Newsletter vom 18.08.2008, 07:10:33

Betreff:

Newsletter August

Banditreffen in Zwickau vom 03.10. bis 05.10.2008

Liebe Bandis,

wie schon angekündigt, findet unser Banditreffen 2008 vom 03.10. (Feiertag!) bis 05.10. 2008 in Zwickau statt.

Die Planung und Durchführung haben Ursel und Uwe übernommen und wir möchten uns schon mal für die Planungsphase bedanken!

Die wichtigste Nachricht zuerst: Wir freuen uns über jede Anmeldung!!

Einzelheiten und evtl. Änderungen/Ergänzungen zum Banditreffen findet Ihr hier:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25899

Anmeldungen, Kommentare etc. in diesem Thread:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=25900

Programmablauf:

Freitag:

Am Freitag haben wir ein gemütliches Beisammensein ab ca. 18.00 Uhr im mexikanischen Restaurant "Enchilada" http://www.enchilada.de geplant, welches lediglich 3 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt. Somit können später Eintreffende zwanglos dazustossen. Ende offen!

Samstag:

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Reisebus nach Dresden, wo wir eine Stadtrundfahrt machen. Die Stadtrundfahrt wird von einem Reiseführer begleitet.

Nach der Stadtrundfahrt besichtigen wir gemeinsam die Frauenkirche. Danach ist eine Pause zur Stärkung vorgesehen.

Nach der Besichtigung der Semperoper fahren wir wieder mit dem Reisebus nach Zwickau zurück.

An dieser Stelle: Die Besichtigungen und der Reisebus sind für Euch kostenlos und werden vom Forum finanziert.

Ca. 19.30 Uhr machen wir uns dann im Brauhaus http://www.brauhaus-zwickau.de/index.php breit. Das Brauhaus liegt ebenfalls ca. 3 Gehminuten vom Hotel entfernt. Hier wollen wir dann gemeinsam einen gemütlichen Abend verbringen.

Sonntag:

Frühstück und geselliges Beisammensein - und Abschied.


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Wenn die Nase juckt, versuch's mit Probiotika

Hersteller von probiotischen Nahrungsmitteln versprechen in der Werbung eine positive Wirkung auf unser Immunsystem. Forscher konnten dies nun bei Pollen-Allergikern nachweisen.
Einmal am Tag eine Dosis Probiotika soll, nach Erkenntnissen britischer Forscher, den Immunstatus von Menschen mit Heuschnupfen verbessern. Als Folge könnten sich die Symptome der Allergie abmildern, so die Wissenschaftler vom Institute of Food Research (IFR).

Die Forscher untersuchten in einer Pilotstudie die Wirkung der Milchsäurebakterien Lactobacillus casei shirota auf das Immunsystem von Gräser-Allergikern. Diese, in Probiotika beheimateten Mikroorganismen, sollen eine positive Wirkung auf die Darmflora haben.

Im Ergebnis der Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass sich bei regelmäßiger Einnahme von probiotischen Lebensmitteln die Immunantwort des Organismus auf das Allergen, die Gräserpollen, abschwächt. „Die Probiotika haben die Produktion von Molekülen, die mit dem Auftreten von Allergien in Zusammenhang stehen, signifikant vermindert“, sagte Claudio Nicoletti, Studienleiter am IFR.

Das probiotische Nahrungsmittel eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Körpers haben sollen, ist schon seit langem in der Diskussion. Nur käme es immer auf die Menge der positiven Keime an und wie viele von ihnen den Weg in den Magen-Darm-Trakt überleben, erklärt Waltraud Emminger, ärztliche Leiterin des Allergie-Ambulatoriums am Rennweg in Wien. Nach den Erkenntnissen der britischen Forscher scheint sich durch die Keime in Probiotika wirklich eine schützende Wirkung einzustellen, was aber immer von der aufgenommenen Menge abhängig sei, so die Medizinerin.

Im nächsten Schritt wollen die britischen Forscher der Frage nachgehen, ob der verbesserte Immunstatus auch die klinischen Symptome abschwächt. Von daher raten die Experten davon ab, dass Heuschnupfen-Geplagte ihre Beschwerden jetzt sofort mit Probiotika behandeln.


