Newsletter vom 19.12.2008, 11:06:56

Betreff:

Newsletter Dezember

Allen Bandis ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Liebe Bandis,

wieder geht ein Jahr dem Ende entgegen. Für Einige war es ein Jahr, welches verbunden war mit Arztbesuchen, Operationen, Schmerzen und leidvollen Erfahrungen. Für Manche war es aber auch ein Jahr, welches durchaus positiv zu Ende ging, wo Operationen oder Behandlungen erfolgreich waren und das Leben einen fast gesunden Menschen wieder hatte.

Den gesundeten Bandis wünschen wir, daß es so bleibt, den immer noch kranken Bandis wünschen wir um so mehr, daß das Jahr 2009 ein erfolgreicheres Jahr wird.

Bedanken möchten wir uns bei Euch für den Einsatz, anderen Bandis zu helfen und hoffen, Euch weiterhin auf http://www.diebandscheibe.de begrüssen zu dürfen, getreu dem Satz "Einmal Bandi - immer Bandi"

Lasst Euch reich mit Gesundheit beschenken und kommt gut ins neue Jahr!

Liebe Grüße und frohe Weihnachten

Das Team von www.diebandscheibe.de

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Banditreffen in Rheinfelden vom 25.09. bis 27.09.2009

Liebe Bandis,

Unser nächsten Banditreffen findet vom 25.09.-27.09.2009 in Rheinfelden statt.

Nähere Infos folgen.

Wir freuen uns jetzt schon auf Eure Anmeldungen.

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Trotz Gesundheitsfonds: So können Schmerzpatienten weiter vom therapeutischen Fortschritt profitieren

Schmerztherapie unter besonderem Kostendruck / Schmerzkrankheit nicht unter den 80 Krankheiten für Zuschläge im Morbi-RSA gelistet / Innovative Präparate durch spezielle Praxissoftware von Ausgrenzung bedroht / Expertenrat: Patienten sollen Schmerzstärke und Nebenwirkungen in Schmerztagebuch dokumentieren

Hamburg/München, 2./4. Dezember 2008 (dk) - Schmerzpatienten treffen die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen in besonderem Ausmaß. Der Grund: Am 1. Januar 2009 tritt der Gesundheitsfonds in Kraft. "Damit geht das Morbiditätsrisiko auf die Krankenkassen über. Die Schmerzkrankheit ist unter den 80 Krankheiten für Zuschläge im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) allerdings nicht gelistet", so Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. "Schmerzpatienten, die hohe ärztliche und medikamentöse Kosten verursachen, werden so zum Risiko für die Kassen. Durch eine spezielle Paxissoftware im Rahmen der Hausarztverträge werden innovative Schmerzpräparate sogar regelrecht ausgegrenzt", so der Schmerzexperte aus Göppingen weiter. Zudem sei der Apotheker verpflichtet, ein rabattiertes Präparat abzugeben, wenn dies nicht ausdrücklich vom Arzt ausgeschlossen wurde. Diese Austauschpflicht gelte inzwischen auch für starke Opioide. "Medikamente dürfen jedoch nicht nur anhand des Preises beurteilt werden", so Müller-Schwefe. Studien zeigen, dass für Opiode typische Nebenwirkungen und deren Folgekosten deutlich teurer sein können als der konsequente Einsatz eines innovativen Opiods wie zum Beispiel der Fixkombination aus retardiertem Oxicodon und retardiertem Naloxon. Damit Schmerzpatienten weiterhin vom therapeutischen Fortschritt profitieren, rät Müller-Schwefe: "Der Patient soll dokumentieren, wie es ihm unter der Therapie geht, also die Schmerzstärke und die Nebenwirkungen in einem Schmerztagebuch festhalten. Nur so kann der Arzt weiter das Medikament verordnen, das der Patient am besten verträgt".

Quelle: Mundipharma

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Gefährlich: Viele Diät-Nahrungsmittel wirkungslos
Aber ein Milliarden-Markt!

Viele Übergewichtige hoffen mit Diät-Nahrungsmittel der Traumfigur einen Schritt näher zu kommen. Meist vergeblich.

Weltweit kaufen fettleibige Menschen jährlich für viele Milliarden Euro vermeintliche Diät-Nahrungsmittel, die tatsächlich aber gar nicht gegen Übergewicht helfen. Allein in den USA wurden im Jahr 2000 rund 35 Milliarden US-Dollar (27,1 Mrd. Euro) (27,1 Mrd. Euro) für Diät-Nahrung ausgegeben, von der ein Großteil aber völlig wirkungslos sei.

