Newsletter vom 26.05.2009, 11:54:23

Betreff: Newsletter Mai



Banditreffen in Rheinfelden vom 25.09. bis 27.09.2009

Liebe Bandis,

Unser nächsten Banditreffen findet vom 25.09.-27.09.2009 in Rheinfelden statt.

Das Programm sieht folgendermassen aus:

Freitag, 25.09. Ankunft in Rheinfelden (D) bis ca. 17.00 Uhr

Mit dem Flieger geht es am Besten nach Basel (CH), von dort wird es einen Fahrdienst nach Rheinfelden geben.

Gegen 17.30 Uhr wird ein Fahrdienst eingerichtet, der uns Bandis vom Hotel abholt und zu schwarzhex und Christian bringt, wo wir dann einen gemütlichen Grillabend verbringen werden. Natürlich bringt uns der Fahrdienst auch wieder ins Hotel zurück. Den Abend werden wir in einem großen Zelt verbringen. Da die Abende auch im Sommer recht kühl werden können, bitte etwas Warmes zum Anziehen mitbringen!

Samstag, 26.09.

Nach dem Frühstück geht es ca. gegen 10.00 Uhr mit dem Reisebus nach Badenweiler, wo wir gegen 11.00 Uhr das Schloss Bürgeln besichtigen.

Anschließend geht es mit dem Bus weiter in die Schweiz nach Basel. Bitte gültigen Personalausweis nicht vergessen!

Von 14.00 - 15.30 Uhr kommentierte Stadt- und Hafenrundfahrt mit dem Schiff von/bis Basel Schifflände.

Von 15.30 - 18.00 Uhr Stadtbesichtigung Basel, bzw. zur freien Verfügung

18.00 - 18.30 Uhr Rückfahrt mit dem Bus zum Hotel.

Ab 19.00 werden wir den Abend gemütlich beim Italiener verbringen. (Nähere Infos werden nachgereicht) - Ende offen!

Sonntag, 27.09.

Gemütliches Beisammensein nach dem Frühstück bis zur Heimreise. Optional kann für 10 Euro ein Brunch bestellt werden.

Abschied und Heimreise

Kosten:

Die Kosten für den Reisebus, Schlossbesichtigung, Schiff und Grillabend werden vom Forum getragen

Der Informationsbeitrag ist hier nachzulesen: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=34275

Anmeldungen nehmen wir in diesem Thema entgegen: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=34276

Wir freuen uns jetzt schon auf Eure Anmeldungen.

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Zertifizierung unserer Homepage durch HON

nach über 6 Jahren Netzwerktätigkeit rund um das Thema "Die Bandscheibe" hatten wir uns entschlossen, unsere Informationen bei der Stiftung Health On the Net zu zertifizieren, um unser Angebot noch transpartenter darzustellen.

Heute zählt HON als eines der geachtetsten gemeinnützigen Portale für medizinische Information im Internet. Der Verhaltenskodex der Stiftung Health On the Net (HONcode) für Webseitenherausgeber im Bereich der Medizin und Gesundheit wurde entwickelt, um die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit von medizinischen Informationen im Internet zu verbessern.

Diese Prinzipien http://www.hon.ch/HONcode/Patients/Conduct_de.html haben wir nun umgesetzt und werden sie auch für die Zukunft befolgen.

Am 07.05.2009 wurden unsere Seiten zertifiziert: https://www.hon.ch/HONcode/German/?HONConduct541657

Es freut sich das Team von www.diebandscheibe.de


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Migräne: Sportprogramm lindert Kopfschmerzattacken

München (netdoktor.de) - Viele Migräne-Patienten meiden sportliche Anstrengungen aus Angst, dadurch einen akuten Anfall auszulösen. Ein schwedisches Forscherteam testete nun an Migräne-Kranken ein spezielles Fitnesstraining. Das Fazit der Untersuchung: Das Sportprogramm verschlechtert die Krankheit nicht. Ganz im Gegenteil, es reduziert sogar die Anzahl der Attacken und verbessert die Lebensqualität. Die Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Headache“ (2009; 49: 563-570).

Insgesamt 26 untrainierte Migräne-Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren nahmen an der Studie teil. Sport betrieben sie in den letzten zwölf Wochen vor der Untersuchung maximal einmal pro Woche. Ihre Attackenfrequenz war relativ hoch - bislang erlebten sie zwischen zwei und acht Migräne-Anfälle pro Monat. Das Fitnessprogramm erstreckte sich über drei Monate. Dreimal pro Woche stiegen die Probanden auf Fahrradtrainer. Nach einer 15-minütigen Aufwärmphase, bewältigten sie ein 20-minütiges Training und beendeten die Einheit mit einer 5-minütigen Abkühlphase.

Die maximale Sauerstoffaufnahme - ein Indikator für die steigende Fitness - stieg bei den Migräne-Kranken deutlich an. Im Gegenzug gingen die Anzahl und Intensität der Migräne-Attacken sowie der Verbrauch an Kopfschmerzmitteln zurück. Und in noch einem Bereich profitierten die Probanden - durch das Sportprogramm nahm ihre Lebensqualität zu. (et)

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Warnung vor Schlankheitsmittel FSS

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat vor dem Kauf eines Schlankheitsproduktes aus dem Internet gewarnt. Das Mittel mit dem Namen "FSS - Fat slimming show" sei als rein pflanzliches Präparat deklariert, enthalte aber auch verschreibungspflichtige chemische Zusätze.

Der für Patienten nicht erkennbare Wirkstoff Sibutraminhydrochlorid Monohydrat könne zum Teil schwerwiegende Nebenwirkungen durch die Wechselwirkung mit anderen Medikamenten sowie im Bereich des Herzkreislaufsystems haben, erklärte das Institut.

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Wasserpfeife noch schädlicher als Zigarette

Das immer weiter verbreitete Rauchen von Wasserpfeifen gefährdet die Gesundheit noch mehr als das Inhalieren von Zigaretten. "Grundsätzlich sind in Wasserpfeifen genau dieselben schädlichen Substanzen wie in Zigaretten enthalten, wobei diese beim sogenannten Shisha-Rauchen meist sogar noch tiefer und länger inhaliert werden."

Davor warnt Felix Herth von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. Dadurch werde möglicherweise sogar noch mehr Teer und Kohlenmonoxid aufgenommen als über den Rauch filterloser Zigaretten.
Der stellvertretende ärztliche Direktor der Thoraxklinik Heidelberg verweist auf eine aktuelle Umfrage seines Krankenhauses: Demnach hat bereits jeder dritte Jugendliche in Deutschland Erfahrung mit dem Shisha-Rauchen gemacht - meist ohne sich der damit verbundenen Gesundheitsgefahren bewusst zu sein.
Dabei könne es nach langjährigem Konsum von Wasserpfeifen zu einer Verschlechterung der Lungenfunktion, Herz-Gefäß-Krankheiten, Krebs in Lunge, Mundhöhle und Harnblase sowie weiteren Tumorerkrankungen kommen, sagt Herth.
Mehreren Studien zufolge sei das Lungenkrebsrisiko für Shisha-Raucher sogar fast doppelt so hoch wie für Zigarettenraucher. Gleichzeitig bestehe aufgrund des Nikotingehalts der Wasserpfeifen ein vergleichbar hohes Suchtpotenzial, betont der Mediziner. Eine weitere Gefahr sei die Übertragung ansteckender Krankheiten wie Tuberkulose, Hepatitis oder Herpes, da eine Wasserpfeife oft gemeinsam in der Gruppe geraucht werde.

