Newsletter vom 23.04.2008, 14:34:05

Betreff:

Newsletter April

Banditreffen in Zwickau vom 03.10. bis 05.10.2008

Liebe Bandis,

wie schon angekündigt, findet unser Banditreffen 2008 vom 03.10. (Feiertag!) bis 05.10. 2008 in Zwickau statt.

Die Planung und Durchführung haben Ursel und Uwe übernommen und wir möchten uns schon mal für die Planungsphase bedanken!

Die wichtigste Nachricht zuerst: Wir freuen uns über jede Anmeldung!!

Einzelheiten und evtl. Änderungen/Ergänzungen zum Banditreffen findet Ihr hier:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25899

Anmeldungen, Kommentare etc. in diesem Thread:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25900

Programmablauf:

Freitag:

Am Freitag haben wir ein gemütliches Beisammensein ab ca. 18.00 Uhr im mexikanischen Restaurant "Enchilada" http://www.enchilada.de geplant, welches lediglich 3 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt. Somit können später Eintreffende zwanglos dazustossen. Ende offen!

Samstag:

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Reisebus nach Dresden, wo wir eine Stadtrundfahrt machen. Die Stadtrundfahrt wird von einem Reiseführer begleitet.

Nach der Stadtrundfahrt besichtigen wir gemeinsam die Frauenkirche. Danach ist eine Pause zur Stärkung vorgesehen.

Nach der Besichtigung der Semperoper fahren wir wieder mit dem Reisebus nach Zwickau zurück.

An dieser Stelle: Die Besichtigungen und der Reisebus sind für Euch kostenlos und werden vom Forum finanziert.

Ca. 19.30 Uhr machen wir uns dann im Brauhaus http://www.brauhaus-zwickau.de/index.php breit. Das Brauhaus liegt ebenfalls ca. 3 Gehminuten vom Hotel entfernt. Hier wollen wir dann gemeinsam einen gemütlichen Abend verbringen.

Sonntag:

Frühstück und geselliges Beisammensein - und Abschied.


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Probleme beim Umstellen von Opioiden

Wechsel von Originalpräparaten auf Generika beeinträchtigt Schmerzkontrolle / Studie mit 426 Patienten[/B]

FRANKFURT AM MAIN (hae). Für moderne Opioidpräparate gilt: Das Umstellen der Verordnung von Originalpräparaten auf Generika oder auf retardiertes Morphin aus wirtschaftlichen Gründen senkt die Therapiekosten nur minimal. Schmerzfreiheit und Lebensqualität der Patienten werden dadurch jedoch immens beeinträchtigt.

Dass es weder besonders wirtschaftlich, noch medizinisch sinnvoll ist, bei Opioiden auf Generika umzustellen, hat eine von der Deutschen Schmerzliga und der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie initiierte Untersuchung mit 424 Patienten ergeben. Vorgestellt hat die Studie Privatdozent Michael Überall aus Nürnberg beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt.

Die Schmerzpatienten waren durchschnittlich 70 Jahre alt. Sie waren im Mittel seit mehr als zwei Jahren erkrankt und stabil auf moderne Retardopioide der WHO-Stufe III wie Oxycodon, die Fixkombination Oxycodon/Naloxon (Targin®) oder Fentanyl eingestellt. Sie wurden zwischen Frühjahr und Herbst 2007 zur Umstellung auf ein Generikum oder auf retardiertes Morphin im Rahmen von Wirtschaftlichkeitsprüfungen befragt.

Pro gespartem Euro nahmen Schmerzen um 2,3 Punkte zu.

Mit einem Fragebogen wurde erfasst, wie ihre Schmerzmedikation umgestellt wurde und ob eventuell auftretende Verschlechterungen des Befindens signifikant und klinisch relevant waren. Zusätzlich wurden die erzielten Einsparungen berechnet sowie die Effizienz des Austausches bewertet.

Schon allein wie bei der Umstellung vorgegangen wurde sei äußerst kontraproduktiv gewesen, bemerkte Überall. Über 50 Prozent der Patienten erhielten keine Information vom Arzt oder Apotheker, und nur 12 Prozent wurden auf Nachfragen vom Apotheker aufgeklärt. Bei 94 Prozent wurde das Präparat von heute auf morgen gewechselt. Nur 6 Prozent der Patienten hatten mehr Zeit für die Umstellung. Dabei hält Überall gerade mehr Zeit für eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Umstellung von Schmerzpatienten. Der Wechsel des Stufe-III-Opioids führte bei 76 Prozent der Patienten zu einer statistisch signifikant und klinisch relevant erhöhten Schmerzintensität.

So verstärkten sich Schmerzen bei 36 Prozent um einen, bei 29 Prozent um zwei und bei 14 Prozent um mindestens drei Punkte auf einer numerischen Rangskala von 0 bis 10 (NRS-11). Die Einsparung an Tagestherapiekosten betrug im Mittel 0,96 Euro, wobei pro eingespartem Euro die mittlere Schmerzintensität um 2,3 Punkte zunahm. Für Überall beweist diese pharmakoökonomisch ineffiziente Maßnahme: "Billiger und besser zugleich geht nicht."

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Warnung vor Schlankmachern aus dem Internet

Warnung vor Produkten mit Ephedrin und Sanephrin
Mal wieder sorgt ein Schlankmacher aus dem Internet für Beunruhigung. Der Appetitzügler "Therma Power" wird mit einem Todesfall durch Herzstillstand in Dänemark in Verbindung gebracht. Das als Nahrungsergänzungsmittel verkaufte Produkt enthält Ephedrin, Synephrin und Koffein. "Finger weg von Schlankheitsmitteln, die die Substanzen Ephedrin oder als Alternative Synephrin enthalten", fordert die Verbraucherzentrale NRW. Vor möglichen Gefahren warnen die Gesundheitsbehörden schon seit Jahren.

