Newsletter vom 20.04.2009, 13:15:38

Betreff:

Newsletter April

Banditreffen in Rheinfelden vom 25.09. bis 27.09.2009

Liebe Bandis,

Unser nächsten Banditreffen findet vom 25.09.-27.09.2009 in Rheinfelden statt.

Das Programm sieht folgendermassen aus:

Freitag, 25.09. Ankunft in Rheinfelden (D) bis ca. 17.00 Uhr

Mit dem Flieger geht es am Besten nach Basel (CH), von dort wird es einen Fahrdienst nach Rheinfelden geben.

Gegen 17.30 Uhr wird ein Fahrdienst eingerichtet, der uns Bandis vom Hotel abholt und zu schwarzhex und Christian bringt, wo wir dann einen gemütlichen Grillabend verbringen werden. Natürlich bringt uns der Fahrdienst auch wieder ins Hotel zurück. Den Abend werden wir in einem großen Zelt verbringen. Da die Abende auch im Sommer recht kühl werden können, bitte etwas Warmes zum Anziehen mitbringen!

Samstag, 26.09.

Nach dem Frühstück geht es ca. gegen 10.00 Uhr mit dem Reisebus nach Badenweiler, wo wir gegen 11.00 Uhr das Schloss Bürgeln besichtigen.

Anschließend geht es mit dem Bus weiter in die Schweiz nach Basel. Bitte gültigen Personalausweis nicht vergessen!

Von 14.00 - 15.30 Uhr kommentierte Stadt- und Hafenrundfahrt mit dem Schiff von/bis Basel Schifflände.

Von 15.30 - 18.00 Uhr Stadtbesichtigung Basel, bzw. zur freien Verfügung

18.00 - 18.30 Uhr Rückfahrt mit dem Bus zum Hotel.

Ab 19.00 werden wir den Abend gemütlich beim Italiener verbringen. (Nähere Infos werden nachgereicht) - Ende offen!

Sonntag, 27.09.

Gemütliches Beisammensein nach dem Frühstück bis zur Heimreise. Optional kann für 10 Euro ein Brunch bestellt werden.

Abschied und Heimreise

Kosten:

Die Kosten für den Reisebus, Schlossbesichtigung, Schiff und Grillabend werden vom Forum getragen

Der Informationsbeitrag ist hier nachzulesen: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=34275

Anmeldungen nehmen wir in diesem Thema entgegen: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=34276

Wir freuen uns jetzt schon auf Eure Anmeldungen.

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Übergewicht: Dicke sterben zehn Jahre früher

Fettleibigkeit verringert die Lebenserwartung genauso wie Rauchen, stellt eine Studie fest. Das gilt vor allem für stark Übergewichtige.

Dünn oder dick kann über die Lebenserwartung entscheiden
Rauchen fördert eine ganze Reihe von Krankheiten und kostet viele Lebensjahre. Fettleibigkeit kann den gleichen negativen Effekt haben. Das zeigt eine Studie mit 900 000 Erwachsenen, die in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals „Lancet“ veröffentlicht ist. Wissenschaftler der Universität Oxford konnten feststellen, dass ein Body Mass Index (BMI) von 30 bis 35 die Lebenszeit bereits nachweisbar verkürzt, ein BMI von 40 bis 50 die gleichen Auswirkungen hat wie Rauchen.

Die Sterblichkeit ist am niedrigsten unter Männer und Frauen, deren BMI 22,5 bis 25 beträgt. Das entspricht z. B. einer Person, die 1,70 Meter groß und 70 Kilogramm schwer ist. Am höchsten ist sie unter Menschen mit einem BMI von 40 bis 45. Ihre Lebenserwartung reduziert sich um acht bis zehn Jahre und entspricht damit der von Rauchern.

„Die Studie zeigt, dass Rauchen genauso gefährlich ist wie das Gewicht zu verdoppeln“, resümiert Gary Witlock, einer der beiden Studienleiter. Allerdings sei es für Raucher nicht der richtige Weg zu einem längerem Leben, Diät zu halten und weiterzurauchen. Sie sollten zuerst die Nikotinsucht besiegen und dann ihr Übergewicht. Sein Kollege Sir Richard Peta rät, Übergewicht zu vermeiden und es nicht so weit kommen zu lassen, dass sich überzählige Kilos ansammeln. Denn Prävention ist immer besser als ein bereits etabliertes Gesundheitsrisiko oder eine Krankheit zu behandeln.

Quelle: FOCUS

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Weg mit dem Winterspeck

Jetzt ist es wieder soweit! Die dicken Sachen wandern in den Schrank zurück und ein paar Pfunde zuviel werden sichtbar. Viele möchten jetzt die Zeit nutzen, um ihren Körper wieder fit zu machen.


Wer zu viel isst, nimmt zu! Das stimmt – ist aber nicht der einzige Grund für die lästigen überschüssigen Pfunde. Viele Faktoren tragen dazu bei, dass Übergewicht entsteht: falsche Eßgewohnheiten, Erbanlagen, ein Stoffwechsel, der "auf Sparflamme" läuft, zu wenig Bewegung, zu viel Stress, Kummer, Langeweile - um nur einige zu nennen. Was so mancher schon lange ahnte, ist heute gesichertes Wissen: Unter uns Menschen gibt es wirklich, die so genannten guten und schlechten Futterverwerter. Die einen können essen, was sie wollen, ohne zuzunehmen – die anderen kämpfen ihr Leben lang gegen die überschüssigen Pfunde!

Übergewicht entsteht nicht plötzlich und unerwartet sondern über Monate und Jahre. Zwischen 15 und 25 Jahren verbrauchen wir am meisten Kalorien. Ab dem 30. Lebensjahr ändert sich das drastisch, denn zunehmendem Alter verlangsamen sich die Stoffwechselprozesse und der Muskelanteil sinkt. Wer es jetzt verpasst, sein Essverhalten anzupassen und sich dazu wenig bewegt, nimmt langsam, oft erst unbemerkt, aber stetig zu.

Zudem sind Diabetes und Übergewicht eng miteinander verbunden. So schützt eine moderate Gewichtsabnahme mit mehr körperlicher Aktivität vor der Entstehung von Diabetes Typ 2. Bereits eine Gewichtsabnahme von 5 Kilogramm wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus und reduziert gleichzeitig die Entstehung von Diabetes Typ 2 bei übergewichtigen Menschen um bis zu 50 Prozent. (siehe: 30 Minuten Spazieren täglich schützen). Zu viele Pfunde werden zudem mit der Entstehung von Darmkrebs assoziiert.

Übergewicht ist jedoch kein Schicksal! Mit den richtigen Maßnahmen können Sie den lästigen Pölsterchen wirksam zu Leibe rücken. Um sie erfolgreich und dauerhaft wieder los zu werden und später das Wunschgewicht halten zu können, sind mehrere Faktoren wichtig.


1. Schritt: Ein erreichbares Ziel setzen

Setzen Sie sich ein realistisches Ziel und nehmen sich genügend Zeit dafür. Mit Blitzaktionen, die viel versprechen, kommen Sie langfristig nicht ans Ziel. Vertretbar ist ein halbes Kilo weniger pro Woche. Stellen Sie sich darauf ein, dass Schwankungen ganz normal sind und Sie nicht jede Woche gleich viel abnehmen.
Ob ein Vorhaben Erfolg hat, hängt davon ab, wie attraktiv und erreichbar das Ziel ist. Aber auch die seelische Grundstimmung und das körperliche Befinden beeinflussen unsere Motivationslage. Deshalb überlegen Sie schon jetzt, wie Sie sich verwöhnen können, wenn Sie einen Stimmungsaufheller brauchen und nicht auf Süßes zurückgreifen wollen. Das kann helfen:
• Machen Sie einen Spaziergang und genießen die Natur, auch bei Regen!
• Telefonieren Sie mit einer guten Freundin/guter Freund.
• Trainieren Sie Atem- und Entspannungsübungen.


2. Schritt: Ernährungsumstellung

Ein Zauberwort ist eine Ernährungsumstellung. Von einer abwechslungsreichen und fettarmen Ernährung profitieren Sie in vielerlei Hinsicht: Sie fühlen sich fit, es schmeckt gut und macht satt!
Kohlenhydratreiche Lebensmittel sind Ihre besten Energiequellen, empfehlenswert sind Getreideflocken, Vollkornbrot, Nudeln, Reis und Kartoffeln. Sie sättigen gut und erleichtern das Abnehmen. Essen Sie davon vier Portionen über den Tag verteilt!
Ebenfalls kräftig zulangen dürfen Sie bei Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten. Die gesundheitsfördernde Wirkung liegt an der Vielfalt an Vitaminen, Mineralstoffen und den sekundären Pflanzenstoffen. Deshalb essen Sie fünfmal am Tag Obst und Gemüse! Am besten drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst, etwa 600 Gramm!

Beim Fett richtig sparen!

Fette und Öle sind geballte Energie. Allerdings enthalten Fette und Öle wichtige Fettsäuren und fettlösliche Vitamine, die unser Körper dringend benötigt. Deshalb kommt es hier auf die richtige Menge und auf die richtige Auswahl an.
Damit die lebensnotwendigen Fettsäuren nicht zu kurz kommen, bevorzugen Sie pflanzliche Öle, wie Soja-, Raps- und Sonnenblumenöl. Tipp: Messen Sie das Öl mit einem Tee- oder Esslöffel ab!
Besonders tückisch sind die versteckten Fette. Sie verbergen sich in Milch und Milchprodukten, Käse, Wurst, Gebäck, Süßigkeiten, frittierten Nahrungsmitteln, salzigen Knabbereien und in vielen Sahne- und Nuss-Nougat-Cremes. Um herauszubekommen, wie viel Fett versteckt ist, achten Sie auf das Etikett. Die Zutatenliste verrät, wie viel Gramm Fett pro 100 Gramm enthalten ist.

