Newsletter vom 19.02.2009, 14:28:29

Betreff:

Newsletter Februar

Banditreffen in Rheinfelden vom 25.09. bis 27.09.2009

Liebe Bandis,

Unser nächsten Banditreffen findet vom 25.09.-27.09.2009 in Rheinfelden statt.

Das Programm sieht folgendermassen aus:

Freitag, 25.09. Ankunft in Rheinfelden (D) bis ca. 17.00 Uhr

Mit dem Flieger geht es am Besten nach Basel (CH), von dort wird es einen Fahrdienst nach Rheinfelden geben.

Gegen 17.30 Uhr wird ein Fahrdienst eingerichtet, der uns Bandis vom Hotel abholt und zu schwarzhex und Christian bringt, wo wir dann einen gemütlichen Grillabend verbringen werden. Natürlich bringt uns der Fahrdienst auch wieder ins Hotel zurück. Den Abend werden wir in einem großen Zelt verbringen. Da die Abende auch im Sommer recht kühl werden können, bitte etwas Warmes zum Anziehen mitbringen!

Samstag, 26.09.

Nach dem Frühstück geht es ca. gegen 10.00 Uhr mit dem Reisebus nach Badenweiler, wo wir gegen 11.00 Uhr das Schloss Bürgeln besichtigen.

Anschließend geht es mit dem Bus weiter in die Schweiz nach Basel. Bitte gültigen Personalausweis nicht vergessen!

Von 14.00 - 15.30 Uhr kommentierte Stadt- und Hafenrundfahrt mit dem Schiff von/bis Basel Schifflände.

Von 15.30 - 18.00 Uhr Stadtbesichtigung Basel, bzw. zur freien Verfügung

18.00 - 18.30 Uhr Rückfahrt mit dem Bus zum Hotel.

Ab 19.00 werden wir den Abend gemütlich beim Italiener verbringen. (Nähere Infos werden nachgereicht) - Ende offen!

Sonntag, 27.09.

Gemütliches Beisammensein nach dem Frühstück bis zur Heimreise. Optional kann für 10 Euro ein Brunch bestellt werden.

Abschied und Heimreise

Kosten:

Die Kosten für den Reisebus, Schlossbesichtigung, Schiff und Grillabend werden vom Forum getragen

Der Informationsbeitrag ist hier nachzulesen: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=34275

Anmeldungen nehmen wir in diesem Thema entgegen: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=34276

Wir freuen uns jetzt schon auf Eure Anmeldungen.


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Ernährung: Wissenschaftler entwickeln Online-Test

Göttingen (ddp). Wissenschaftler haben erstmals einen kompakten Ernährungswissenstest für das Internet entwickelt. Mit dem Online-Fragebogen könne jeder seinen ganz persönlichen «Ernährungs-IQ» ermitteln, sagte am Dienstag ein Sprecher der Göttinger Universität. Der Test wurde gemeinsam vom Göttinger Institut für Ernährungspsychologie, der Universität Paderborn, der Initiative Weight Watchers und der Gesellschaft für Konsumforschung konzipiert.

«Wir wollten ein Instrument, um das Wissen der Bevölkerung zum Thema Ernährung in seinen vielen Facetten vergleichbar zu messen», sagte der Göttinger Privatdozent Thomas Ellrott. In den kürzlich veröffentlichten Ernährungsberichten und bei den nationalen Verzehrstudien seien nur Einzelfragen zum Ernährungswissen erhoben worden. Das Wissen über Ernährung sei ständig im Fluss. «Wir brauchten ein aktuelles Instrument, das auch wissenschaftlich gut nutzbar ist», sagte Ellrott.

Der Test umfasst den Angaben zufolge 40 Fragen aus den Bereichen Nährstoffe, Lebensmittelkunde, Packungsinformationen, Normal- und Übergewicht, Nährwertdeklaration, Biokost, Hygiene und Ernährungsmythen. Teilnehmer könnten zu jeder beantworteten Frage einen Kommentar abrufen. Die Auswertung orientiere sich am Intelligenztest: Am Ende erhält jeder Nutzer seinen persönlichen «Ernährungs-IQ» und eine Einordnung der Leistung.