Appetitzügler mit Ephedrin gibt`s in Deutschland nur auf Rezept. Vor allem in Verbindung mit Koffein wirkt die Substanz so aufputschend, dass die Gesundheit geschädigt wird. Ephedra-Kraut (Meerträubel, Ma-Huang) enthält den Wirkstoff ebenfalls. Seit April 2004 ist Ephedrin auch in den USA verschreibungspflichtig. Deshalb werden synephrinhaltige Alternativen wie Bitterzitrusextrakt oder Bitterorange (Citrus Aurantium) angeboten. Synephrin (oft fälschlich "Synephedrin" genannt) hat - auch wenn als "rein natürlich" bezeichnet - ähnliche Nebenwirkungen wie Ephedrin, zum Beispiel Muskelzittern, erhöhten Blutdruck und Nervosität.

Im Internet tauchen gesundheitsschädliche Substanzen immer wieder in Produkten auf, die wie "Therma Power" als Nahrungsergänzungsmittel (NEM) angepriesen werden. Anders als Arzneimittel brauchen Nahrungsergänzungsmittel keine Zulassung. Sie werden weder auf ihre Wirksamkeit, Qualität noch auf Unbedenklichkeit überprüft. "Die Verantwortung für die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorschriften liegt allein beim Hersteller bzw. bei der Firma, die das Mittel in den Verkehr bringt - und die ist bei Internetofferten mitunter schwer zu ermitteln und bei Verstößen zu belangen", erklärt die Verbraucherzentrale NRW.

Vor Nahrungsergänzungsmitteln mit Ephedrin hat das Bundesinstitut für Risikobewertung bereits 2002 gewarnt. Bitterorangenextrakte als Ephedrin-Ersatz hat die amerikanische Food- and Drug-Administration als potenziell gefährlich eingestuft.

Einem besonderen Risiko setzen sich Leistungssportler aus, die angeblich rein pflanzliche "Ephedrin-Alternativen" zu sich nehmen. Bei deren Untersuchung hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit synthetisch hergestellte Alkaloide und Koffein nachgewiesen. Deswegen drohen neben gesundheitlichen Gefahren auch positive Ergebnisse bei Dopingkontrollen.

Auch bei Kräutertee zum Abnehmen in kyrillischer Schrift hat das Amt auf den Verpackungen falsche Angaben entdeckt. Laut Aufschrift bestand der Tee nur aus Fenchel, Hauhechel, Kamille, Süßholz und Löwenzahn - tatsächlich war aber auch Ephedrakraut enthalten. Bei Genuss könnte ein vermeintlich harmloser Tee unter Umständen sogar den Führerschein kosten. Sowohl Ephedrin als auch Synephrin werden beim Drogenschnelltest als Amphetamine nachgewiesen.

Quelle:
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

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Arbeitslose müssen bei zu hohen Mietkosten mit Mittelkürzung rechnen

Empfänger von Arbeitslosengeld II, die trotz einer Aufforderung des Jobcenters ihre Mietkosten nicht senken, müssen grundsätzlich mit einer Kürzung ihrer Bezüge rechnen. Das gilt nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom Mittwoch auch dann, wenn sie zuvor nicht besonders über ihre Rechte und Pflichten belehrt worden sind.

Empfänger von Arbeitslosengeld II, die trotz einer Aufforderung des Jobcenters ihre Mietkosten nicht senken, müssen grundsätzlich mit einer Kürzung ihrer Bezüge rechnen. Das gilt nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom Mittwoch auch dann, wenn sie zuvor nicht besonders über ihre Rechte und Pflichten belehrt worden sind.

Sie müssten sich im Zweifelsfall selbst über Möglichkeiten zur Kostensenkung - wie Umzug oder Untervermietung - informieren, befand der Senat.
Auch eine genaue Aufklärung, wie sie ihre Bemühungen um eine billigere Unterkunft nachzuweisen hätten, sei im «Hartz IV»-Gesetz nicht vorgesehen (Az.: B 11b AS 41/06 R).

Geklagt hatte eine Arbeitslosengeld-II-Empfängerin aus Regensburg, die mit ihrer Tochter in einer 80 Quadratmeter großen Mietwohnung lebte. Die Kaltmiete von 399 Euro hielt das Jobcenter der Stadt für unangemessen hoch und zahlte deshalb nach Ablauf einer Halbjahresfrist für die Wohnungssuche nur noch 343 Euro. In den beiden ersten Instanzen gaben die Gerichte der Frau Recht und bemängelten das Fehlen einer ausführlichen Belehrung bei der «Kostensenkungsaufforderung», die die Behörde verschickt hatte.

Deutschlands oberste Sozialrichter sahen dies anders: Es reiche aus, wenn den Arbeitslosen unmissverständlich eine Frist - laut Gesetz sechs Monate - und eine konkrete Mietobergrenze genannt würden. Die Vorgabe für die Kostensenkung dürfe allerdings nicht unzumutbar sein. Bereits Ende 2006 hatte das BSG geurteilt, dass Jobcenter nicht willkürlich über die Angemessenheit von Wohnkosten entscheiden dürften, sondern Erhebungen zum konkreten Mietniveau in ihrem Einzugsbereich anstellen müssten. Nach diesen Vorgaben soll nun das bayrische Landessozialgericht den Fall der Klägerin noch einmal prüfen.

