration des Gehirns nach einem Schlaganfall. Das ist das Ergebnis einer kleinen finnischen Studie. Im Hirnforschungszentrum der Universität Helsinki untersuchen Wissenschaftler, was Musik im Denkorgan bewirkt. Und das ist beachtlich: „Musik zu hören, ist ein unglaublich vielschichtiger Prozess“, sagt Studienleiter Teppo Särkämö im Gespräch mit Netdoktor. „Er stimuliert ein ganzes Netzwerk von Hirnzentren, die beispielsweise für Aufmerksamkeit, Sprache, Bewegungsabläufe und Gedächtnisfunktionen zuständig sind.“

Der Neurowissenschaftler und seine Kollegen kamen daher auf die Idee, durch musikalische Beschallung die Hirnaktivität von Schlaganfallpatienten gezielt anzuregen. Sie hofften, so die Heilung zu fördern. Das scheint zu funktionieren: Schlaganfallpatienten, die in den ersten Wochen nach dem Hirninfarkt täglich Musik hörten, erholten sich besser als Studienteilnehmer ohne musikalische Unterstützung. Die Klangtherapie fördert die Konzentrationsfähigkeit, verbessert das Gedächtnis und erhellt das getrübte Gemüt.

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Gut und sicher trainieren: Fitness-Studio vorher testen

Köln (ots). Regelmäßiges Fitness-Training stärkt das Immunsystem, kurbelt den Kreislauf an und steigert auf Dauer das allgemeine Wohlbefinden. Immer mehr Deutsche zieht es nach einem stressigen Arbeitstag aufs Laufband und an die Hantelbank. Die Branche hat auf diesen Trend längst reagiert: Über 6000 Fitness-Studios in ganz Deutschland buhlen um die Gunst der Kunden.

Bei dem großen Angebot fällt es jedoch besonders Laien schwer, ein qualitativ hochwertiges Studio mit fachkundiger Beratung zu finden. Von übereilten Entscheidungen ist aber dringend abzuraten. Denn: falsches Training, ohne fachkundige Betreuung, kann zu Bandscheibenverletzungen oder Kreislaufproblemen führen. Das bestätigt auch Sven Öhrke von TÜV Rheinland. Der Experte prüft Fitness-Studios und verleiht ihnen bei bestandenem Test das TUVdotCOM-Siegel von TÜV Rheinland.

Sein Tipp: "Hobbysportler sollten vor Vertragsabschluss unbedingt verschiedene Studios besuchen, um dort Probetrainings zu absolvieren." Wer gleich beim ersten Besuch ohne Aufsicht auf Laufband, Crosstrainer und Co. losgelassen wird, sollte von diesem Studio lieber die Finger lassen. "In guten Fitness-Studios führen ausgebildete Trainer bei den Kunden zunächst einen Gesundheits-Check durch, erklären ihnen die einzelnen Geräte und erstellen einen auf die Person abgestimmten Trainingsplan", erklärt Öhrke.

Aber oft mangelt es nicht nur am fachkundigen Personal, sondern auch an der richtigen und vor allem sicheren Ausstattung. Gewichtsplatten ohne Abdeckung oder Hantelbänke mit scharfen Kanten führen fast zwangsläufig zu Unfällen. "Oft ziehen sich Sportler an solchen Geräten Schürfwunden oder sogar Quetschungen zu", weiß der Experte. Weiterhin gilt: Den Vertrag vor Abschluss genau durchlesen. Kann das Training beispielsweise im Urlaub kostenfrei ausgesetzt werden und enthält der Beitrag auch die Gebühren für die vom Studio angebotenen Fitnesskurse?

Wer im Vorfeld auf Laufzeiten, Kündigungsfristen, Rücktrittsrechte im Krankheitsfall oder eventuell versteckte Kosten achtet, erspart sich hinterher viel Ärger.

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Aktive Zecken: Milder Winter verkürzt Winterschlaf

Bonn (ddp). Die als gefährliche Krankheitsüberträger geltenden Zecken sind nach Angaben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (DSW) bereits unterwegs. Die warmen und regenreichen Wintermonate veränderten die Lebensweise dieser Tiere, die jetzt das ganze Jahr über aktiv seien, teilte der Verband am Mittwoch in Bonn mit. Damit steige für Menschen die Gefahr der Übertragung von gefährlichen Infektionen wie Borreliose und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME).

