Newsletter vom 18.07.2008, 15:12:28

Betreff:

Newsletter Juli

Banditreffen in Zwickau vom 03.10. bis 05.10.2008

Liebe Bandis,

wie schon angekündigt, findet unser Banditreffen 2008 vom 03.10. (Feiertag!) bis 05.10. 2008 in Zwickau statt.

Die Planung und Durchführung haben Ursel und Uwe übernommen und wir möchten uns schon mal für die Planungsphase bedanken!

Die wichtigste Nachricht zuerst: Wir freuen uns über jede Anmeldung!!

Einzelheiten und evtl. Änderungen/Ergänzungen zum Banditreffen findet Ihr hier:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25899

Anmeldungen, Kommentare etc. in diesem Thread:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25900

Programmablauf:

Freitag:

Am Freitag haben wir ein gemütliches Beisammensein ab ca. 18.00 Uhr im mexikanischen Restaurant "Enchilada" http://www.enchilada.de geplant, welches lediglich 3 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt. Somit können später Eintreffende zwanglos dazustossen. Ende offen!

Samstag:

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Reisebus nach Dresden, wo wir eine Stadtrundfahrt machen. Die Stadtrundfahrt wird von einem Reiseführer begleitet.

Nach der Stadtrundfahrt besichtigen wir gemeinsam die Frauenkirche. Danach ist eine Pause zur Stärkung vorgesehen.

Nach der Besichtigung der Semperoper fahren wir wieder mit dem Reisebus nach Zwickau zurück.

An dieser Stelle: Die Besichtigungen und der Reisebus sind für Euch kostenlos und werden vom Forum finanziert.

Ca. 19.30 Uhr machen wir uns dann im Brauhaus http://www.brauhaus-zwickau.de/index.php breit. Das Brauhaus liegt ebenfalls ca. 3 Gehminuten vom Hotel entfernt. Hier wollen wir dann gemeinsam einen gemütlichen Abend verbringen.

Sonntag:

Frühstück und geselliges Beisammensein - und Abschied.


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Viele Vitaminpillen verkürzen das Leben

Gefährliche Überdosierung: Vitaminpräparate erhöhen mitunter das Sterberisiko.
Ob als Brausetablette oder bunte Pille zum Schlucken: Jeder dritte Deutsche nimmt Vitaminpräparate - und schadet so mitunter seiner Gesundheit. Das haben Forscher der Universität Kopenhagen in einer so genannten Meta-Studie herausgefunden. Demnach erhöhen Nahrungsergänzungsmittel nicht die Lebensdauer. Schlimmer: Sie verkürzen sie sogar. Auch um gegen Krankheiten vorzubeugen, helfe das Einnehmen von Vitamine A und E sowie Betakarotin nicht. Das Problem: Die Hersteller bringen immer noch überdosierte Präparate auf den Markt, so Verbraucherschützer. Zudem leiden laut Experten die meisten Deutschen überhaupt nicht unter einem Vitaminmangel. Wir verraten Ihnen, wie viele Vitamine sie pro Tag wirklich brauchen und warum sie in künstlicher Form der Gesundheit schaden.

Sterberisiko steigt

Die Forscher verglichen die Ergebnisse von 67 Studien, an denen insgesamt rund 233.000 Probanden teilnahmen. Unter ihnen waren sowohl gesunde als auch kranke Menschen. Sie schluckten die Zusatzvitamine entweder um Krankheiten vorzubeugen oder zusätzlich zu ihrer Behandlung. Den Forschern zufolge, gebe es keine überzeugende, wissenschaftlichen Beleg, dass die antioxidativen Vitamine vor Krankheiten schützen. Vielmehr zeigte sich, dass die Einnahme der Vitamine E, Betakarotin und Vitamin A die Sterblichkeit erhöhten. Wer regelmäßig künstliches Vitamin A konsumierte, bei dem stieg das Todesrisiko um 16 Prozent, bei Betakarotin erhöhte sich das Risiko um sieben Prozent, bei Vitamin E um vier Prozent.

Fettlösliche Vitamine reichern sich im Körper an

Warum die Nahrungsergänzungsstoffe sich so negativ auf den Körper auswirken, sei noch nicht eindeutig nachweisbar, so die Forscher. Jedoch warnen Ernährungsexperten immer wieder, dass vor allem die fettlöslichen wie Vitamine A und Betakarotin bei Überdosierung zum Problem werden können. Der Grund: Sie reichern sich im Körper an und können bei langfristiger Überdosierung zu einem früheren Tod führen. Auch einige Mineralstoffe, zum Beispiel Eisen, werden leicht überdosiert und können der Gesundheit schaden. Dies gilt aber nur bei künstlichen Nährstoffen. Natürliche Vitamine in Lebensmitteln können nicht überdosiert werden.