In der gesamten Welt ist die Nachfrage nach Shishas im letzten Jahrzehnt kontinuierlich angestiegen. Schätzungen zufolge rauchen derzeit weltweit etwa 100 Millionen Menschen Wasserpfeife - vor allem in Nordafrika, Ägypten und im Südwesten Asiens.

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Birkenpollen fliegen - die Allergiesaison ist eröffnet!

Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes warnt vor Birkenpollen

Das Frühlingserwachen mit den ersten Sonnenstrahlen und seinen milden Temperaturen stellt für Allergiker anstatt einer Wonne eine wahre Tortur da. Das Frühlingserwachen mit den ersten Sonnenstrahlen und seinen milden Temperaturen stellt für Allergiker anstatt einer Wonne eine wahre Tortur da. Beginnend im Februar mit Erle, Birke und Haselnuss bis hinein in den September mit weiteren Gräsern, Roggen und Beifuß quälen die Pollen auf ihrem Flug etwa ein Drittel bis ein Viertel der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland. Und immer mehr Menschen reagieren auf diese Pollen allergisch. Tränen Augen und läuft die Nase, spricht man von Heuschnupfen, reagieren die Bronchien, ist von Asthma die Rede. Aber in jedem dieser Fälle handelt es sich um eine entzündliche Reaktion der Schleimhäute. Weitere Allergieauslöser sind neben den Pollen Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen und Haustiere. "Allergiker in ganz Deutschland leiden in diesen Tagen besonders unter dem starken Flug der Birkenpollen», warnte Angelika Grätz, Medizinmeteorologin des Deutschen Wetterdienstes aus Freiburg.

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Zecken: Die Blutsauger ziehen nordwärts

Brieskow-Finkenheerd/Jena (ddp). Mit den steigenden Frühlingstemperaturen wird es wieder gefährlich in der Natur. «Es gibt Zecken ohne Ende«, sagt Jochen Süss, Leiter des Nationalen Referenzlabors für durch Zecken übertragene Krankheiten am Friedrich-Löffler-Institut in Jena. Neben den Risikogebieten in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und Teilen Südthüringens werden die Tiere auch in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs registriert. Der lange und frostige Winter hat den blutsaugenden Spinnentieren nicht geschadet. Die Zecken zögen weiter Richtung Norden, sagt Süss.

Laut Thomas Talaska, dem Chef des Instituts für durch Zecken übertragbare Krankheiten im brandenburgischen Brieskow-Finkenheerd, ist nicht der Zeckenbiss an sich gefährlich. Vielmehr übertragen die Tiere mit ihrem Speichel jede Menge Viren und Bakterien und sogar Gifte. Bundesweit erkranken laut Süss durch die Bisse Schätzungen zufolge jährlich zwischen 60.000 und 80.000 Menschen an Lyme-Borreliose. Wenn die Krankheit nicht gleich behandelt wird, kann es zu irreparablen Schäden wie Lähmungen und Herzerkrankungen kommen. «An einem Impfstoff gegen die Borreliose wird gearbeitet», sagt Süss. Er sehe jedoch mittelfristig keine Erfolge.

An der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) leiden dem Experten zufolge jedes Jahr durchschnittlich zwischen 200 und 300 Menschen. Diese seien jedoch nicht geimpft gewesen. In den Risikogebieten sei eine Impfung für die Bewohner sowie Urlauber empfohlen. Der Impfstoff sei derzeit gut erhältlich. Engpässe wie vor zwei Jahren seien behoben.

Die Gesundheitsrisiken durch Zecken steigen zunehmend, da sich durch den Klimawandel immer mehr exotische Arten in Deutschland ansiedeln. Diese tragen wiederum größtenteils noch unbekannte Krankheitserreger in sich, wie auch Untersuchungen des Robert-Koch-Institutes belegen. «Die aus Südeuropa stammende Auwaldzecke hat sich inzwischen bei uns etabliert. Sie trägt häufig Erreger von Fleckfieber in sich», erläutert Talaska. Die Auwaldzecke sei aggressiver und warte nicht auf Wirte, sondern greife gezielt an.

Neu in Deutschland angekommen ist dem Virologen zufolge die Hyalomma-Zecke, eine mediterrane Art, die durch ihre rot-gelb geringelten Beine auffällt und hämorrhagisches Fieber übertragen kann. Nach Schilderungen von Bundeswehr-Angehörigen, die bei Auslandseinsätzen mit der Hylomma-Zecke Bekanntschaft machten, ist diese Art noch flinker unterwegs als die Auwaldzecke. «Bei der Bundeswehr gibt es schon länger speziell imprägnierte Schutzbekleidung, die sich bewährt hat", erläutert Talaska. Darauf müssten auch Zivilisten nicht verzichten, da diese auch in Trekking-Läden angeboten werde.

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Flöhe lösen mitunter lebensbedrohliche Krankheiten aus

Der Frühling zeigt sich mit warmen Sonnenstrahlen und nicht nur die Menschen werden aktiver, sondern vor allem auch die Tierwelt.
Als besonders aktiv zeigen sich nicht nur die Zecken, denn die scheinbar harmlosen Flöhe werden ebenso wach und treiben ihr Unwesen.
Viele Menschen ahnen nicht einmal, dass diesen winzigen und springenden Tierchen möglicherweise Überträger von lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie etwa Fleckfieber oder Hirnhautentzündung sein können.
Damit man das Risiko einer Ansteckung etwas eingrenzen kann, sollte man besonders wildlebende Tauben weder füttern noch auf der Fensterbank der Wohnung oder des Büros dulden. Da sich auf den Tauben zumeist Bakterien, Parasiten oder auch Pilze befinden, fühlen sich die Flöhe auf ihnen mehr als wohl.
Sollten sich dann doch Flöhe in die Wohnung eingeschlichen haben, sollte man nicht nur die Teppiche mehrmals gründlich absaugen, sondern auch sämtliche Decken, Bettwäsche, Kleidung und Stofftiere so heiß wie möglich in der Waschmaschine waschen.
Halten sich Hunde oder Katzen in der Wohnung auf, dann empfiehlt es sich diese mit einem Anti-Flohmittel zu behandeln.