Zecken fallen den Experten zufolge erst ab einer Temperatur unter sieben Grad Celsius in Winterschlaf. Fehlende Frosttage sorgten jedoch dafür, dass die Zecken früher aktiv werden und auch ihre Eier unbeschadet überlebten. Damit nehme die Gefahr eines Zeckenbisses in der ersten Monaten des Jahres zu, warnte DSW-Präsident Wolfgang von Geldern.

Jede dritte Zecke trage Borrelien. Jährlich erkrankten rund 50 000 Menschen in Deutschland an dieser Krankheit, die Nervensystem, Gelenke und Gewebe schädigt. Die Übertragung der sogenannten Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) ist laut DSW nicht auf diese Jahreszeit beschränkt.

Bislang treten die FSME übertragenden Zecken hauptsächlich in Baden-Württemberg und Bayern auf. Die infizierten Tiere seien jedoch auf dem Vormarsch nach Norden, sagte von Geldern. Sie seien mittlerweile bereits in Tschechien, Finnland und nur 200 Kilometer vom Polarkreis entfernt entdeckt worden.

Mit der Auwaldzecke breitet sich zudem laut DSW derzeit eine neue Art in Deutschland aus, die beim Hund die Babesiose - die sogenannte Hundemalaria - überträgt.


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Uni-Klinik Essen: Ärzte ohne Zulassung im OP?

München/Essen (ddp). Die Staatsanwaltschaft Essen ermittelt laut einem «Focus»-Bericht gegen zwölf Mediziner aus China und Osteuropa. Wie das Magazin berichtet, sollen sie am Essener Uni-Klinikum ohne ärztliche Zulassung Patienten behandelt und operiert haben. Der Verdacht richte sich auch gegen eine Oberärztin und den Transplanteur Christoph Broelsch. Sie ließen die Mediziner angeblich ans Skalpell und rechneten deren Leistungen als eigene ab.

Im Januar waren Büros des Uni-Klinikums Essen durchsucht worden. Die Klinik war bereits im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen geraten, weil der renommierte Medizin-Professor Broelsch gegen Geldspenden Kassenpatienten behandelt haben soll.


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Behandlungsfehler: Jährlich 17000 Todesfälle als Folge

Berlin (ddp). Medizinische Behandlungsfehler passieren in Deutschland immer wieder. Eine umfassende Statistik über solche Fehlgriffe gibt es jedoch nicht.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit geht davon aus, dass jedes Jahr bundesweit 17 000 Menschen durch medizinische Fehler ums Leben kommen. Sogennante Rechts-Links-Verwechslungen, bei denen etwa statt des kranken linken Knies das gesunde rechte operiert wird, sind nach Angaben des Verbandes selten. Solche Irrtümer kommen rund 100 Mal im Jahr vor.

500 000 Patienten infizieren sich dagegen jährlich durch mangelnde Hygiene in Deutschlands Krankenhäusern.

Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass pro Jahr rund 40 000 Patienten vermutete Behandlungsfehler melden. Dabei geht es am häufigsten um Operationen. Überdurchschnittlich oft werden Krankenhausärzte beschuldigt, einen Fehler gemacht zu haben. Gut ein Viertel dieser Vorwürfe werden an die Gutachterkommissionen und Schlichterstellen bei den Ärztekammern gerichtet. 2006 gingen bei den zuständigen zwölf Stellen in Deutschland über 10 000 Meldungen ein. In etwa der Hälfte der Fälle wiesen die Gutachter den Vorwurf eines Behandlungsfehlers zurück.

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Prostatakrebs: Diagnose ohne Gewebe-Entnahme

Heidelberg (ots/netdoktor.de) - Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie gilt deutschlandweit als einzige Klinik, die sich ausschließlich auf schonende Prostata-Therapien spezialisiert hat. Seit kurzem werden hier nun auch für die Diagnose von Prostatakrebs risikoarme Methoden eingesetzt: Die nichtinvasiven Verfahren machen eine Gewebeentnahme (Biopsie) überflüssig. So können einerseits die negativen Auswirkungen der Biopsie, andererseits falsch negative Befunde vermieden werden.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Eine Biopsie, also die Entnahme von Gewebeproben aus der Prostata, hilft bei der Diagnosefindung. Die Treffsicherheit des Eingriffs ist jedoch relativ gering und zudem mit deutlichen Risiken verbunden. Häufig sind drei oder mehr Stanzbiopsien, bei denen jeweils bis zu 30 Stanzen aus der Prostata entnommen werden, notwendig, um ein Prostata-Karzinom zu diagnostizieren. Dabei kann es zu bakteriellen Einschwemmungen in die Blutbahn kommen, die auch zu lebensbedrohlicher Blutvergiftung führen kann. Wird ein Prostata-Karzinom mit der Biopsienadel getroffen, besteht die Gefahr einer Tumor-Zellaussaat. Zudem können sogenannte Zytokine freigesetzt werden, die das Wachstum und die Metastasierung des Prostatakarzinoms fördern können.