Unwirksam und gesundheitsgefährdend
Das schrieb der Ernährungsexperte Michael Lean von der Universität Glasgow in der aktuellen Ausgabe des "British Medical Journal". Dabei wies Lean darauf hin, dass lediglich eine energiearme Ernährung und Bewegung, die Medikamente Orlistat und Sibutramin sowie in einigen Fällen Operationen wirksam und ungefährlich seien. Alle anderen der vielen hundert gegen Übergewicht erhältlichen Mittel seien entweder unwirksam oder gesundheitsgefährdend.

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Mehr Fehlzeiten im Job

In Deutschland mehren sich die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Job. Nachdem bereits 2007 ein Anstieg registriert wurde, sei dies nun auch für das Jahr 2008 festzustellen, teilte der Berufsverband der Betriebskrankenkassen mit. Am deutlichsten stieg die Zahl der psychischen Erkrankungen, wie aus der Studie des Verbandes hervorgeht.

Der Krankenstand stieg demnach von Januar bis Oktober 2008 auf 3,8 % an, verglichen mit 3,7 % im Vorjahr. 2007 fehlten Arbeitnehmer durchschnittlich an 12,8 Tagen.

Statistik: Krankenstand

2007: 12,8 Tage

2006: 12,4 Tage*

2005: 12,6 Tage

2004: 13,0 Tage

2003: 13,5 Tage

2002: 14,5 Tage

*der tiefste Stand seit 1976

Quelle: Bundesverband der Betriebskrankenkassen

Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen die meisten Arbeitsunfähigkeitstage Mit 26,4 Prozent entfielen die meisten Arbeitsunfähigkeitstage im vergangenen Jahr wieder auf Muskel- und Skeletterkrankungen.
Das waren 337 AU-Tage je 100 BKK Mitglieder.
Mehr als drei Viertel aller AU-Tage entfielen auf nur sechs Krankheitsgruppen. Auf Platz zwei lagen Atemwegserkrankungen (15,7 Prozent) mit 201 Tagen, auf Platz drei Verletzungen und Vergiftungen (14,5 Prozent) mit 186 Tagen je 100 beschäftigte Pflichtmitglieder. An vierter Stelle folgten die psychischen Störungen (9,3 Prozent) mit 120 AU-Tagen je 100 Mitglieder. 1976 lag ihr Anteil noch bei zwei Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage.

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Apotheker warnen vor Ginkgo-Tees

(Eschborn - 27.11.2008) Die Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat am Mittwoch vor gesundheitsschädlichen Tee-Mischungen mit Ginkgo-Blättern gewarnt. Nach einer Studie des Zentrallabors Deutscher Apotheker in Eschborn enthielten sie zu große Mengen an Ginkgolsäuren. Folge könnten unter anderem Allergien sein, warnte Laborleiter Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz. «Deshalb rate ich dringend von diesen Tees ab.»

Zulässige Höchstmenge an Ginkgol-Säure massiv überschritten
Die zulässige Aufnahme von Ginkgolsäure bei Medikamenten liegt nach Angaben der ABDA bei höchstens 1,2 Mikrogramm pro Tag. Nach der Studie des Labors überschreitet bei allen neun untersuchten Tee-Mischungen bereits eine Tasse diesen Wert um das 40- bis 80-Fache. Laut ABDA werden die Tees zunehmend in Drogerien und Supermärkten angeboten. Dabei werde der Eindruck erweckt sie steigerten die mentale Leistungsfähigkeit.


Quelle: dpa

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Softdrinks machen Knochen weich
Eine Studie zeigt: Jugendliche, die ihren Durst häufig mit Softdrinks löschen, haben instabile Knochen. Die Osteoporose-Gefahr steigt.

Limonaden sind bei vielen Jugendlichen beliebt, sie können aber womöglich weiche Knochen verursachen. Jugendliche, die ihren Durst häufig mit Softdrinks löschen, haben im Schnitt weniger mineralhaltige und damit weniger stabile Knochen, wie die Universität Bonn unter Berufung auf eine Studie des ihr angegliederten Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) berichtete. Die Ursache für diesen Effekt sei noch nicht vollständig geklärt. Die Konsequenz könne aber eine erhöhte Osteoporose-Gefahr im Erwachsenenalter sein.

"Je mehr derartiger Limonaden Jugendliche zu sich nehmen, desto geringer der Mineralgehalt ihrer Knochen", erklärte Studienleiter Thomas Remer. "Prinzipiell zeigten sich zwei Effekte: Zumindest bei koffeinhaltigen Softdrinks haben wir eine direkte Auswirkung auf den Knochenstoffwechsel festgestellt - worauf genau diese beruht, wissen wir allerdings noch nicht."