Nicht täglich Fleisch und Wurst – dazwischen auch mal ein Ei

Fleisch liefert zwar hochwertiges Eiweiß, Eisen und B-Vitamine. Dennoch brauchen wir nicht jeden Tag Fleisch oder Wurst. Zwei- bis dreimal pro Woche reicht aus und ist sogar gesünder. Auch bei Eiern und Eiprodukten ist Vorsicht geboten. Eier sind Spitzenlieferanten von Eiweiß sowie Vitamin A und neben Milchprodukten ein vollwertiger Ersatz zu Fleisch. Allerdings genügen auch hier zwei bis drei Eier pro Woche.

Essen aus dem Wasser

Greifen Sie unbedingt ein- bis zweimal in der Woche zu fettarmen Seefisch, dann sind Sie gut mit Jod und den wichtigen Omega-3-Fettsäuren versorgt.

Ausreichend Trinken nicht vergessen!

Ohne Wasser läuft nichts! Trinken Sie deshalb 1,5 bis zwei Liter täglich. Mineralwasser, ungesüßte Tees und verdünnte, zuckerfreie Säfte sind gute Durstlöscher. Vorsicht bei alkoholischen Getränken! Alkohol enthält etwa so viele Kalorien wie Fett! Zudem gehören auf den täglichen Speiseplan fettarme Milch- und Milchprodukte. Das ist eine hervorragende Quelle für Calcium und hochwertiges Eiweiß.


3. Schritt: Mehr Bewegung macht gesund und glücklich

Mit mehr Bewegung und Sport können Sie leichter abnehmen als nur mit einer Diät. Bewegung bringt den Stoffwechsel in Schwung und Ihr Körper verbraucht mehr Kalorien. Joggen bzw. Ausdauersport macht sogar glücklich (siehe News: Gute Stimmung durch Laufen). Das unter Joggern auch als "Runner´s High" bekannt Phänomen, wird durch eine erhöhte Ausschüttung von Endorphinen in bestimmten Hirnbereichen ausgelöst. Diese körpereignen Opiate bewirken beim Menschen ein Glücksgefühl und eine Schmerzlinderung.

Wer sich bisher nur wenig bewegt hat, beginnt langsam seine körperliche Aktivität zu steigern. Das geht schon im Alltag ganz leicht. Nehmen Sie die Treppe statt den Fahrstuhl oder steigen Sie eine Station früher aus bei Bahn- oder Busfahrten. Mit zwei- bis dreimal in der Woche etwa 30 Minuten Sport unterstützen Sie Ihr Abnehmprogramm!



4. Schritt: Belohnen sie sich

• Belohnen und loben Sie sich, wenn Sie ein Etappenziel erreicht haben. Das hebt die Stimmung und lenkt ab. Denn beim Abnehmen kreisen alle Gedanken oft nur ums Essen. Wie wäre es mal mit einem Kinobesuch oder mit einem Lippenstift in der neuen Trendfarbe?

• Machen Sie sich eine Einkaufsliste und gehen Sie nicht mit Hunger einkaufen. Das verführt zu Spontaneinkäufen und es landet meist mehr im Einkaufswagen als wirklich gebraucht wird.

• Genießen Sie Ihr Essen und nehmen Sie sich genügend Zeit! Essen im Stehen mit kurzen Zwischenstopps am Kühlschrank werden nicht als richtige Mahlzeiten wahrgenommen.

• Falls der Heißhunger auf Süßes kommt, erst mal mit einem Glas Wasser herunterspülen. Getrocknetes Obst, Rosinen oder Russischbrot sind eine echte Alternative zu fetten Naschereien.


5. Tricks und Tipps für das richtige Fett!

• Messen Sie Öl mit dem Tee- oder Esslöffel ab!

• Gießen Sie das Öl nicht einfach in die Pfanne! Besser: Pfanne mit einem Pinsel ausstreichen.

• Es muss nicht immer Sahne sein: oft genügt auch Milch, Joghurt, saure Sahne.

• Statt Butter oder Margarine können Sie Frischkäse, Quark, saure Sahne, Creme fraiche oder Senf als Brotaufstrich nehmen.

• Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie streichfähig ist.

• Tauschen Sie Ei durch Magerquark aus, z.B. in Frikadellen.

• Sichtbares Fett an Fleisch, Geflügel und Schinken entfernen!

• Bei Fleisch-, Wurst- und Milchprodukten auf den Fettgehalt achten! Es gibt viele fettarme, schmackhafte Alternativen!

• Fett von erkalteten Suppen, Eintöpfen und Saucen abschöpfen!

• Saucen mit püriertem Gemüse, geriebener Kartoffel oder Kartoffelflocken binden.



6. Schritt: Wie messe ich die 5 Portionen ab ?

Ganz einfach: Fünf Portionen sind fünfmal eine „Hand voll“! Unsere Hände sind das beste Maß für eine gesunde Ernährung! Kleine Hände – kleine Portion und Größere Hände – größere Portion! Das passt fast immer!

Zu den Hülsenfrüchten zählen Bohnen, Linsen, Erbsen, Sojabohnen und Kichererbsen. Sie sind reich an Eiweiß, Ballaststoffen und liefern sekundäre Pflanzenstoffe, sowie Calcium und Magnesium. Gönnen Sie sich deshalb Hülsenfrüchte häufiger. Diese bunten, kleinen Powerpakete schmecken nicht nur als Eintopf, sondern auch als Beilage und Brotaufstrich, wie es die mediterrane Küche uns vormacht.

Quelle: Gesunde Medizin

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Darmgesundheit sichern - Verdauung fördern

Über das Thema Darmbeschwerden spricht niemand gerne. Dabei ist eine intakte Darmgesundheit eine der Säulen eines jeden gesunden Organismus.


Der Darm spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und wird auch als die „Gesundheitspolizei“ des menschlichen Körpers bezeichnet. Auf den ersten Blick erscheint es kaum vorstellbar, wie komplex und fließend die Prozesse sind, die in unserem Darm dafür sorgen, dass wir regelmäßig mit ausreichend lebenswichtigen Nährstoffen versorgt werden und uns zugleich wirksam gegen krankmachende Keime und Gifte wehren können. Die Hauptlast dieser Leistung trägt eine Vielzahl unterschiedlichster Bakterienarten, die den Darm besiedeln. Rund 100 Billionen davon befinden sich in dem insgesamt bis zu 12 Meter langen Organ und leben dort symbiotisch – also zum gegenseitigen Nutzen – mit dem Menschen zusammen. Die Bakterien helfen bei der Verdauung, unterstützen das Immunsystem und sorgen für ein gutes Klima im Darm. Ist der Darm einmal krank, verliert auch gleich das gesamte Immunsystem des Organismus an Stärke und wir werden krank.

Das so genannte Bauchgefühl, von dem viele Reden, kommt von den rund 100 Millionen Nervenzellen, die in der Darm-Innenwand zu einem Netz verflochten sind. Das sind mehr Zellen, als das gesamte Rückenmark besitzt. Aus diesem Grund reagiert der Darm sehr sensibel auf äußere und psychosomatische Einflüsse. Das so genannte Bauchhirn steuert zahlreiche Abläufe, so z.B. die Verdauung. Außerdem schüttet er Hormone, wie das Glückhormon Serotonin, aus und ist in der Lage, Schmerzen und Signale an das Gehirn weiterzuleiten.


Bakterien schützen den Darm und unseren Körper
Vor allem das menschliche Immunsystem ist in hohem Maße von einer gesunden Bakterienbesiedelung des Darms (‚Darmflora’) abhängig. Ein gesundes Darmklima ermöglicht unseren Abwehrkräften, rechtzeitig die richtigen Antworten auf eindringende Krankheitskeime oder Gifte zu geben. Darüber hinaus haben wir dieser Darmflora auch die optimale Verwertung der Vitamine B1, B2, B12 und K zu verdanken. Kein Wunder, dass viele Wissenschaftler die Ursache für gehäuft wiederkehrende Infekte, für Allergien, Neurodermitis-Schübe und Rheuma in einer massiv gestörten Bakterienbesiedelung des Darms sehen.

Auch die Fähigkeit des Darms, durch seine Eigenbewegung Nahrung weiterzuschieben und schließlich auszuscheiden, die so genannte Darmperistaltik, hängt sehr stark von einer gesunden Darmflora ab. Bakterien sind es, die im Dickdarm Ballaststoffe aufschlüsseln und bei diesem Vorgang so genannte kurzkettige Fettsäuren bilden. Diese Fettsäuren sind ihrerseits maßgeblich verantwortlich für eine ausreichende Darmbeweglichkeit.


Von Winden und Stürmen im Darm
Blähungen sind unangenehm, aber in den meisten Fällen harmlos. Eine gewisse Menge an produzierten Gasen ist sogar völlig normal – die durchschnittliche Anzahl von abgehenden Winden liegt bei 15 Mal pro Tag. Blähungen sind ein Zeichen dafür, dass die Darmbakterien ihrer Arbeit nachgehen und Nahrungsreste abbauen. Dabei entstehen z. B. Methan, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff und andere Gär- bzw. Faulgase. Bilden sich jedoch zu viele Gase, wird es unangenehm für den Betroffenen. Sie entstehen durch den Verzehr von blähenden Lebensmitteln oder eine unausgeglichene Darmflora. Aber auch andere Erkrankungen, Stress oder hastiges Essen können Blähungen verursachen.

