Newsletter vom 24.03.2009, 11:29:24

Betreff:

Newsletter März

Banditreffen in Rheinfelden vom 25.09. bis 27.09.2009

Liebe Bandis,

Unser nächsten Banditreffen findet vom 25.09.-27.09.2009 in Rheinfelden statt.

Das Programm sieht folgendermassen aus:

Freitag, 25.09. Ankunft in Rheinfelden (D) bis ca. 17.00 Uhr

Mit dem Flieger geht es am Besten nach Basel (CH), von dort wird es einen Fahrdienst nach Rheinfelden geben.

Gegen 17.30 Uhr wird ein Fahrdienst eingerichtet, der uns Bandis vom Hotel abholt und zu schwarzhex und Christian bringt, wo wir dann einen gemütlichen Grillabend verbringen werden. Natürlich bringt uns der Fahrdienst auch wieder ins Hotel zurück. Den Abend werden wir in einem großen Zelt verbringen. Da die Abende auch im Sommer recht kühl werden können, bitte etwas Warmes zum Anziehen mitbringen!

Samstag, 26.09.

Nach dem Frühstück geht es ca. gegen 10.00 Uhr mit dem Reisebus nach Badenweiler, wo wir gegen 11.00 Uhr das Schloss Bürgeln besichtigen.

Anschließend geht es mit dem Bus weiter in die Schweiz nach Basel. Bitte gültigen Personalausweis nicht vergessen!

Von 14.00 - 15.30 Uhr kommentierte Stadt- und Hafenrundfahrt mit dem Schiff von/bis Basel Schifflände.

Von 15.30 - 18.00 Uhr Stadtbesichtigung Basel, bzw. zur freien Verfügung

18.00 - 18.30 Uhr Rückfahrt mit dem Bus zum Hotel.

Ab 19.00 werden wir den Abend gemütlich beim Italiener verbringen. (Nähere Infos werden nachgereicht) - Ende offen!

Sonntag, 27.09.

Gemütliches Beisammensein nach dem Frühstück bis zur Heimreise. Optional kann für 10 Euro ein Brunch bestellt werden.

Abschied und Heimreise

Kosten:

Die Kosten für den Reisebus, Schlossbesichtigung, Schiff und Grillabend werden vom Forum getragen

Der Informationsbeitrag ist hier nachzulesen: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=34275

Anmeldungen nehmen wir in diesem Thema entgegen: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=34276

Wir freuen uns jetzt schon auf Eure Anmeldungen.

*********************************************************************************
Uni-Studie: Schmerzfrei durch neue Rückentherapie

Untersuchung der Bergischen Universität Wuppertal von 1000 DAK-Patienten mit chronischen Rückenerkrankungen zeigt Behandlungserfolge


Vom leichten Ziehen bis zum schweren Hexenschuss - Rückenschmerzen kennt fast jeder. In NRW erfolgen über 20 Prozent aller Krankschreibungen auf Grund dieser Diagnose. Im Kampf gegen die Volkskrankheit geht die DAK neue Wege. Eine computergestützte Behandlungsmethode lindert bei Patienten mit chronischen Rückenerkrankungen spürbar die Schmerzen. Einige Betroffene sind jetzt sogar vollkommen beschwerdefrei. Dies ergab eine Studie der Bergischen Universität Wuppertal unter 1000 DAK-Patienten. Sie nahmen an einer sogenannten Integrierten Versorgung der DAK teil, die Modellcharakter hat.

Prof. Dr. Jürgen Freiwald von der Bergischen Uni stellte in seiner Untersuchung fest, dass sich bei den Patienten die Schmerzintensität während der Therapie halbierte. Gleichzeitig verdoppelte sich die Anzahl der Betroffenen, die keine Schmerzmittel mehr benötigen. Freiwald: „Im Zusammenspiel zeigen die verschiedenen, individuell eingesetzten Maßnahmen eine überragende Wirkung.“ Die Behandlung wird von einem Orthopäden eingeleitet. Im Therapiezentrum von Novotergum wird dann ermittelt, ob die Voraussetzungen für die computergestütze Rückentherapie vorliegen.