Den Ernährungspsychologen sei dabei bewusst, dass viel Wissen über Ernährung nicht unbedingt in entsprechendes Handeln münde, sagte Ellrott. «Kenntnisse haben nur begrenzten Einfluss auf das praktische Essverhalten.» In künftigen Auswertungen wollen die Wissenschaftler zeigen, wie Ernährungswissen in der deutschen Bevölkerung verteilt ist und ob es mit Faktoren wie Schulbildung, Alter und Wohnort zusammenhängt.

(ernaehrungs-iq.de)

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Oberbauch: Druckschmerz kann Zeichen für Gastritis sein

Dortmund (ddp). Regelmäßig wiederkehrende Druckschmerzen im Oberbauch können auf eine Magenschleimhautentzündung hindeuten. Als weitere Symptome einer sogenannten Gastritis träten häufig Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit auf, sagt der Dortmunder Arzt Elmar Zehnter vom Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen. Dazu müssten die Erkrankten meist ständig sauer aufstoßen, insbesondere nach den Mahlzeiten.

Eine Gastritis kann nach Angaben des Magen-Darm-Experten unterschiedliche Ursachen haben und sowohl akut als auch chronisch auftreten. Zu den Risikofaktoren gehörten unter anderem Rauchen, häufiger Alkoholgenuss, Stress oder eine zu lange, unkontrollierte Einnahme freiverkäuflicher Schmerzmittel. Häufig seien auch durch Helicobacter-Bakterien verursachte Infektionen für die Entzündung verantwortlich. Außerdem können falsche Essgewohnheiten auf den Magen schlagen. «Schnelles Schlucken und Schlingen machen dem Magen sehr zu schaffen», warnt Zehnter.

Leichtere Formen der Magenschleimhautentzündung können laut Zehnter zunächst mit Medikamenten auf alkalischer Basis aus der Apotheke behandelt werden, die die überschüssige Magensäure neutralisieren. Wenn die Beschwerden allerdings länger als fünf Tage andauerten, Schluckbeschwerden aufträten oder Blut erbrochen werde, müsse man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, sagt der Mediziner. Denn eine unbehandelte Gastritis könne schwere Krankheiten wie ein Magengeschwür oder Magenkrebs nach sich ziehen.

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Täglich 30 Minuten bewegen

Wer gesund bleiben will, sollte sich täglich mindestens 30 Minuten lang moderat bewegen. Mit rund 3.000 Schritten
zusätzlich zur Normalaktivität kann der Cholesterinspiegel signifikant gesenkt werden, wie Experten der Deutschen Sporthochschule Köln in einer Studie nachwiesen.

Nach Einschätzung der Sportwissenschaftler zeigte sich, dass sowohl das Gesamtcholesterin als auch das "böse" Cholesterin LDL vor allem bei Menschen mit erhöhten Werten drastisch reduziert werden konnte.

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Neue Therapie setzt auf frühzeitige Belastung bei Rückenschmerzen

Berlin - Neue Verfahren zur Behandlung von Rückenschmerzen setzen verstärkt auf eine frühzeitige Aktivität der Patienten. Dabei sollte eine alltagstaugliche Rückenbelastbarkeit angestrebt werden, erklärt das Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Jan Hildebrandt. Die Patienten müssten unter kontrollierten Bedingungen die Erfahrung machen, dass Bewegung und Belastung ihnen nicht schadeten, sondern zur Aufrechterhaltung des gesamten körperlichen Systems notwendig seien.

Ein krankengymnastisches Training könne auf diese Weise auch zu positiven Verhaltensänderungen führen. Zudem werde ein weiterer Effekt durch die Stabilisierung und Kräftigung der Rumpfmuskulatur erreicht. Allerdings sei dieses therapeutische Vorgehen nicht billig zu haben und werde derzeit von den Krankenkassen kaum bezahlt, kritisiert Hildebrandt.

Bei streng wissenschaftlicher Betrachtung hätten sich die meisten bisher praktizierten Verfahren zur Behandlung akuter und chronischer Rückenschmerzen als nicht effektiv erwiesen. So habe man die Wirksamkeit der meisten Injektionen oder auch der Wärme- und Kälteanwendungen bisher noch nicht nachweisen können. Auch die Massage werde kontrovers diskutiert und sei allenfalls nur in Kombination mit anderen Maßnahmen wirksam. Fast fünf Prozent der Deutschen haben nach neuesten Untersuchungen Rückenschmerzen mit hoher Beeinträchtigung. Laut Hildebrandt entstehen bei jedem Patienten jährlich Kosten von durchschnittlich rund 7.116 Euro.