Quelle: pressetext.de

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Wenn die Organe kochen

Körperliche Anstrengung im Sommer kann zu einem Hitzeschlag führen. Der Wärmestau im Körper schädigt den Stoffwechsel des Organismus. Schnelle Kühlung ist dann von Nöten.
Ein Hitzschlag kann schwere Folgen für die Gesundheit der inneren Organe nach sich ziehen. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) angesichts der anhaltenden warmen Temperaturen in Deutschland. „Resultat ist die Störung sämtlicher Körperfunktionen, die sich aufgrund von Wasser- und Salzverlust langsam einstellt“, sagt Franz Nowak Intensivmediziner vom Klinikum München-Bogenhausen.

Ist der Körper nicht mehr in der Lage, die überschüssige Wärme schnell genug abzuleiten, können Nieren und Gehirn geschädigt werden. Die Störung der Stoffwechselabläufe kann nach Auskunft des Experten sogar zum völligen Kreislaufversagen führen. „Wird überschüssige Wärme nicht schnell genug aus dem Körper abgeführt, kann es zu hochfieberhaften Temperaturen kommen, so dass Stoffwechselabläufe in den Zellen nur noch eingeschränkt abgewickelt werden“, so der Mediziner weiter.

Zu einem Hitzeschlag kommt es, wenn der Körper bei extremen Temperaturen nicht schnell genug Wärme abgeben kann. Die Körpertemperatur kann dann auf bis zu 41 Grad steigen. Symptome sind Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen und Übelkeit, so Nowak. Zudem verhalten sich die Betroffenen oft psychisch etwas auffällig und abgeschlagen. Betroffen sind vor allem Kinder und ältere Menschen.

Beobachten Begleiter oder andere Personen diese Anzeichen, ist schnelle Hilfe angesagt. Der Betroffene sollte sich sofort in den Schatten legen, nicht auf eine Isomatte, damit sich der Körper abkühlen kann. Hilfreich ist, die Kleider anzufeuchten oder den überhitzten Körper, „am besten mit nassen Bettlaken oder in einer Badewanne mit kaltem Wasser“ abzukühlen, so Nowak.

Um einen Hitzeschlag vorzubeugen, sind nur einfachen Verhaltensregeln zu beachten: keine direkte Sonneneinstrahlung bei hohen Außentemperaturen, leichte Kleidung tragen, die nicht zu eng am Körper anliegt und ausreichend trinken, so der Rat des Experten.


Quelle: pressetext.de, BDI

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Mit Kanonen auf leichte Infekte

Schnupfen, Husten, Heiserkeit werden immer häufiger mit Antibiotika bekämpft, so der neuste Arzneimittel-Report. Oft sind die Medikamente zu stark oder unnötig für die Krankheit.

Wie aus dem neuesten Arzneimittel-Report der Gmünder Ersatzkasse (GEK) hervorgeht, bekommen immer mehr Kinder mit leichten Infekten vom Arzt Antibiotika verschrieben. Die GEK sieht hier eine ungünstige Entwicklung, da immer mehr Menschen Antibiotikaresistenzen zeigen. Nach dem Bericht bekommen 80 Prozent der Kinder mit einer Infektion der oberen Atemwege oder unkomplizierten Mittelohrentzündung vom Arzt Penicillin & Co. verschrieben. Insgesamt entfielen 20 Prozent aller verordneten Antibiotika auf die Kleinen.

Ein ähnlicher Trend zeichnet sich auch bei der Versorgung älterer Menschen mit Antidepressiva ab. Über ein Drittel der betroffenen Versicherten bekämen diese Medikamente für bis zu zwei Monate verordnet, was aber zu kurz sei, um eine Depression zu behandeln.

Auf Grund der Entwicklung fordert der GEK-Vorstandsvorsitzende Rolf-Ulrich Schlenker „eine umfassende Kosten-Nutzen-Bewertung neuer Arzneimittel“, um eine gezielte Kostenbegrenzung voranzutreiben.

Auch der Anstieg an Präparaten gegen ein angebliches Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sei nach Ansicht von Marion Casper-Merk, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, auffällig. Diese Medikamentengruppe liegt bei den 11- bis 14-Jährigen an oberster Stelle, sogar noch vor Arzneimitteln gegen Erkältung, Fieber und Schmerzen. Von daher begrüßt Casper-Merk das Behandlungsprogramm der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, dass eine Behandlung der ADHS zunächst ohne Medikamente vorsieht.