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Verträge mit Fitnessstudios genau prüfen

Probestunden immer sinnvoll/Laufzeit nicht länger als ein Jahr/Akzeptierte Kündigungsgründe beachten/Unwirksame Klauseln

In diesen Wochen bekommen die Fitnessstudios erfahrungsgemäß viel Zulauf. Kein Wunder - fallen doch nach dem langen Winter wieder die Hüllen, die so manches Pölsterchen, das sich in der dunklen Jahreszeit an den Hüften festgesetzt hat, kaschiert hatten. Nun sollen die Pfunde rasch und nachhaltig purzeln - Sport und Bewegung sind da bekanntlich ideale Mittel.

Wer sich in einem Fitnessstudio anmeldet und einen Vertrag unterschreibt, sollte allerdings zuvor die Angebote vergleichen und das Kleingedruckte genau studieren. Denn die Monatsbeiträge schwanken doch erheblich und ebenso der Leistungsumfang, der dafür geboten wird.

Verbraucherschützer raten, auf jeden Fall vor einer längerfristigen Vertragsbindung an ein Fitnessstudio einige Probestunden zu nehmen und die Angebote zu testen. Viele Studios bieten auch Probeverträge an. Diese sind zwar teurer als längerfristige Vertragsabschlüsse, man kann aber auch ohne Schaden schneller wieder aussteigen, wenn einem die Sache nicht zusagt.

Bei Vertragsabschluss sollte auf jeden Fall die Laufzeit beachtet werden. Sechs Monate sind nach Ansicht der Verbraucherschützer in Ordnung, ein Jahr gerade noch akzeptabel. Mitunter ist im Kleingedruckten ersichtlich, dass sich die Laufzeit eines Vertrages nach Ablauf automatisch verlängert, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Unzulässig sind automatische Verlängerungen, wenn sie über die ursprünglich vereinbarte Laufzeit hinausgehen. Ein Vertrag, der für ein halbes Jahr abgeschlossen wird, verlängert sich automatisch also maximal um weitere sechs Monate. Verlängerungen um mehr als ein Jahr sind grundsätzlich verboten.

Die Kündigung eines Vertrages während der Grundlaufzeit ist schwierig. Eine ordentliche Kündigung ist meist nur dann möglich, wenn bestimmte Klauseln des Vertrages unwirksam sind. Nach Umzug ist eine sofortige Kündigung immer dann möglich, wenn das Studio nur noch mit großem Aufwand zu erreichen ist. Eine ernsthafte und dauerhafte Erkrankung nach Abschluss des Vertrages ist immer ein Kündigungsgrund - allerdings ist dazu die Vorlage eines ärztlichen, aber keines amtsärztlichen Attests notwendig.

Bei Verletzungen nach Vertragsabschluss ist das Studio sofort zu informieren, der volle Beitrag muss dann nicht entrichtet werden. Schwangerschaft hingegen wird nicht immer als Kündigungsgrund anerkannt, oft kann der Vertrag aber für die Dauer der Schwangerschaft beitragsfrei gestellt werden.

Klauseln, die beispielsweise die Mitnahme von Getränken verbieten, sind nach richterlichen Urteilen nur dann wirksam, wenn sichergestellt ist, dass Getränke zu handelsüblichen Preisen im Studio erworben werden können.

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Studie: Kassenpatienten warten länger auf Arzttermine als Privatversicherte

Kassenpatienten müssen im Durchschnitt dreimal so lange auf einen Termin beim Facharzt warten wie privat Krankenversicherte. Das ergab eine Studie der Universität Köln.
"Wir können mit der Studie erstmals wissenschaftlich fundiert zeigen, was bisher nur vermutet werden konnte, von Ärzteseite aber abgestritten wird: dass Kassenpatienten sich bei der Terminvergabe in Facharztpraxen hinten anstellen müssen", sagte der kommissarische Leiter des Instituts für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie, Markus Lüngen.

Für die Untersuchung hatten wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts, dessen Direktor der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach ist, im Frühjahr 2006 insgesamt 189 niedergelassene Facharztpraxen im Raum Köln/ Bonn/Leverkusen kontaktiert. Telefonisch gaben sich die Tester entweder als Kassen- oder als Privatpatienten zu erkennen und baten um eine von fünf ausgewählten Untersuchungen: einen Allergie- und Lungenfunktionstest, eine Augenuntersuchung (Pupillenerweiterung), eine Magenspiegelung, einen Hörtest oder eine Magnetresonanztomographie des Knies. Gezählt wurden die Werktage, die zwischen dem Anruf und dem vergebenen Termin lagen.

Der größte Unterschied in absoluten Zahlen ergab sich für die Magenspiegelung, auf die Privatpatienten im Durchschnitt 11,9 Werktage, Kassenpatienten aber 36,7 Werktage warten mussten. Am geringsten fiel der Unterschied bei den Hörtests aus, die bei Kassenpatienten nach 6,8 Tagen durchgeführt wurden, während Privatversicherte bereits 2,2 Tage nach dem Telefonanruf in die Praxen gebeten wurden.

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Frührentner: 400 Euro frei hinzuverdienen

Berlin (dpa) - Rentner unter 65 Jahren können mehr hinzuverdienen: Statt 355 Euro sind es nun 400 Euro monatlich. Die Neuregelung, die im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, gilt rückwirkend zum 1. Januar, teilte die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin mit.

Von der Gesetzesänderung betroffen sind Erwerbsminderungsrentner und Altersrentner jeweils vor dem 65. Geburtstag. Sie können nun bis zu 400 Euro zu ihrer Rente hinzuverdienen, ohne Abstriche bei ihrer Rente hinnehmen zu müssen.