Wie können Sie Blähungen vorbeugen?
• Lassen Sie sich zum Essen Zeit und kauen Sie gründlich die Nahrung durch.
• Trinken Sie kohlensäurehaltige Getränke nur in kleinen Mengen.
• Geben Sie blähenden Speisen Anis, Fenchel oder Kümmel bei.
• Spezielle Kräutertees können die Beschwerden lindern.
• Sanfte Bewegung vertreibt die Luft aus dem Bauch.
• Milchsäurebakterien unterstützen das gesunde Gleichgewicht der Darmflora. Diese, in Probiotika beheimateten Mikroorganismen, sollen nachweislich eine positive Wirkung auf die Darmflora haben (siehe dazu: Wenn die Nase juckt, versuch's mit Probiotika).


Polyp oder Darmkrebs
Mit 73.000 Menschen im Jahr, die mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert werden, gehört die Erkrankung zu der zweithäufigsten Krebsneuerkrankung bei Männern (hinter Prostatakrebs) und Frauen (hinter Brustkrebs).

In der Regel entsteht Darmkrebs aus Polypen. Diese gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut entarten im Laufe von sechs bis zehn Jahren zu bösartigen Tumoren. Ein Faktor für die Entstehung von Darmkrebs ist die familiäre Disposition. So haben drei von zehn Betroffenen ihre Krankheit „geerbt“. Übergewicht, Diabetes, falsche und einseitige Ernährung sowie zu wenig Bewegung sind weitere Risikofaktoren für Darmkrebs. Auch der übermäßige Genuss von Alkohol und Zigaretten fördert die Entstehung der Krankheit.

Polypen und Darmkrebs können sich über Jahre ohne Beschwerden entwickeln. Von daher sind Vorsorgeuntersuchungen zur Vorbeugung einer bösartigen Erkrankung im Darm sehr wichtig: Wird Darmkrebs frühzeitig entdeckt, kann die Erkrankung bei den meisten Menschen zu 100 Prozent geheilt werden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können also Leben retten! Dazu gehört die Darmspieglung, die jedem gesetzlich Versicherten alle zehn Jahre ab dem 55. Lebensjahr zu steht. Weitere Vorsorgeuntersuchungen sind der Test auf verstecktes (okkultes) Blut im Stuhl und die virtuelle Koloskopie (CT-Kolonographie).



Quellen: Gesunde Medizin, Felix Burda Stiftung

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Sexuell übertragbare Krankheiten

In Europa nehmen Geschlechtskrankheiten wieder zu. Mit einer zunehmenden „Gewöhnung“ an die Immunschwächekrankheit AIDS verzichten immer mehr Menschen auf Safer Sex.
Geschlechtskrankheiten
Die unter diesen Begriff fallenden Krankheiten werden nur oder hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr übertragen. Sie werden auch STD (sexually transmittet diseases) bezeichnet. Auslöser sind Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen und Anthropoden. Die wichtigsten übertragenen Krankheiten sind Clamydien-Infektion, Gonorrhoe (Tripper), Herpes genitalis, Condylome (Feigwarzen), Syphilis, Hepatitiden sowie die Pilzerkrankungen Candidiasis. Meldepflichtig ist nach 2001 nur noch ohne Registrierung des Namens Syphylis und eine HIV-Infektion, namentlich meldepflichtig ist Hepatitis B.

In den letzten Jahren beobachten Experten in ganz Europa eine Zunahme der „klassischen Geschlechtskrankheiten“. Da die breite Bevölkerung in Deutschland AIDS immer noch als eine Krankheit von gesellschaftlichen Randgruppen angesieht, wird das Risiko einer HIV-Infektion als kalkulierbar eingestuft und auf geschützten Geschlechtsverkehr mit Kondomen verzichtet. Im Resultat für dieses Verhalten steigen in Deutschland und anderen europäischen Ländern die Infektionsraten von Syphillis, Gonorrhoe und Chlamydia-Infektionen.


Vorsorge und Therapie

Eine völlige Sicherheit gegen sexuell übertragbare Krankheiten gibt es nicht. Beispielsweise können Hepatitis-Erkrankungen auch über das Küssen übertragen werden. Mit Kondomen jedoch kann das Ansteckungsrisiko mit minimalem Aufwand signifikant verringert werden.

Die bakteriellen Krankheiten wie Gonorrhoe und Syphilis lassen sich relativ gut mit Antibiotika behandeln. Diese müssen jedoch von beiden Partnern eingenommen werden. Die Heilungschancen sind sehr gut, wenn die Krankheit früh erkannt und gleich behandelt wird. Gegen Hepatitis B kann man sich vorbeugend impfen lassen.

Gehen Sie sofort zu einem Arzt, wenn Sie als Frau veränderten Ausfluss und der Mann Ausfluss beobachtet. Weitere Symptome für eine Geschlechtskrankheit sind Brennen und Jucken der Genitalien bzw. beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr. Auch Hautveränderungen, wie Blasen, Warzen und Ausschläge sowie Unterleibsschmerzen und Blutungsstörungen bei der Frau können auf eine STD hinweisen.

Hatten Sie ungeschützten Verkehr und sind Sie sich nicht sicher, ob Sie sich vielleicht angesteckt haben, lassen Sie sich von einem Arzt beraten und ggf. untersuchen. Haben Sie Fragen zu Safer Sex, sexuell übertragbare Krankheiten und deren Vorsorge hilft Ihnen sicherlich Ihr Hausarzt weiter. Auch im Internet finden Sie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zahlreiche Informationen.



Kondome

Verwenden Sie immer bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern oder einem so genannten „one night stand“ sowohl bei oralem, vaginalem oder analem Verkehr Kondome. Achten Sie darauf, dass diese eine CE-Kennzeichnung tragen und mit einem gültigen Haltbarkeitsdatum versehen sind. Damit die Kondome nicht reißen, empfiehlt sich ein Gleitmittel – bei Latexkondomen nur fettfreie Gleitmittel.


Die wichtigsten sexuell übertragbaren Krankheiten im Überblick:

Clamydien-Infektion

Clamydien sind Bakterien, die insbesondere Erkrankungen der Schleimhäute im Augen-, Atemwegs- und Genitalbereich auslösen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts von 2005 waren Clamydien die häufigste STD bei Männern und Frauen weltweit.

Die Infizierten verspüren häufig kaum Beschwerden und bemerken die Entzündung daher selten. Dadurch erhöht sich das Risiko einer chronischen Entwicklung der Erkrankung und einer unbemerkten Verbreitung.

Die Krankheit lässt sich gut mit Antibiotika behandeln. Dabei empfiehlt sich immer eine Partnertherapie.

Herpes genitalis

Diese Erkrankung wird in der Regel durch Herpes simplex Viren (HSV) Typ II ausgelöst. Übertragen werden die Viren über Hautläsionen an äußeren oder inneren Genitalien sowie im Analbereich. Mittlerweile tragen fast alle Menschen Viren ins sich.

Herpes Viren lösen Hauterscheinungen, auch in der Mundhöhle aus. Eine Heilung von den Viren gibt es nicht. In Symptom freien Zeiten überdauern Sie in den Nervenknoten. Bei einer gesunden Körperabwehr werden die Symptome unterdrückt. Ist das Immunsystem geschwächt, kann es zum Infektionsausbruch kommen.

Mit antiviralen Mitteln innerhalb von fünf Tagen nach Auftreten der ersten Beschwerden kann die Ausbreitung der Bläschen verringert werden.

Condylome (Feigwarzen)

Condylome werden durch Humane Papilloma-Viren (HPV) verursacht. Diese stehen in engem Zusammenhang mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und Karzinomen am Penis. Die Warzen sehen rosenkohlähnlich oder flach aus.

Behandelt werden die Warzen mit speziellen Cremes oder Tinkturen. Auch eine chirurgische Abtragung mit Laser oder Strom sollte mit dem Arzt besprochen werden. Nach einer erfolgreichen Behandlung empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle durch einen Arzt. Der Partner sollte sich auch auf einen möglichen Befall untersuchen lassen.

Seit 2006 können sich Frauen prophylaktisch gegen eine HPV-Infektion impfen lassen. Nach bisher vorliegenden Untersuchungen schützt die Impfung zu hundert Prozent vor einer Infektion mit den Virentypen 6, 11, 16 und 18. Da jedoch nicht alle Viren-Typen mit der Impfung bekämpft werden, sollten auch geimpfte Frauen die Vorsorgeuntersuchungen gegen Gebärmutterhalskrebs ab dem 20. Lebensjahr auf jeden Fall nutzen.

Gonorrhoe (Tripper)

Auch der so genannte Tripper wird von Bakterien verursacht und befällt die Geschlechtswege und -organe. In Abhängigkeit von den sexuellen Vorlieben kann sich das Bakterium auch im Rachen oder im Enddarm (Rektum) ansiedeln.

Typisch für eine Gonorrhoe ist ein gelblich, weißer Ausfluss aus Gebärmutterhals und Penis. Bei Männern kommt ein starkes Brennen beim Wasserlassen hinzu.

Die Erkrankung kann sehr gut mit Antibiotika behandelt werden. Auch hier ist eine Partnerbehandlung ratsam.