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Bei Durchfall - Pflaster

Schätzungen zu Folge bekommt fast jeder dritte Tropenreisende eine Durchfallerkrankung. Für die Geplagten scheint nun Rettung in Form eines Pflasters zu kommen.

Viele Reisende in tropische Länder erleiden für einige Tage eine Durchfallerkrankung. Auslöser sind häufig enterotoxinbildende Escherichia coli (ETCE)-Bakterien. Forscher des US-Biotech-Unternehmens Iomai haben nun ein Heftpflaster entwickelt, das den Erkrankten zumindest Erleichterung und einen kürzeren Krankheitsverlauf beschert.

Auf dem Pflaster haften hitzelabile Toxine (Giftstoffe) von ETEC, die in die Haut gelangen und im Körper Antikörper produzieren. Rechtzeitig vor der Reise aufgeklebt, ist der Organismus dann vor einer Infektion geschützt.

Auf die Idee mit dem Heftpflastern kam das Forscherteam, da sich unter den Toxinen ein Stoff befindet, der so giftig ist, dass er nicht über Mund, Spritze oder Nasenspray verabreicht werden kann. Lediglich bei einer Aufnahme über die Haut scheint der Stoff namens LT für den Körper verträglich zu sein.

Eine Studie mit 178 Reisenden nach Mexiko und Guatemala zeigte gute Erfolge. Lediglich 67 Urlauber erhielten das Wirkstoffpflaster, zwei Mal in einem Abstand von zwei bis drei Wochen. 24 Reisende ohne diesen Impfschutz und neun der Geimpften erkrankten an Durchfall. Jedoch war bei den Neun die Erkrankung deutlich kürzer und leichter, so die Beobachtung der Wissenschaftler.

"Leider ist nur ein Teil der Durchfallerkrankungen auf ETEC zurückzuführen“, sagte Ursula Wiedermann-Schmidt, Tropenmedizinerin und Impfexpertin vom Zentrum für Reisemedizin in Wien. Von daher rät die Expertin, dass Tropenurlauber vor Reiseantritt immer einen Fachmann zu Rate ziehen, um eine passende Reiseapotheke im Gepäck mitzuführen. Bevor das Wirkstoffpflaster auf den Markt kommt, wird jedoch noch einige Zeit vergehen.

Quelle: pressetext.de

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Experten warnen vor dem Gebrauch von Ayurveda-Präparaten, die Schwermetalle enthalten können.

KÖLN - Ayurveda-Erzeugnisse finden zum einen Anwendung in der Kosmetik, zum anderen werden sie ohne Rezept als Blutdruck- und Beruhigungspräparate verkauft. Ayurveda-Präparate gelten in Deutschland nicht als Arzneimittel, deshalb unterliegen sie auch kaum einer strengen Kontrolle. Nun warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor den Präparaten, da ein gewisses Risiko bezüglich einer Schwermetall-Vergiftung bestünde. Symptome für eine solche Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen und körperliche Schwäche. Treten solche Symptome auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Quelle: AOK

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Süßstoffe: Weder gefährlich noch Dickmacher

Berlin/Karlsruhe (ddp). Künstliche Süßstoffe wie Aspartam, Acesulfam oder Cyclamat sind praktisch kalorienfrei und haben trotzdem zum Teil eine tausendfach stärkere Süßkraft als Zucker. Manche Verbraucher glauben allerdings, dass sie in ähnlich hohem Maße die Gesundheit schädigen. Denn immer wieder tauchen Ratgeber oder Studien auf, die vor Risiken warnen. Allein Aspartam wurde in der Vergangenheit mehrfach mit Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Allergien, Epilepsie oder sogar Hirntumoren in Verbindung gebracht. Wissenschaftlich bestätigt werden konnte offenbar keine dieser Aussagen. Deshalb sind sich das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und andere Institutionen auch einig, dass die Skepsis der Verbraucher gegenüber Süßungsmitteln auf der Basis der zurzeit verfügbaren Daten unbegründet sei.

Es sei «globale wissenschaftliche Meinung» und Konsens, dass von zugelassenen Süßstoffen keine Gesundheitsrisiken ausgingen, sagt Professor Gerhard Rechkemmer, Präsident des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel (Max Rubner-Institut) in Karlsruhe.