Fast alle Präparate überdosiert

Tatsächlich sind viele Präparate in Deutschland überdosiert, wie ein Test der Verbraucherzentrale Hamburg von insgesamt 25 Multivitaminpräparate kürzlich ergab. "Die meisten Nahrungsergänzungsmittel sind überflüssig bis bedenklich oder sogar gesundheitsschädlich", sagt Ernährungswissenschaftlerin Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Bis auf zwei Produkte - "Krüger Multi-Vitamin Orangengeschmack" und "Altapharm Brausetabletten Vitamin C mit Zitronengeschmack" - überschritten alle Mittel bei der empfohlenen Tagesdosis die Höchstmengen, die vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorgeschlagen wurden. Das Problem: Die Höchstmengen sind rechtlich nicht bindend. Zwar sind gesetzliche Grenzwerte EU-weit in Planung. Bis dahin könnten aber noch Jahre vergehen.

Wer braucht wirklich mehr Vitamine?

Zudem weisen Wissenschaftler immer wieder darauf hin: Für gesunde Erwachsene sind Vitaminpräparate überflüssig. "Untersuchungen in Deutschland zeigen, dass die meisten Altersgruppen die Referenzwerte für die Vitaminzufuhr im Durchschnitt erreichen", so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Auch der Mythos, dass in Obst und Gemüse heutzutage kaum noch Vitamine enthalten seien, wird von den DGE-Experten ins Reich der Märchen verwiesen. Nur Risikogruppen wie Schwangere, Stillende oder ältere Menschen mit einem schlechten Ernährungszustand brauchen eventuell zusätzliche Nährstoffe. Diese sollten dann aber gezielt vom Arzt verordnet werden, rät die Verbraucherzentrale Hamburg.

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Arzneizuzahlung von Arbeitslosen

Die Regelleistung beim Arbeitslosengeld II von derzeit 347 Euro liegt nach Einschätzung des Bundessozialgerichts (BSG) deutlich über dem verfassungsrechtlich geschützten "physischen Existenzminimum". Daher können und müssen auch Arbeitslose die gesetzlichen Zuzahlungen für Medikamente und weitere Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlen, urteilte das BSG in Kassel. (AZ: B 1 KR 10/07 R)

Es wies damit die Klage eines Arbeitslosen ab, der meinte, seine Zuzahlungen von monatlich 3,45 Euro führten zu einer Verletzung seiner Menschenwürde.


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Tinnitus: Musiktherapie kann Leiden beseitigen

Heidelberg (ddp). Tinnitus-Patienten können mit einer Musiktherapie von ihrem Leiden befreit werden. Das haben jetzt Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung (DZM) in Heidelberg anhand einer Studie nachgewiesen.

Danach hatten rund 80 Prozent der 132 Studienteilnehmer nach dem Ende der Therapie weniger oder keine Ohrgeräusche mehr. Zudem seien die Behandlungserfolge sehr stabil, wie eine psychologische Nachuntersuchung sechs Monate später gezeigt habe, teilt das DZM mit.

Die Patienten mit chronisch-tonalem Tinnitus, das heißt mit vorwiegend Pfeif- und Piepsgeräuschen, erhielten insgesamt zehn Behandlungseinheiten, entweder einmal pro Woche oder innerhalb einer Woche. Das Behandlungskonzept beinhaltet sowohl aktive als auch passive Anteile. Im aktiven Teil macht der Patient unter anderem bestimmte stimmliche Übungen mit dem Musiktherapeuten. Der passive Teil umfasst Therapieeinheiten, die auf eine Stressbewältigung, eine Rückbildung psychischer Begleiterscheinungen sowie eine Verbesserung der Aufmerksamkeits- und Hörleistung abzielen. Bei den Studienteilnehmern traten den Angaben zufolge nach der Behandlung in beiden Gruppen weniger Ohrgeräusche auf oder sie waren ganz verschwunden. Auch Schlaf- und Konzentrationsschwierigkeiten sowie weitere Stress-Symptome hätten merklich abgenommen. Selbst sechs Monate nach der musiktherapeutischen Behandlung halte die Besserung bei den erfolgreich behandelten Patienten an. Deutlich sei auch geworden, dass bei weniger belasteten Patienten eine geringere Therapiestundenanzahl ausreiche.

Die Forschergruppe wies zudem die Wirkung des musiktherapeutischen Konzepts auch auf neurowissenschaftlicher Ebene nach. Gehirnaufnahmen mit einem Kernspintomographen lieferten Hinweise darauf, dass Tinnitus nicht ausschließlich das Ergebnis einer fehlerhaften Verarbeitung von Geräuschen im Gehirn sei, wie lange Zeit angenommen. Vielmehr zeichne sich ab, dass auch Gehirnstrukturen, die nicht vorrangig für den Gehörsinn verantwortlich seien, sowie aufmerksamkeitsrelevante Areale die Entstehung von Tinnitus mitbeeinflussten.