Quelle: www.blogmed.de

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Vitamin D kann Autoimmunkrankheiten verschlimmern

Ärzte haben Patienten mit Autoimmunkrankheiten wie Allergien bisher zur Einnahme von Vitamin D geraten - eine Empfehlung, die unter Umständen schädlich sein kann.
Patienten, die an einer Autoimmunkrankheit leiden, haben häufig einen auffällig niedrigen Vitamin-D-Spiegel. Basierend auf der Annahme, dass ein Mangel am Vitamin die Entstehung der Krankheit begünstigen kann, haben viele Patienten bisher zu Vitamin-D-Präparaten gegriffen, um den Mangel auszugleichen. Ein Forscherteam kam nun zu dem Ergebnis, dass der Vitamin-D-Mangel nicht die Ursache, sondern eine Folge der Autoimmunkrankheiten ist. Zusätzliche Vitamin-D-Einnahme können die Erkrankungen des Immunsystems demnach sogar noch verschlimmern.
Studienleiter Trevor Marshall von der Autoimmunity Research Foundation der Murdoch University in Westaustralien führt für die Erklärung der Studienergebnisse frühere Forschungsarbeiten an, nach denen Vitamin D ähnlich wirkt wie Steroide. Es kann wie auch steroidhaltige Medikamente Entzündungen dämpfen und auf diesem Wege Kranken Linderung verschaffen. Auf lange Sicht kann dieser positive Effekt jedoch ins Gegenteil umschlagen.

Verantwortlich dafür sind Rezeptoren, die die Aktivität zahlreicher Gene beeinflussen, darunter auch solche, die das angeborene Immunsystem kontrollieren. Steroide nehmen damit Einfluss auf die Menge antimikrobieller Eiweiße im Körper, die Bakterien bekämpfen und den Organismus so vor bakteriellen Infektionen schützen. Dies jedoch erhöht langfristig das Risiko für Autoimmunerkrankungen.

Blockiert zusätzlich eingenommenes Vitamin D nun die Rezeptoren und damit das angeborene Abwehrsystem des Körpers, nehmen Entzündungsreaktionen zunächst ab und der Patient fühlt sich besser. Gleichzeitig jedoch ist das Immunsystem geschwächt, und der Körper kann sich auf lange Sicht schlechter gegen hartnäckige Eindringlinge verteidigen. Dieser Effekt blieb den Forschern lange Zeit verborgen, da seine Folgen, wie etwa Allergien, oft erst nach Jahrzehnten feststellbar sind.

Quelle: Nach Informationen des Fachblatts "Autoimmunity Reviews"

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Zitat aus dem focus vom 31.03.2009

Neuheit
Rückenfreundlicher Staubsauger ausgezeichnet
Bis zu 88 Stunden pro Jahr ist jeder Mensch in Deutschland mit Staubsaugen beschäftigt. Häufig treten dabei Rückenschmerzen auf – kein Wunder, werden doch bei dieser Hausarbeit bis zu 21 Kilometern in gebückter Haltung zurückgelegt.
Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) hat jetzt eine Staubsaugerserie mit ihrem Gütesiegel ausgezeichnet, die für eine ergonomische Haltung bei der Hausarbeit sorgt.Häufig treten dabei Rückenschmerzen auf – kein Wunder, werden doch bei dieser Hausarbeit bis zu 21 Kilometer in gebückter Haltung zurückgelegt. Aufgrund der unergonomischen Staubsauger entsteht eine starke Rückenkrümmung, die zu Schmerzen führt.

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) hat jetzt eine Staubsaugerserie mit ihrem Gütesiegel ausgezeichnet, die für eine ergonomische Haltung bei der Hausarbeit sorgt. Zwei Zusatzgriffe an der Stelle, wo das Rohr des Staubsaugers in den Schlauch übergeht, ermöglichen die Rückenschonung. Bis zu 70 Prozent weniger Krümmung sollen so erreicht werden. Zudem erspart die elektronische Steuerung an einem der Griffe das Bücken, um das Gerät ein- oder auszuschalten oder die Leistung zu regulieren. „ErgoFit“ wurde vom Hersteller Philips in enger Zusammenarbeit mit Professor J. F. M. Molenbroek von der niederländischen Technischen Universität in Delft entwickelt.

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Neues Hochleistungs-MRT: Gehirn in der Spule

Jülich (ddp). Wissenschaftler am Forschungszentrum Jülich können krankhafte Veränderungen im Gehirn jetzt mit einem äußerst leistungsstarken Magnetresonanztomografen (MRT) untersuchen. Der 9,4-Tesla-MRT ist bis zu sechsmal stärker als herkömmliche Geräte und rund 200.000 Mal stärker als das Magnetfeld der Erde. Er wurde am Mittwoch offiziell eingeweiht.

«Mit dem neuen Gerät werden wir Gehirnstrukturen erkennen können, die kleiner als ein zehntel Millimeter sind. Dies ermöglicht uns, Veränderungen im Verlauf von neurologischen Erkrankungen früher zu entdecken als bisher», erklärt Projektleiter Jon Shah, Direktor am Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin. Mit dem Projekt «9komma4» wollen die Hirnforscher zukünftig die genauen Mechanismen für degenerative Erkrankungen auf molekularer Ebene untersuchen.

«Wir verknüpfen in Jülich Grundlagenforschung und medizinische Anwendungen miteinander, um neurologische Krankheiten besser verstehen zu können und ihre Diagnose und Therapie zu verbessern», sagt der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums, Achim Bachem.

Kombiniert mit einem Positronenemissionstomografen (PET), der noch installiert wird, besitzt das Forschungszentrum Jülich dann das feldstärkste sogenannte Hybridgerät, das weltweit für den Einsatz am Menschen zur Verfügung steht.

Bislang konnte man einen MRT mit einer Feldstärke von 9,4 Tesla und einen PET nicht zusammen in ein Gerät eingliedern. Die bisherige PET-Technik zur Signalerfassung versagt in einem so starken Magnetfeld. Deshalb benutzt der PET-Detektor nun Halbleiter-Bauelemente, die auch in einem Magnetfeld arbeiten können.

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Rissige Mundwinkel: Fettstift macht es nur schlimmer

Berlin (ddp). Eingerissene Mundwinkel können ein stetes Ärgernis sein. Die stark beanspruchte Lippenhaut heilt oft nur schleppend, zusätzlich können sich die betroffenen Stellen entzünden. Wer die Lippen mit einem Fettstift befeuchtet, verschlimmert die Beschwerden meist noch. «Bei eingerissenen Mundwinkeln ist die Haut in der Regel nicht zu trocken, sondern zu feucht», erläutert die Berliner Hautärztin Jeanette Eicholtz. Besser geeignet sei deshalb eine Zinksalbe aus der Apotheke, die entzündungshemmend wirke und die Haut trockne.