Süßstoffe gehören zu den Lebensmittelzusatzstoffen, zu denen beispielsweise auch Farb- und Konservierungsstoffe zählen. All diese Substanzen müssen ein aufwendiges Prüfungsverfahren durchlaufen, bevor sie in der EU beziehungsweise in Deutschland zugelassen werden. Die Prüfung obliege dabei internationalen, unabhängigen Expertengremien, versichert Rainer Gürtler, Experte für Lebensmittelsicherheit beim BfR.

Auch die verbreitete Annahme, Süßstoffe würden dick machten, sorgt für Verunsicherung im Supermarkt. Angeblich sollen kalorienfreien Süßstoffe über ihre Geschmacksqualität die Bauchspeicheldrüse zur Insulinproduktion anregen. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel. Weil der Zuckernachschub aber ausbleibt, wird der Hunger auf Süßes noch größer. Auch diese Hypothese fand keine Bestätigung durch wissenschaftliche Experimente. Vielmehr habe sich gezeigt, dass die Insulinproduktion durch den Konsum von Süßstoffen nicht angeregt werde, erklärt Rechkemmer.

Wer allerdings jeden Tag unreflektiert Snacks in sich reinschaufelt und darüber hinaus bei den Mahlzeiten gut zulangt, wird auch mit Süßstoff-Produkten Gewichtsprobleme bekommen. Denn solche Waren sind meist nur kalorienreduziert und nicht kalorienfrei.

Gleichwohl können Süßstoffe übergewichtigen Menschen dabei helfen, ihr Gewicht wieder ins Lot zu bringen. Speziell bei Erfrischungsgetränken seien mit Süßstoff gesüßte Varianten eine Alternative, um hohen Zuckeraufnahmen über gesüßte Getränke vorzubeugen, so die DGE.

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Ernährung: Tabelle hilft beim Nahrungsmittel-Check

Hamburg (ddp). Wie viel Fett ist zu viel Fett? Und welche Menge Zucker ist für die Gesundheit noch unbedenklich? Solche Fragen stellen sich viele Menschen, wenn sie die Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen durchlesen. Deshalb haben die Verbraucherzentralen jetzt eine Tabelle im Kreditkartenformat herausgegeben, die beim täglichen Supermarktbesuch bei der Bewertung der Ware helfen soll.

«Viele Leute haben Schwierigkeiten, die Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen richtig einzuschätzen», sagt Silke Schwartau, Leiterin der Abteilung Ernährung bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Auf der Mini-Tabelle werden daher die Mengenangaben pro 100 Gramm für Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz bewertet. Die Unterteilung in die Bereiche gering (grün), mittel (gelb) und hoch (rot) gibt Aufschluss darüber, ob ein Nahrungsmittel beispielsweise eine gesundheitlich unbedenkliche Menge an Zucker enthält, oder ob der Zuckeranteil hoch ist und man sich daher überlegen sollte, ob man eine große Menge dieses Produkts essen möchte. Für Getränke gilt jeweils die Hälfte des angegebenen Werts.

«Ist der Fettgehalt eines Lebensmittels laut Karte als 'rot' eingestuft, bedeutet das jedoch nicht, dass man es nicht essen darf», erklärt die Ökotrophologin. Man könne nach der Überprüfung anhand der Tabelle jedoch bewusster bewerten, welches Risiko man durch den Verzehr des bestimmten Produkts unter Umständen eingeht. «Wer häufig eine hohe Menge Fett und gesättigte Fettsäuren zu sich nimmt, riskiert beispielsweise Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes», warnt Schwartau. Der Dickmacher Zucker schade den Zähnen und könne ebenfalls eine Diabetes begünstigen. «Und bei Menschen mit Bluthochdruck kann sich der Verzehr eines sehr salzhaltigen Lebensmittels negativ auswirken», sagt Schwartau.

Silke Schwartau empfiehlt, die Ampelkarte eine Zeit lang konsequent beim Einkaufen zu benutzen, bis man die Angaben in den Nährwerttabellen ohne diese Stütze beurteilen kann. «Sinnvoll ist auch, die zu Hause vorrätigen Lieblings-Lebensmittel daraufhin zu untersuchen, ob sie im grünen, gelben oder roten Bereich liegen», sagt Schwartau.

Weitere Informationen: Die Ampelkarte ist bundesweit in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentralen erhältlich oder kann bei den Verbraucherzentralen der Länder angefordert werden (Adressen unter vzbv.de).