An der Studie beteiligt war neben dem DZM auch die Fakultät für Musiktherapie der SRH Hochschule Heidelberg, die Hals-Nasen-Ohrenklinik der Universität Heidelberg und die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie der Universität Homburg. Die Forscher wollen nun in einer neuen Studie die einzelnen Wirkfaktoren der Musiktherapie auf chronische Ohrgeräusche genauer untersuchen.

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Inkontinenz: Auch bei Blasenschwäche ausreichend trinken

Coburg (ddp). Menschen mit Blasenschwäche trinken häufig weniger als gemeinhin empfohlen. Das ist verständlich, denn weniger Flüssigkeit bedeutet, seltener zur Toilette gehen zu müssen. Doch langfristig kann dieses Verhalten die Problematik eher noch verstärken.

«Die Blase muss regelmäßig mit einem gewissen Füllungsvolumen trainiert werden», sagt Joachim Glaser, Urologe in Coburg. Bleibt das Training aus, wird der Blasenmuskel noch schwächer, und die Inkontinenz kann sich noch verstärken. Auch bewirkt ausreichendes Trinken, dass Blase und Nieren gut durchgespült werden. «Dadurch werden Schad- und Giftstoffe mitausgepült», erläutert Glaser. Wer wenig trinke, erhöhe die Gefahr von Blasen- und Harnwegsinfektionen. Und schließlich leidet der Kreislauf darunter, wenn man deutlich weniger als die empfohlenen anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit pro Tag trinkt.

Wer unter einer schwachen Blase leidet, sollte Glaser zufolge einen Urologen aufsuchen. Dies tun ihm zufolge viele Patienten aber nicht. «Inkontinenz ist ein Tabuthema», betont der Mediziner. Dabei zahle sich Offenheit in der Regel aus: Die Behandlungsmöglichkeiten von Blasenschwäche seien sehr gut.

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Gesprächspsychotherapie keine Kassenleistung

Die Gesprächspsychotherapie soll auch künftig nicht in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen werden. Mit diesem aktuellen Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die bisherige Regelung bekräftigt.
Nach Auffassung des G-BA seien Wirksamkeit und Nutzen der Gesprächspsychotherapie für die Behandlung der wichtigsten psychischen Erkrankungen nicht in der ausreichenden Breite wissenschaftlich belegt. In der wissenschaftlichen Literatur hätten allerdings nur für Patienten mit Depressionen Belege dafür gefunden werden können, dass die Gesprächspsychotherapie im Hinblick auf einen Behandlungserfolg ebenso nützlich sei wie die derzeit in der GKV zur Verfügung stehenden Verfahren. „Eine ausreichend breite Versorgungsrelevanz ist jedoch ein wesentliches Kriterium für die Aufnahme eines Psychotherapieverfahrens in den GKV-Leistungskatalog, weil nur so sichergestellt ist, dass ein Psychotherapeut psychische Erkrankungen in ausreichendem Umfang behandeln kann“, betont der G-BA.
Wie der Ärztenachrichtendienst änd berichtet, wird der Beschluss nun dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt.

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Warnung vor Paracetamol-Missbrauch

Fälle von akutem Leberversagen infolge eines Medikamentenmissbrauchs nehmen im Klinikalltag zu. Oft ist dabei Paracetamol, das am häufigsten gekaufte Schmerzmittel, beteiligt. Das Medikament ist zwar frei erhältlich, jedoch kann es bei regelmäßiger Einnahme Leberschäden verursachen und bei Überdosierung sogar zum Tod führen.

Übergewicht steigert das Risiko einer Medikamentenvergiftung. Eine Fettleber ist nämlich nicht mehr in der Lage, giftige Substanzen wie Rückstände von Medikamenten vollständig abzubauen. Immer mehr Leberzellen sterben ab. Schlimmstenfalls kommt es zu einem Organversagen. Dann hilft nur noch eine Lebertransplantation.

Wegen der Gefahr des Medikamentenmissbrauchs fordern Ärzte der Essener Universitätsklinik eine Rezeptpflicht für Paracetamol und ähnlich gefährliche Arzneimittel. Der Sachverständigenrat des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte hat jetzt entschieden: Packungen, die bis zu 10 Gramm Paracetamol enthalten, sollen weiterhin frei verkäuflich sein. Bei einer Dosierung von 500 Milligramm pro Tablette würde das Packungen betreffen, die bis zu 20 Tabletten enthalten. Alles, was darüber hinausgeht, unterliegt voraussichtlich ab Juli der Verschreibungspflicht. Das Bundesministerium für Gesundheit muss der Empfehlung des Sachverständigenrats noch zustimmen.