„Die Studie belegt, wie wichtig innovative Behandlungsformen sind“, erklärt DAK-Landeschef Hans- Werner Veen. „Seit der Einführung des Einheitsbeitrages gewinnen wir deutlich mehr neue Kunden, weil nun Qualitätsangebote und Service bei der Kassenwahl entscheidend sind.“

Die DAK in NRW bietet ihren Kunden mehr als 40 spezielle Behandlungsnetzwerke für verschiedene Erkrankungen. Bislang nutzten mehr als 19.000 DAK-Versicherte im Bundesland die besonderen Leistungsangebote der Krankenkasse, davon allein rund 5900 im vergangenen Jahr. „Auch unter den Bedingungen des Gesundheitsfonds und den gesetzlichen Änderungen, werden wir weiterhin an einer verbesserten Versorgung für unsere Versicherten arbeiten“, betont Veen anlässlich der Veröffentlichung der Studie.


Bei der integrierten Versorgung können Krankenkassen eigene Verträge mit Ärzten und Kliniken abschließen, die zu einer höheren Behandlungsqualität und Wirtschaftlichkeit beitragen. Ein Netzwerk von Leistungsanbietern ermöglicht hierbei eine Verknüpfung von ambulanter, stationärer und rehabilitativer Behandlung. Bei diesen Verträgen geben Ärzte zum Beispiel auch Garantien für den Behandlungserfolg – etwa bei chirurgischen Eingriffen. Versicherte, die sich bei der DAK für die Integrierte Versorgung einschreiben, profitieren so von kürzeren Wartezeiten und einer höherwertigen Behandlung.


Quelle: DAK


Huhu, könnte auch ne Werbeaktion von http://www.novotergum.de/ sein, darum dreht sich das Ganze nämlich.

*********************************************************************************

Kuhstalldreck schützt vor Allergien

Berlin (dpa) - Dreck schützt bekannterweise vor Allergien - aber Kuhstalldreck schützt besonders gut. Nachdem ein interdisziplinäres Forscherteam erstmals zwei Keime auf Bauernhöfen identifiziert hat, die das Entstehen von Allergien verhindern können, laufen nun weitere medizinische Prüfungen.

Bei Mäusen war eine Impfung schon erfolgreich, berichteten die Forscher auf einer Pressekonferenz zum Stand der Allergieforschung am Dienstag in Berlin. «Ich hoffe, es wird noch vor meiner Pensionierung in 15 Jahren eine Impfung auch für den Menschen geben», sagte Prof. Erika von Mutius von der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte, sogenannte Kuhstallstudie (GABRIEL) beobachtete Bauernhofkinder in Bayern, Baden-Württemberg, Tirol und der Schweiz. Bei der Untersuchung des Stalldrecks und der Rohmilch, mit denen die Kinder von klein auf in Kontakt kamen, fanden sich immer wieder zwei Bakterien, die offenbar effizient die Immunabwehr der Kinder trainierten: Der Milchsäurekeim Lactococcus lactis und der im Kuhstalldreck vorhandene Acinetobacter lwoffi.

Dieser Schluss lag nahe, da die Kinder der Vergleichsgruppe zwar ebenfalls auf dem Land, aber nicht auf dem Bauernhof aufwuchsen - und wesentlich höhere Allergieraten aufwiesen. Mäuse, denen die abgetöteten Keime in die Nase gestrichen wurde, bekamen kein Asthma, obwohl ihnen später ein allergieauslösender Stoff verabreicht wurde. Jetzt wollen die Forscher mit Hochdruck weitere Keime mit potenzieller Schutzfunktion ausfindig machen.