Quelle: net-tribune

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Verbandsmaterial: Haltbarkeitsdatum im Auge behalten

Berlin (ddp). Verbandspäckchen, Kompressen und Pflaster lagern in vielen Haushalten jahrelang achtlos in der Schublade. Wenn sie bei Verletzungen schnell gebraucht werden, ist für den Blick aufs Haltbarkeitsdatum meist keine Zeit. Vor allem sterile Kompressen und Verbände müssen jedoch regelmäßig entsorgt und neu gekauft werden. "Die Sterilität des Materials ist nach durchschnittlich vier bis fünf Jahren Lagerdauer nicht mehr gewährleistet", warnt Ursula Sellerberg von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Solch überlagerten oder bereits angebrochenen Packungen mit sterilen Kompressen sollten nach Angaben der Apothekerin nicht mehr für die Wundversorgung genutzt werden. "Prinzipiell gilt: Man sollte nichts auf die Wunde lassen, was nicht steril ist", betont Sellerberg.

Auch elastische Mullbinden können nach ihren Angaben nach etwa fünf Jahren porös werden und ihre Dehnbarkeit verlieren. Bei Pflastern lasse nach diesem Zeitraum die Klebefähigkeit nach. Auf den meisten Verbandspackungen sei das Verfallsdatum aufgedruckt, sagt die Apothekerin: "Die Haltbarkeit sollte regelmäßig überprüft werden."

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Kein Krankentagegeld bei Verdacht auf Berufsunfähigkeit

Eine Krankentagegeld-Versicherung muss nicht mehr zahlen, wenn der Verdacht der Berufsunfähigkeit besteht.

dpa KOBLENZ. Nach dem aktuellen Urteil des OLG Koblenz ist es sogar nicht unbedingt erforderlich, dass die Berufsunfähigkeit auch ärztlich festgestellt sein muss. Vielmehr können auch bloße Indizien genügen, um die Einstellung der Zahlungen zu rechtfertigen.

Das Gericht hob mit seinem Urteil eine gegenteilige Entscheidung des Landgerichts Koblenz auf und wies die Klage eines Versicherten ab. Der Kläger hatte seit sieben Jahren von seiner Krankentagegeld- Versicherung wegen Arbeitsunfähigkeit Zahlungen von knapp 72 Euro täglich erhalten. Schließlich lehnte die Versicherung eine weitere Zahlung ab, weil mit einer vollen Arbeitsfähigkeit des Klägers nicht mehr zu rechnen sei.

Anders als das Landgericht gab ihr das OLG Recht. Angesichts des langen Zeitablaufs dränge sich auch ohne ausdrückliche ärztliche Feststellung die Prognose einer dauernden Berufsunfähigkeit auf unabsehbare Zeit auf, heißt es in dem in der Fachzeitschrift "OLG- Report" veröffentlichten Urteil. (Az.: 10 U 618/08)

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Wieder aufbereitete Spritzen in Kliniken gefährlich

Für die Wiederverwendung in Kliniken desinfizierte Spritzen und Kanülen bergen einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Focus” zufolge nach wie vor ein Infektionsrisiko.
In der Mehrzahl der sogenannten "Aufbereitungen" sei es nicht gelungen, die Instrumente wirklich rückstandsfrei zu reinigen, schreibt das Magazin unter Berufung auf Untersuchungen des Mediziners und Sachverständigen für Medizinprodukte, Hans Haindl. In vielen Fällen seien an solchen Instrumenten noch Spuren von Fibrin, Blut und Desinfektionsmittel nachzuweisen.