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Zwillingsstudie: Der vererbte Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfälle können heftige Rückenschmerzen bewirken. Eine finnisch-kanadische Zwillingsstudie hat nun ans Licht gebracht, dass das Erbgut den Verschleiß stärker beeinflusst als angenommen. „Bislang hat man geglaubt, dass vor allem physische Faktoren wie das Heben schwerer Lasten oder Vibrationen von Fahrzeugen die Degeneration fördern“, berichtet Studienleiterin Michele Crites-Battié von der Universität Alberta in Kanada. Nun müsse man diesen Ansatz neu überdenken. In einer Untersuchung mit rund 300 finnischen Zwillingspaaren hatte sich gezeigt, dass bei eineiigen Zwillingen die Bandscheibenprobleme ähnlich ausgeprägt waren, auch wenn nur einer der Zwillinge physisch besonders belastet gewesen war . Mehr noch: Bilder der Wirbelsäule enthüllten, dass die degenerativen Erscheinungen häufig ähnliche Ausformungen hatten und sich zudem an übereinstimmenden Abschnitten der Wirbelsäule befanden. „Die Auswirkungen der körperlichen Belastung scheinen offenbar nur marginal zu sein“, erklärt Crites-Battié . In einem nächsten Schritt wollen die Forscher nur die verantwortlichen Gene identifizieren und die Mechanismen aufdecken, die die Widerstandskraft der Bandscheiben beeinflussen. Für ihre bahnbrechenden Erkenntnisse erhielten die Forscher den Kappa Delta Award der American Accademie of Orthopaedic Surgeons.

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Angewiesener Jobwechsel bei Berufsunfähigkeit nicht immer richtig

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, läuft immer Gefahr, von der Versicherung im Fall der Berufsunfähigkeit auf einen anderen Beruf verwiesen zu werden. Die Folge ist dann, dass die vereinbarte Rente nicht gezahlt werden muss. Aber wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (AZ: 20 U 17/07) zeigt, ist nicht jede Verweisung rechtmäßig. So konnte in dem Fall ein Isolierhelfer nicht auf den Beruf eines Pförtners verwiesen werden, nachdem er an Parkinson erkrankt worden war. Der Mann litt an Schüttellähmungen und einer Störung der Feinmotorik.

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, läuft immer Gefahr, von der Versicherung im Fall der Berufsunfähigkeit auf einen anderen Beruf verwiesen zu werden. Die Folge ist dann, dass die vereinbarte Rente nicht gezahlt werden muss.
Aber wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (AZ: 20 U 17/07) zeigt, ist nicht jede Verweisung rechtmäßig. So konnte in dem Fall ein Isolierhelfer nicht auf den Beruf eines Pförtners verwiesen werden, nachdem er an Parkinson erkrankt worden war. Der Mann litt an Schüttellähmungen und einer Störung der Feinmotorik.

Und mit einer solchen Beeinträchtigung sei es dem Mann nicht zuzumuten, sich als Pförtner einem Wechseldienst zu stellen und Publikumsverkehr abzufertigen, zumal der Mann auf eine regelmäßige Medikamenteneinnahme angewiesen sei, argumentierten die Richter. Ohne Wechselschichten und Publikumsverkehr seien Pförtnerjobs aber auf dem freien Arbeitsmarkt so gut wie nicht zu finden. Außerdem wäre ein Jobwechsel auch nicht zulässig, wenn der neue Beruf hinsichtlich des Gehaltes und der Wertschätzung weit unter dem bisher ausgeübten Beruf liegen würde. Auch dieses Merkmal sahen die Richter als gegeben an.

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Vitamintabletten nur bei Mangelernährung nützlich

Künstlich hergestellte Vitamine in Form von Tabletten oder Pulver sind für gesunde Menschen verzichtbar. Wer sich ausgewogen ernähre und ausreichend Obst und Gemüse esse, brauche keine solchen Präparate, sagt Sabine Schmid, Ernährungswissenschaftlerin beim Deutschen Grünen Kreuz in Marburg.

Aktuelle Nachrichten - Marburg (ddp). Künstlich hergestellte Vitamine in Form von Tabletten oder Pulver sind für gesunde Menschen verzichtbar. Wer sich ausgewogen ernähre und ausreichend Obst und Gemüse esse, brauche keine solchen Präparate, sagt Sabine Schmid, Ernährungswissenschaftlerin beim Deutschen Grünen Kreuz in Marburg.
Für frische Zutaten spricht außerdem, dass sie anders als künstliche Präparate nicht nur Vitamine, sondern auch wichtige sekundäre Pflanzen- und Ballaststoffe enthalten.