Auf der projektbegleitenden Internetseite verbraucherzentrale-ampelcheck.de gibt es die Tabelle als Download. Außerdem findet man dort weitere Informationen zum gesunden Essen und Trinken sowie eine Datenbank mit den Nährwertanteilen einzelner Produkte.

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Fruchtfliegen: Essig und ätherische Öle helfen

Bonn (ddp). Fruchtfliegen tauchen bei warmen Temperaturen oft in Schwärmen auf. Die winzigen Tierchen schwirren vor allem gerne in der Küche umher und rauben den Bewohnern den letzten Nerv. Die Experten des aid Infodienstes Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft raten, den Plagegeistern natürliche Fallen zu stellen.

Eine Essigfalle kann die Invasion beispielsweise ganz schnell beenden. Dazu füllt man eine Schale mit Wasser, Essig und einem Tropfen Spülmittel. Dieses Gemisch stellt man in der Küche auf.

Ätherische Öle von Nelken, Sandelholz oder Basilikum ergeben mit Wasser gemischt in der Nähe eines gekippten Fensters außerdem einen optimalen Fruchtfliegenschreck. Und damit die Tiere erst gar nicht in die Küche gelangen, sollte man zusätzlich das Fenster mit Fliegendraht abdichten.

Um die Verbreitung der Insekten nicht zu begünstigen, sollte man Lebensmittel nicht offen stehen lassen. Vor allem süß-saures Obst, Fruchtsäfte und Wein locken die Fruchtfliegen an. Saft- und Weinflaschen hält man daher am besten immer verschlossen. Obstvorräte kann man mit einer Fliegenhaube vor den ungebetenen Gästen schützen oder teilweise auch im Kühlschrank lagern. Fauliges und gärendes Gemüse und Obst und auch andere Abfälle sollte man sofort beseitigen.

Fruchtfliegen können Lebensmittel zwar verunreinigen und Mikroorganismen übertragen, eine Übertragung von Krankheiten auf Menschen ist den Angaben zufolge jedoch sehr unwahrscheinlich.

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Erinnerungsvermögen: Kaffee und viel Schlaf helfen

London (ddp). Schlafmangel erhöht die Gefahr, dass Menschen Sachverhalte verdrehen und sich falsch erinnern.

Dafür ist nicht ein fehlerhaftes Abspeichern von Informationen, sondern das ungenaue Abrufen der Information unter Schlafentzug verantwortlich, wie Forscher um Susanne Diekelmann von der Universität Lübeck herausgefunden haben. Können Menschen den Schlaf nämlich nachholen und werden sie in ausgeschlafenem Zustand nach ihren Erinnerungen befragt, sinkt das Risiko falscher Erinnerungen wieder. Eine ähnliche positive Wirkung auf das korrekte Erinnerungsvermögen habe auch eine Tasse Kaffee, berichtet der Onlinedienst des Fachmagazins «Nature» (DOI:10.1038/news.2008.953).

Die Forscher gaben Freiwilligen eine Wortliste zum Lernen, beispielsweise «Weiß», «Dunkel», «Katze» und «Nacht». Die Worte haben eine starke Assoziation zu «Schwarz», das aber nicht in der Liste stand. Nach einer gut durchgeschlafenen oder aber einer durchgemachten Nacht sollten sich die Probanden erinnern. Die übermüdeten Versuchsteilnehmer ordneten dabei weitaus häufiger das Wort «Schwarz» der Liste zu als die ausgeschlafenen.

In einem weiteren Versuchsteil konnten die Forscher zeigen, dass diese falsche Erinnerung nicht durch fehlerhafte Abspeicherprozesse im Gehirn wegen Schlafmangels entsteht, sondern dass im ermüdeten Zustand die Probanden die Informationen nicht korrekt aus dem Gedächtnis abrufen können. Konnten die übermüdeten Versuchsteilnehmer nämlich eine weitere Nacht gut durchschlafen, erinnerten sie sich später in ausgeruhtem Zustand genauso gut an die Wortliste wie Probanden, die keinem Schlafentzug ausgesetzt waren.

Die Forscher fragten sich nun, ob Einflüsse von außen den fehlerhaften Abruf von Gedächtnisinhalten korrigieren könnten - etwa eine Tasse Kaffee. Die übermüdete Gruppe durfte daher in einer weiteren Versuchsreihe eine Stunde vor der Abfrage der Wortliste Kaffee trinken. Die falschen Erinnerungen gingen daraufhin zurück.