Halten sich die Beschwerden hartnäckig oder kehren sie häufig wieder, sollte laut Eicholtz ein Hautarzt aufgesucht werden. Denn die Ursache für eingerissene Mundwinkel könnten nicht nur starke Beanspruchung oder säurehaltiges Essen sein, sondern auch bakterielle oder Pilzinfektionen. Vor allem wenn zusätzlich die Zunge belegt sei, deute dies auf eine Infektion hin, die mit Medikamenten behandelt werden müsse, sagt die Hautärztin. Zudem könne sich hinter den Beschwerden auch ein Vitamin-, Eisen- oder Zinkmangel verbergen.

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Pollenflug: Neues Frühwarnsystem für Allergiker

München (netdoktor.de) - Die Heuschnupfensaison ist in vollem Gange, nun erhalten geplagte Deutsche Hilfe vom ersten vollautomatischen Pollenmonitor der Welt. Bundesforschungsministerin Annette Schavan eröffnete am Montag die neue Pollenflugzentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Freiburg. Mit einem stetig wachsenden Netz von Messfühlern soll die Zentrale Allergikern ein aktuelles Bild der Pollensituation in ihrer Region bieten - online und kostenlos, über die Seiten des DWD (http://www.dwd.de/pollenflug).

Bis Ende 2011 baut der Deutsche Wetterdienst fünfzehn automatische Pollenmonitore im Bundesgebiet auf. Die beobachtete Pollenbelastung wird mit der Wettervorhersage kombiniert und zu einer Pollenflugvorhersage verarbeitet. "So schnell und so umfassend kann weltweit nirgends sonst über das jeweilige Pollenaufkommen informiert werden", erklärte Schavan. Allergiker, die früh über besonders belastete Tage Bescheid wüssten, könnten sich besser auf allergische Reaktion vorbereiten.

Der Deutsche Wetterdienst bietet Heuschnupfen-Allergikern bereits seit fast 30 Jahren Pollenflugdaten an. Allerdings beruhten die Angaben bislang auf sogenannten Burkhard-Fallen, die noch aus den 50er-Jahren stammten und nur langsam arbeiteten. Die neuen Monitore arbeiten mit speziellen Fluoreszenzmikroskopen und liefern stündlich an die Zentrale in Freiburg. (fs)

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Neurodermitis: Ein Bad in Chlorbleiche hilft

Burlington (ddp). Haushaltsbleiche als Badezusatz hilft gegen Neurodermitis. Das haben amerikanische Forscher in Tests mit Kindern und jugendlichen Patienten gezeigt. Regelmäßige Bäder mit einer geringen Menge Chlorbleiche seien ein einfaches, sicheres und kostengünstiges Mittel, um den Hautzustand in kurzer Zeit erheblich zu verbessern und neuen Schüben vorzubeugen, berichten die Wissenschaftler um Amy Paller von der Northwestern University in Chicago im Fachmagazin «Pediatrics» (Bd. 123, Nr. 5).

Die Bleiche wirkt, indem sie Bakterien abtötet, darunter auch Staphylococcus aureus. Dieser Erreger ist auf der Haut von zwei Dritteln aller Neurodermitis-Patienten zu finden und gilt als einer der Hauptauslöser heftiger Schübe, erklären die Forscher: Er siedelt sich leicht auf der sensiblen, häufig aufgekratzten Haut an und verursacht nässende Reaktionen. In dieser Umgebung fühlen sich die Staphylokokken umso wohler und breiten sich weiter aus - ein Teufelskreis. Zwar können die Erreger auch mit Antibiotika bekämpft werden. Da viele Erkrankte jedoch über Jahre hinweg oder sogar ihr Leben lang unter dem juckenden Hautausschlag leiden, ist das Risiko der Resistenzbildung sehr hoch.

In ihren Tests untersuchten die Wissenschaftler 31 Patienten im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahre. Die Hälfte der Probanden badete zweimal wöchentlich für fünf bis zehn Minuten in Wasser, dem ein Becher Chlorbleiche pro Badewanne zugesetzt worden war. In das Badewasser der anderen Kinder schütteten die Forscher ein Placebo.

Eigentlich war die Studie auf drei Monate angesetzt. Doch die Besserung des Hautzustandes sei so extrem und so schnell vonstatten gegangen, dass die Forscher auch die Placebo-Empfänger möglichst schnell mit der verdünnten Bleiche behandeln wollten, berichtet Paller. Deshalb sei die Studie vorzeitig beendet worden. «Durch die Bleichebäder wurde der Hautausschlag immer besser. Zudem verhinderten sie das Wiederaufflammen der Entzündungen, ein dauerhaftes Problem dieser Kinder.» Im Übrigen sei nach den Bädern keine Spur des typischen Schwimmbadgeruchs feststellbar gewesen.

Die Wissenschaftler konnten die Wirkung der Bäder besonders gut durch den Vergleich von Körper und Gesicht der Patienten feststellen: Da der Kopf bei den Bädern über Wasser blieb, war der Ausschlag im Gesicht noch wesentlich stärker vorhanden. Darum sollten Neurodermitis-Patienten während des Badens mit geschlossenen Augen und geschlossenem Mund auch immer wieder den Kopf untertauchen, raten die Forscher. Trotz der erfolgreichen Tests sollten Neurodermitis-Patienten jedoch auf jeden Fall mit ihrem Arzt sprechen, bevor sie einen Selbstversuch mit Bleichebädern starten.

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Kopfschmerzen: Abgenutzte Halswirbel als Auslöser

Aachen (ddp). Für regelmäßige Kopfschmerzen können Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule verantwortlich sein. Insbesondere der altersbedingte Verschleiß von Gelenken der Halswirbelsäule führe häufig zu Verspannungen im Rücken sowie zu Kopf- und Nackenschmerzen, sagt der Aachener Orthopäde Christoph Eichhorn. Wenn dazu ein taubes Gefühl oder ein Kribbeln in den Händen komme, könne dies zusätzlich auf einen eingeklemmten Nerv hindeuten.

Patienten mit solchen Beschwerden sollten sich laut Eichhorn auf jeden Fall ärztlich untersuchen lassen. Regelmäßige Krankengymnastik zur Kräftigung der Muskeln könne die Schmerzen in vielen Fällen lindern. Außerdem könnten lokale Cortison-Spritzen oder entzündungshemmende Medikamente zur Besserung beitragen. Auf keinen Fall sollte länger als drei Tage eine Halskrause getragen werden, betont der Orthopäde. Denn dies könne die Beschwerden noch verschlimmern.

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Hypertonie: Sport und gesunde Ernährung senken den Blutdruck

Bad Oeynhausen (ddp). Ein zu hoher Blutdruck hat auf Dauer gravierende gesundheitliche Folgen. Auf lange Sicht schädigt der sogenannte Hypertonus die Blutgefäße und kann zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen. Regulieren lässt er sich allerdings nicht nur mit Hilfe von Medikamenten. «Regelmäßige Bewegung wirkt blutdrucksenkend», betont der Bad Oeynhausener Internist Siegfried Eckert von der «Deutschen Hochdruckliga». Wenn Patienten regelmäßig mindestens dreimal in der Woche etwa 30 bis 40 Minuten zügig spazieren gingen oder joggten, fielen die Werte merklich niedriger aus.