Da die Hinzuverdienstgrenze bisher bei 355 Euro lag, hatten Rentner mit einem 400-Euro-Minijob nur Anspruch auf eine Teilrente. Diese Rentenkürzung ist nun vom Tisch.

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Niedriger Blutdruck meist ungefährlich

Niedriger Blutdruck ist unangenehm, aber nicht gesundheitsschädlich. Betroffene leiden oft unter den Symptomen, gegen die Medikamente und anderen Maßnahmen helfen.
Ein niedriger Blutdruck ist aus gesundheitlicher Sicht kein Risiko, Betroffene können damit sogar sehr alt werden. Dennoch leiden viele Betroffene unter der so genannten arteriellen Hypotonie. Sie kann Schwindel, Müdigkeit, Lustlosigkeit oder Konzentrationsschwächen auslösen.

Circa zwei bis vier Prozent der Bevölkerung hat eine Veranlagung dafür. Sehr häufig leiden junge, schlanke Frauen unter einer Hypotonie. "Grundsätzlich ist niedriger Blutdruck durch Veranlagung harmlos, aber bei Beschwerden sollte man diese behandeln", erklärt Prof. Dr. med. Dieter Klaus vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung e.V..

Hat der Facharzt keine ursächliche Grunderkrankung festgestellt, kann der Betroffene mit Ausdauertraining, Wassertherapie oder Kraftgymnastik dagegen vorgehen. Spezielle Arzneimittel können die Maßnahmen unterstützen.

Laut Weltgesundheitsordnung (WHO) spricht man von niedrigem Blutdruck, wenn der systolische Wert (der erste Wert) unter 100 mmHg liegt. Der ideale Blutdruck eines Menschen beträgt 120/80 mmHg.


Quelle: Deutsche Herzstiftung e.V.


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Schlank durch Frühstück

Um Pfunde zu verlieren, verzichten viele Menschen auf die morgendliche Mahlzeit. Doch hier unterliegen sie einem Irrtum, wie Wissenschaftler aus den USA jetzt herausfanden.


Wer morgens auf sein Frühstück verzichtet, nimmt nicht ab. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Universität von Minnesota (USA) nach einer Studie an über 2.000 amerikanischen Jugendlichen. Vielmehr fanden die Forscher heraus, dass die Testpersonen nach fünf Jahren im Durchschnitt um 2,3 Kilogramm mehr wogen.

Dagegen verbrennen Menschen, die morgens eine Mahlzeit zu sich nehmen, über den Tag mehr Energieeinheiten. "Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Kalorienaufnahme ohne Frühstück auf den Mittag und den Abend verschiebt", sagte Mag. Alexandra Hofer, Ernährungswissenschaftlerin und Geschäftsführerin der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung gegenüber pressetext.de.

"Es macht einen großen Unterschied, ob Kinder zu Hause essen oder sich in der Schule irgendetwas kaufen", so die Wissenschaftlerin weiter. Hofer vermutet, dass ein regelmäßiges Frühstück in Zusammenhang mit einem gesundheitsbewussten Lebensstil steht. Was nach ihrer Ansicht mit der sozialen Herkunft einer Familie zu tun haben kann.

Experten denken, dass Jugendliche oft das Frühstück ausfallen lassen, um Gewicht zu verlieren. "Das Problem ist der Schwall an Meldungen zum Thema Übergewicht", sagte Tam Fry vom britischen National Obesity Forum. Jugendlichen sollte vielmehr klar sein, dass regelmäßige Mahlzeiten lebenswichtig sind und ein anständiges Frühstück dazu gehöre, so Fry weiter.


Wie eine weitere Studie der Cambridge Universität an 7.000 Menschen zeigte, scheint der gleiche Mechanismus auch bei Menschen im mittleren Alter zu funktionieren. Auch hier bestätigte sich, dass diejenigen, die sich morgens Zeit zum essen nehmen, am wenigsten Kalorien sammeln.


Quelle: pressetext.de

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Gute Stimmung durch Laufen

Ausdauerndes Joggen soll glücklich und schmerzfrei machen. Wissenschaftler konnten nun den Beweis für die Vermutung erbringen.


Das Joggen bzw. Ausdauersport high macht und Schmerzen lindern kann, haben jetzt Wissenschaftler der Technischen Universität München und der Universität Bonn belegt. Das Phänomen ist unter Joggern auch als das so genannte Runner´s High bekannt.

Die Forscher untersuchten mit einem bildgebenden Verfahren das Gehirn von zehn Athleten, jeweils vor und nach einem zweistündigen Langstreckenlauf. Dabei wiesen die Wissenschaftler, nach dem Lauf, eine erhöhte Ausschüttung von Enddorphinen in bestimmten Hirnbereichen nach. Neben den Glücksgefühlen bewirken diese körpereigenen Opiate eine Schmerzlinderung, da sie auch in Hirnbereiche ausgeschüttet werden, die an der Unterdrückung von Schmerzen beteiligt sind. „Damit haben wir nun erstmals Belege dafür finden können, wo und in welchem Ausmaß bei Ausdauerbelastung Endorphine im Gehirn freigesetzt werden“, sagte Prof. Dr. Henning Boecker, Oberarzt von der Radiologischen Universitätsklinik Bonn.

Ausdauersportarten stehen seit langem für Stressabbau, Angstlösung, Stimmungsaufhellung und verminderte Schmerzwahrnehmung, was aber bis jetzt von der Wissenschaft nicht bewiesen werden konnte.

Quelle: DFNS / idw-online

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Ist Bewegung gesund?