Die Wiedergabe richtiger oder falscher Erinnerungen hängt demnach auch vom aktuellen Zustand eines Befragten ab. Dies könnte in besonderen Situationen, etwa bei Zeugenbefragungen, eine wichtige Rolle spielen, erläutern die Forscher.

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Nierentransplantationen: Nachts weniger Erfolg

München (netdoktor.de) - Nierentransplantationen sollten tunlichst tagsüber durchgeführt werden. Diesen Schluss legt eine Studie nahe, die Urologen und Internisten der Universität Bonn jetzt veröffentlicht haben (Transplantation Proceedings, Band 40, S. 1341 ff.).

Demnach erfordern nächtliche Eingriffe mehr als doppelt so häufig eine weitere Operation. Auch die Gefahr, dass das Spenderorgan vorzeitig versagt, ist bei notfallmäßigen Eingriffen nachts. Grund ist wahrscheinlich, dass der Operateur tagsüber wacher und konzentrierter arbeitet. Gerade bei einem so komplizierten Eingriff wie einer Transplantation ist chirurgisches Können mit entscheidend für den Erfolg. Dennoch wird momentan jede dritte Nierentransplantation nachts durchgeführt, da die Spenderorgane möglichst frisch sein sollen.

Die Bonner Mediziner um Dr. Guido Fechner und Professor Dr. Stefan Müller haben insgesamt 260 Nierentransplantationen unter die Lupe genommen. Gut 60 Prozent waren tagsüber durchgeführt worden, der Rest zwischen acht Uhr abends und acht Uhr morgens. Gut 16 Prozent aller "Nacht-Nieren" mussten aufgrund von chirurgischen Komplikationen im Monat nach der Transplantation ein weiteres Mal operiert werden. Bei den "Tag-Nieren" lag die Komplikationsrate mit gut 6 Prozent wesentlich niedriger.

Im Schnitt "halten" Spendernieren neun Jahre, es gibt aber auch Transplantate, die nach mehr als 20 Jahren noch gut funktionieren. Mit entscheidend scheint auch hier die Zeit, zu der die Operation erfolgte: "'Tages-Nieren' funktionieren zu mehr als 90 Prozent noch fünf Jahre nach der Transplantation einwandfrei", erklärt Dr. Guido Fechner. "Bei 'Nacht-Nieren' sind es nur 80 Prozent." "Man hat lange geglaubt, dass die Nieren um jeden Preis möglichst frisch sein müssen, damit die Transplantation erfolgreich verläuft", sagt Fechner. Als optimal gilt momentan, wenn das Organ spätestens 18 Stunden nach seiner Entnahme wieder eingesetzt wird. "Eine Nierentransplantation könnte innerhalb dieses Zeitfensters durchaus einmal von 5 Uhr morgens auf 8 Uhr verschoben werden, ohne das das Transplantat darunter leidet", betont der Mediziner.

Ein Ausweg, der ohne die dennoch häufige Nachtarbeit auskommt, ist die Lebendnierenspende. Die Niere eines lebenden Spenders verpflanzt man: Immer am Tag.

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Arzneimittel nicht im Auto lassen

An heißen Sommertagen sollten Arzneimittel nicht im Auto aufbewahrt werden.
Einige Arzneiformen wie Dosieraerosole oder Zäpfchen können unter der starken
Erwärmung unbrauchbar oder unwirksam werden. Durch eine zu starke Erwärmung
können Spraydosen aufreißen oder explodieren. Zäpfchen wiederum können schmelzen.

Beim Abkühlen verteilt sich der Wirkstoff in der Zäpfchengrundlage ungleichmäßig, wodurch die Wirkung des
Arzneimittels beeinflusst werden kann.
Idealerweise werden die meisten Arzneimittel unter 25 Grad Celsius gelagert.

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Krebs: High-Tech Geräte lassen Tumorzellen aufleuchten

München (netdoktor.de) - Mit einem modernen bildgebenden Verfahren können Ärzte biologische Vorgänge im Körper sichtbar machen und exakt lokalisieren. Vor allem Krebspatienten profitieren von dieser Technik - sie können gezielter behandelt werden. Ein Apparat der neuesten Generation steht seit kurzem im Münchener Klinikum rechts der Isar.