In Deutschland leiden rund 16 bis 20 Millionen Menschen an Allergien, am häufigsten an Heuschnupfen und Neurodermitis. Allein die Behandlung von Pollenallergikern kostet rund 240 Millionen Euro pro Jahr. Die Entwicklung einer Impfung oder einer grundlegenden Therapie, die es bis heute nicht gibt, sind deshalb zentrale Herausforderungen. «Dazu müssen sich die deutschen Allergieforschungsstandorte aber noch besser vernetzen. Und das kostet Geld», sagte Prof. Harald Renz von der Universität Marburg bei der Vorstellung des Atlas «Allergieforschung in Deutschland» gemeinsam mit dem Deutschen Grünen Kreuz. Medizin, Forschung und Politik müssten mehr an einem Strang ziehen. «Im Augenblick will noch kein großer Pharma-Konzern unsere Forschung unterstützen», beklagte von Mutius.

dpa

*********************************************************************************

Erkältung bei Vitamin-D-Mangel

Wer nur geringe Konzentrationen von Vitamin D im Blut hat, bekommt leichter eine Erkältung. Das haben US-Forscher der Universität Colorado in Denver bei der Auswertung der Daten von 19.000 Menschen herausgefunden. Demnach war das Risiko für das Auftreten einer Erkältungskrankheit bei Probanden mit sehr geringen Konzentrationen des Vitamins im Blut um 40 % höher als bei Probanden mit hoher Konzentrationen.
Vitamin D wird durch die Haut gebildet, wenn sie mit ultravioletter Strahlung in Kontakt kommt. Spaziergänge in der Sonne sind also ein probates Mittel bei Vitamin D-Mangel.


Aus den Ergebnissen lasse sich allerdings noch nicht folgern, dass sich mit der Gabe von Vitamin-D-Präparaten Erkältungen vorbeugen ließen, hieß es.

*********************************************************************************

Rissige Nägel: Handbäder mit Olivenöl helfen

Baden-Baden (ddp). Viele Menschen leiden unter brüchigen und rissigen Fingernägeln. Eine der Ursachen für solche Probleme ist sehr häufiges Händewaschen, wie der Hautarzt Dirk Meyer-Rogge vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen erläutert. Wer sich etwa aus beruflichen Gründen oft die Hände mit Seife reinigen müsse, bekomme schnell trockene und spröde Nägel. Zusätzlich komme als Grund auch Mineralstoffmangel in Frage, etwa wenn dem Körper zu wenig Zink oder Eisen zugeführt werde. «Meistens haben die Betroffenen dann auch splissiges und brüchiges Haar», berichtet Meyer-Rogge.

Dem Mineralstoffmangel lässt sich nach Angaben des Dermatologen mit einer ausgewogeneren Ernährung oder mit Ergänzungspräparaten aus der Apotheke beikommen. Allerdings könne meistens erst mit Hilfe einer Blutuntersuchung genau bestimmt werden, welches Mineral dem Körper tatsächlich fehle. Zur äußeren Behandlung sollte täglich eine fettende Handcreme aufgetragen werden, rät Meyer-Rogge. Zusätzlich seien regelmäßige Bäder der Fingerspitzen in Oliven- oder Rapsöl zu empfehlen. Die Nägel könnten auf diese Weise wieder Fett aufnehmen.

*********************************************************************************

Grippe: Mehr Tote als in Vorjahren befürchtet

Köln (ddp). Experten rechnen während der aktuellen Grippesaison mit einer erhöhten Zahl von Toten. Es sei zu befürchten, dass die Grippewelle mehr Opfer fordern werde als in den Jahren zuvor, sagte die Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für Influenza am Robert-Koch-Institut, Brunhilde Schweiger, im Deutschlandfunk. Die Zahl der Infektionen sei höher ausgefallen als in den vergangen zwei bis drei Jahren. Die Grippewelle habe Deutschland seit rund drei Wochen fest im Griff. Allerdings ist der derzeit grassierende Virustyp Schweiger zufolge nicht gefährlicher als andere Grippeviren. Er infiziere einfach mehr Menschen.