Ausreichend Bewegung soll nicht nur gut gegen zu viele Pfunde – Bewegung soll auch gesund sein und mache sogar glücklich.


"Die Schnecke läuft eventuell im Traum ganz schnell", so die Zeile aus einem alten Kinderbuch. Ob schnell oder langsam, zu Fuß oder auf dem Fahrrad - Gesundheitsberater in Deutschland mahnen verstärkt an, dass die Menschen sich mehr bewegen sollten. Die Bewegungslosigkeit und die daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen würden hierzulande immer mehr zu nehmen.

In einer europaweiten Studie der International Association for the Study of Obesity (IASO) aus dem Jahr 2007 belegt Deutschland den ersten Platz an übergewichtigen Menschen. Dem zu Folge sind 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen hierzulande zu dick.

Die Kombination, wenig Bewegung und viele Pfunde auf den Hüften, ist für zahlreiche Krankheiten verantwortlich. So leiden immer mehr Menschen in den Industriestaaten am "Metabolischen Syndrom", sagt Dr. Thomas Wessinghage, Ärztlicher Direktor der Medical Park-Kliniken im Tegernseer Tal. Unter dem Begriff versteht die Medizin das gemeinsame Auftreten von Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck sowie einer Insulinresistenz. Jedes dieser Leiden für sich stellt bereits ein Risikofaktor für Gefäßerkrankungen dar. In der Kombination erhöht sich die Gefahr um ein Vielfaches, eine schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden.

Laufen für die körperliche Gesundheit
Eine Möglichkeit dem entgegenzuwirken ist eine gesunde Lebensführung mit ausreichend Bewegung. "Bereits ein bisschen Bewegung, nur wenige Schritte, die regelmäßig pro Tag zu Fuß zurückgelegt werden, haben bereits schützende Wirkung", so Wessinghage. Ein moderates Ausdauertraining schützt das Herz und die Blutgefäße auf unterschiedliche Art und Weise. Die Bewegung senkt die Blutfette, den Blutzucker und den Blutdruck, erweitert die Gefäße, steigert die Leistungsreserven des Herzens, bremst den Appetit und hilft dadurch, überzählige Pfunde wieder loszuwerden. So sei bereits bei einem minimalen zusätzlichen Energieverbrauch von 500 kcal pro Woche ein schützender Effekt messbar. Dies entspricht ungefähr einem Kilometer Gehstrecke pro Tag. Der optimale Bewegungsbedarf für den Organismus liegt, nach Ansicht des Mediziners, bei drei Mal vierzig Minuten und der beste Schutzeffekt gegen Krankheiten ist bei einer halben Stunden Joggen/Walking täglich (3 ½ Stunden oder 5 ½ Stunden spazieren gehen pro Woche).

Von der positiven Wirkung körperlicher Aktivitäten berichteten auch Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), die vergangenen Monat in Mannheim stattfand. So wird Bewegung mittlerweile gezielt in der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, was sich nach Beobachtungen der Mediziner positiv auf die Herzgesundheit und –leistung auswirkt. Dieser Effekt bestätigt sich auch in der EXTRA-MATCH-Studie, die an 801 Patienten durchgeführt wurde, wie Prof. Dr. Rainer Hambrecht, Chefarzt der Klinik Kardiologie und Angiologie am Herzzentrum Bremen berichtet.

Bewegung hält die Hirnzellen in Schwung
Durch Laufen oder Ausdauertraining hält sich nicht nur der Körper gesund, auch unser Gehirn wird auf Trab gehalten. Studien belegen, dass eine regelmäßige körperliche Betätigung vor geistigem Verfall schützt. So zeigt eine amerikanische Studie, dass bei den Teilnehmern, die täglich ein kurzes Ausdauertraining absolvieren, die Gehirnareale wieder wachsen, die sonst im Alter verloren gehen. "Das Gehirn lässt sich trainieren wie ein Muskel – und zwar ein Leben lang", sagt Frank Meiners, Diplom-Psychologe bei der DAK. Dabei ginge es nicht um Höchstleistungen, sondern um ein regelmäßiges moderates Ausdauertraining, so der Psychologe weiter. Dabei sollte man aber auch an Abwechslung denken, denn "Routine und Monotonie langweilen unser Hirn", wie Meiner erklärt. Das Zähneputzen mit der anderen Hand oder eine neue Joggingstrecke bringe das Hirn zum "umdenken".

Laufen macht glücklich
Wissenschaftler haben erstmals beweisen können, dass Joggen bzw. Ausdauersportarten "high" machen und sogar Schmerzen lindern können (siehe News: Gute Stimmung durch Laufen). Das Phänomen ist unter Joggern auch als "Runner´s High" bekannt, konnte aber von Forschern bis jetzt nicht nachgewiesen werden. Nach neuesten Erkenntnissen kommt es bei einem Langstreckenlauf von zwei Stunden zu einer erhöhten Ausschüttung von Endorphinen in bestimmten Hirnbereichen. Diese körpereignen Opiate bewirken beim Menschen ein Glücksgefühl und eine Schmerzlinderung.

Zudem ist seit langem bekannt, dass regelmäßiger Sport für Stressabbau, Angstlösung und Stimmungsaufhellung sorgt. Nun konnten die Wissenschaftler mit Hilfe von bildgebenden Verfahren nachweisen, dass die ausgeschütteten Endorphine beim Ausdauerlauf wie ein körpereigenes Schmerzmittel wirken.