Nach Bewegungsmangel ist ein zu hohes Körpergewicht laut Eckert ein bedeutender Risikofaktor, der den Blutdruck in die Höhe treiben kann. Wenn Übergewichtige etwa acht bis zehn Prozent abnähmen, falle ihr Blutdruck danach in der Regel niedriger aus. Bei der Ernährung sollten Patienten mit Bluthochdruck zudem auf frisch zubereitetes Obst und Gemüse setzen und wenig Salz zu sich nehmen. Vor allem in Fertiggerichten sei meist dreimal mehr Salz enthalten, als der Körper benötige, betont Eckert. Einen blutdrucksenkenden Effekt hätten zudem kaliumreiche Nahrungsmittel wie Bananen, Tomaten, Paprika, Spargel und Kartoffeln.

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Abnehmen: Ehrenrettung fürs Ei

München (netdoktor.de) - Lange waren Eier als Cholesterinbomben verpönt. Nun zeigen neue Untersuchungen, dass Eier die Herzgesundheit womöglich sogar fördern. Und: Sie helfen beim Abnehmen. Das zeigen zumindest zwei aktuelle US-Studien, die auf dem interdisziplinären Jahrestreffen „Experimental Biology 2009“ in New Orleans vorgestellt wurden.

So haben Forscher der Florida State University herausgefunden, dass sich die Blutfettwerte mit steigendem Eierkonsum nicht erhöhen. Die Männer, die ein bis sechs Eier wöchentlich verspeisten, hatten ein insgesamt niedrigeres Risiko für einen vorzeitigen Tod, als Eiermuffel. Frauen die ebenso viele Eier verzehrten, erlitten seltener einen Schlaganfall.

Positiver Nebeneffekt des Eieressens: Wer sie zum Frühstück verspeist, isst in den folgenden 24 Stunden weniger als jemand, der der die gleiche Kalorienmenge mit einem Kohlenhydratreichen Bagel zu sich nimmt. Das enthaltene Eiweiß vertrieb den Hunger der Probanden länger, fand Maria Luz Fernandez von der University of Connecticut heraus. (cf)

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Haare: Hilfe gegen Spliss und Strubbelkopf

Seligenstadt (ddp). An heißen Tagen bringt ein Bad im Meer oder ein Sprung in den Pool die langersehnte Abkühlung. Vor allem im Urlaub scharen sich viele Erholungssuchende ums Wasser. Dass die Haut dabei mit Sonnencreme geschützt werden muss, weiß jeder. Aber auch den Haaren kann die Mischung aus gleißendem Sonnenlicht und Chlor- oder Salzwasser schwer zu schaffen machen, wie der Seligenstädter Hautarzt Erik Senger vom Berufsverband Deutscher Dermatologen erläutert.

Langes Sonnenbaden führe zu einem regelrechten « Sonnenbrand der Haare», warnt Senger. Die im Sonnenlicht enthaltene UVA- und UVB-Strahlung könne auf Dauer die schützende Schuppenschicht der Haarfasern schädigen. Beim Schwimmen werde dieser Effekt noch verstärkt, weil Sonnenstrahlen zusätzlich von der Wasseroberfläche reflektiert würden. Die Folge sei oft ausgefranstes und strohiges Haar ohne Glanz, erläutert der Dermatologe. Außerdem trete häufiger Spliss auf und der Haarschopf lasse sich nur noch schwer mit dem Kamm zähmen.

Chlor- oder Salzwasser setzt dem Haar noch weiter zu. Insbesondere bei Dauerwellen werde das Haar schnell stumpf und faserig. Ein Bad im Meer oder im Pool beschleunige außerdem das durch UV-Strahlung verursachte Ausbleichen der Haare, sagt Senger. Bei getöntem oder gefärbtem Haar werde zudem der natürliche Farbton schneller wieder sichtbar. Chlorwasser könne dazu speziell bei künstlich aufgehelltem Haar für böse Überraschungen sorgen, warnt der Hautarzt: «Das Chlor kann den gefärbten Haaren einen Grünstich verpassen.»

Besonders im Badeurlaub empfiehlt es sich daher, die Haare intensiv zu schützen und zu pflegen. Salz- und Chlorwasser sollten nach dem Baden umgehend mit einer Süßwasserdusche abgewaschen werden, rät Senger. Mit Haarpflegeprodukten wie einem Conditioner mit Farbschutz oder einer Lipid-Haarkur könne man allzu strapazierten Haaren etwas Gutes tun. Gegen Spliss helfe ein Silikonfluid. «Bei ausgiebigen Sonnenbädern sollte man außerdem eine Kopfbedeckung tragen», sagt Senger. Dauerhafte UV-Schäden wie auf der Haut könnten an den Haaren glücklicherweise nicht auftreten: In der lichtarmen Jahreszeit wachse wieder gesundes Haar nach.

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Hautpflege: Mit Olivenöl & Co. gegen strapazierte Hände

München (ddp). Hände werden im Alltag oft arg strapaziert. Sie müssen schwere Einkaufstüten greifen oder andere Hände zur Begrüßung schütteln. Zudem setzt häufiges Spülen und Waschen der Haut und den Nägeln zu. So manche Hand könnte da etwas Entspannung gebrauchen. Mit einen Handbad, etwas Peeling oder einer wärmenden Creme-Packung könne man Haut und Nägeln etwas Gutes tun, betont Angelika Baur-Schermbach, Schönheits-Expertin des «Deutschen Wellness-Verbandes».

Ein wohltuendes Handbad lässt sich nach Angaben der Fachfrau im Nu zu Hause bereiten. Hierzu benötigt man zunächst nicht mehr als eine Schüssel mit lauwarmem Wasser. Mit gut einem Viertelliter Milch und einem Teelöffel Honig hat man sich im Handumdrehen eine Verwöhnkur gezaubert. Schon ein fünfminütiges Bad in dieser Mischung mache die Haut fühlbar geschmeidiger, sagt Baur-Schermbach.

Danach geht es weiter mit einem pflegenden Peeling, das sich ebenso mit Zutaten aus dem Supermarktregal herstellen lässt. Etwas feines Meersalz und ein wenig Olivenöl werden dafür zu einer Paste verrührt. «Wer möchte, kann auch einen Tropfen Rosen- oder Vanille-Öl dazugeben», sagt die Expertin. Die duftende Mischung sollte dann einige Minuten lang sanft einmassiert werden. Die raue Paste rückt vor allem den Hornschichten auf der Haut zu Leibe.