Sinnvoll sind Vitaminpräparate für Menschen, die von einer Mangelernährung bedroht sind. Das gilt etwa für schwangere Frauen, die einen erhöhten Bedarf an den meisten Vitaminen und Mineralstoffen haben. Ebenso gehören Senioren dazu, die nicht selten deutlich weniger Appetit haben als früher. Aber auch Patienten mit bestimmten Darmerkrankungen sind auf künstliche Vitamine angewiesen, wenn sie gewisse Nahrungsmittel nicht zu sich nehmen können.

Vitamin C beziehungsweise Ascorbinsäure in künstlicher Form kann der Körper nach Angaben von Schmid gemeinhin problemlos aufnehmen. Anders sieht es bei den Vitaminen A, E und D in Tabletten- oder Pulverform aus. «Diese Vitamine sind fettlöslich und können nur verwertet werden, wenn man sie parallel zu fetthaltigen Mahlzeiten einnimmt», betont die Ernährungsexpertin.

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Patienten müssen für Pillen mehr zahlen

Zum 1. Juni wurden für knapp 3100 Medikamente die Obergrenzen gesenkt. Die Folge: Zuzahlungsfreie Arzneimittel werden immer seltener. In Einzelfällen kann die Belastung für Verbraucher um fünf bis zehn Euro pro Rezept steigen. Insgesamt müssen Patienten nun bei 6600 rezeptpflichtigen Medikamenten zuzahlen.
Auf die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen kommen weitere Belastungen zu. Zum 1. Juni ist die Zahl der zuzahlungsfreien Medikamente erneut gesunken und erreicht mit 7992 Produkten einen neuen Tiefstand. Mehr als 3100 Arzneimittel, für die die Verbraucher bisher keine Eigenleistungen erbringen mussten, werden künftig nur noch gegen Zuzahlung abgegeben. Diese Zahlen bestätigten nun der Brancheverband Pro Generika und der Apothekerverband ABDA. Zwischen fünf und zehn Euro pro Verordnung müssen Patienten künftig im Einzelfall zahlen. Wer auf ein preiswerteres Konkurrenzprodukt zurückgreift, kann den Zuschlag umgehen, raten Apotheker.

Schuld an der weiteren Belastung der Bürger sind die gesetzlichen Vorschriften, kritisiert der Branchenverband Pro Generika. Hintergrund ist das sehr komplexe System von Festbetrags-Gruppen und Preisobergrenzen. Mit diesem System wollte die rot-grüne Bundesregierung vor drei Jahren eine weitere Explosion der Medikamenten-Preise verhindern. Konkret geht es darum, das wirkungsgleiche Medikamente in einer Gruppe zusammengefasst werden und nur noch eine Preisobergrenze haben.

Arzneimittel, deren Preise innerhalb der Grenze liegen, sind von der Zuzahlung befreit. Eine Eigenleistung der Patienten fällt nur bei den Produkten an, die von den Herstellern mit einem höheren Preis versehen sind. Zum 1. Juni wurden nun für knapp 3100 Medikamente die Obergrenzen erneut gesenkt. Doch die Pharmaunternehmen hielten die Preise gleich. Die Konsequenz ist nun, dass immer mehr Medikamente aus der Zuzahlungsbefreiung herausfallen. Nur noch 27,5 Prozent der entsprechenden Arzneimittel werden ohne Eigenanteil von den Apotheken abgegeben. Insgesamt müssen Patienten nun für 6600 rezeptpflichtige Medikamente zuzahlen.

Verbraucherschützer und die Politik kritisierten das Verhalten der Pharmafirmen. Die Unternehmen hingegen wehren sich gegen den Vorwurf der Preistreiberei. Die Firmen seien einfach aus betriebswirtschaftlichen Gründen gar nicht mehr in der Lage, die Preise für die ohnehin billigen Nachahmer-Medikamente (Generika) zu senken. "Bislang ist die Pharmaindustrie im Großen und Ganzen über jedes Preisstöckchen gesprungen, dass die Politik und die Krankenkassen ihr hingehalten haben", sagte Pro-Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt. Doch nun sei die Grenze erreicht. "Die Zitrone ist ausgepresst." Der Spielraum für zusätzliche Preissenkungen fehle schlicht und einfach.

Um die Arzneimittelpreise tobt schon seit Jahren ein heftiger Streit. Die Krankenkassen und die Gesundheitspolitiker vor allem der SPD sehen in den Pharmaunternehmen den Grund für die steigenden Kosten. Im vorigen Jahr haben die Pflicht-Kassen knapp 25,6 Mrd. Euro für Heilmittel ausgegeben, ein Plus von knapp acht Prozent zum Vorjahr. Doch die Firmen profitierten davon kaum, die Umsätze stiegen nicht im gleichen Tempo.