Syphilis

Die in den letzten Jahren wieder vermehrt auftretende Krankheit Syphilis wird durch das Bakterium Treponema pallidum verursacht. Der Erreger verbreitet sich über die Blutbahn im gesamten Körper. Am Anfang zeigen sich beim Infizierten schmerzlose Schleimhautgeschwüre und Lymphknotenschwellungen. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kommt es zum chronischen Verlauf und zahlreiche Organe werden befallen. Im Endstadium wird das zentrale Nervensystem zerstört.

Syphilis wird erfolgreich mit Antibiotika behandelt. Die Dauer der Behandlung ist abhängig vom Stadium der Erkrankung.

Hepatitiden

Die Bezeichnung Hepatitis umfasst alle Entzündungen der Leber. Mittlerweile gibt es die Hepatitiden A-G. Über sexuellen Kontakt wird vor allem Hepatitis-B übertragen. Die Virus-Erkrankung hat zu 90 Prozent lediglich einen akuten Verlauf, kann aber auch chronisch werden. Sie ist der häufigste Grund einer chronischen Lebererkrankung und Auslöser einer Leberzirrhose oder eines Leberzellkarzinoms. Der Virus findet sich bei einem infizierten Menschen in Urin, Speichel, Samenflüssigkeit, Galle und Muttermilch.


Typische Zeichen einer Hepatitis B sind die Gelbfärbung der Haut und der Skleren (Lederhaut des Auges), dunkler Urin, Gliederschmerzen, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Eine Hepatitis-B kann nur symptomatisch behandelt werden. In fast allen Fällen heilt sie von selbst aus. Sie muss jedoch von einem Arzt behandelt werden. Die Hepatitis-B ist meldepflichtig. Die chronische Hepatitis erfordert eine spezielle Behandlung.

Kandidosen

Kandidosen sind Pilzerkrankungen, an Vagina oder Penis. Typisch für eine vaginale Pilzerkrankung sind ein weißer, häufig bröckelig oder quarkähnlich aussehender, fast geruchsneutraler Ausfluss aus der Scheide sowie Juckreiz, Brennen und Rötung der betroffenen Hautbezirke der Vagina und der Vulva. Auf dem Penis zeigt sich eine starke Rötung mit Juckreiz. Auf den geröteten Schleimhäuten erscheint ein weißlicher, abwischbarer Belag („Joghurt“).

Eine Pilzerkrankung kann sehr gut mit Antimykotika geheilt werden. Eine Partnerbehandlung ist zu empfehlen.


Quellen: Robert Koch-Institut, Wikipedia, DocCheck Flexikon

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Hepatitis B: Übertragung durch Schweiß möglich?

Hepatitis B ist die weltweit häufigste Virusinfektion. Das Hepatitis B-Virus (HBV) greift die Leber an und kann Leberzirrhose verursachen. Eine Untersuchung an 70 Sportlern legt jetzt die Vermutung nahe, dass Schweiß ein möglicher Überträger des Virus sein könnte.


Hepatitis B ist eine Entzündung der Leber und wird vom Hepatitis B-Virus, auch HB-Virus, durch Körperflüssigkeiten wie Blut, Blutplasma, Sperma oder Vaginalschleim übertragen.

Zu 90 Prozent heilt die Krankheit innerhalb von sechs Monaten aus. Von einem chronischen Verlauf spricht man, wenn keine Heilung nach sechs Monaten feststellbar ist. Dies ist bei etwa 0,6 Prozent der deutschen Bevölkerung der Fall, während bei etwa sieben Prozent der Deutschen das so genannte "anti-HBc" als Merkmal einer durchgemachten Infektion im Blut nachweisbar ist.

In der Fachzeitschrift "British Journal of Sports Medicine" veröffentlicht Selda Berket-Yücel von der Celal-Bayar-Universität in Izmir die Ergebnisse einer Untersuchung an 70 Sportlern, die an der türkischen Meisterschaft im Olympischen Ringen teilgenommen hatten. Die verborgene Form von Hepatitis, die so genannte okkulte Hepatitis-B-Infektion, stellte sie bei neun von ihnen fest, bei acht der Sportler wurde die Erbsubstanz des Virus im Schweiß nachgewiesen. Die Wissenschaftler vermuten jetzt, dass die Übertragung der Viren über offene Wunden oder über Schleimhäute im Schweiß der Sportler stattgefunden haben könnte.

Berket-Yücel schlägt daher vor, in allen Sportarten mit Körperkontakt wie Boxen, Ringen oder auch Rugby, alle Sportler regelmäßigen und verpflichtenden Tests zu unterziehen, in denen auch auf Hepatitis B getestet werden sollte. Auch sollte man darüber nachdenken, die Sportler zu Beginn ihrer Karriere gegen das Virus impfen zu lassen, denn im Vergleich zur Immunschwäche Aids, die ebenfalls eine Infektionskrankheit ist, kommt das HB-Virus in höheren Konzentrationen im Blut vor und ist leichter übertragbar.


Quelle: Aponeo

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Bessere Erinnerung mit kleinen Männchen

(06.03.2009) Schreibtischunterlagen werden oft mit kleinen Figuren und Formen bemalt. So scheint das Herumkritzeln beim Telefonieren die Erinnerung an das Gespräch zu fördern.


Kritzeln auf einem Blatt Papier während eines Telefonats fördert die spätere Erinnerungsfähigkeit an das Gespräch. Dies hat jetzt die britische Verhaltensforscherin Jackie Andrade herausgefunden. Demnach reiche eine simple Ausmal-Aufgabe während des Zuhörens, um das Erinnerungsvermögen zu steigern.

Die Forscherin hat dafür 40 ihrer Kollegen vom Hirnforschungszentrum in Cambrigde zu Probanden gemacht. Diese mussten einer zweieinhalb Minuten langen, öden Bandnachricht zuhören. Der Inhalt der Nachricht erzählt von diversen Personen und Orten – unter anderem von acht Menschen, die auf eine Party gehen. Die Hälfte der Versuchspersonen sollte parallel dazu auf einem Blatt Papier Figuren ausmalen.

Nach dem „Telefonat“ wurden die Probanden über die Namen der acht Menschen befragt. Die Ausmaler erinnerten sich im Schnitt an 7,5 Namen, die anderen Probanden nur an 5,8 Namen.

Andrade vermutet, dass sich die Anderen schlechter an den Inhalt des Gesprächs erinnern, da bei stupiden Aufgaben der Geist leicht abschweift. Eine einfache Nebenbeschäftigung könnte dagegen Tagträumereien entgegenwirken.

Das Herumkritzeln auf Papier während des Telefonierens scheint daher für viele eine Konzentrationshilfe zu sein und nicht wie oft vermutet, auf eine mangelnde Aufmerksamkeit hinzudeuten.


Quelle: debeka gesundheitsportal

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Beim Schlaf lernt es sich leichter

(17.04.2008) Selbst in der Nacht arbeitet unser Gehirn. Weshalb Lebewesen schlafen ist noch nicht eindeutig geklärt, aber das Gedächtnis scheint dabei gut Informationen speichern zu können.


Schlaf soll sich positiv auf das menschliche Gedächtnis auswirken und dabei besser Informationen speichern. Dies haben nun Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität herausgefunden.

Die Forscher vom Institut für Experimentelle Psychologie untersuchten 26 Probanden. Diese waren zwischen 26 und 29 Jahre alt, Nichtraucher und hatten einen ruhigen, regelmäßigen Schlaf. Für die Untersuchung sollten sich die Versuchpersonen in zwei Minuten eine Liste von 30 Adjektiven merken. Danach folgte für die eine Versuchgruppe eine Schlafphase über 60 Minuten. Die andere Gruppe sollte in dem gleichen Zeitraum lediglich ruhen. Danach zeigte sich bei den Menschen die geschlafen haben, ein besseres Erinnerungsvermögen, als bei denen, die wach blieben. Die Dauer oder Tiefe des Schlafs soll dabei keinen Einfluss auf die Gedächtnisleistung haben, so die Forscher. Nach Auswertung aller Daten schätzen sie, dass zu Schlafbeginn Prozesse eingeleitet werden, in der sich das Gedächtnis regeneriert.

Erwachsene Menschen schlafen im Gegensatz zu Tieren oder Säuglingen in der Regel am Stück. Warum wir überhaupt schlafen müssen, konnte bis jetzt von der Wissenschaft nicht eindeutig geklärt werden.



Quelle: idw-online

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Schnarchen lässt Druck steigen

(19.02.2009) Lästig und laut bringt es viele Lebenspartner um den Schlaf - das Schnarchen. Das nächtliche „Sägen“ kann aber auch für die Gesundheit des Betroffenen gefährlich werden.
Tiefes Schnarchen soll ebenso wie Rauchen, Diabetes, hoher Blutdruck und die erbliche Belastung ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen sein. Darauf weisen Mediziner der Universität von Michigan (USA) hin.

„Unregelmäßige Schlafatmung rückt zunehmend ins Interesse der Wissenschaft, da ein starker Zusammenhang mit Gehirnschlag, Herzinfarkt und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkennbar ist“, sagt Dr. Melvyn Rubenfire, Kardiologe und Professor an der Universität von Michigan.