Ein wahres Fest für strapazierte Hände kann eine warme Handpackung sein. Hierzu wird die Haut zunächst mit einer Basiscreme eingesalbt, zum Beispiel aus Sheabutter, Mandel- oder Jojoba-Öl. «Man kann auch leicht erwärmtes Olivenöl nehmen», sagt Baur-Schermbach. Über die eingecremte Hand wird dann ein dünner Plastikbeutel gestülpt, darüber kommt ein Stoffhandschuh mit Dinkel- oder Kirschkernfüllung, der zuvor in der Mikrowelle vorgewärmt wurde. «Die Wärme öffnet die Poren, so gelangen die Wirkstoffe der Creme besser in die Haut», erläutert die Kosmetikerin: «Für die Hände ist das die pure Entspannung.»

Wer häufig unter kalten Händen leidet, kann laut Baur-Schermbach ein paar Tropfen Ingwer- oder Zimtöl dazugeben: «Das fördert die Durchblutung.» Bei schwitzigen Händen im Sommer sorge dagegen etwas Pfefferminzöl für Abkühlung.

Auch Bewegung und Massagen lösen Verspannungen und machen die Hände wieder geschmeidiger. So kann man spezielle Massagekugeln durch die Hände kreisen lassen. «Das hat einen entspannenden Effekt für den gesamten Körper», berichtet Baur-Schermbach. Eine ähnliche Wirkung könne man erzielen, wenn man mit dem Daumen die Handinnenflächen massiert. «Das erzeugt eine wohlige Wärme», sagt die Beauty-Fachfrau.

Damit der Pflege-Effekt nicht sofort wieder verfliegt, schützt man die Hände auch im Alltag mit einer Creme. Gerade im Sommer sollte man allerdings darauf achten, dass das entsprechende Präparat Feuchtigkeit spende und nicht fette, sagt Baur-Schermbach. Sehr gut eigneten sich zum Beispiel Cremes aus Aloe Vera. Beim Spülen oder bei der Gartenarbeit sollten zudem Handschuhe getragen werden.

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Urteil - Auch Beamte müssen Praxisgebühr zahlen

Auch Beamte und ihre beihilfeberechtigten Familienangehörigen müssen bei Arztbesuchen die Praxisgebühr zahlen.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschied am Donnerstag, die Praxisgebühr von zehn Euro je Quartal sei mit höherrangigem Recht vereinbar. Insbesondere sei die Fürsorgepflicht des Dienstherrn gegenüber seinen Beamten nicht verletzt. Die Beihilfevorschriften stellten sicher, dass die Kürzung der Beihilfe durch die Praxisgebühr für den Beamten und seine berücksichtigungsfähigen Angehörigen zumutbar sei. Damit verwarf das oberste Verwaltungsgericht Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Münster. (Az: BVerwG 2 C 127.07 und BVerwG 2 C 11.08)

Nach den Beihilfevorschriften des Bundes wird die Beihilfe für ambulante ärztliche, zahnärztliche oder psychotherapeutische Leistungen grundsätzlich um zehn Euro je Quartal je Beihilfeberechtigten und berücksichtigungsfähigen Angehörigen gekürzt. Zwei Klagen dagegen hatte das Oberverwaltungsgericht Münster stattgegeben und dies damit begründet, die Regelung verstoße gegen Verfassungsrecht. Der Vorschriftengeber habe nicht hinreichend geprüft, ob die Minderung der Beihilfe um den Betrag der Praxisgebühr die Alimentation der Beamten unzumutbar schmälere. Diese Argumentation der Vorinstanz verwarf das Bundesverwaltungsgericht.

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Dtsch Arztebl 2009; 106(10): A-472
Transdermale Analgesie: Gelenkschmerzen vor Ort behandeln
PHARMA
Diclofenac-haltiges Schmerzpflaster ohne systemische Nebenwirkungen


Mit dem Flector®-Schmerzpflaster steht jetzt auch in Deutschland ein topisches Diclofenac-Präparat in Form eines Pflasters zur Verfügung. Zugelassen ist das in Apotheken frei verkäufliche Pflaster für die Indikationen Sprunggelenksdistorsion und Epikondylitis. In der Schweiz werde das Schmerzpflaster schon seit 1993 mit großem Erfolg bei Sportverletzungen, Überlastungsschäden und anderen muskuloskelettalen Schmerzen angewandt, berichtete die Sportmedizinerin Dr. Kerstin Warnke aus Zürich.

Das 10 × 14 cm große selbstklebende Pflaster enthält auf einem Polyestervlies eine Haftschicht aus Hydrogel, die 180 mg Diclofenac-Epolamin enthält. Durch die Bindung an diesen Trägerstoff kann der Wirkstoff in tiefere Gewebeschichten vordringen, ohne die Hornschicht „aufzuweichen“ oder zu zerstören. Pharmakokinetische Untersuchungen hätten gezeigt, dass im Muskel durch das Pflaster deutlich höhere Wirkstoffspiegel erreicht würden als bei oraler Einnahme einer gleichen Menge Diclofenac, so Warnke.

Über einen Zeitraum von zwölf Stunden wird der Wirkstoff freigesetzt, dann muss das Pflaster gewechselt werden. Die erreichten Plasmaspiegel sind sehr gering, sodass nicht mit systemischen Nebenwirkungen zu rechnen ist. Nach ihrer langjährigen Erfahrung mit dem Pflaster sei es in keinem Fall zu gastrointestinalen Ulzera oder Blutungen gekommen, sagte die Sportmedizinerin. In einer Studie mit Patienten mit akuter Sprunggelenksdistorsion war die Schmerzlinderung nach Anwendung des Pflasters ab der vierten Stunde doppelt so hoch wie unter Placebo. Ähnliche Ergebnisse zeigten kontrollierte Studien bei Patienten mit Tendinopathie oder Gonarthrose. Bei 190 Patienten mit Sportverletzungen wurde die Wirksamkeit des Pflasters mit einem Diclofenac-Gel verglichen. Auch hier zeigt sich eine signifikant bessere Wirksamkeit.
Maria Weiß

Launch-Pressekonferenz „Rasche und zielgenaue Schmerztherapie mit Flector® Schmerzpflaster – Die Nr. 1 in der Schweiz, jetzt auch in
Deutschland“; am 24. 10. 2008 in Berlin (unterstützt von IBSA Institut Biochimique SA)

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Hysterektomie: Erhalt der Ovarien verlängert das Leben

Santa Monica – Die weit verbreitete Praxis, bei einer Hysterektomie zusätzlich die Ovarien zu entfernen, wird durch eine prospektive Beobachtungsstudie im Obstetrics & Gynecology (2009; 113: 1027-1037) ernsthaft infrage gestellt. Die präventive Wirkung gegen Ovarial- und Mammakarzinome wurde bereits durch eine erhöhte Lungenkrebsrate aufgehoben. Hinzu kommt eine negative Auswirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Viele Frauenärzte raten ihren Patientinnen anlässlich einer Hysterektomie auch zu einer bilateralen Ovariektomie. In den USA werden die Eierstöcke bei jeder zweiten Operation mit entfernt, bei Frauen nach der Menopause steigt die Rate auf fast 80 Prozent.