Darüber hinaus bestehe die Gefahr, sich mit Hepatitis B oder C zu infizieren. "Die Verwendung von aufbereiteten Einmalprodukten ist ein nicht verantwortbarer Großversuch an Menschen", sagte Haindl dem "Focus". Die Instrumente seien aus hygienischen Gründen eigentlich als Wegwerfprodukte gedacht. Da es billiger sei, sie zu sterilisieren und wieder zu verwenden, würden sie aber mehrmals benutzt.

dpa

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Nachfragen bei Vorerkrankungen

Wenn ein Antragsteller bei der Berufsunfähigkeitsversicherung im Antragsformular erwähnt, dass eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) bei ihm durchgeführt wurde, ist es Sache der Versicherung verpflichtet, genauere Erkundigungen einzuholen. (AZ: 5 U 27/07-3)

Unterlässt die Versicherung das, kann sie nach einem Urteil des OLG Saarbrücken zu einem späteren Zeitpunkt nicht die Auszahlung der vereinbarten Rente verweigern, weil der Antragsteller den Zeitpunkt der Vorerkrankung nicht richtig angegeben hat.Die Versicherung könne dem Kunden nicht Arglist vorwerfen.

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Laktose-Intoleranz: In Tabletten steckt meist nur wenig Milchzucker

Berlin (ots) - Milchzucker (Lactose) ist bei der Herstellung von Tabletten ein weit verbreiteter Hilfsstoff. Auch Menschen mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit (Lactose-Intoleranz) können Tabletten meist ohne Probleme einnehmen, denn die enthaltenen Mengen Milchzucker sind sehr gering. Zum Vergleich: Eine Tablette enthält nur selten mehr als 200 Milligramm Milchzucker, das entspricht etwa der Milchzuckermenge in einem Esslöffel Kuhmilch. Bei den meisten Menschen mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit ist noch eine Restaktivität des abbauenden Enzyms vorhanden, mit der sechs bis zwölf Gramm Milchzucker pro Mahlzeit verwertet werden können.

"Wer Probleme mit seinen Medikamenten hat, kann sich beim Apotheker informieren. Das gilt besonders für die Selbstmedikation", so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer. Wer Tabletten mit Milchzucker nicht gut verträgt, kann vor oder direkt bei der Einnahme des Medikaments zusätzlich rezeptfreie Lactase-Präparate einnehmen. Dieses Enzym baut den Milchzucker ab. Der Apotheker kann zudem nach Alternativen ohne den Hilfsstoff Milchzucker suchen.

Schätzungsweise 15 bis 20 Prozent der Bundesbürger leiden an einer Milchzucker-Unverträglichkeit. Hervorgerufen wird diese durch die fehlende oder verminderte körpereigene Produktion des Enzyms Lactase. Eine Milchzucker-Unverträglichkeit äußert sich unter anderem in Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen.

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Computertomografie: Nur in dringenden Fällen sinnvoll

alzgitter (ddp). Radiologische Untersuchungen mit Computertomografen (CT) machen vielen Patienten Angst. Die Anfertigung eines mehrdimensionalen Röntgenbilds weckt allein deshalb oft ungute Gefühle, weil sie in der Regel nur in dringenden Fällen verordnet wird, zum Beispiel um einen Tumor auszuschließen oder Verschlüsse der Blutgefäße. Das reglose Liegen «in der Röhre» erzeugt dazu manchmal Platzangst. «Vorher muss deshalb genau geprüft werden, ob die Untersuchung wirklich notwendig ist», sagt Ulrich Wezler vom Vorstand des Berufsverbands der deutschen Radiologen. Denn bei einigen CTs sind die Patienten überdies einer erhöhten Strahlendosis ausgesetzt.

Für die Untersuchung werden die Patienten laut Wezler auf einer Liege etwa 15 Minuten lang in das rund siebzig Zentimeter lange Gerät geschoben. Um den Körper rotiert eine Röntgenröhre, die aus unterschiedlichen Perspektiven Aufnahmen eines Körperteils anfertigt. «Im Prinzip können von allen Körperregionen Bilder gemacht werden», erklärt der Radiologe. In vielen Fällen wird den Patienten ein jodhaltiges Kontrastmittel gespritzt, das die Qualität der Bilder verbessern soll. Obwohl diese Mittel heute gut verträglich seien, könnten sie in seltenen Fällen allergische Reaktionen auslösen, sagt Wezler.

Besorgte Patienten sollten sich nach Ansicht des Radiologen umfassend über die Untersuchung informieren lassen. «Wenn der Arzt das Gerät von allen Seiten zeigt und erklärt, verlieren die meisten Patienten bereits die Angst», berichtet Wezler. In Ausnahmefällen könnten auch Beruhigungsmittel verabreicht werden, die einen Dämmerzustand hervorriefen. «Die Patienten dürfen aber nicht schlafen, weil sie während der Untersuchung die Anweisungen des Arztes hören müssen», betont der Arzt. Beruhigend wirkten mitunter auch leise Musik im Hintergrund oder eine angenehme Beleuchtung.