Nach Ansicht von Winfried Randerath, Leiter des Instituts für Pneumologie der Klinik Solingen würde das Thema Schnarchen in unserer Gesellschaft „oft bagatellisiert“. Beim Schnarchen müsse man zwischen verschiedenen Typen unterscheiden. Das normale, regelmäßige Schnarchen, das jeden vierten Erwachsenen betrifft, sei ungefährlich. Beim auf dem Rücken Schlafenden fällt die Zunge so weit nach hinten, dass die vorbeiströmende Luft diese in Schwingungen versetzt. Zum so genannten obstruktiven Schlafapnoe kommt es dann, wenn die Zungen den Rachenraum völlig verschließt und somit den Luftstrom unterbricht. Das Luftholen erfolgt dann explosionsartig und das Atemgeräusch wird entsprechend lauter. Die dabei entstehenden Atempausen von zehn Sekunden oder sogar länger haben eine verminderte Sauerstoffzufuhr und die Aktivierung der Weckfunktion im Gehirn zur Folge. Diese verhindert, dass der Schlafende erstickt.

Der Übergang zwischen den beiden Schlaftypen sei fließend. „Ein wichtiges Warnsignal ist etwa fehlendes Ausgeschlafensein am Morgen. Ist der Schnarcher tagsüber unkonzentriert und schläfrig, nickt er beim Fernsehen, Zeitungslesen oder am Computer ungewollt ein, schwitzt er in der Nacht oder beobachtet der Partner Atemaussetzer im Schlaf, so empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen“, rät Randerath. Menschen mit Bluthochdruck sollten sich, nach Ansicht des Lungenexperten, erstmal auf eine Schlafapnoe untersuchen lassen. Studien zeigten, dass Schlafapnoe ein Risikofaktor für hohen Blutdruck sei. Ein direkter Zusammenhang zwischen den nächtlichen Atempausen und einem Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko sei aber von der Wissenschaft noch nicht geklärt, so Randerath.

Gegen das lästige „Sägen“ in der Nacht gibt es mittlerweile zahlreiche Hilfsmittel. So können im Schlaf einsetzbare Schienen den Unterkiefer nach vorne schieben oder der HNO-Arzt kann operativ Nase, Nasennebenhöhlen oder Gaumensegel anpassen.


Quelle: pressetext.de

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Schrittmacher gegen Bluthochdruck

(21.08.2008) Bluthochdruck entwickelt sich schleichend und oft unbemerkt von den Betroffenen. Europäische Mediziner sagen der Krankheit den Kampf an und suchen neue Therapieansätze.
Mit europaweiten Studien suchen Forscher nach den Ursachen von Bluthochdruck und erhoffen sich damit neue Therapieansätze gegen die Erkrankung. Die Untersuchungen zielen zum Einen auf mögliche genetische Auslöser und zum Anderen auf einen Impfstoff gegen Bluthochdruck. Dieser wird unter Federführung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bereits an 80 Patienten getestet. „Wenn die Ergebnisse der auf ein Jahr angelegten Studie positiv sind, könnte der Impfstoff bereits in vier Jahren auf den Markt kommen“, sagt Dr. Jan Menne, Arzt am Studienzentrum der MHH-Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen.

Der dritte Weg gegen Bluthochdruck könnte ein Schrittmacher sein. Die Mediziner von der MHH haben bereits acht Patienten dieses Gerät implantiert. Damit haben Patienten, die trotz Behandlung mit mehreren Medikamenten ihren schweren Bluthochdruck nicht ausreichend senken können, Hoffnung auf eine neue Therapie.

Der Schrittmacher ist halb so dick, aber doppelt so lang wie eine Streichholzschachtel. „Wir implantieren ihn unter das Schlüsselbein und führen die Aktivierungsdrähte zu beiden Halsschlagadern“, erläutert Dr. Andreas Maximillian Pichlmaier, leitender Arzt der MHH-Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie. Die Drucksensoren werden an die Halsgefäße gesetzt. Diese senden laufend Elektroimpulse an die Halsschlagadern, in denen sich die Nervenknoten zur Überwachung des Blutdrucks befinden. Mit den elektrischen Reizungen wird dem Gehirn suggeriert, dass der Blutdruck ständig hoch sei. „Das Gehirn reagiert darauf und setzt körpereigene Mechanismen zur Blutdrucksenkung in Gang – die Gefäße werden stark erweitert“, so Pichlmaier weiter.

Bei einigen Patienten konnte bereits mit dieser Therapie der Blutdruck kurzfristig um bis zu 100 mmHg gesenkt werden. „Bei einer Patientin, die die Therapie mit fünf Medikamenten nicht vertragen hatte, konnte der Blutdruck dauerhaft um 60 bis 70 mmHg verringert werden“, so Menne. Der Mediziner weist aber darauf hin, dass die meisten Patienten trotzdem ihre Medikamente einnehmen müssen, nur die Gefahr von Folgeerkrankungen sinkt mit der Therapie erheblich.

Die amerikanische Herstellerfirma bereitet gerade in Europa und den USA eine zulassungsrelevante Studie an 300 Patienten vor.

Quelle: idw-online

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Nikotin - Die Sucht nach dem Qualm

Ob das HB-Männchen in der Werbung der 60er- und 70er-Jahre oder Herr Lehrer Lämpel von Wilhelm Busch ? das Rauchen gilt als Genusshandlung und dient nach Ansicht des Rauchers der Entspannung.
Und voll Dankbarkeit sodann
Zündet er sein Pfeifchen an.

»Ach!« - spricht er - »Die größte Freud'
Ist doch die Zufriedenheit!!«

W. Busch aus Max und Moritz


Die Zigarette am Morgen oder das Bierchen in der Kneipe - Raucher sollen nach eigenem Empfinden kommunikativer sein, da man angeblich in den „Raucherecken“ schneller als Nichtraucher miteinander in Kontakt kommt.

Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rauchten 2003/04 circa 27 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen (ab 15 Jahre) regelmäßig. Der Anteil der Männer ist dabei höher, als der von Frauen (22,1 Prozent Frauen und 33,2 Prozent Männer). Bei Jugendlichen sieht ist der Anteil der Frauen in den letzten Jahren leicht höher als bei den Männern.

Das Rauchen Stress abbaut, ist eine Legende. Vielmehr versetzen der Rauch und das Nikotin den Organismus in zusätzliche Aufregung, denn die Nikotin-Abhängigkeit ist eine direkte Ursache von Stress, wie Andy Parrott, Psychologe an der University of East London, in Studien herausgefunden hat.

Aber wie fing eigentlich alles an und woher kam die Zigarette?

Die Zigarette – Der Abfall in Papier gewickelt
Die Tabakpflanze stammt ursprünglich aus Amerika. Dort wurde sie bereits vor 5.000 Jahren für kultische Zwecke von Einheimischen genutzt. So wurden beispielsweise an der Nordküste Südamerikas die Tabakblätter in Verbindung mit Kalk gekaut. Über Handelswege gelangte dann die Pflanze nach Süd- und Westeuropa.

Der Tabakgenuss stieß von Anfang an auf geteilte Meinung. Neben der schnellen Verbreitung in Deutschland während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Rauchen in einigen deutschen Ländern verboten. Nach deren Erfolglosigkeit erkannten die Regierenden, dass sich mit dem Tabakhandel enorme Einnahmen für den Staatshaushalt erzielen lassen. So wurden bereits Mitte des 17. Jahrhunderts die Vorstufen der heutigen Tabaksteuer eingeführt.

Die Zigarette entstand aus dem Abfall der Zigarrenproduktion. Die Arbeiterinnen wickelten die Reste der Produktion in Papier und rauchten sie anschließend. Erstmals wurden diese „papelitos“ ab dem 18. Jahrhundert in Mexiko-Stadt verkauft. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich die Zigarette dann über Frankreich und Spanien nach Europa. Im Jahr 2005 wurden circa 1.400 Zigaretten pro Kopf in Deutschland geraucht.

Nikotin – Der Rauch der Glücklich macht
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Berichte über die gesundheitlichen Folgen des Rauchens herausgekommen. Große Studien zu den gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens wurden in den 50er-Jahren durchgeführt und veröffentlicht. Diese Untersuchungen zeigen, dass der Tabakgenuss schädlich für die Gesundheit und zahlreiche Krankheiten, wie Krebs und Herz- und Gefäßerkrankungen verursachen kann.

Zudem verfügt das im Rauch enthaltene Nikotin über ein hohes Suchtpotenzial. Laut der US-Gesundheitsbehörde FDA ist das „Abhängigkeitspotenzial von Nikotin vergleichbar mit dem vom Heroin“ und soll die am schnellsten süchtig machende Substanz sein. Dabei ist nicht die Menge ausschlaggebend für den Beginn der körperlichen Abhängigkeit. Diese äußert sich in Unruhe, Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen.

Das Nikotin im Rauch der Zigarette bewirkt die Ausschüttung von Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen. Diese Substanzen dienen dem Informationsaustausch zwischen den einzelnen Nervenzellen. Besonders wirkt das Nikotin auf die so genannten Belohnungsareale der Großhirnrinde. Zusammen mit dem oralen Reiz, wenn die Zigarette auf den Lippen liegt, entstehen die „positiven“ Gefühle beim Rauchen. Zusatzstoffe, wie Ammoniak, die bei der Verarbeitung des Tabaks beigemischt werden, bewirken eine schnellere Verfügbarkeit des Nikotins im Körper.

Wie gelangt das Nikotin in den Körper
Beim Rauchen wird das Nikotin freigesetzt und es gelangt über die Lunge ins Blut. Giftstoffe im Körper werden normalerweise durch die Blut-Hirn-Schranke vom Gehirn ferngehalten. Nikotin besitzt jedoch die Fähigkeit, diese zu überwinden. Dadurch erreicht die Substanz innerhalb von Sekunden die Nervenzellen im Gehirn und beeinflusst deren Aktivität.