Die Argumentation ist bekannt: Ohne Uterus seien Ovarien nutzlos und nach der Menopause seien sie ohnehin nur noch ein biologisches Relikt und darüber hinaus ein potenzielles Risiko für Gesundheit und Leben der Frau, würden doch Krebserkrankungen der Eierstöcke in der Regel zu spät entdeckt. Nach den Ergebnissen der Women´s Health Studie könnte man noch hinzufügen, dass die in den Ovarien gebildeten Östrogene das Brustkrebsrisiko erhöhen.

Und tatsächlich: Die Auswertung der Daten von fast 30.000 Teilnehmerinnen der Nurses’ Health Study zeigt, dass Frauen, die zusätzlich zum Uterus die Ovarien entfernen ließen, später zu 25 Prozent seltener an einem Mammakarzinom erkrankten.


Hinzu kam, dass das Risiko auf ein Ovarialkarzinom um 96 Prozent sank, also praktisch nicht vorhanden war. Ovarialkarzinome sind jedoch selten. Nur 34 von 13.395 Teilnehmerinnen der Studie, deren Ovarien erhalten wurden, erkrankten daran. Nach den Berechnungen der Autoren kommt auf 220 bilateral oophorektomierte Frauen eine Frau, der dadurch ein Ovarialkarzinom erspart blieb.

Dieser Number needed to treat von 220 stand jedoch eine Number needed to harm von 190 Frauen gegenüber, die aufgrund der bilateralen Ovariektomie an einem Bronchialkarzinom erkrankte. Insgesamt war die bilaterale Ovariektomie mit einem um 17 Prozent erhöhten Risiko auf einen Krebstod assoziiert.

Dass die Ovariektomie mit einer erhöhten Lungenkrebsrate einhergeht, ist nach Einschätzung der Autoren ein neuer Befund, der noch überprüft werden müsste. Selbst wenn es sich dabei um ein Artefakt handeln sollte, sprechen die negativen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System gegen die Entfernung der Eierstöcke: Das Risiko auf einen Schlaganfall war um 14 Prozent, das Risiko auf eine koronare Herzkrankheit um 17 Prozent erhöht. Unter dem Strich kommt eine um 12 Prozent erhöhte Gesamtsterblichkeit (multivariate Hazard Ratio 1,12; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,03-1,21) heraus.

Selbstverständlich ist auch die weltweit größte prospektive Beobachtungsstudie bei Frauen nicht gegen Verzerrungen (bias) gefeit. Denkbar ist, dass Frauen, die sich aktiv gegen eine Entfernung der Eierstöcke entscheiden, gesundheitsbewusster leben, ohne dass dieser Einfluss durch die Multivariatanalyse eliminiert werden konnte.

Da es allerdings keine randomisierte Studien zum Nutzen der Ovariektomie gibt und wohl auch in Zukunft kaum geben wird, lassen sich die Ergebnisse der prospektiven Beobachtungsstudie nicht einfach ignorieren.

Sie schließen indes nicht aus, dass eine Ovariektomie in Einzelfällen geboten ist. Dies dürfte bei Frauen der Fall sein, die aufgrund einer positiven Familienanamnese oder sogar eines positiven BRCA-1/2-Nachweises ein deutlich erhöhtes Risiko auf ein Ovarialkarzinom haben.

Quelle: www.aerzteblatt.de

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Medizinische Diagnose per Kernspin-Tomografie gefährdet

EU-Richtlinie würde Tätigkeiten des medizinischen Personals beschneiden.

Künftig könnten weniger Patienten als bisher von den Diagnosemöglichkeiten der Kernspin-Tomografie, die auch Magnetresonanz-Tomografie (MRT) genannt wird, profitieren. Dies befürchtet die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) angesichts einer von der Europäischen Union (EU) geplanten Richtlinie, die bis zum Jahre 2012 in nationales Recht einfließen soll.

"In der Konsequenz würden künftig mehr Patienten mit Röntgenstrahlen untersucht", gibt DPG-Präsident Gerd Litfin zu bedenken. "Die daraus folgende Strahlenbelastung ist gefährlich für die Patienten und völlig unnötig, wenn im konkreten Fall auch die MRT eine medizinische Diagnose ermöglichen würde."

Die geplante EU-Richtlinie gilt weder für Patienten, noch ist sie konkret auf die MRT zugeschnitten. Vielmehr handelt es sich um eine allgemeine Verordnung für Personen, die in Ausübung ihres Berufs elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind. Dazu zählen neben Hochspannungs- und Mobilfunktechnikern auch Ärzte und medizinisches Personal, die mit der MRT arbeiten. Denn die Funktionsweise der MRT beruht auf elektromagnetischen Feldern.

Diese Bestimmung sieht nun Grenzwerte vor, die im Falle der MRT routinemäßig überschritten werden. Eine dementsprechende Gesetzgebung würde chirurgische Eingriffe mit Einsatz der MRT und andere Untersuchungen, bei denen sich medizinisches Personal in unmittelbarer Nähe des MRT-Gerätes aufhalten, praktisch verbieten.

"Grenzwerte sollten sich grundsätzlich am Forschungsstand orientieren", fordert DPG-Präsident Litfin. "Für die von der EU geplanten Grenzwerte sehen wir keine wissenschaftliche Basis. Was hier geschieht, ist reine Willkür. Man schätzt, dass seit Anfang der 1980er Jahre weltweit rund 500 Millionen MRT-Untersuchungen durchgeführt wurden. Hinweise auf gesundheitliche Schäden gibt es nicht."

Litfin betont: "Wird diese EU-Verordnung eingeführt, so geht dies zu Lasten der Patientenversorgung und der medizinischen Forschung. Die MRT wird ständig weiter entwickelt. Die diagnostischen Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft. Dieses Potential aufgrund bürokratischer Hürden zu verspielen, wäre blanker Irrsinn. Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass diese Fehlentwicklung gestoppt wird."

Quelle: www.medaustria.at

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Schröpfen: Klinische Wirksamkeit erstmals belegt

Eine gemeinsame Studie des Lehrstuhls für Naturheilkunde der Universität Duisburg Essen und der Karl und Veronica Carstens-Stiftung zeigt erstmals die Wirksamkeit des blutigen Schröpfens beim Karpaltunnel-Syndrom.

Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter nächtlichem Ruheschmerz der Hand, Taubheitsgefühlen und Kribbeln in Daumen, Mittel- und Zeigefinger (Brachialgie). Häufig diagnostiziert ist ein Karpaltunnel-Syndrom, welches in vielen Fällen mit Nackenschmerzen und Verspannungen im Schulterbereich assoziiert ist.