Die Strahlungsbelastung kann je nach untersuchter Körperregion sehr unterschiedlich ausfallen. Bei CT-Untersuchungen des Bauchraumes könne diese etwa deutlich höher sein als bei Lungen-CTs, sagt Wezler. Da bei manchen Untersuchungen die vorgeschriebene Jahresdosis an Strahlung erreicht werde, sollten CTs in kritischen Bereichen wie den Augen, der weiblichen Brust oder den Hoden nach Möglichkeit nicht öfter als einmal im Jahr vorgenommen werden. «Besonders bei Jugendlichen sollte man CT-Untersuchungen dazu eher zurückhaltend einsetzen», betont Wezler.

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Massage-Sessel: Heißes Bad hilft besser bei Verspannung

Köln/Heidelberg (ddp). Wenn mal wieder Verspannungen im Nacken schmerzen und der Stress überhand nimmt, sehnt man sich nach einer entspannenden Massage. Doch wer hat schon einen fachkundigen Partner, der einem bereitwillig ständig den Rücken knetet? Mancher liebäugelt da mit der Anschaffung eines bequemen Massage-Sessels, der laut Herstellerwerbung je nach Wunsch seines Besitzers verschiedene Knetmethoden vollautomatisch ablaufen lässt. Den medizinischen Nutzen solcher Geräte halten Ärzte allerdings für stark begrenzt.

Im Fachhandel und im Internet werden zahlreiche Modelle angepriesen. Die Preise variieren zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro. Bei den Luxusvarianten säuselt aus integrierten Lautsprechern entspannende Musik, während ein computergesteuerter Motor sich an einer fernöstlichen Shiatsu-Massage versucht. Auch Knet-, Klopf- oder Vibrationsmassagen hätten manche Apparate in petto, sagen die Hersteller. Manche stellen bei längerer Benutzung gar Fitness und Gesundheit «ohne zeitaufwendige Besuche beim Physiotherapeuten» in Aussicht.

Gesundheitsexperten sind da allerdings skeptisch. Solch ein Sessel erzeuge Entspannung und habe sicher auch eine gewisse vorbeugende Wirkung, sagt Professor Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln: «Für therapeutische Zwecke bei akuten Leiden ist er aber völlig ungeeignet.»

Der Sportwissenschaftler hat in den vergangenen Jahren mehrere Modelle getestet. Ein Schwachpunkt ist nach seiner Erfahrung, dass die Geräte sich nicht optimal an die Körperproportionen anpassen. «Es gelingt dem Computer zum Beispiel nicht immer, die richtigen Druckpunkte für eine Massage zu finden», sagt Froböse. In manchen Fällen könnten auf diese Weise sogar Schmerzen entstehen, wenn etwa an der falschen Stelle Druck ausgeübt werde. Insbesondere Menschen mit rheumatischen Erkrankungen, Bandscheiben- oder Wirbelsäulenproblemen sollten sich deshalb besser einem Masseur aus Fleisch und Blut anvertrauen, rät der Wissenschaftler.

Auch die Tiefenwirkung lässt meistens zu wünschen übrig. «Ein Massage-Sessel erreicht nur etwa 10 bis 15 Prozent des Wirkungsgrades einer manuellen Therapie», sagt Froböse. Damit würden lediglich Muskelpartien erreicht, die dicht unter der Haut lägen. Bei tieferliegenden Beschwerden zeige die Behandlung dagegen kaum einen Effekt. Auch bei Flächen-Massagen, zum Beispiel an den großen Rückenmuskeln, hätten die Apparate Schwächen. «Die Möglichkeiten einer menschlichen Hand können die Sessel in keinster Weise ersetzen», resümiert Froböse.

Solch ein «ruckelnder Sessel» biete keinen Ersatz für einen Besuch beim Krankengymnasten, betont auch Professor Marcus Schiltenwolf, Orthopäde an der Uni Heidelberg. Denn ein professioneller Masseur könne schließlich individuell auf den Patienten eingehen, gibt der Orthopäde zu bedenken: «Da schneidet so ein Sessel schlecht ab, denn der redet schließlich nicht.»