Laut der Medizinerin ist der Gipfel der Grippewelle erreicht. Sie gehe davon aus, dass die Zahl der Infektionen abnehmen und keine zweite Grippewelle folgen werde, sagte Schweiger. Daher sei eine Impfung zum jetzigen Zeitpunkt generell nicht sinnvoll, weil ein ausreichender Schutz erst nach zwei Wochen ausgebildet werde. Ob eine Impfung im individuellen Fall angebracht ist, sollte mit einem Arzt besprochen werden, wie die Medizinerin sagte.

*********************************************************************************

Hakenwürmer: Parasiten als Schutz vor Multipler Sklerose

München (netdoktor.de) - Britische Forscher nehmen eine ungewöhnliche Behandlung von Menschen mit Multipler Sklerose unter die Lupe: Hakenwürmer sollen das Immunsystem der Patienten günstig beeinflussen, damit diese seltener unter Krankheitsschüben leiden müssen. Neun Monate verbleiben die winzigen Würmer in den Teilnehmern, die Untersuchung läuft insgesamt über drei Jahre. Wie die Studienleiter der University of Nottingham in einer Mitteilung schreiben, stellten die Parasiten ihre Fähigkeiten bereits bei einer kleineren Patientengruppe unter Beweis.

Die Wissenschaftler vermuten, dass Hakenwürmer das menschliche Immunsystem schwächen, um ihm selbst zu entgehen. Für Menschen mit der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) ist das eine gute Nachricht: Bei ihnen greift die körpereigene Abwehr gesunde Nervenfasern an und verursacht dadurch schwere Symptome wie Seh- und Bewegungsstörungen oder anhaltende Erschöpfung. „Es klingt wie Science Fiction, aber eine frühere kleine Studie hatte gezeigt, dass Menschen mit MS, die auch von einem Darmparasiten befallen waren, seltener Rückfälle erlitten“, erklärt Jayne Spink, Direktorin der britischen MS Society, welche die Studie finanziell unterstützt.

Mehrere Gründe sprächen für die Würmer als neue Therapie, erklären die Forscher: Sie kosten wenig, sind rein natürlich und lassen sich leicht wieder aus dem Körper entfernen. „Die Therapie ist auf ihre Sicherheit getestet worden, jetzt müssen wir den möglichen Nutzen und Nebenwirkungen untersuchen“, sagt Prof. Cris Constantinescu, Leiter der Studie. (fs)

*********************************************************************************

Diät: Auf die Kalorien kommt es an

Boston. Die Diskussion über die beste Diätform gleicht längst einem Glaubenskrieg: Während manche Ernährungsforscher pauschal Fett verteufeln, raten andere von Kohlenhydraten ab, und wieder andere preisen einen hohen Proteinkonsum an. Zurück bleiben verunsicherte Abnehmwillige, die im Wechsel mal die eine, mal die andere Diät probieren. Eine große Studie zeigt nun, dass nur ein Faktor zählt: die Menge der konsumierten Kalorien.

Während die meisten Ernährungsstudien maximal auf ein Jahr angelegt sind, verfolgten die Forscher der Universität Harvard die Auswirkungen von vier grundlegend verschiedenen Ernährungsformen zwei Jahre lang.

Dabei wurden die mehr als 800 stark übergewichtigen Teilnehmer per Los den einzelnen Diätarten zugeteilt, die verschiedene Anteile an Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten enthielten. Allerdings gab es Gemeinsamkeiten: Im Sinne einer herzgesunden Kost sollten alle Probanden gesättigte durch ungesättigte Fette ersetzen und bevorzugt Vollkornprodukte, Obst und Gemüse verzehren.

Die im "New England Journal of Medicine" veröffentlichten Resultate zeigten für alle Gruppen einen ähnlichen Verlauf. Am stärksten nahmen die Teilnehmer während der ersten sechs Monate ab, im Durchschnitt 13 Pfund.