In der Klinik für Prostata-Therapie werden neuerdings anstelle der Biopsie nichtinvasive Diagnosemethoden angewendet. Mit einer einfachen Blutentnahme und speziellen Laborverfahren lassen sich zirkulierende Prostatazellen im Blut nachweisen. Die Verfahren beruhen auf dem Prinzip der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Nicht nur die Existenz von Krebszellen, sondern auch deren Zahl und Charakteristik können dabei bestimmt werden. Ergänzt werden die biopsiefreien, schonenden Diagnose-Verfahren durch eine Urin-Proteomanalyse: Hier wird der Urin eines Patienten einem besonderen spektroskopischen Verfahren unterzogen. Lassen sich dabei bestimmte Proteine nachweisen, sind diese zusätzlich ein hohes Indiz für das Vorliegen eines Prostata-Tumors.

Große Erwartungen setzen die Wissenschaftler auch in die Elastographie, ein neues Diagnoseverfahren mithilfe von Ultraschall.

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Drogerien dürfen in Versandhandel mit Medikamenten einsteigen

Drogeriemärkte dürfen am Versandhandel mit Medikamenten beteiligt werden. Das hat am Donnerstag das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Damit siegte die Drogeriekette dm (Karlsruhe) im jahrelangen Rechtsstreit mit der Stadt Düsseldorf. Der bundesweit zweitgrößte Drogeriemarktbetreiber bietet in Nordrhein-Westfalen seit 2007 zunächst in ausgewählten Filialen einen Bestell- und Abholservice in Kooperation mit einer Versandhandelsapotheke an. Nach Auffassung der Leipziger Richter handelt es sich bei dem Service um eine inzwischen verbreitete Form des Versandhandels. (Az.: BVerwG 3 C 27.03)

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Schlafbedürfnis variiert von Mensch zu Mensch

Acht Stunden Schlaf gelten gemeinhin als ideal, um fit und ausgeruht in den nächsten Tag starten zu können. Schlafforscher bewerten diese Richtlinie aber als überholt. «Es gibt kein Sollmaß, was die optimale Länge der Schlafenszeit betrifft», sagt Dieter Kunz, Experte für Chronobiologie bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) und Chefarzt der Abteilung für Schlafmedizin am Berliner St. Hedwig-Krankenhaus.

Acht Stunden Schlaf gelten gemeinhin als ideal, um fit und ausgeruht in den nächsten Tag starten zu können. Schlafforscher bewerten diese Richtlinie aber als überholt.
«Es gibt kein Sollmaß, was die optimale Länge der Schlafenszeit betrifft», sagt Dieter Kunz, Experte für Chronobiologie bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) und Chefarzt der Abteilung für Schlafmedizin am Berliner St. Hedwig-Krankenhaus.

Vielmehr variiere das individuelle Schlafbedürfnis von Mensch zu Mensch. Der eine benötigt zehn Stunden pro Tag, der andere fühlt sich schon nach vier oder fünf Stunden bestens erholt. Ähnlich ist es bei der Vorliebe für frühes beziehungsweise spätes Aufstehen. Auch zeitliche Verschiebungen nach vorne oder hinten sind Kunz zufolge in Ordnung, so lange man das nötige Schlafpensum insgesamt einhält.

Wer jedoch über längere Zeit deutlich später einschläft oder früher aufwacht als gewohnt und dadurch an Schlafmangel leidet, sollte einen Arzt oder ein Schlaflabor aufsuchen. Dann könnte eine Schlafstörung die Ursache sein, die das Risiko ernster Erkrankungen erhöht.

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FSME: Gesundheitsministerium empfiehlt frühzeitige Impfung

Jena (ddp). Das Gesundheitsministerium rät zur frühzeitigen Impfung gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Die Schutzimpfung sei schon jetzt zu empfehlen, auch wenn Zecken in der Regel erst Ende April aktiv würden, sagte Heike Beyermann vom Referat für Öffentliche Gesundheit am Freitag in Erfurt auf ddp-Anfrage.