Dazu bringt es nach Meinung des Mediziners in den meisten Fällen deutlich mehr, selbst körperlich aktiv zu werden. «Ein Spaziergang oder Sport ist allemal besser, als im Sessel zu sitzen und dabei womöglich noch Fernsehen zu gucken», betont Schiltenwolf. Und eine entspannende Wirkung biete schließlich auch ein heißes Bad: «Das ist obendrein auch noch billiger.»

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Notruf: Europaweit hilft jetzt die 112

München (netdoktor.de) - Wer in einem Mitgliedstaat der EU einen Notfall melden will, muss sich nur noch eine Nummer merken: Die 112. Ende 2008 folgte Bulgarien als letztes Land dem Aufruf der Europäischen Union, die einheitliche Notrufnummer freizuschalten. Eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage ergab jedoch, dass nur jeder vierte EU-Bürger von der einheitlichen Nummer weiß - immerhin eine leichte Steigerung gegenüber 2008, wie es in der Mitteilung der Europäischen Kommission heißt.

Menschen aus den neuen Mitgliedstaaten wussten bei der Umfrage vergleichsweise gut Bescheid. Womöglich, weil in diesen Ländern die Rufnummer erst spät eingeführt wurde, während sie in Deutschland und mehreren anderen EU-Staaten bereits seit längerem als - allerdings nationale - Sammelstelle bekannt ist.

Die zuständige Kommission möchte die Möglichkeiten der gesamteuropäischen 112 in den nächsten Jahren weiter ausbauen. So startet in den nächsten Monaten der Test für den Multimediadienst „Total Conversation“. Mit dessen Hilfe können Rettungsdienste außer Anrufen auch Bild- und Textnachrichten empfangen - sinnvoll, wenn der Hilfesuchende Schwierigkeiten hat, zu sprechen. Außerdem drängt die Kommission darauf, die Technik zur Standortbestimmung von anrufenden Personen stärker zu nutzen - hier hinken insbesondere Litauen, Italien und die Niederlande hinterher. (fs)

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Psychische Erkrankungen: Immer mehr Betroffene

Berlin (ddp). Immer mehr erwerbstätige Deutsche melden sich aufgrund von psychischen Problemen krank. Die Zahl der Krankschreibungen wegen seelischer Beschwerden ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2007 um 7,9 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Gesundheitsreport der Krankenversicherung DAK, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Grund für den Anstieg seien die hohen beruflichen Anforderungen. «Insbesondere chronischer Stress in der modernen Arbeitswelt ist ein ernsthafter Risikofaktor für seelische Krankheiten», sagte der DAK-Vorstandsvorsitzende Herbert Rebscher.

Neben der körperlichen Leistungsfähigkeit seien im Beruf verstärkt «kognitive und psychische Ressourcen» gefragt, so Rebscher. Eine Studie untersuchte daher auch, wie häufig Arbeitnehmer zu konzentrationssteigernden oder beruhigenden Arzneien greifen. Demnach haben fünf Prozent von rund 3000 Befragten bereits als Gesunde schon einmal zu «Dopingmittel» wie Antidepressiva, Mittel gegen Demenz oder das ADHS-Syndrom (Hyperaktivität) sowie Betablocker zur Leistungssteigerung gegriffen. Dies entspricht rund zwei Millionen Beschäftigten in Deutschland.

Jedem fünften Arbeitnehmer wurden bereits ohne medizinische Notwendigkeit stimmungsaufhellende Medikamente empfohlen, insbesondere von Kollegen, Freunden und Familie. Jede dritte Empfehlung kommt von Ärzten.

«Medikamente zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit dienen auf Dauer nicht dem Abbau der Belastungen am Arbeitsplatz», warnte Rebscher. Allerdings ergab die Studie, dass jeder fünfte Arbeitnehmer die Einnahme von Medikamenten für vertretbar hält, um die steigenden Anforderungen im Beruf zu erfüllen.

Der Gesundheitsreport ergab, dass ein DAK-Versicherter 2008 im Durchschnitt 11,9 Tage kranheitsbedingt nicht zur Arbeit erschien. Der Krankenstand stieg damit im Vergleich zu 2007 leicht um 0,1 Prozent auf 3,3 Prozent an. 10,6 Prozent der Krankschreibungen sind laut DAK, die für den Gesundheitsreport 2,5 Millionen erwerbstätige Mitglieder befragte, auf psychische Krankheiten zurückzuführen. Somit stieg dieser Anteil in den vergangenen zehn Jahren um 60 Prozent an.