Nach einem Jahr legte das Gewicht dann wieder leicht zu. Insgesamt verloren die Teilnehmer während der zwei Jahre im Mittel neun Pfund. Welcher Diätgruppe sie dabei angehörten, spielte keine Rolle. Wichtig war dagegen die herzgesunde Ernährung: Sie besserte etliche Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankungen deutlich, darunter Blutfettwerte, Blutdruck und Insulinresistenz.
(ap)

*********************************************************************************

Grippe beeinträchtigt Reaktionen

Eine schwere Erkältung kann die Reaktionsfähigkeit beim Autofahren so stark einschränken wie ein doppelter Whiskey. "Im Vergleich zu Gesunden sind bei Patienten mit einem schweren grippalen Infekt das Konzentrationsvermögen und die Reaktionszeit um 11 % beeinträchtigt", warnt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lungenstiftung, Morr, unter Berufung auf eine britische Studie.

Wer sich angeschlagen fühle, sollte sich - insbesondere bei einhergehender Müdigkeit oder nach der Einnahme von Medikamenten - nicht mehr hinters Steuer setzen, so Morr.

*********************************************************************************

Schimmelpilze: Allergierisiko im Blumentopf

Weissenburg (ddp). Schimmelpilze gedeihen nicht nur in der Natur oder auf verdorbenem Essen, sondern auch in vielen Häusern und Wohnungen. Ihre zum Teil giftigen Sporen können bei manchen Menschen allergische Reaktionen auslösen. Die schädlichen Beläge sind allerdings nicht nur in Bad oder Keller zu finden, sondern auch in so manchem Blumentopf. «In feuchter Blumenerde oder in Hydrokulturen bilden sich häufig Schimmelpilze», betont Frank Bartram, Vorsitzender des Deutschen Berufsverbands der Umweltmediziner.

Pflanzenfreunde sollten nach Angaben des Arztes auf weiße, grünliche oder bräunliche Fläume auf Blumenerde oder körnigem Substrat achten. Der Schimmel müsse sich allerdings nicht zwangsläufig an der Oberfläche zeigen. Verborgene Kulturen im Inneren des Topfes ließen sich in vielen Fällen mit Hilfe einer Geruchsprobe feststellen, rät Bartram. So könne man zum Beispiel einen dünnen Stab in den Topfinhalt stechen: Wenn danach ein schimmliger Geruch wahrnehmbar sei, sei der Topf höchstwahrscheinlich mit Pilzen belastet, sagt der Umweltmediziner.

Laut Bartram kann Schimmel sowohl Allergien als auch leichte Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Denn Schimmelpilze bildeten als Stoffwechselprodukt häufig sogenannte Mykotoxine, die schwere Asthmaerkrankungen auslösen könnten. Wenn in Räumen mit Topfpflanzen regelmäßig Beschwerden wie trockene Augen, gereizte Schleimhäute oder ein allgemeines Unwohlsein auftrete, sollte deshalb auf jeden Fall überprüft werden, ob dafür Schimmelpilze im Blumentopf verantwortlich seien, rät der Mediziner. Zur näheren Klärung könne ein Allergologe oder ein Umweltmediziner zu Rate gezogen werden.

Um der Schimmelpilzbildung vorzubeugen, sollte man Zimmerpflanzen laut Bartram vor allem nicht zu intensiv wässern. Eine dünne Schicht heller Quarzsand oder etwas Vogelsand auf der Blumenerde sorge darüber hinaus dafür, dass überflüssige Feuchtigkeit rasch aufgenommen werde. Allergieempfindliche Menschen sollten besonders wasserbedürftige Pflanzen zudem nicht in der Wohnung aufstellen. Im Schlafzimmern sollten Topfpflanzen vorsichtshalber generell nicht platziert werden.

*********************************************************************************

Barfuß laufen: Gesundes Erlebnis für die Sinne

Kassel (ddp). Wanderer tragen meist dicke Stiefel an den Füßen. Zum sinnlichen Erlebnis wird die Erkundungstour in die Natur allerdings vor allem ohne Schuhe. Wer unter den Füßen den sommerlich weichen Erdboden fühlt oder das Gras einer Wiese, gewinnt beim Gehen ganz neue Eindrücke. Zusätzlich ist Barfußwandern sogar gesund. «Die Füße werden viel besser trainiert als beim Laufen mit Stiefeln», sagt Andrea Metz, Bildungsreferentin bei der «Deutschen Wanderjugend».