Quelle: Barmer Ersatzkasse; DAK; Informationsdienst Wissenschaft; stern.de; Altberliner Verlag – Lucie Groszer

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Vom ersten Schritt bis zum Marathon

Ausdauersport hält fit, fördert die Gesundheit und macht auch noch schlank. Nur wie fängt man am besten damit an? Ex-Triathlet Andreas Oschmann sagt wie es geht.
Gehen, Walking, Laufen, Radfahren – welche Art der Bewegung Sie wählen ist relativ egal – die Hauptsache ist, Sie tun es. Beginnen Sie als erstes damit, alle Rolltreppen und Aufzüge auszulassen. Benutzen Sie die Treppe.

Welche Trainingsmethode Sie für sich wählen, müssen Sie selber herausfinden und austesten. Unabhängig von der Methode, raten Experten zu mindestens dreimal Ausdauertraining pro Woche. Der beste Schutzeffekt gegen Krankheiten soll bei einer halben Stunde Joggen/Walking täglich eintreten (3 ½ Stunden pro Woche oder 5 ½ Stunden spazieren gehen pro Woche). Als Grundregel sollte auch für Sie gelten: Lieber langsam und locker trainieren, als überhastet und heftig. Sie müssen nicht Topleistungen vollbringen, finden Sie vielmehr das bestmögliche Gleichgewicht zwischen körperlicher Belastung und dem körperlichen Befinden.

Wichtig ist, dass Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen, Menschen mit anderen chronischen Erkrankungen und Menschen über 35 Jahre vorher unbedingt ihren Arzt konsultieren, da ein zu schneller Trainingsbeginn und zuviel Bewegung auch schaden kann.


So laufen Sie richtig – Tipps vom Ex-Triathleten Andreas Oschmann
Der Spätsommer ist für Andreas Oschmann der richtige Zeitpunkt für den Start in Ausdauersportarten. Laufen beispielsweise. Die Temperaturen sind erträglich, Wald- und Spazierwege längst nicht mehr so überfüllt. Man müsse ja nicht gleich mit dem Training für die Marathonstrecke beginnen, meint der 54-jährige Ex-Triathlet aus Hagen, der schon einigen Welt- und Europameistern "Beine gemacht hat". Ein paar Hundert Meter pro Woche - mit steigender Tendenz - wären für den Anfang vollkommen ausreichend. Hier seine Tipps für angehende Langstreckenläufer:

"Die meisten Lauf-Anfänger gehen die Sache viel zu schnell an", resümiert Oschmann aus seiner rund 15-jährigen Erfahrung als Trainer. "Die rasen los und sind schon nach wenigen Metern vollkommen aus der Puste." Nicht die Geschwindigkeit zähle, sondern die Zeit, die man laufend zurücklegen kann. "Wer bisher keinen oder nur wenig Sport getrieben hat, sollte nicht mehr als zwei, drei Minuten langsam laufen und dann eine Minute normal gehen", empfiehlt Oschmann. Haben sich Puls und Atmung beruhigt, könne wieder mit dem Laufen begonnen werden. Drei bis vier dieser "Trainings-Sessions" pro Woche seien zunächst optimal. "Es kommt im Einzelfall natürlich auf die Entwicklung der Kondition an", schränkt Oschmann ein. "Starke Raucher und Übergewichtige beispielsweise müssen deutlich behutsamer vorgehen als körperlich vollkommen Gesunde“. Später, so der Trainer, sei eine Pulsuhr "sehr empfehlenswert". Mit diesem Hilfsmittel lässt sich die Pulsfrequenz optimal kontrollieren.

Typische Anfängerfehler vermeiden
Eindringlich warnt der Lauf-Trainer vor zu hohen Belastungen, wie sie beispielsweise bei schwerem Gelände auftreten: "Steinige Wege, die dann auch noch bergauf hoch gerannt werden, bringen den untrainierten Körper schnell in Sauerstoffnot und provozieren Verletzungen an Sehnen und Gelenken." Für den Anfang sollte der Laufpfad möglichst eben sein, optimal seien Rad- und Wanderwege, sofern sie nicht allzu bevölkert sind. "Anzustreben ist ein gleichmäßiger Laufrhythmus, der nicht durch unerwartetes Abbremsen und Beschleunigen gestört wird."

Ausgesprochen geringen Einfluss auf das Trainingsergebnis hätte dagegen die läuferische Ausrüstung, möge sich auch noch so schick sein. Normale Trainingsbekleidung aus Naturfasern wie Baumwolle genügt für den Anfang vollkommen, sagt Oschmann. "Wichtig ist allein, dass die Kleidung locker sitzt und man sich in ihr wohl fühlt." Das Gleiche gelte fürs Schuhwerk. Der Trainer hält nicht allzu viel von den mit allerlei Features ausgestatteten High-End-Laufschuhen. "Anfänger mit nur wenigen Laufminuten trainieren in stabilen Turnschuhen für 20 Euro genau so gut wie in Super-Sneakers für 200 Euro." Die Schuhe sollten allerdings nicht zu klein und insgesamt angenehm zu tragen sein. "Letztlich zählt allein der Wille zum Erfolg", sagt Oschmann. "Und nicht das Equipment."

Wen erst einmal das Lauf-Virus gepackt hat, da ist sich Oschmann sicher, der hört so schnell nicht auf. Die Strecken werden länger, die Zeiten besser. So sollte es zumindest sein. In der Praxis allerdings habe der Ausdauersportler in spe manchmal mit kleinen Problemen zu kämpfen. "Die Motivation schwindet schnell, wenn man das Ziel aus den Augen verliert", meint der Trainer.


Training nach Puls
Über die Herzfrequenz (Puls) lässt sich relativ einfach die körperliche Belastungsfähigkeit ablesen. Je höher der Puls ist, desto stärker ist die Belastung, die der Körper ausgesetzt ist. So schlägt bei Sport das Herz schneller, da der Organismus, vor allem die Muskeln, einen höheren Bedarf an Sauerstoff haben.