Proteinmangel

Hinzu kommt den Forschern zufolge noch ein indirekter Effekt: Wer seinen Durst meist mit Cola, gespritztem Apfelsaft oder Zitronenlimo stille, nehme im Schnitt weniger Protein mit der Nahrung zu sich. Protein sei aber bei ausgewogener Ernährung wichtig für die Knochenentwicklung. Bislang hatten Wissenschaftler demnach den negativen Einfluss von Softdrinks eher darauf zurückgeführt, dass die Limonaden Milch als Getränk ersetzten. "Wir konnten allerdings keinen spezifischen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Knochenmineralgehalt feststellen", unterstrich der Autor der Studie, Lars Libuda.

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Ansteckung
Übertriebene Angst schadet


Aus Angst vor Ansteckung muss auf Krankenbesuche bei Menschen mit leichten Erkältungen nicht verzichtet werden.

Übertriebene Vorsicht kann der Gesundheit eher schaden als nutzen. Denn das Immunsystem von gesunden Erwachsenen sollte regelmäßig mit manchen Krankheitserregern in Kontakt kommen, damit der Körper seine Immunität nicht verliert. Darauf weist jetzt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hin.

Dazu gehören beispielsweise Erreger, die Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Laut einer Studie von französischen Forschern ist das Infektionsrisiko eines Menschen um das Sechsfache erhöht, wenn er lange Zeit nicht mit den Bakterien und Viren konfrontiert wurde. Sind die Erreger unbekannt, dauert es länger, bis eine effektive Immunabwehr aufgebaut ist. Das bedeutet auch, dass eine mögliche Erkrankung länger und schwerer verläuft.

Statt Kranke zu meiden, sollte das eigene Immunsystem durch einen gesunden Lebensstil gestärkt werden, um eine Infektion zu verhindern. Dazu gehören vor allem eine ausgewogene Ernährung, körperliche Bewegung, viel frische Luft, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und das Vermeiden von überheizten Räumen. Lediglich Senioren, Kinder oder Menschen mit chronischen Erkrankungen und einen prinzipiell geschwächten Immunsystem unterlassen Krankenbesuche bei Erkältungspatienten besser.

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Trend: Statt Klinikaufenthalt mehr ambulante Operationen

Stuttgart (ddp). In baden-württembergischen Krankenhäusern ist trotz eines Anstiegs der Patientenzahlen im vergangenen Jahr weniger operiert worden. Die Zahl der Patienten stieg 2007 um 44 660 gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Demnach ließen sich rund 1,94 Millionen Patienten in den Krankenhäusern im Land behandeln. Rund 700 000 der stationären Patienten ließen sich operieren. 2001 waren dies noch über 800 000 Patienten gewesen.

Als Grund für den Rückgang der stationären Operationen nannten die Statistiker die Ausweitung der ambulanten Eingriffe. Immer mehr Krankenhäuser gingen dazu über, Patienten ambulant zu operieren. Im Jahr 2007 wurden 201 700 Operationen durchgeführt, nach denen die Patienten das Krankenhaus gleich wieder verlassen konnten. Gegenüber dem Jahr 2002 war das ein Anstieg um 139 300 Eingriffe.

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Muskel- und Gelenkschmerzen: NetDoktor.de macht beweglich

München (netdoktor.de) - Warum schmerzt das Handgelenk, wenn man zu lange vorm Computer sitzt? Was hilft bei Nackenschmerzen? Und welche Heilpflanzen wirken Prellungen entgegen. Der neue Themenschwerpunkt "Muskel- und Gelenkschmerzen" von NetDoktor.de weiß Rat. Außerdem bietet er einen Trainingsparcours für geplagte Schultern und gibt Tipps für wunderbar entspannende Massagen.

Von Arthrose bis Zerrung: Das neue Special "Muskel- und Gelenkschmerzen"

Heilerde

Wirksamer Schlamm: Heilerde wirkt entzündungshemmend und kühlend bei Gelenkschmerzen.

Der Einsatz von Wickel oder Auflagen in der Krankheitsbekämpfung ist relativ alt. Schon 4500 v. Ch. schwitzten Menschen in Erdlöchern, Höhlen oder Zelten. Die alten Ägypter verwendeten heißen Nilschlamm als Packung, während der römische Arzt Plinius heißen Quellschlamm bei chronisch-entzündlichen Verletzungen benutzte. Anfang des letzten Jahrhunderts gründete Adolf Just den ersten Heilerde-Vertrieb.