Die Entspannung, die der Raucher beim Anstecken einer Zigarette verspürt, kommt daher, dass auf Grund des Rauchens die Spannung aufgehoben wird, die durch den sinkenden Nikotin-Level im Organismus entstanden ist.



Quelle: wikipedia, dkfz, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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Nichtraucher profitieren vom Rauchverbot

(13.05.2008) Die Gesundheit von Nichtrauchern wird durch 30 Minuten unter Rauchern gefährdet. Der Qualm schädigt direkt den Organismus und behindert die Reparaturzellen in ihrer Arbeit.
Bereits eine halbe Stunde passives Rauchen kann dauerhafte gesundheitliche Schäden hervorrufen. Dies konnten jetzt Wissenschaftler des Cardiac Stem Cell Program an der University of California in San Francisco in einer Studie nachweisen.

Demnach reicht der halbstündige Aufenthalt in einer Bar mit Rauchern aus, um Schädigungen der Blutgefäße bei jungen und sonst gesunden Nichtrauchern zu hinterlassen. Zudem würden auch die natürlichen Reparaturmechanismen, die beim Wiederaufbau der Gefäße helfen, behindert.

Die Probanden wurden für die Untersuchung kontrollierten Mengen an Rauch ausgesetzt, die etwa dem Niveau in einer Bar ohne Rauchverbot entsprechen. Am folgenden Tag wurde den Testpersonen Frischluft zugeführt. Nach beiden Tagen haben die Wissenschaftler die Beschaffenheit der Blutgefäße per Ultraschall überprüft und analysierten das Blut. „Sogar kurze Passivrauchbelastungen hatten nicht nur Gefäßschädigungen zur Folge, sondern störten auch die körpereigene Regenerationsfähigkeit, indem die EPCs (endotheliale Vorläuferzellen) außer Funktion gesetzt wurden. Es ist ziemlich beeindruckend, dass nur eine halbe Stunde Passivrauchen solche nachweisbaren Auswirkungen hat“, fasste Studienleiter Yerem Yeghianzarian, Leiter des Cardiac Stern Cell Program, die Ergebnisse zusammen.

Die schädliche Wirkung konnten die Forscher sogar noch 24 Stunden später nachweisen. Jeglicher Kontakt mit Tabakrauch ist gesundheitsgefährdend, so die Wissenschaftler, denn das Gemisch aus Giftstoffen, verursacht Herz-, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sowie Krebs.

Quelle: pressetext.de

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Nebenhöhlenentzündung nicht immer mit Penicillin & Co. behandeln

(19.03.2008) Wissenschaftler vom Basler Institut für klinische Epidemiologie raten von Antibiotika bei Nebenhöhlenentzündungen ab, so das Ergebnis einer Untersuchung.
Lediglich einer von 15 Patienten, die gegen eine Nebenhöhlenentzündung Antibiotika von ihrem Arzt bekommen, profitiert von dem Medikament. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher vom Institut für klinische Epidemiologie in Basel. Für ihre Untersuchung haben die Wissenschaftler fast 2.600 Krankheitsfälle begutachtet.

Trotzdem würden beispielsweise in Großbritannien fast 90 Prozent der Patienten mit einer Nebenhöhlenentzündung Antibiotika von ihrem Arzt erhalten, wie die BBC berichtet. Nach geltenden Richtlinien soll ein Mediziner aber erst nach sieben bis zehn Tagen der Erkrankung Penicillin & Co. verschreiben. Aber wie die Baseler Forscher herausfanden, sei auch bei einer längeren Krankheitsperiode der Einsatz starker Behandlungsmittel fragwürdig. So zeige die Studie, dass bei einer Nebenhöhlenentzündung „Antibiotika einfach nicht wirksam sind“, sagte der Co-Autor Ian Williamson.

Eine Nebenhöhlenentzündung, vom Mediziner Sinusitis genannt, ist eine Erkrankung der Schleimhäute in den Hohlräumen der Gesichtsknochen. Ursachen ist oft ein Schnupfen oder grippaler Infekt.

Aufgrund der Nebenwirkungen, den Kosten und der Gefahr der Gewöhnung des Körpers an Antibiotika, sei auch nach mehr als einer Woche der Erkrankung von der Einnahme von diesen Wirkstoffen abzuraten, schreiben die Wissenschaftler. „Wenn der Patient zum Arzt kommt und sagt, dass er bereits seit zehn Tagen Beschwerden hat, ist das immer noch kein Grund ihm Antibiotika zu geben“, sagte der Forschungsleiter Jim Young.



Quelle: pressetext.de

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Die Pickel der Jugend

(20.05.2008) Fast jeder Jugendliche ist während seiner Pubertät von Akne betroffen. Die lästigen Pickel sind heute gut behandelbar, dennoch scheinen viele junge Menschen darunter zu leiden.
Vier von fünf Jugendlichen müssen in der Pubertät damit rechnen, dass sich ihre Gesichtshaut entzündet und die Pickel anfangen zu wachsen, schreibt das Magazin GEO WISSEN in seiner aktuellen Ausgaben. Obwohl die so genannte Akne mittlerweile gut behandelbar ist, werden die Betroffenen in vielen Fällen nicht richtig behandelt, schreibt das Magazin.

So seien viele Diäten gegen die Pickel nicht hilfreich, sagt Prof. Dr. med. Gerd Plewig, früherer Direktor der Klinik für Dermatologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zudem kritisiert der Mediziner die oftmals nicht vorhandenen Konzepte der behandelnden Ärzte. „Wenn eine Akne trotz Behandlung nicht nach drei bis vier Monaten deutlich besser wird, sollte man umgehend den Facharzt aufsuchen“, so Plewig.

Die Einteilung der Akne in eine der drei Schweregrade sei eine wichtige Voraussetzung, damit der Betroffene die richtige Behandlung bekommt. Diese reiche dann vom einfachen Waschen mit alkalifreier Seife bis hin zur so genannten Schälkur unter ärztlicher Aufsicht. Mit einer richtigen Therapie ließen sich nach Erfahrungen von Plewig die meisten Hautveränderungen bei den betroffenen Jugendlichen ganz wegbekommen.

Die Pubertät, die Auswirkungen auf die jungen Menschen und wie sich heute Erwachsene an diese Zeit erinnern, ist Thema der neuesten Ausgaben des Magazins „GEO-WISSEN“.


Quelle: presseportal.de

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Die Haut - Spiegel des Menschen

Die Haut schützt den Menschen vor äußeren Einflüssen. Aber auch der innere Gesundheitszustand lässt sich an ihr ablesen. Die Haut ist ein lebenswichtiges Stoffwechselorgan.
An der Haut, die den gesamten Körper als eine Art Hülle umgibt, lässt sich viel über einen Menschen ablesen. So ist an Hand der Beschaffenheit meist erkennbar, wie alt der Mensch ist. Handwerker oder Büroangestellter – auch dies lässt sich in vielen Fällen an der Haut der Hände ablesen. Gefühle zeigen sich nicht selten auf der Haut – so erröten manche Menschen, wenn ihnen etwas peinlich ist, erschrecken oder ekeln sie sich, wird die Haut oft blass, bei großem Ärger können sich sogar die Haare sträuben.

Aber auch der Gesundheitszustand lässt sich auf der Haut ablesen, da diese mit dem Körperinneren in enger Beziehung steht. Ständig empfängt der Körper von der Haut Signale, die seine Funktionen beeinflussen, und umgekehrt ist vieles, was im Organismus vor sich geht an der Haut abzulesen. Manche sichtbare Hautschädigung ist keine reine Hautkrankheit, sondern spiegelt eine innere Krankheit wieder, wie zum Beispiel verborgene Infektionen, Herdinfekte, Darmstörungen, Lebererkrankungen, Nierenleiden, Bluterkrankungen, Erkrankungen des Stoffwechsels und Allergien.

Allergische Erkrankungen kommen besonders an der Haut zum Ausdruck. Sie äußern sich häufig in chronischen Ekzemen und juckenden Hautreizungen. Schädigungen der Darmschleimhaut mit Beeinträchtigung ihrer Filter- und Abwehrfunktionen können allergische Hautreaktionen fördern. In diesem Fall ist eine Behandlung des Darms – Regeneration der Schleimhaut und häufig auch der Darmbakterienflora – erforderlich. Bei Hautkrankheiten müssen immer eventuell vorhandene Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber Lebensmitteln berücksichtigt werden.


Die Haut ein vielschichtiges Organ
Die Haut ist das größte und einer der lebenswichtigsten Organe des Menschen. Sie ist die Hülle des Menschen und bildet die Schranke zwischen außen und innen. Je nach Körpergröße ist sie zwischen 1,5 und 2 m2 groß. Die Haut setzt sich aus unterschiedlichen Schichten zusammen. Von außen nach innen betrachtet besteht sie aus der Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Corium) und der Unterhaut (Subcutis).

Die Haut schützt den Organismus vor Wärmeverlust oder Überhitzung und äußeren Einflüssen wie Druck, Stößen und Reibungen. Zudem wehrt sie Mirkoorganismen ab. Aber auch Berührungsreize und Schmerzempfindungen werden über die Haut aufgenommen und an das Gehirn weitergeleitet. Weitere Aufgaben der Haut:

Die Haut ist sehr dehnbar, vor allem im Bereich der Gelenke. Die Farbe der Haut (dunkel, hell etc.) wird durch die Farbstoffkörper (Pigmente) der untersten Epithelzellen und die Struktur der Blutgefäße bestimmt. Durch die Absonderungen der Talkdrüsen ist die Haut relativ undurchlässig.

Haare und Nägel sind Anhangsorgane der Haut und haben eine Schutz- und Tastfunktion.