Überhaupt sind in den letzten Jahren nicht die Pharmafirmen der eigentliche Preistreiber bei den Medikamenten gewesen, sondern die staatlich verordneten Zusatzbelastungen, wie etwa Apotheken-Zuschläge, Patienten-Zuzahlungen oder schlicht und einfach die Mehrwertsteuer.

So hat etwa der Bluthochdruck-Wirkstoff Ramipril 1A von einer führenden Pharmafirma einen Herstellerabgabepreis von nur 0,04 Euro hat. In der Apotheke kostet das Medikament aber am Schluss inklusive der Mehrwertsteuer 9,70 Euro. Allein die Mehrwertsteuer ist 40 Mal höher als der Preis, den das Medikament hat, wenn es die Fabriktore verlässt. "2007 war damit der Gesetzgeber der Treiber der Arzneimittelausgaben", klagt der Pharma-Verband VFA an.

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Urteil des Bundessozialgerichtes

Wirbelsäule kaputt - Chancen zur Anerkennung als Berufskrankheit gestiegen
14.11.07 - Die Schwelle für die Anerkennung von Wirbelsäulenleiden als Berufskrankheit hat das Bundessozialgericht (BSG) deutlich gesenkt. Grundlage der Entscheidung war die Deutsche Wirbelsäulenstudie (DWS) mit 950 Wirbelsäulen-Patienten und 900 Kontrollpersonen.

Degenerative Schäden und Bandscheibenvorfälle der Lendenwirbelsäule können seit 1993 als Berufskrankheit anerkannt werden. Allerdings lag die Anerkennungsquote der gemeldeten Fälle bisher deutlich unter fünf Prozent.

In mehr als der Hälfte der Fälle scheiterten die Antragsteller, weil die notwendige Gesamtbelastungsdosis für schwere Hebe- und Tragevorgänge im Arbeitsleben nicht erreicht wurde. Als Berechnungsgrundlage diente das sogenannte Mainz-Dortmunder-Dosismodell (siehe ÄP-STICHWORT). Die DWS zeigte jedoch, dass die Schwellenwerte für die Berechnung der Gesamtdosis schwerer körperlicher Arbeit zu hoch angesetzt waren.

Deshalb hat das BSG (Az.: B 2 U 4/06 R) nun die Schwellenwerte deutlich gesenkt. Demnach

? wird der bisher geltende Gesamtdosiswert halbiert,
? dürfen Schwellenwerte für die Tagesdosis nicht mehr verwendet werden. Dies bedeutet, dass künftig auch Arbeitstage berücksichtigt werden müssen, an denen der MDD-Richtwert für die Beurteilungsdosis von 5.500 Nh bei Männern und 3.500 Nh bei Frauen unterschritten wird.

Dies wird die Anerkennung dieser Berufskrankheit künftig erleichtern. "Es ist ungewöhnlich, dass die Ergebnisse einer epidemiologischen Studie so schnell Eingang in höchstrichterliche Entscheidungen finden", erklärt Prof. Johannes Haerting vom Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik der Universität Halle.

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Verwirrt und gefährdet Medizinerlatein?

Wer hat sich nicht schon über das "Fachchinesisch" von Medizinern verwundert?
Was der Arzt da manchmal von sich gibt, verstehen viele Patienten oft gar nicht oder falsch.
Viele medizinische Begriffe hören sich recht ähnlich an. Das kann zu Problemen führen.

Schuld daran ist, dass die medizinische Fachsprache größtenteils aus dem Lateinischen oder Griechischen abgeleitet ist. Sogar unter Kollegen entstehen dabei manchmal Missverständnisse. Der Gebrauch "toter Sprachen" ist nicht nur nicht mehr zeitgemäß, sondern könnte unter Umständen, aufgrund von Missverständnissen und Hörfehlern, für Patienten sogar gefährlich werden.

Beispiel:
Hypotonie = niedriger Blutdruck
und
Hypertonie = hoher Blutdruck
haben eine gegensätzliche Bedeutung!

Eine solche Verwirrung/Verwechslung könnte für die Patienten ernsthafte Folgen haben.