Ob die Zecken-Gefahr in diesem Jahr besonders hoch sein werde, könne sie aber noch nicht prognostizieren. Nach Angaben von Experten des Jenaer Friedrich-Loeffler-Instituts ist für die Verbreitung der Zecken einzig die Wetterlage entscheidend. «Höhere Temperaturen und höhere Niederschläge begünstigen die Ausbreitung», sagte Institutsleiter Jochen Süss auf ddp-Anfrage. Aktiv seien Zecken, sobald die Temperaturen über sechs Grad Celcius steigen. Bei 85 Prozent Luftfeuchtigkeit fühlten sie sich besonders wohl, sagte Süss. Süss hatte in den vergangenen Jahren eine Zunahme von Borreliose-Infektionen durch Zeckenbisse festgestellt.

Im Gegensatz zur FSME-Erkrankung gibt es bei Borreliose jedoch keine Möglichkeiten zur Vorbeugung. Risikogebiete in Thüringen sind dem Experten zufolge der Raum Jena, Gera, der Saale-Holzland-Kreis, der Saale-Orla Kreis und Hildburgshausen. Impfungen übernimmt jeder Hausarzt.

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Rücken: Schulalltag mit Schmerzen

München (netdoktor.de) - Rückenprobleme plagen nicht nur Erwachsene, sondern auch schon viele Schüler. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Untersuchung, die auf Anregung mehrerer Eltern am Münchener Luitpold Gymnasium durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Rückenstudie "500plus" wurden am Mittwoch auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

513 Schüler im Alter zwischen 9 und 19 Jahren waren von einem Ärzteteam um Dr. Martin Marianowicz vom Orthopädischen Kompetenz-Zentrum auf Haltungsschäden untersucht worden.

Das Ergebnis: Rund 51 Prozent wiesen Haltungsschwächen auf; bei etwa der Hälfte dieser Schüler waren die Schwächen bereits gravierend. Etwa 14 Prozent der Kinder und Jugendlichen hatten ein Hohlkreuz, bei mehr als 31 Prozent war die Rumpfmuskulatur zu schwach ausgebildet. Dies führt in bestimmten Situationen, etwa beim Ausstrecken der Arme, zu einer schnellen Verschlechterung der Haltung. Eine Befragung der Schüler ergab, dass fast ein Viertel aktuell oder im letzten Monat an Rückenschmerzen litt. Als häufigste Schmerz-Zonen wurden die Lenden- und Halswirbelsäule sowie die Brustwirbelsäule genannt.

Daneben bereiteten auch die Kniegelenke vielen Schülern Probleme. Die Hauptursachen für Haltungsschwächen und Rückenschmerzen bei Kindern sind nach Expertenmeinung das lange Sitzen in Schule und Freizeit auf Stühlen, die nicht der Körpergröße angepasst sind, sowie Bewegungsmangel. Als Reaktion auf die Ergebnisse soll nun jedes Kind, das an der Münchener Studie teilgenommen hat, ein individuelles Übungsprogramm zur Vorbeugung bzw. Therapie von Haltungsschwächen bekommen.

Außerdem sollen schrittweise rückenfreundliche Tische und Stühle für alle Schulklassen angeschafft werden. Einen Teil der Finanzierung können Eltern und Unternehmen im Rahmen einer Patenschaft übernehmen.

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Unsere Foren "Ärzte und Therapeuten" und "Kliniken und Reha-Kliniken" wurden neu überarbeitet. So ist jetzt ein noch schnelleres Auffinden möglich, da dem Titel des Themas nun die Postleitzahl vorangestellt wurde. Im Beitrag wurde die Anschrift sowie ein Link auf den Internetauftritt gesetzt, sofern dieser vorhanden ist.

Wir hoffen, mit dieser Maßnahme ist es Euch möglich, einen schnellen Kontakt zur Klinik oder zum Arzt zu haben.

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Auf unserer Homepage http://www.diebandscheibe.de hatten wir vor gut einem halben Jahr eine Liste mit offenen Kernspin-Tomographen veröffentlicht. Diese Liste ist mittlerweile recht beachtlich und so sollte es möglich sein, innerhalb eines vertretbaren Radius eine Klinik/Praxis zu finden, wo diese MRT-Geräte stehen.

http://www.diebandscheibe.de/mrt_offen.php

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat April alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
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Einige Beiträge sind der Quelle: http://www.netdoktor.de entnommen.