Seit einigen Jahren ist das Wandern auf bloßen Sohlen wieder verstärkt in Mode gekommen. Immerhin mussten schon unsere Vorfahren mitunter zwangsläufig baren Fußes laufen. Vor allem in vielen Ferienregionen sind spezielle Parks entstanden, die auf eigens präparierten Rundwegen verschiedene Untergründe wie Sand, Matsch oder Gras für ein abwechslungsreiches Barfuß-Erlebnis bieten. «Zum Ausprobieren sind solche Parks sehr gut geeignet, denn dort gibt es keine Dornenhecken», sagt Metz.

Freilich kann man auch in der freien Natur ohne weiteres barfuß wandern. Das Laufen ohne Schuhe erzeuge nicht nur ein wohliges Kribbeln im Fuß, sondern rege auch den Blutkreislauf an, berichtet die Wanderexpertin. Dadurch werde das Immunsystem gestärkt. Eine positive Wirkung habe Barfußwandern zudem für die Stützmuskulatur in Rücken und Beinen und nicht zuletzt für die Füße selbst. «Beim Barfußlaufen wird die Fußmuskulatur gleichmäßiger beansprucht», erklärt Metz. So würden nicht nur die Fersen belastet wie beim Gehen mit Schuhen, sondern auch die Zehen und der Fußballen.

Freilich sollten Anfänger bei den ersten Barfuß-Ausflügen nicht gleich übertreiben. Ein etwa einstündiger Spaziergang auf weichem Waldboden, über naturbelassene Feldwege oder Wiesen sei die beste Einstiegstour, rät die Bildungsreferentin. Längere Strecken mit hartem oder steinigem Untergrund sollten lieber erst nach einer längeren Gewöhnungsphase in Angriff genommen werden. Statt großes Gepäck mitzunehmen, ist eher ein kleiner Rucksack ratsam. «Für den Notfall kann man Schuhe einpacken und ein paar Heftpflaster», rät Metz.

Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Anfänger die Füße beim Gehen aufmerksam anheben und auf keinen Fall schlurfen, sagt die Verbandsvertreterin. Ein leichter Muskelkater in Füßen und Waden sei nach den ersten Versuchen normal, auf lange Sicht würden Fuß- und Wadenmuskulatur aber gestärkt. Zudem beuge Barfußlaufen Verstauchungen und Bänderdehnungen vor. Wer allerdings Wunden am Fuß habe, sollte lieber Schuhe anziehen, betont Metz. Menschen mit orthopädischen Problemen an Rücken- oder Fußmuskulatur sei überdies zu empfehlen, vorher einen Arzt zu befragen.

Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist das Barfußwandern nach Metz Erfahrung ein besonderes Erlebnis. «Die meisten sind heute gar nicht mehr gewohnt, ohne Schuhe zu laufen», berichtet die Wanderexpertin. Hygienische Bedenken besorgter Eltern hält sie für unberechtigt. «Das feuchtwarme Klima in einem Turnschuh ist da viel bedenklicher», sagt Metz.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der «Deutschen Wanderjugend» (wanderjugend.de - Rubrik: Junges Wandern / Barfußwandern).

*********************************************************************************

Erkältungsmittel: Arzneimittelbehörde kritisiert Kombipräparate

München (ddp). Experten schließen ein Verbot weit verbreiteter Kombinations-Präparate gegen Erkältungen nicht aus. Ein Vertreter des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) kündigte im Nachrichtenmagazin «Focus» an, Nutzen und Schaden der apothekenpflichtigen Substanzen neu zu bewerten. «Wir werden da noch drangehen», sagte der zuständige Experte Ulrich Hagemann. «Bis zu einem Verbot ist alles möglich.»