Die Pflege der Haut
Die Hautpflege dient einerseits der Entfernung von Schmutz und andererseits den natürlichen Schutzmechanismus der Haut zu erhalten bzw. zu verbessern. Dieser besteht aus hauteigenen Bakterien, die verhindern, dass sich krankmachende Mikroorganismen ausbreiten können. Zusätzlich findet sich auf der Haut eine Schicht von Talg und Schweiß, die eine Barriere gegen schädliche Einflüsse von außen bildet. Dieser Film überzieht die gesamte Hautoberfläche und wird auch als natürlicher Säureschutzmantel bezeichnet, der einen pH-Wert zwischen 5 und 6 aufweist. Dieser leicht saure Wert bewirkt, dass sich Keime auf der Haut schwer vermehren können.

Da Seife oft einen pH-Wert von 9 bis 12 hat, wird der Schutzfilm bei jedem Waschgang aufgehoben. Eine gesunde Haut kann dies innerhalb von ein bis zwei Stunden wieder ausgleichen. Empfindliche Haut sollte jedoch mit alkalifreien Reinigungsmitteln gewaschen werden – mit so genannten Syndets. Da diese leicht sauer sind, wird der natürliche Säureschutzmantel geschont.

Beim Duschen und Baden gilt: Nicht zu oft, zu lange und zu heiß. Hautreinigungsmittel sollten für die Haut schonend und verträglich sein. Zudem ist ein sparsamer Einsatz ratsam – oft reicht zur Reinigung der Haut einfach nur Wasser. Desinfizierende Reinigungsmittel sind fast immer unnötig, auch im Intimbereich. Sie bringen vielmehr den natürlichen Bakterienfilm auf der Haut durcheinander. Da jeder Waschvorgang der Haut Fett und Feuchtigkeit entzieht, ist danach die Anwendung einer Feuchtigkeitscreme oder –lotion ratsam.


Die Rolle der Ernährung für eine schöne Haut
Wichtig bei der Ernähung ist die Auswahl der Fette. Vorwiegend sollten für den Fettstoffwechsel der Haut begünstigende pflanzliche Fette verwendet werden, die ungesättigte und hochungesättigte Fettsäuren sowie Beta-Carotin, Vitamin E und Lecithin enthalten. Gut geeignet sind kaltgepresste, nicht raffinierte Pflanzenöle – Fruchtfleisch-, Samen- und Keimöle – und ungehärtete Margarine, die reichlich solche Öle enthält. Unter Umständen sollte auf tierisches Fett eine Zeitlang ganz verzichtet werden.

Großen Einfluss auf den Zustand und die Funktionen der Haut hat der Stoffwechsel des Organismus. Eine besondere Rolle spielen chronische Darmverstopfung, eine schlechte Darmflora mit gesteigerten Fäulnis- und Gärungsprozessen sowie Funktionsstörungen und Schädigungen der Leber. Gestörte Verdauungs- und Ausscheidungsfunktionen – auch wenn sie nur andeutungsweise vorhanden sind - können durch die Ernährung günstig beeinflusst werden. Um eine geregelte Darmfunktion zu gewährleisten, muss die Nahrung Ballaststoffe enthalten. Vollkornprodukte, frisches Gemüse und Obst liefern wichtige Ballaststoffe, gegebenenfalls müssen zusätzliche Verdauungshilfen in Form von Leinsamen oder Kleie mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. Der Ballaststoffgehalt der Nahrung muss individuell angepasst sein – Bekömmlichkeit hat Vorrang.

Bestimmte Nahrungsmittel sollten eingeschränkt beziehungsweise ganz gemieden werden. Dazu zählen: Zucker und stark gesüßte Lebensmittel, Lebensmittel und Fett mit vorwiegend gesättigten Fettsäuren, Fleisch- und Wurstwaren.


Was bringen Vitamine und Co.?
Wer sich häufig in der Sonne aalt, vielleicht seinen nächsten Urlaub am Mittelmeer oder in den Tropen plant, sollte sich nicht nur über die Wahl einer geeigneten Sonnencreme Gedanken machen, sondern sich zusätzlich vitaminreich ernähren. Die ausgewogene Zufuhr an Vitamin C (Kiwis, Paprika) und E (Pflanzenöle, Nüsse) wirkt nämlich zellschützend und macht so genannte freie Radikale unschädlich, die unter anderem für eine vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind.

In der Apotheke gibt es rezeptfreie Vitaminpräparate, die den Körper das ganz Jahr über – auch in den Sommermonaten – mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralien versorgen. Bei manchen Präparaten reicht bereits eine Kapsel am Tag um den Nährstoffbedarf eines gesunden Erwachsenen zu decken. Auch Biotin wird von Pflegebewussten gern zur Unterstützung eines schönen Hautbildes eingenommen. Er gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist am Stoffwechsel von Haut, Haaren und Nägeln beteiligt. Bei einem Mangel können das Haar stumpf und Fingernägel brüchig werden. Nicht ohne Grund wird Biotin auch als „Schönheitsvitamin“ bezeichnet. Nach einer kurmäßigen Einnahme können sich Erfolge sehen lassen. Und auch gebräunte Sommerhaut strahlt dann noch mal so schön.


Quelle: Gesunde Medizin, wikipedia.de

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Kortison kann zu Fettleber führen

* Kortison kann zu Verfettung der Leber führenKortison begünstigt die Fett-Einlagerung in die Leber. Eine Dauerbehandlung mit Kortison-Präparaten kann deshalb nach Angaben des Berufsverbandes Deutscher Internisten (BDI) die Bildung einer Fettleber auslösen. Dies lasse sich am besten durch eine gesunde Ernährung verhindern.

Das körpereigene Hormon Kortison führt zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels und reguliert dadurch den Fettstoffwechsel im Körper. Je nach Gewebe-Typ kann es dabei unterschiedliche Wirkung haben: Während Kortison in der Muskulatur Fette abbaut, erhöht es in der Leber den Fettgehalt. „Die Wirkstoffe von Kortison-Präparaten haben dieselben Effekte wie das natürliche Hormon, allerdings wirken sie sehr viel stärker. Wer regelmäßig Kortison-Medikamente einnimmt, hat deshalb ein höheres Risiko für eine Fettleber", erklärt Prof. Dieter Jüngst vom BDI.

Kortison behinder Fettabbau in der Leber
Wie Kortison die Ablagerung von Fetten in der Leber erhöhen kann, hat nun ein internationales Forscherteam entdeckt. Demnach hemmt das Hormon die Bildung fettabbauender Leberenzyme (Cell Metabolism 2008, 8: Seite 212). Menschen, die dauerhaft Kortison-Präparate einnehmen, sollten deshalb besonders auf ihre Ernährung achten. „Eine fettarme Ernährung verringert das Risiko einer Fettleber bei einer Kortison-Therapie", rät der Leberexperte vom Klinikum Großhadern in München. Fasten oder drastisches Abnehmen belasten dagegen die Leber und erhöhen die Gefahr einer Leberentzündung.

Eine Fettleber ist in vielen Fällen eine Folge von Alkoholmissbrauch oder starkem Übergewicht. Experten schätzen, dass bis zu 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland daran leiden. Sie verursacht unmittelbar meist keine Beschwerden und kann sich bei entsprechender Ernährung bzw. Alkohol-Abstinenz wieder vollständig zurückbilden.

Quelle : Berufsverband Deutscher Internisten

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Bewegung schützt vor Arthrose

Inaktive Lebensweise fördert Knorpelschäden

* Wer regelmäßig Sport treibt, kann Knorpelschäden verhindern. Auch Menschen, die bereits eine leichte Arthrose haben, könnten das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen, wenn sie aktiv bleiben, berichtet der Berufsverband Deutscher Internisten. Vorsicht sei dagegen bei Sportarten mit Körperkontakt beziehungsweise mit hohem Verletzungsrisiko geboten: Sie erhöhten das Arthrose-Risiko.

Bewegung fördere die Durchblutung des Knorpelgewebes und hemme lokale Entzündungen, betont der Münchner Internist Martin Halle. Dadurch wirke sie Schäden im Gelenkknorpel entgegen, die durch Arthrose oder rheumatische Erkrankungen verursacht würden. «Eine inaktive Lebensweise erhöht nicht nur die Gefahr für eine Arthrose, sie wirkt sich auch bei einem bereits bestehenden Knorpelschaden negativ aus», warnt der Professor. Eine abnehmende Muskelmasse und eine schrumpfende Gelenkkapsel machten die Gelenke nämlich noch unbeweglicher und verstärkten so die Beschwerden.

Sport halte jedoch nicht nur die Gelenke beweglich, er schütze auch vor Übergewicht, das ein weiterer Risikofaktor für eine Arthrose sei. Vor allem für die Knie- und Hüftgelenke sei ein zu hohes Körpergewicht eine enorme Belastung, die die Entstehung von Knorpelschäden fördere. «Jedes zusätzliche Kilo Gewicht erhöht die Druckbelastung im Knie um weitere vier Kilogramm», sagt Halle. Ein kleiner Gewichtsverlust könne also die Belastung für die Gelenke schon deutlich verringern. Darüber hinaus bedeute weniger Fettgewebe auch weniger Stress für die Gelenke, da Fettzellen eine Reihe von entzündungsfördernden Substanzen und Botenstoffen bildeten.