Wirkung

Es gibt kaum Untersuchungen, wie gut Wickel und Auflagen wirklich wirken. Die meisten Empfehlungen beruhen auf langjährigen Beobachtungen. Heilerde ist ein spezieller Löß aus Mineralien und Spurenelementen. Das feingemahlene Pulver der Heilerde kann Flüssigkeit aufsaugen und Giftstoffe binden. Zudem wirkt Heilerde entzündungshemmend und kühlt.
Anwendung

Äußerlich: Bei Gelenkschmerzen, aber auch bei Insektenstichen oder Akne.

* Etwa 2 bis 3 Esslöffel Heilerde aus der Apotheke oder Drogerie mit wenig Wasser zu einem streichfähigen Brei verrühren.
* Den Brei etwa 0,5 cm dick auf das schmerzende Gelenk oder bei Akne auf das Gesicht auftragen. Mit einem dünnen Tuch bedecken und die Heilerde solange wirken lassen, bis sie trocken und bröselig wird. Das dauert etwa 1 bis 2 Stunden.
* Bei akuten Beschwerden wie Gelenkschmerzen einmal täglich wiederholen.
* Bei chronischen Beschwerden wie Akne zwei- bis dreimal wöchentlich anwenden. Bei Akne kann die Heilerde auch mit Kamillentee angerührt werden.

Innerlich: Bei Durchfall und Sodbrennen.

* Verrühren Sie 1 bis 2 Teelöffel Heilerde in einem halben Glas Wasser oder Tee. Trinken Sie die Mischung in kleinen Schlucken.
* Intensiver wirkt die Heilerde, wenn sie trocken eingenommen wird. Dazu wird sie im Mund mit Speichel zu einem Brei vermischt und dann geschluckt.
* Heilerde wird zwei- bis dreimal täglich eingenommen - am besten nüchtern. Bei Sodbrennen auch häufiger über den Tag verteilt und zur Nacht. Bei akutem Durchfall sind auch mehrere Teelöffel Heilerde innerhalb weniger Stunden unbedenklich.

Warnhinweise

Bisher sind keine Nebenwirkungen von Heilerde bekannt.

Bei innerlicher Anwendung kann Heilerde die Wirkstoffe anderer Medikamente binden und damit ihre Wirksamkeit einschränken. Andere Medikamente daher immer im Abstand von mindestens einer Stunde einnehmen.

Bei äußerlicher Anwendung gilt: Die Erde trocknet die Haut aus - ein Effekt, der bei Akne erwünscht ist. Wird sie regelmäßig auf ein Gelenk aufgetragen, kann Heilerde auch halb mit Wasser und halb mit Öl angerührt werden.

Die Mengenangaben beziehen sich auf Erwachsene. Bei Kindern hängt die Dosis vom Alter und vom Gewicht ab. Fragen Sie am besten Ihren Arzt oder Apotheker.

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Schlaf: Jugendliche sollten zeitig ins Bett gehen

Hamburg (ddp). Wie Erwachsene haben auch Heranwachsende ein unterschiedlich ausgeprägtes Schlafbedürfnis. Tritt aber über längere Zeit eine Tagesschläfrigkeit auf, ist das ein Hinweis auf eine zu geringe Schlafdauer. Dafür könne es unterschiedliche Gründe geben, sagt Hans-Ulrich Neumann von Bundesverband Kinder- und Jugendärzte. Oft gingen die Jugendlichen allerdings einfach nur zu spät ins Bett. Oder sie können nicht schlafen, weil sie bis spätabends noch vor dem Computer sitzen oder laut Musik hören und deshalb keine Ruhe finden.

Es kann aber auch organische Ursachen geben. «Hält die Tagesschläfrigkeit an, obwohl der Jugendliche ausreichend schläft, sollte man einen Arzt aufsuchen», rät Neumann. So können zum Beispiel vergrößerte Mandeln nachts zu Atemaussetzern führen oder sich auch eine Depression hinter den Schlafproblemen verbergen.

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Weihnachtsdeko: Achtung bei Allergie und Asthma

München (netdoktor.de) - Wer an Asthma oder einer Allergie leidet, sollte beim weihnachtlichen Dekorieren aufpassen, rät die Deutsche Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover. Denn Duftlampen, Kunstschnee oder der Weihnachtsbaum können bei Betroffenen Beschwerden auslösen. In einer Pressemitteilung geben die Experten Tipps, worauf Allergiker und Asthmatiker achten sollten.