Als bedenklich beurteilte Hagemann insbesondere Kombinations-Präparate wie zum Beispiel Wick Medinait. Sie enthielten mehrere Wirkstoffe gleichzeitig, beispielsweise gegen Schnupfen, Husten und Kopfschmerzen. Das sei «therapeutischer Unfug». Nur wenige Betroffene hätten schließlich alle Symptome. «Obwohl Nebenwirkungen wie Herz-Kreislaufstörungen oder psychische Beeinträchtigungen auftreten können», nähmen Erkältete also Medikamente ein, die sie gar nicht brauchen,. Betroffenen empfiehlt Hagemann, jedes Symptom mit einem eigenen Mittel zu behandeln.

*********************************************************************************

Urteil: Todkranker hat Anspruch auf nicht zugelassene Medizin

Darmstadt (ddp). Lebensbedrohlich erkrankte Menschen dürfen nach einem Urteil des Hessischen Landessozialgerichts mit einem hierzulande nicht zugelassenen Medikament versorgt werden, wenn eine anerkannte Behandlung nicht hilft. Gegeben sein müsse, dass der Patient sich «in einer notstandsähnlichen Situation» befinde und eine Abwägung von Nutzen und Risiken für die Behandlung spreche, entschied das in Darmstadt ansässige Gericht in dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil. Verweigere eine gesetzliche Krankenkasse die Versorgung mit einem andernorts in seiner Wirksamkeit belegten Medikament, verstoße sie gegen das Grundgesetz.

Das Hessische Landesgericht entschied im konkreten Fall im Sinne eines 44-jährigen Aids-Kranken aus Hessen. Dieser habe gegen mehrere Kombinationstherapien Resistenzen und Unverträglichkeiten entwickelt. Lediglich eine antiretrovirale Therapie habe noch angeschlagen, jedoch zu einer erheblichen Gewichtszunahme und dadurch verursachten organischen Störungen geführt. Seinen Antrag auf Versorgung mit Serostim, ein in Europa nicht zugelassenes und durch eine Studie als wirksam belegtes Medikament zur Fettreduzierung im Bauchraum, lehnte seine Krankenkasse im Juli 2002 ab.

In einer einstweiligen Entscheidung im März 2003 verpflichtete das Landessozialgericht die Krankenkasse dazu, dem Mann Serostim zukommen zu lassen. Mit der Folge, dass das überschüssige Fett fast vollständig verschwunden sei und die für den Mann lebensnotwendige antiretrovirale Therapie verträglich gewirkt habe, teilte das Gericht mit. Im Hauptsacheverfahren bestätigten die Richter nun, dass bei dem Krankenversicherten «ausnahmsweise ein Anspruch auf Versorgung mit dem nicht zugelassenen Medikament» vorliege.

(AZ: L 1 KR 51/05)

*********************************************************************************

Ärzte dürfen keine Vorkasse verlangen

Mediziner die Bargeld fordern, können von Kassenärztlichen Vereinigungen abgemahnt werden - Notfallversorgung muss auch bei Streik gesichert sein

Viele Vertragsärzte der Gesetzlichen Krankenversicherung sind wütend, weil sie sich bei der aktuellen Honorarerhöhung von der Regierung betrogen fühlen. Ihrem Ärger über die finanziellen Einbußen macht so mancher Mediziner nicht nur mit geschlossenen Praxen Luft - einige verweigern sogar die Behandlung, falls Patienten dafür nicht sofort bar zahlen. "Vorkasse ist im kassenärztlichen Bereich nicht erlaubt", sagt Christoph Kranich, Gesundheitsexperte bei der Verbraucherzentrale Hamburg. Bei Behandlungen und Untersuchungen aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung dürfen Ärzte kein Geld von ihren Patienten nehmen - mit Ausnahme der Praxisgebühr.