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Prost: Katertipps für die Karnevalszeit

München (netdoktor.de) - Alaaf und Helau: Bald geht es in den Karnevalshochburgen wieder rund. Und wo gefeiert wird, fließt bekanntlich viel Alkohol. Damit der Katzenjammer am nächsten Tag nicht zu groß ist, sollten passionierte Jecken und andere Feierlustige einige Ratschläge beherzigen. Lesen Sie im neuen NetDoktor.de-Ratgeber "Katertipps", wie Sie verhindern, nach einer feucht-fröhlichen Nacht mit einem unerwünschten Haustier aufzuwachen.

Hier geht es zu den Katertipps!

http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Alkohol+Drogen/Alkohol/Katertipps-10298.html

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Depression: Aufklärung verbessert Therapieerfolg

Berlin (ots) - Etwa vier Millionen Bundesbürger leiden unter depressiven Störungen. "Eines der größten Probleme bei der Behandlung von Depressionen ist, dass die Patienten die vom Arzt verordneten Medikamente aus Angst oder Unwissenheit nicht wie empfohlen einnehmen", so Dr. Ulrich Krötsch, Präsident der Bundesapothekerkammer. "Hier ist auch der Apotheker gefragt. Er kann durch Informationen und Aufklärung des Patienten dazu beitragen, die antidepressive Therapie zu verbessern."

In den ersten Tagen einer medikamentösen Behandlung erleben viele Patienten die Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit oder Unruhe als belastend. Klärt der Apotheker den Patienten darüber auf, dass diese Nebenwirkungen nur vorübergehend auftreten und ein Zeichen dafür sind, dass das Medikament zu wirken beginnt, werden sie von vielen Patienten toleriert. So kann der Apotheker dazu beitragen, Therapieabbrüche zu verhindern.

Entgegen dem Vorurteil machen reine Antidepressiva nicht abhängig. Sie müssen aber längerfristig eingenommen werden, auch wenn die Symptome bereits verschwunden sind, sonst droht ein Rückfall. Ob ein antidepressiver Wirkstoff beim einzelnen Patienten wirkt, ist bislang nicht vorhersehbar. Deshalb sollten Patienten mit dem Arzt sprechen, wenn sich nach einer etwa zweiwöchigen Einnahme eines Antidepressivums die individuellen Beschwerden wie Antriebslosigkeit oder Schlafprobleme noch nicht gebessert haben. Der Arzt kann dann auf ein Medikament mit einem anderen Wirkungsmechanismus ausweichen.

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Medikamente: Nicht zusammen mit Alkohol einnehmen

Düsseldorf (ddp). Wer Medikamente einnehmen muss, sollte auf den Genuss alkoholischer Getränke verzichten. «In den meisten Fällen wird die Wirkung der eingenommenen Arzneimittel unkalkulierbar», sagte Martin Katzenbach von der Apothekerkammer Nordrhein am Montag in Düsseldorf. Manche Präparate, wie etwa Antibiotika, verlangsamten den Abbau des Alkohols im Körper. Das könne zu Übelkeit, Kopfschmerzen und niedrigem Blutdruck führen. Schmerzmittel, Kaliumsalze und Eisenpräparate könnten in Verbindung mit Alkohol den Magen-Darm-Trakt reizen. »Wer an den Karnevalstagen zu viel getrunken hat, sollte ebenfalls bedenken, dass auch am nächsten Tag noch der Alkohol Wechselwirkungen mit Arzneimitteln eingehen kann", so Katzenbach.

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In eigener Sache: Neue Seite online

Auf unserer Homepage gibt es eine neue Seite: http://www.diebandscheibe.de/bandscheibe.php

Auf der Seite "Die Bandscheibe" haben wir Informationen zur Bandscheibe zusammengetragen und Bilder zum besseren Verständnis eingefügt.

Also einfach mal anschauen!

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat März alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
7.896 Mitglieder
232.275 Beiträge im Forum, davon 23.894 Themen

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Einige Beiträge sind der Quelle: http://www.netdoktor.de entnommen.