Den Einkauf des Weihnachtsbaumes etwa übernimmt am besten ein Nicht-Allergiker. „Denn Waldbäume können verschiedene Allergieauslöser wie zum Beispiel Pollen oder die im Baumharz enthaltenen Terpene aufweisen, die bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen und auch Asthma-Anfälle hervorrufen“, erklärt Prof. Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der DLS. Bevor man den Baum ins Haus holt, sollte man die Menge der Allergene reduzieren - durch Schütteln, mithilfe eines Laubbläsers bzw. durch Abreiben des Stammes mit einem oxidierten Bleichmittel. Künstliche Bäume könnten Allergikern und Asthmatikern ebenfalls Probleme bereiten, warnt der Lungenspezialist - "je nach den enthaltenen Chemikalien".

Problematische Substanzen stecken meist auch in Dekomaterialien für den Innenraum, weshalb Patienten besser auf Kunstschneespray, Gold- und Silberspray oder Deko-Effektflitter verzichten sollten. „Das Gleiche gilt für künstliche Düfte in Form von Duftlampen, Potpourris, Seifen, Parfum oder Raumsprays“, betont Morr. Die alte Weihnachtsdeko aus dem Keller oder vom Boden sollte zudem gründlich gereinigt werden, bevor sie in der Wohnung platziert wird: Staub und Schimmelpilzsporen könnten sich darin angesammelt haben, so der Experte. Abzuraten sei auch davon, in Innenräumen Räuchermännchen oder -stäbchen, Zigaretten oder offene Kaminfeuer anzuzünden.

Bei Dinnereinladungen zu Weihnachten gilt es ebenfalls einiges zu beachten: Sind Allergiker unter den Gästen, sollten Gastgeber sich im Vorfeld über bestehende Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Kreuzallergien informieren - und diese dann unbedingt ernst nehmen, empfiehlt der Arzt. Denn sogar bei separat gekochten Gerichten könne es leicht zu Kreuzkontaminationen kommen - etwa wenn das Besteck vertauscht wird, sodass kleinste Spuren des Allergens im vermeintlich allergenfreien Gericht landen. Denn das kann für den Betroffenen fatale Folgen haben. (mf)

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Medizin-TV bei NetDoktor.de: Neue Sendung "Wirbelsäulenchirurgie"

München (netdoktor.de) - Rückenschmerzen treffen fast jeden irgendwann: 80 Prozent der Bevölkerung leiden mindestens einmal im Leben darunter. Rund acht Millionen Deutsche haben sogar mit chronischen Schmerzen zu kämpfen - ein häufiger Grund für Krankmeldungen am Arbeitsplatz und frühzeitigen Ruhestand.

Genaueres über die möglichen Ursachen der Beschwerden wie Bandscheibenvorfall, Spinalstenose oder Wirbelgleiten erfahren Sie in der aktuellen Sendung "Wirbelsäulenchirurgie" der Web-TV-Reihe "Aktuelles aus der Medizin". Chirurgen berichten zudem von den Möglichkeiten neuer Röntgenapparate und der Schlüssellochchirurgie im Bereich der Wirbelsäule.

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Rückenschmerzen: Nicht immer sind die Bandscheiben schuld

Wiesbaden (ddp). Bei starken Schmerzen im unteren Rücken vermuten Betroffene häufig einen Bandscheibenvorfall. Doch das ist nicht immer der Fall. «Ein Bandscheibenvorfall macht sich durch ganz typische Schmerzen bemerkbar», sagt Wolfgang Bolten, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klaus Miehlke Klinik für Rheumatologie in Wiesbaden. Diese strahlen aus in das Gesäß und entlang der Beinaußenseiten bis ins Knie oder sogar in die Fußgelenke.

Die Schmerzen entstehen, wenn die Bandscheibe auf einen Nerv drückt. Doch das geschieht nicht immer: «Bei rund 40 Prozent der über 35-Jährigen wird ein Bandscheibenvorfall bei einer anderen Untersuchung zufällig entdeckt», berichtet Bolten. Das bedeute auch, dass so ein Bandscheibenvorfall nicht immer problematisch sei und in der Regel nur bei dem Auftreten von Schmerzen behandelt werden müsse. «Dann ist es wichtig, bei den Betroffenen mit Medikamenten für Schmerzfreiheit zu sorgen und anschließend mit Krankengymnastik den Rücken zu stärken.» Zudem sei Rückengymnastik die beste Vorbeugung gegen einen Bandscheibenvorfall.

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Januar alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
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Einige Beiträge sind der Quelle: http://www.netdoktor.de entnommen.