Situationen, die ein solches Gesundheitsrisiko erhöhen, sind im Medizineralltag gegeben, wenn z.B.:
-die Begriffe nicht vertraut sind
-nur unzureichend Gelegenheit und Zeit zur Begriffserklärung besteht
-ein hoher Grad an Lärm und Ablenkung vorhanden ist
-man mit Akzenten oder sprachlichen Eigenarten des Sprechers Probleme hat, was aufgrund der multikulturellen Zusammensetzung der Gesellschaft und auch der medizinischen Teams verstärkt auftreten kann

Es sollte sich der gesunde Menschenverstand durchsetzen. Um für Krankenhausärzte und Patienten gleichermaßen Klarheit zu schaffen, sollten in einem notwendigen Schritt zur Vereinfachung der medizinischen Sprache archaische, risikobehaftete Begriffe entfernt werden.

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Sommer, Sonne, Sonnenschein!

Was schmeckt da besser als ein leckeres Eis!
Jeder Deutsche gönnt sich durchschnittlich acht Liter Eis im Jahr.
Eine Eisbombe muss nicht gleich eine Kalorienbombe sein, sofern sie aus Fruchteis besteht!

Obwohl es immer mehr ausgefallene Eissorten wie Chili, Käse oder Cookies gibt, sind die Klassiker Vanille, Schokolade, Erdbeere. Immer beliebter werden Sorbets und Fruchteis. In diesem Jahr liegen Obstsorten wie Melone, Mango, Johannisbeere und Aprikose auch ganz vorne in der Beliebtheitsskala.

Die steigende Anzahl ernährungsbewusster Verbraucher wünschen sich auch bei Eis vermehrt zucker- und fettreduzierte Produkte in den Tiefkühltruhen. Kalorienreduziertes Eis muss 30 Prozent weniger Energie enthalten, als ein vergleichbares Produkt. Fettarm ist ein Eis, wenn der Fettgehalt bei maximal 3 g/100 g Eis liegt. Kalorienbewusst genießen bedeutet aber nicht zwingend die Light-Varianten zu kaufen.

In kleinen Mengen und bewusst als Dessert genossen, muss Eis nicht unbedingt eine Kalorienbombe sein. Der Energiegehalt schwankt je nach Eissorte erheblich, da Speiseeis einen hohen Zucker- und meist auch Fettgehalt hat. Fruchteis ist generell kalorienärmer als Milcheis!

Bei Fertigeis gibt die Verpackung Auskunft darüber, wie hoch der Zucker-, Fett und Energiegehalt sind
Fruchteis ist kalorienärmer als Rahm- oder Cremeeis. Wassereis und Sorbets enthalten kaum oder kein Fett und sind damit natürlicherweise Light-Varianten!

Ein Sorbet lässt sich leicht selbst herstellen:
Pürierte Früchte mit Joghurt oder Buttermilch vermischen und für einige Stunden ins Gefrierfach stellen, zwischendurch umrühren.

Fruchteis, nicht nur für Kinder:
Saft in Stieleis-Formen füllen und einfrieren.

Achtung:
-Einmal geschmolzenes Eis nicht wieder einfrieren!
-Finger weg von Eispackungen, auf denen sich Kristalle gebildet haben, sie weisen auf zu warme Lagerung oder eine Unterbrechung der Kühlkette hin!

Eis bei mindestens minus 18 Grad Celsius im 3-Sterne-Fach des Kühlschranks oder der Gefriertruhe aufbewahren. So hält es sich lange.

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Fehlzeiten durch Rückenschmerzen deutlich gestiegen

Die daran erkrankten Beschäftigten konnten im vergangenen Jahr im Schnitt wegen ihres Leidens an 19,7 Tagen nicht arbeiten.
Muskel-Skelett-Erkrankungen machen fast ein Viertel des gesamten Krankenstandes aus.
Im Vorjahr waren es noch 17,9 Tage gewesen. Das entspricht einem Anstieg um rund zehn Prozent. Insgesamt machten die Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) fast ein Viertel und damit den höchsten Anteil am gesamten Krankenstand aus.
Rückenleiden verursachen jährlich einen volkswirtschaftlichen Verlust von 15,5 Milliarden Euro.

Menschen mit vorwiegend geistiger Tätigkeit sind nahezu ebenso häufig von Rückenschmerzen geplagt wie körperlich arbeitende.

Die Hälfte der Patienten leidet an Rückenschmerzen, ohne dass ein organischer Befund von Schäden an Wirbelsäule oder Bandscheibe diagnostizierbar sei.
Seelischer Stress gehört zu den wichtigsten Auslösern des Leidens.

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Arthrosepräparat von Orthopäden positiv beurteilt

LANGENFELD (hub). Jeder vierte Orthopäde betreut mehr als 1000 Arthrose-Patienten im Quartal. Viele Kollegen setzen in der Therapie auf Knorpelbausteine und Mikronährstoffe.