Daher sollten sich Patienten ein solches Verhalten ihres Arztes auf keinen Fall gefallen lassen. "Wir raten, sich zunächst bei den Ärzten selbst zu beschweren. Zusätzlich sollten aber auch die Krankenkassen, die zuständige Kassenärztliche Vereinigung und Patientenberatungsstellen informiert werden", gibt Gesundheitsexperte Kranich eine Handlungsanleitung. Erfährt eine Kassenärztliche Vereinigung von einem Regelverstoß, wird der Arzt zunächst aufgefordert, zu den Vorwürfen schriftlich Stellung zu nehmen. "Normalerweise kann man das dann klären. Der Arzt wird darauf hingewiesen, dass er seine vertragsärztlichen Pflichten erfüllen muss", sagt Susanne Weckmann, Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, der größten Deutschlands. Ist ein Mediziner uneinsichtig, können die Kassenärztlichen Vereinigungen Disziplinarmaßnahmen ergreifen. Das kann von einer Ermahnung bis hin zu einem zeitweisen Entzug der Zulassung im Extremfall gehen.

Etwas komplizierter sieht die Rechtslage aus, wenn Ärzte eine Behandlung ablehnen. "Ein Arzt darf einen Patienten ablehnen, aber nur aus medizinischen Gründen und nicht weil ihm das Honorar zu gering ist", erklärt Experte Kranich. Verbraucher können einen Mediziner aber nur dann zu einer Behandlung drängen, wenn sie akute Beschwerden haben. Ist eine Praxis überlaufen, dürfen Ärzte aus Kapazitätsgründen Patienten abweisen oder auf einen späteren Termin vertrösten. "Problematisch wird es dann, wenn Patient und Arzt unterschiedlicher Meinung darüber sind, ob es sich um einen akuten Notfall handelt", weiß Verbraucherschützer Kranich aus Gesprächen mit Betroffenen. Verbraucher sollten sich auf jeden Fall nicht schon am Telefon oder im Vorzimmer abwimmeln lassen, ohne dass sie ihre akuten Beschwerden detailliert schildern konnten.

Definitiv nicht erlaubt ist es, alle Facharztpraxen in einer Region wegen einer Ärzte-Aktionswoche zu schließen. Die Kassenärztlichen Vereinungen müssen mit ihren Vertragsärzten ihren gesetzlichen sogenannten "Sicherstellungsauftrag" erfüllen. Das bedeutet: Sie müssen also die ärztliche Versorgung in ihrem Zuständigkeitsbereich sicherstellen. Bei Streiks, Protesten und anderen Aktionen müssen Mediziner sich also abstimmen und zumindest eine Notversorgung für ihre Patienten bereitstellen.

In einem Ausnahmefall dürfen Ärzte Behandlungen und Untersuchungen ihren gesetzlich versicherten Patienten dann aber doch privat in Rechnung stellen. Dabei handelt es sich um die sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), die nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Dazu gehören beispielsweise Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Hautkrebs oder das Entfernen von Tätowierungen. Bei den IGeL-Leistungen sind Ärzte dazu verpflichtet, die Patienten ausführlich darüber zu informieren, warum sie diese empfehlen. Dazu kommt: Sie dürfen nur dann angewendet werden, wenn die Versicherten auch wissen, dass sie diese selbst zahlen müssen.

*********************************************************************************

Hausärzte: Patientengewicht beachten

Hausärzte sollten bei ihren Patienten stärker auf Gewichtsprobleme achten. Gerade weil sehr dicke Menschen häufig noch andere gesundheitliche Probleme haben, falle niedergelassenen Allgemeinmedizinern eine besondere Rolle zu, betont die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin.

Studien zufolge ist jeder 4.Patient im Wartezimmer einer deutschen Arztpraxis fettleibig. Übergewicht beginnt ab einem Körper-Masse-Index von 25, Fettleibigkeit ab einem Wert von 30. Übergewicht erhöht das Risiko für Diabetes sowie Herz- und Gefäßerkrankungen.

*********************************************************************************


Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat April alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

*********************************************************************************

Daten und Fakten:
8.024 Mitglieder
237.332 Beiträge im Forum, davon 24.384 Themen

*********************************************************************************

Einige Beiträge sind der Quelle: http://www.netdoktor.de entnommen.