Das PET-CT-Gerät kombiniert die Positronen-Emissions-Tomografie (PET), ein nuklearmedizinisches Verfahren, das Stoffwechselvorgänge in der Zelle sichtbar machen kann, mit dem klassischen Schichtröntgen (Computertomografie; CT). Damit können Mediziner erstmals beide bildgebenden Verfahren in einem Untersuchungsgang anwenden. Das ermöglicht nicht nur aussagekräftigere Untersuchungsergebnisse, sondern verkürzt auch die Untersuchungszeit. "Mit diesem Gerät können wir in den Tumor reinschauen“, sagt Prof. Markus Schwaiger, der Direktor der Nuklearmedizinischen Klinik. "Wir sehen, wie bösartig er wächst oder ob er metastasiert."

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Umfrage im Auftrag der gesetzlichen Krankenversicherungen

Versicherte finden die e-Card nicht übel


30.07.08 - Ist die e-Card nur bei Ärzten ein Aufreger? Offenbar befürworten 70 Prozent der gesetzlich Versicherten ihre Einführung. Das sagt zumindest eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkassen. Doch auch Datenschutz-Bedenken kamen zutage.
Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen wurden insgesamt gut 2.000 gesetzlich Versicherte zu ihrem Informationsstand und nach ihrer Einstellung zur elektronischen Gesundheitskarte (eGK) befragt. 70 Prozent befürworteten die Einführung, besonders junge Menschen von 16 bis 29 Jahren finden die Karte gut.

Auch die Bereitschaft, freiwillige Angaben wie Notfalldaten, Arzneimitteldokumentation und medizinische Daten für die elektronische Patientenakte zu speichern und zu nutzen, ist groß: Die Mehrheit kann sich vorstellen, diese freiwilligen Funktionen zumindest "wahrscheinlich" zu nutzen. Vor allem die Notfalldaten scheinen guten Anklang zu finden: 73 Prozent wollen sie "ganz sicher" freigeben.

Angst vor Einsichtnahme durch Unberechtigte
Trotzdem gibt es Bedenken: 73 Prozent der Befragten sehen die Gefahr, dass die Daten auf der eGK von Unberechtigten eingesehen und missbraucht werden könnten. Dabei wurde nicht genau nachgefragt, was die Versicherten von den verschiedenen Infrastruktur-Modellen - Speicherung auf zentralen Servern vs. Speicherung direkt auf der Karte - halten.

Die Bekanntheit der e-Card ist derweil groß. Die Umfrage ergab, dass sechs von zehn gesetzlich Versicherten bereits etwas über das neue Kartensystem gehört haben. Besonders die Senioren sind offenbar gut informiert: Von den über 60-Jährigen gaben drei Viertel an, Kenntnis von der eGK zu haben. Allerdings sagten auch 63 Prozent all jener, die von der e-Card schon gehört haben, dass sie sich schlecht informiert fühlten.

Lieber gründlicher Roll-out statt Schnellschuss
Für die Kassen interessant ist natürlich auch die Frage, ob die Versicherten eine schnelle Einführung einer Basiskarte wünschen, die zunächst nur einige der geplanten Funktionen erfüllt. Angesichts vieler technischer Schwierigkeiten in der Testphase sowie anhaltender Diskussionen um die Architektur des neuen elektronischen Datensystems ist eine solche abgespeckte Version nicht unwahrscheinlich. Für die Kassen würde sie allerdings Mehrkosten verursachen, da hernach ja noch einmal die richtigen Karten ausgeteilt werden müssten.

In diesem Punkt konnte die Umfrage beruhigen: 75 Prozent der befragten gaben der Einführung einer Komplettversion, mit der alle Anwendungen möglich sind, den Vorzug - selbst wenn das bedeuten würde, dass sie die e-Card erst später in der Hand halten würden.

Kassen nehmen Sicherheitsbedenken ernst
Die Kassen erklärten angesichts der Sicherheitsbedenken, dass der Datenschutz bei der Planung der e-Card eine große Rolle spiele. Die freiwilligen Anwendungen der Karte wie Notfalldaten, Arzneimitteldokumentation oder elektronische Patientenakte seien klar von den Pflichtanwendungen - den administrative Versichertendaten und dem eRezept - getrennt.

Der Zugriff auf die sensiblen medizinischen Daten werde durch ein strenges Sicherheitssystem geschützt: Das so genannte Zwei-Schlüssel-Prinzip garantiere, dass ohne Einwilligung der Versicherten niemand auf die freiwilligen Anwendungen ihrer Gesundheitskarte zugreifen kann. Die Kassen gehen davon aus, dass hier noch großer Informationsbedarf besteht.