Zu dem Ergebnis kommt eine Umfrage von Orthomol bei 546 Orthopäden. Jeder zweite Befragte betreut mehr als 500 Arthrose-Patienten im Quartal. Die Patienten haben meist eine Arthrose des Kniegelenks (29 Prozent), der Wirbelsäule (28 Prozent) oder des Hüftgelenks (19 Prozent), teilt das Unternehmen mit.

In der Therapie der Patienten hat für mehr als jeden zweiten Orthopäden die kombinierte Gabe von Knorpelbausteinen mit gelenkaktiven Mikronährstoffen einen hohen (34 Prozent) bis sehr hohen (17 Prozent) Stellenwert. Die Erfahrungen mit der ernährungsmedizinischen Therapie mit Orthomol Arthro plus® sind bei jedem zweiten gut, bei fast jedem fünften sogar sehr gut.

Patienten könnten von einer spürbaren Schmerzlinderung, mehr Beweglichkeit und höherer Lebensqualität profitieren. Auch der Bedarf an Analgetika könne verringert werden

Quelle: Ärztezeitung online

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Kassenbeiträge: 300 Euro mehr pro Mitglied

Berlin (ddp). Gesundheitsexperten befürchten einen deutlichen Anstieg der Krankenversicherungsbeiträge im kommenden Jahr. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) rechnen nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» zur Einführung des Gesundheitsfonds mit einem einheitlich festgelegten Beitragssatz von etwa 15,6 Prozent des Bruttolohns. Das sind 0,7 Prozentpunkte mehr als der derzeitige Durchschnittsbeitrag und entspricht einer Zusatzbelastung von bis zu 300 Euro jährlich pro Kassenmitglied.

Nachdem Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) den niedergelassenen Ärzten einen Honoraraufschlag versprochen habe, fürchtet die AOK laut Bericht allein hierdurch Zusatzkosten von 2,5 Milliarden Euro. Mindestens 1,5 Milliarden Euro zusätzlich veranschlage die AOK für die stationäre Versorgung.

Der Bayreuther Gesundheitsökonom Peter Oberender geht ebenfalls von einer deutlichen Erhöhung der Krankenkassenbeiträge aus. «Wir schätzen, dass die Beiträge von jetzt durchschnittlich 14,8 Prozent auf einheitlich 15,7 Prozent steigen werden», sagte Oberender der Verbraucherzeitschrift «Guter Rat». Leistungsverbesserungen der Krankenkassen sind laut Oberender mit der Beitragserhöhung nicht verbunden. Er kritisierte: «Die Leistungen werden gleich bleiben. Mit dem Geld wird eine wahnsinnige Bürokratie finanziert.» Oberender erläuterte: «Die Kassen müssen mindestens 50 Millionen Beitragskonten anlegen, in denen das Krankheitsrisiko jedes einzelnen Versicherten beziffert wird. Daraus wird dann errechnet, wie viel Geld jede Kasse pro Versicherten von dem Gesundheitsfonds zurückbekommt.» Das Gesundheitsministerium wollte am Wochenende zu der Debatte auf ddp-Anfrage keine Stellungnahme abgeben.

Ministerin Schmidt hatte in der Vergangenheit mehrmals vor Spekulationen über anstehende Beitragserhöhungen gewarnt. Der im Zuge der Gesundheitsreform geplante Gesundheitsfonds soll zum 1. Januar 2009 starten. Er soll aus einem von allen gesetzlichen Krankenkassen einheitlich erhobenen Beitrag und Steuermitteln finanziert werden. Aus dem Fonds erhalten die Kassen dann für ihre Versicherten Pauschalen sowie alters- und risikobezogene Zuschläge. Kassen, die damit nicht auskommen, müssen für ihre Versicherten Zusatzprämien erheben. Gut wirtschaftende Kassen können Beiträge zurückzahlen.

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Impfung: Männer besser morgens zum Arzt

München (netdoktor.de) - Impfungen wirken bei Männern besser, wenn sie morgens erfolgen. Bei Frauen hat die Tageszeit offenbar keinen Einfluss auf den Impfschutz. Das ergab eine Untersuchung unter der Leitung von Anna C. Phillips von der University of Birmingham. Demnach spricht das männliche Immunsystem stärker auf eine vormittägliche als auf eine abendliche Impfung an. Die Ergebnisse der Studie erschienen nun im Fachmagazin "Psychophysiology". Sowohl bei Studenten als auch den Senioren zeigte sich der Tageszeit-Effekt: Männer in den frühen Impf-Gruppen reagierten doppelt so häufig mit hohen Antikörper-Mengen auf die Impfung wie Teilnehmer aus den abendlichen Gruppen. Hohe Konzentrationen an Antikörpern weisen auf eine gute Reaktion auf den Impfstoff hin.

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat August alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
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Einige Beiträge sind der Quelle: http://www.netdoktor.de entnommen.