Um sich während des Sports wohl zu fühlen, den Körper nicht zu überlasten und keine körperlichen Schäden zu erleiden, sollten Sie vor dem Training Ihren persönlichen Pulsbereich ermitteln. Nach Empfehlungen der American Heart Association liegt der gesundheitlich wertvollste Trainingsbereich bei einer Belastung von 65 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz (MHF).
Die MHF bestimmen Sie sehr einfach nach folgender Formel:

Maximalpuls = 220 –Lebensalter

Mit dem Ergebnis lässt sich nun Ihr persönliches Trainingsziel bestimmen (folgende Angaben gelten nur für gesunde Menschen).

Um Ihre Gesundheit zu stabilisieren trainieren Sie bis zu 50 bis 60 Prozent der MHF. Bei 60 bis 70 Prozent der MHF aktivieren Sie ihren Fettstoffwechsel und zur Verbesserung der Fitness trainieren Sie bis zu 70 bis 85 Prozent Ihrer MHF.

Beispiel: Sie sind 30 Jahre alt. Nach der oben genannten Formel liegt ihr Maximalpuls bei 190 Schläge in der Minute (220-30=190). Wollen Sie mit dem Training Ihren Fettstoffwechsel aktivieren, sollte sich die Herzfrequenz während des Trainings zwischen 114 und 133 Schlägen in der Minute bewegen.

Mit Hilfe eines Herzfrequenz-Messgeräts können Sie ständig während des Sports Ihren Puls bestimmen lassen. Mit diesen Geräten ist es leichter das persönliche Trainingsziel zu erreichen und Sie müssen nicht ständig mit der Hand den Puls messen.


Quelle: Gesunde Medizin; Wikipedia

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Nicht hungern! Nach Sport Depots wieder auffüllen

Berlin (ddp). Nach dem Sport ist einem nicht unbedingt sofort nach Essen zumute. Allzu lange sollte man nach einem Waldlauf oder einem Tennismatch aber nicht mit der nächsten Mahlzeit warten. Denn die erschöpften Energiedepots des Körpers müssen wieder mit Nährstoffen gefüllt werden, wie die Berliner Sport- und Ernährungsmedizinerin Susanne Wiesner erläutert.

Wer dies versäumt, riskiert Leistungseinbußen, überdurchschnittlich lange Erholungsphasen und einen Abbau der Muskelmasse. Idealerweise sollte man schon in der ersten Stunde nach dem Sport wenigstens eine Kleinigkeit essen.
Nach einem Krafttraining im Fitnessstudio braucht der Körper in erster Linie Eiweiß, das beispielsweise in einem Steak oder in Quarkspeisen enthalten ist.

Für Ausdauersportler empfiehlt sich dagegen eine kohlenhydratreiche Kost. Schnelle Energie liefert beispielsweise eine Banane. Zudem sollte ausreichend getrunken werden.

Auch übergewichtige Menschen, die mit dem Sport Körperfett abbauen wollen, brauchen laut Wiesner nach dem Sport nicht zu hungern. «Essen nach dem Training setzt deutlich weniger an», sagt die Expertin. Allerdings dürfe man es auch nicht übertreiben. Selbst mit sportlicher Betätigung entscheide am Ende des Tages immer noch die Gesamtenergiebilanz, ob die Kilos purzeln oder nicht.

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Heuschnupfen: Medikamente gefährden Autofahrer

Berlin (ots) - Autofahrer sollten sich vor der Einnahme eines rezeptfreien Heuschnupfenmittels in der Apotheke beraten lassen. Einige Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihistaminika können müde machen und so die Verkehrssicherheit gefährden. Sie sollten vor allem abends eingenommen werden, ihre schlafanstoßende Wirkung kann dann erwünscht sein.

Neuere Wirkstoffe hingegen haben keinen oder nur einen geringen Einfluss auf das Reaktionsvermögen. "Gerade in der Selbstmedikation sollte man sich intensiv in der Apotheke beraten lassen, dann kann der Apotheker das individuell beste Arzneimittel auswählen", sagt Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer.

Heuschnupfenmittel sollten nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, denn dies kann die beruhigende Wirkung der Antihistaminika verstärken.

Bei einigen Krankheiten, wie Asthma oder einem erhöhten Blutdruck, sollten Antihistaminika nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Heuschnupfen muss in der Regel nicht länger als drei bis sechs Wochen lang behandelt werden, je nach auslösenden Pollen.

Bei andauerndem allergischem Schnupfen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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Ohrenschmerzen: Tropfen vor dem Einträufeln anwärmen

Freiburg (ddp). Ohrenschmerzen können vor allem für kleine Kinder zur Tortur werden. Lindern lassen sich die Beschwerden meist gut mit Ohrentropfen. «Diese sollte man vorher ein wenig in der Hand aufwärmen, das macht das Einträufeln für den Betroffenen angenehmer», sagt Michael Deeg vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

Falls die Ohren über längere Zeit weh tun, sollten Eltern mit ihrem kranken Kind zum Arzt gehen. «Hinter den Schmerzen kann auch eine Mittelohrentzündung (Otitis media) stecken, die häufig mit Infekten der Atemwege einhergeht», erläutert Deeg. Möglich ist auch eine Entzündung des Gehörgangs, die häufig nach einem Besuch im Schwimmbad auftritt und durch Keime im Badewasser verursacht wird (Schwimmbad-Otitis).