VdAK / chy

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Schutz vor frühzeitigem Tod
Dem Alter kann man offenbar davonlaufen


12.08.08 - Regelmäßiges Ausdauertraining vermag den Prozess des Alterns eindrücklich zu verlangsamen. Die joggenden Teilnehmer einer Langzeitstude mussten nur halb so oft einen frühzeitigen Tod hinnehmen wie die unsportlichen Probanden.

Wissenschaftler des Stanford University um Dr. Eliza F. Chakravarty konnten nachweisen, dass regelmäßiges Laufen den Alterungsprozess verlangsamen kann. Im Rahmen der 1984 gestarteten Studie versandte das Team jährlich einen Fragebogen an 538 Läufer und 423 gesunde Nicht-Sportler im Alter von mindestens 50 Jahren.

Erfasst wurden Trainingsumfang, BMI und etwaige Beeinträchtigungen bei alltäglichen Verrichtungen. Die komplette Follow-up-Zeit von 21 Jahren absolvierten 284 Läufer und 156 Kontrollpersonen.

Bei einer Zwischenauswertung nach 19 Jahren waren 34 Prozent der Nicht-Sortler verstorben, aber nur 15 Prozent der Läufer. Beide Gruppen sahen sich im Laufe der Jahre zunehmend mit Einschränkungen bei alltäglichen Aktivitäten konfrontiert, beispielweise bei der Fortbewegung, beim Ankleiden oder bei der Körperpflege. Doch machten sich diese Einschränkungen bei den Sportlern durchschnittlich 16 Jahre später bemerkbar.

Anfangs vier Stunden, später 76 Minuten pro Woche
Zu Beginn der Studie liefen die Teilnehmer durchschnittlich rund vier Stunden pro Woche. Nach 21 Jahren waren es noch 76 Minuten. Die gesundheitlichen Vorteile der Jogger blieben auch nach dem 80. Geburtstag bestehen und nahmen mit steigendem Alter sogar zu. Das regelmäßige Training schlug sich nicht einmal in erhöhten Arthroseraten nieder.

Die Forscher führen ihre hochsignifikanten Resultate nicht allein auf das Ausdauertraining zurück, sondern messen auch dem insgesamt gesünderen Lebensstil der aktiven Probanden einige Bedeutung zu.

me / Quelle: Arch Intern Med 168 (2008) 1638–1646

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Hautkrebs: Auch auf "helle" Veränderungen achten

Landau (ddp). Hautkrebs zeigt sich meist durch dunkle, auffällige Veränderungen an einem Leberfleck. Aber auch ein unscheinbarer roter Pickel oder eine schuppige, krustige Stelle können auf eine bösartige Wucherung hindeuten. Mediziner sprechen vom sogenannten hellen oder weißen Hautkrebs, der häufig unerkannt bleibt oder verharmlost wird, wie Klaus Fritz vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen erläutert.

Genau wie schwarzer Hautkrebs kann aber auch er in andere Organe streuen und tödlich enden. Ursache ist oft übermäßige Sonneneinstrahlung schon in jungen Jahren. Allerdings führt die sehr lange Latenzzeit von 30 bis 40 Jahren erst spät zu sichtbaren bösartigen Veränderungen. Weil heller Hautkrebs fast ausschließlich durch Einwirkung von Sonnenlicht ausgelöst wird, tritt er meist an freiliegenden Körperarealen auf. Dazu gehören etwa Gesicht, Nacken und Arme. Bei Männern mit Haarausfall kommt auch die Kopfhaut infrage.

«Unklare Hautveränderungen in diesen Bereichen sollte man deshalb frühzeitig von einem Dermatologen abklären lassen», rät Fritz. Vorbeugen lässt sich weißem Hautkrebs, indem man sehr lange und intensive Sonneneinstrahlung meidet. Gerade mehrere schwere Sonnenbrände im Jugendalter erhöhen laut Fritz das Risiko späterer bösartiger Hautveränderungen deutlich. Darüber hinaus sind Menschen mit hellem Hauttyp und vielen Pigmentflecken überdurchschnittlich stark gefährdet, an einem weißen oder schwarzen Hautkrebs zu erkranken.

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat September alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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