Allerdings sind laut Halle nicht alle Sportarten für Menschen mit Gelenkbeschwerden gleich geeignet: «Gleichmäßige Bewegungen mit geringen Dreh- und Beschleunigungskräften belasten die Gelenke am wenigsten.» Deshalb werde vor allem allem Schwimmen, Radfahren, leichtes Laufen oder Nordic Walking sowie Ski-Langlauf in klassischer Form empfohlen. Bei Sportarten mit Gegnerkontakt, wie etwa Fuß-, Hand- oder Basketball, könnten dagegen starke Drehbelastungen auftreten. «Außerdem bergen sie ein verhältnismäßig hohes Verletzungsrisiko und sind deshalb für Gelenkpatienten weniger geeignet», sagt der Internist.

Quelle : Berufsverband Deutscher Internisten

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Burger und Steaks erhöhen das Krankheitsrisiko

Die bisher größte Studie weltweit über das Risiko von rotem Fleisch bestätigt, dass Steaks, Hamburger und Koteletts eher mit Vorsicht zu genießen sind.

Demnach erhöhen große Portionen von Rind-, Schweine- und anderem roten Fleisch die Gefahr von Krebs, Herz- und Kreislaufleiden sowie andere Krankheiten. Das gelte auch für Produkte aus diesem Fleisch wie Würstchen, Speck und Aufschnitt, betonen die Autoren der Untersuchung, die in den Archives of Internal Medicine (Bd. 169, S. 562) veröffentlicht ist. Das Risiko steige entsprechend der konsumierten Menge um bis zu 50 Prozent.

Die Studie der Nationalen Gesundheitsforschungsinstitute (NIH) der USA verglich die Ernährung von 545 000 Amerikanern zwischen 50 und 71 Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren. Am Ende der Untersuchung waren rund 71 000 Teilnehmer gestorben. Dabei hatten diejenigen, die am meisten rotes Fleisch aßen, das höchste Sterberisiko – auch wenn andere Gesundheitsrisiken wie Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel herausgerechnet wurden. Insgesamt hätten 11 Prozent der Todesfälle bei Männern und 16 Prozent bei Frauen vermieden werden können, wenn alle Teilnehmer so wenig rotes Fleisch gegessen hätten wie die unteren 20 Prozent der Probanden mit dem geringsten Konsum, schreiben die Autoren.

So erhöhten Männer, die täglich knapp 250 Gramm rotes Fleisch genossen, ihr Krebstodrisiko um 22 Prozent und ihr Herztodrisiko um 27 Prozent – im Vergleich zu jenen Studienteilnehmern, die nicht mehr als 150 Gramm rotes Fleisch pro Woche zu sich nahmen. Bei Frauen stieg die Gefahr eines Krebstodes bei 250 Gramm rotem Fleisch pro Tag um 20 Prozent und die eines tödlichen Infarkts oder Schlaganfalls sogar um 50 Prozent, heißt es in dem Journal.

Unter denen, die fast nur Fisch, Hühnchen, Pute und Aufschnitt aus deren weißem Fleisch verzehrten, beobachteten die Autoren einen gegenteiligen Trend: Wer mehr davon aß, hatte ein etwas geringeres Sterberisiko.

Auch frühere Untersuchungen hatten Gesundheitsgefahren durch rotes Fleisch beobachtet. Sie hatten den US-Forschern zufolge allerdings weitaus weniger Teilnehmer, die teils aus bestimmten, unter anderem religiös motivierten Gruppen stammten.


Unter rotem Fleisch verstehen Ernährungswissenschaftler das Fleisch von Säugetieren wie Rindern, Schweinen und Schafen. Der Ausdruck bezieht sich in diesem Zusammenhang nicht darauf, ob und wie weit das Fleisch gegart ist. Der Welt-Krebsforschungsfonds empfiehlt, nicht mehr als 300 Gramm rotes Fleisch pro Woche zu essen.

Quelle: dpa

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Immer mehr Arbeitsausfall durch psychische Erkrankungen

Krankenkasse berichtet von Anstieg um 20 Prozent binnen zwei Jahren

Psychische Krankheiten sorgen für immer mehr Ausfälle am Arbeitsplatz. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) am Mittwoch in Hamburg meldete, sind die psychisch bedingten Fehlzeiten bei Berufstätigen in den letzten zwei Jahren um fast 20 Prozent gestiegen. Den Angaben zufolge erreichten sie damit den höchsten Stand seit Beginn der entsprechenden Aufzeichnungen im Jahr 2000.

Statistisch gesehen war demnach jeder Berufstätige im letzten Jahr gut elf Tage krankgeschrieben. Davon gingen laut TK 1,4 Tage auf das Konto einer psychischen Erkrankung. 2006 hatten die Fehlzeiten aufgrund psychischer Diagnosen noch bei 1,15 Tagen je Beschäftigtem gelegen.

Arbeitnehmerinnen sind davon mit 1,9 Tagen pro Jahr deutlich starker betroffen als Männer mit gut einem Tag. Zu den häufigsten Einzeldiagnosen gehören depressive Episoden, die allein fast fünf Prozent aller Fehltage ausmachen, sowie Belastungsstörungen (vor allem das Burn-out-Syndrom, und sogenannte somatoforme Störungen, also körperliche Beschwerden ohne erkennbare organische Ursache.

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Herkulesstaude: Kontakt gefährdet Gesundheit

Bonn (ddp). Der strengere Winter hat im Vergleich zum vergangenen Jahr für einen späteren Austrieb der gefährlichen Herkulesstaude gesorgt. Dieser Rückstand könne jedoch mit einem sehr schnellen Wachstum im Frühjahr ausgeglichen werden, teilte die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen am Donnerstag in Bonn mit. Der Kontakt mit der Staude führt bei Menschen zu einer erheblichen Gesundheitsgefährdung.

Die Herkulesstaude oder der Riesen-Bärenklau breitet sich seit Jahren immer stärker in NRW aus. Der Saft aller Pflanzenteile enthält lichtsensibilisierende Substanzen, die in Verbindung mit der UV-Strahlung des Sonnenlichts zu schweren, verbrennungsähnlichen Erscheinungen auf der Haut führen können. Erste Symptome wie Hautrötungen entstehen einen Tag nach dem Kontakt. Betroffene Stellen heilen erst nach Wochen ab; oft bleiben jahrelang Pigmentstörungen zurück. Daher muss bei der Bekämpfung der Herkulesstaude der Körper unbedingt geschützt werden.

Die zwei bis vier Meter hoch wachsende Pflanze vermehrt sich durch 10 000 bis 50 000 Samen, die bis zu zehn Jahren keimfähig sind. Diese leichten und schwimmfähigen Samen werden besonders entlang von Gewässern mit Überschwemmungsgebieten sowie entlang von Straßen und Gleisen verbreitet.

Die Herkulesstaude verdrängt die heimische Flora und Fauna und führt zu Schäden an der Uferbepflanzung von Gewässern. Ihre große Blattmasse bildet die Pflanze im Mai; im Juni schiebt sie ihren Blütenstängel drei bis vier Meter in die Höhe. Dann ist die Herkulesstaude zwar besonders gut zu erkennen, für eine sinnvolle Bekämpfung ist es dann aber schon zu spät. Die Maßnahmen sollten stattdessen schon im Frühjahr beginnen, rät die Kammer. Hinweise dazu gibt es in einem Informationsblatt, das im Internet heruntergeladen werden kann.

(pflanzenschutzdienst.de)

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Heuschnupfen: Pollenbelastung explosionsartig gestiegen

Berlin (ddp). Allergiker leiden in diesen Tagen besonders schlimm. Die Pollenkonzentration in der Luft sei über die Osterfeiertage explosionsartig angestiegen, sagte Karl-Christian Bergmann, Leiter der allergologischen Ambulanz im Allergie-Centrum der Berliner Charité, am Mittwoch auf ddp-Anfrage. Grund sei der rapide Temperaturanstieg in der vergangenen Woche nach einem langen und kühlen Winter. Eine Zunahme der Pollenstärke im Vergleich zum vergangenen Jahr sei jedoch nicht zu beobachten.

Besonders stark sei derzeit der Flug der Birkenpollen, sagte Heinrich Dickel, Leiter der Abteilung für Allergologie der Universitätsklinik Bochum auf ddp-Anfrage. Erst Ende April werde der Anteil an Birkenpollen in der Luft zurückgehen. Ab Mai kommen dann aber Gräser- und Roggenpollen dazu. Sollte es weiterhin warm bleiben, sei schon im April mit ihnen zu rechnen, sagte Dickel.

Typische Symptome von Heuschnupfen sind gereizte Augen und Nase. Allergikern empfiehlt Dickel neben der Behandlung mit Medikamenten, sogenannten Antihistaminika, eine reinigende Dusche vor dem Schlafengehen und frische Kleidung.

Zur Vorbeugung von Heuschnupfen kann das Immunsystem durch eine Immuntherapie gestärkt werden. Heuschnupfen ist die häufigste Allergieerkrankung.

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Ab sofort unterstützen Chrissi40 und joggeli unser Team. Mit diesen beiden Betreuern stehen Euch zwei weitere Ansprechpartner zur Verfügung.
Auf eine gute Zusammenarbeit freuen sich Heidi und Ralf sowie das Team von www.diebandscheibe.de

Aus dem Team ausgeschieden ist Elke, leider haben wir über den Verbleib keine Informationen.
Wir möchten uns an dieser Stelle für die Arbeit im Forum und für die Betreuung der Mitglieder recht herzlich bedanken.
Für den weiteren Lebensweg wünschen wir Elke alles Gute.
Heidi, Ralf und Team

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Mai alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Einige Beiträge sind der Quelle: http://www.netdoktor.de entnommen.