Beide Entzündungen lassen sich mit Antibiotika in den Griff bekommen.

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Kniebeugen: Warum die Kniegelenke knacken

Berlin (ddp). Kniebeugen sind eine beliebte Übung der klassischen Leibesertüchtigung. Dabei kann es in den Gelenken mitunter bedrohlich laut knacken, wenn man tief in die Hocke geht.

Bei Kindern und Jugendlichen werden diese Geräusche landläufig mit den im Wachstum befindlichen und damit noch nicht voll belastbaren Knochen beziehungsweise Gelenken erklärt. «Mit Wachstum hat dieses Phänomen aber nichts zu tun», sagt Klaus Schatton, Vizepräsident des Berufsverbands der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie. Vielmehr entsteht das Knacken dadurch, dass sich bei der Bewegung des Knies verschiedene Ebenen des Gelenks verschieben, also unter anderem Schienbeinkopf, Kniescheibe und Oberschenkelknochen ihre Position verändern. «Dabei lösen sich die glatten, flüssigkeitsüberzogenen Gelenkflächen mit einem knackenden Geräusch voneinander», erläutert Schatton. Grund zur Sorge bestehe in diesem Fall nicht, der Vorgang sei «völlig harmlos».

Anders sieht es aus, wenn das Beugen des Knies neben dem lauten Knacken auch Schmerzen verursacht. Dann könnte beispielsweise der Meniskus, ein Knorpel im Kniegelenk, beschädigt sein.

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Cholesterin: Kaffee schützt Gehirn vor Schäden

Washington (ddp). Eine tägliche Dosis Koffein schützt das Gehirn vor den Auswirkungen eines hohen Cholesterinspiegels. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler von der Universität von North Dakota in Grand Forks nach Experimenten mit Kaninchen. Die Tiere bekamen neben besonders fetthaltigem Futter täglich drei Milligramm Koffein ins Trinkwasser. Auf Menschen übertragen entspricht diese Menge einer Tasse Kaffee pro Tag. Nach zwölf Wochen hatten die Gehirne der Tiere weniger Schaden genommen, als aufgrund der Ernährung zu vermuten war. Studienleiter Jonathan Geiger ist überzeugt, dass Koffein auch das menschliche Gehirn vor den Auswirkungen einer fettreichen Ernährung schützt und möchte den Wirkstoff unter anderem zur Behandlung von Alzheimer einsetzen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher in der Fachzeitschrift «Journal of Neuroinflammation» (Bd. 5, Nr. 12).

Ein hoher Cholesteringehalt im Blut wird unter anderem mit Schädigungen der Blut-Hirn-Schranke in Verbindung gebracht, erläutert Geiger. Diese Barriere verhindert bei gesunden Menschen das Eindringen schädlicher Stoffe aus dem Blut ins Gehirn. Entscheidend für das Funktionieren der Blut-Hirn-Schranke sind sogenannte Tight-junction-Proteine, die in den Blutgefäßen im Gehirn für eine besonders hohe Abdichtung sorgen. Verlieren diese Proteine ihren Zusammenhalt, so wird die Blut-Hirn-Schranke durchlässiger und kann das Eindringen von Schadstoffen nicht mehr wirksam unterbinden.

Geiger vermutet, dass eine löchrige Blut-Hirn-Schranke unter anderem die Entstehung von Alzheimer begünstigen könnte. Koffein kann bei Alzheimer und anderen neurodegenerativen Krankheiten dem Gedächtnisverlust entgegenwirken, wie frühere Studien an Menschen und Tieren ergeben hatten. Der genaue Wirkmechanismus des Koffeins war bislang allerdings unbekannt. Geiger und seine Kollegen glauben nun, diese Wirkweise genauer verstanden zu haben: Ihren Ergebnissen zufolge schützt das Koffein die Blut-Hirn-Schranke und hilft so, das Gehirnmilieu vor Störungen zu bewahren.

Als Nächstes wollen die Forscher die Wirkung von Koffein im Gehirn noch genauer entschlüsseln, um die Therapiemöglichkeiten für neurodegenerative Erkrankungen zu erweitern.

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Hoher Blutdruck? Sparsam mit Kochsalz umgehen

Frankfurt/Main (ddp). Gute Hausmannskost muss ordentlich gewürzt sein. Bei der Verwendung von Salz sollte man allerdings sparsam sein. Kochsalz erhöht den Blutdruck und stellt insbesondere für Bluthochdruckpatienten einen bedeutenden Risikofaktor dar, wie Professor Dieter Klaus vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung erläutert.

Die Prise aus dem Salzstreuer für Steak oder Frühstücksei sei dabei weniger das Problem. «Die größten Kochsalzfallen sind Fertigprodukte beziehungsweise verarbeitete Lebensmittel», betont Klaus. Dazu gehören etwa Wurst und Käse, Fischmarinaden, Konservensuppen und Saucen. Auch in Brot ist viel Kochsalz enthalten. Mediziner empfehlen, pro Tag nicht mehr als sechs Gramm Kochsalz zu sich zu nehmen.

«Der Durchschnittsverzehr in Deutschland liegt jedoch leider bei acht bis zwölf Gramm», bemängelt Klaus. In Südeuropa, wo mediterrane Kost mit viel Fisch und frischem Gemüse sowie Obst den Speiseplan dominiert, werde weniger Salz zum Kochen verwendet - deutlich weniger Schlaganfälle und Herzinfarkte seien die Folge.

Von hohem Blutdruck sprechen Ärzte ab etwa einem Wert von 140 zu 90 Millimeter Quecksilber (mm HG). Normal sind 120 zu 80 mm HG.

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Mai alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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