Die Forschergruppe um Professor Andreas Michalsen (vormals leitender Oberarzt in Essen, jetzt Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin) hat sich die kürzlich entdeckte Verbindung zur Schulter zunutze gemacht. In einer randomisierten kontrollierten Therapiestudie, die nun im "Journal of Pain" veröffentlicht wurde, sind 52 Brachialgie-Patienten in zwei Gruppen unterteilt worden. Bei einer Gruppe wurde eine einmalige blutige Schröpfbehandlung im Schulterbereich durchgeführt, die Kontrollgruppe wurde mit einem Wärme spendenden Ingwersack behandelt.

Nach sieben Tagen Beobachtungszeit gingen die Beschwerden der Schröpfgruppe um 60 Prozent zurück, in der Kontrollgruppe lediglich um 23 Prozent. Neben verringerten Schmerzen in der Hand berichteten die Patienten über weniger Taubheits- und Kribbelgefühle, verringerte Nackenschmerzen und eine Verbesserung der funktionellen Beweglichkeit und physischen Lebensqualität.

Die Erwartungen an den Erfolg der Therapie waren in beiden Gruppen gleich hoch, ein Indiz dafür, dass die Schröpfbehandlung über reine Placeboeffekte hinausgeht. Ernste Nebenwirkungen wurden in keiner der Gruppen beobachtet. Die Schröpfbehandlung wurde von den Patienten gut vertragen und nicht als schmerzhaft empfunden. Ungeklärt bleibt, ob die positiven Effekte über einen längeren Zeitraum anhalten.

Professor Michalsen erklärt sich den Wirkmechanismus wie folgt: "Die Behandlung basiert vermutlich auf dem Prinzip der aus der Anatomie bekannten Reflexzonen. Das Schröpfen fördert die Durchblutung und muskuläre Spannungslösung in einem bestimmten Areal, in dieser Studie im Schulterdreieck. Dies wiederum hat günstige reflektorische Effekte auf den betroffenen Nerv."

Der Karpaltunnel (Handwurzelkanal) ist eine kleine Vertiefung am Handgelenk. Durch diese wird, neben verschiedenen Sehnen, ein Nerv geführt, der vor allem die ersten drei Finger der Hand versorgt. Ist diese Leiterbahn verengt, entsteht Druck auf den Nerv, die Reizweiterleitung funktioniert nicht mehr störungsfrei und es kommt zu Missempfindungen, wie Kribbeln, Taubheit und Schmerzen. Neben einer mechanischen Überbeanspruchung der Hand können Verspannungen des Bindegewebes im Schulterdreieck Auslöser für eine Verengung des Karpaltunnels sein.

Die konventionelle Behandlung des Karpaltunnel-Syndroms besteht im Anlegen von Handgelenksschienen, der Gabe von oralen Entzündungshemmern oder der lokalen Injektion von Cortisonpräparaten. Helfen diese Interventionen nicht, wird meist ein operativer Eingriff empfohlen.

Beim blutigen Schröpfen werden die Schröpfköpfe an Hautstellen angesetzt, die zuvor mit einer kleinen Kanüle oder Lanzette eingeritzt wurden.

Quelle: www.medaustria.at

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Ärzte Zeitung, 07.04.2009 05:00

Neue Notfallnummer für Apotheken


BERLIN (dpa). Wer nachts unter Schmerzen leidet, bekommt unter einer neuen Notfallnummer Hilfe. Verbraucher können über die bundeseinheitliche und kostenlose Festnetznummer 0800/0022833 erfahren, welche Apotheke in ihrer Nähe Bereitschaftsdienst hat.

Laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) gibt es einen solchen Service via Handy bereits seit Herbst 2008 unter der Kurzwahl 22833. Die Information kostet unter dieser Nummer allerdings 69 Cent pro Minute.

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www.ärztezeitung.de

Kooperation mit imedo.de:
Von wegen Bierbauch: Bierhefe macht schön und hält jung
23 Apr 2009 08:53:31

Der 23. April ist der Tag zu Ehren des deutschen Bieres. Seit 1994 feiern die deutschen Bierbrauer den Erlass des bayerischen Reinheitsgebots im Jahr 1516. Grund genug, einen Blick auf das Lieblingsgetränk der Deutschen zu werfen. imedo-Redakteurin Tina Bernstein hat bei Diplom-Braumeister Heiko Rohde nachgefragt.

Berlin - Darüber, dass Bier gesund ist und schön macht, haben wir hier bei imedo bereits berichtet. Mit 42 Kilokalorien pro 100 Milliliter hat es weniger Kalorien als Ananassaft, Cola, Vollmilch, Wein und Energy Drinks.

Ein hochwertiges Abfallprodukt des Brauprozesses ist die Bierhefe. Sie enthält viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. 15 Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Selen, Magnesium, Zink und Kupfer, sind in der Bierhefe vorhanden. Außerdem enthält die Bierhefe praktisch kein Fett und kein Cholesterin. Doch nicht nur die Figur profitiert von Bierhefe. Sie verstärkt das Haarwachstum, sorgt für mehr Glanz und feste Fingernägel. Die meisten Stoffe werden während der Gärung in das Bier abgegeben.

Mythos Bierbauch

“Bier stammt nur von natürlichen Rohstoffen”, erklärt Diplom-Braumeister Heiko Rohde aus Berlin. “Es enthält Vitamin B 1, 2 und 6 sowie Folsäure. Das beugt Konzentrationsschwäche vor und ist gut für die Haut. Folsäure senkt den Homocysteinspiegel und dadurch den Blutdruck”, erläutert der Experte. “Bier ist außerdem ein Kalium- und Magnesium-Lieferant und zugleich natriumarm”. Bier enthält auch Polyphenole, das sind Antioxidantien, die die Zellalterung verhindern.

Wichtig ist, dass es bei einem moderaten Biergenuss bleibt. 20 Gramm Alkohol pro Tag empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gesunden Menschen. Diese Menge gilt als unbedenklich und sogar gesundheitsförderlich. Frauen sollten nur die Hälfte, also zehn Gramm, trinken, da sie Alkohol langsamer abbauen als Männer.

Den allseits verfluchten Bierbauch gibt es in dieser Form auch nicht. Ein normal-portionierter Biergenuss lässt den Bauch nicht wachsen. “Vielmehr regt das Bierchen am Abend den Appetit an”, sagt Rohde. Die Folge: Im Bauch wird nicht das Bier eingelagert, sondern zu viele Kalorien durch Chips, Erdnüsse, Frikadellen, Bratwürste und Schnitzel.

Ein weiterer Mythos ist, dass Bier angeblich zur Verweiblichung des Mannes führt. “Das ist erwiesenermaßen falsch”, bestätigt Heiko Rohde. Es wurde aber festgestellt, dass die Phyto-Östrogene der weiblichen Hopfenpflanzen Auswirkungen auf die Menstruation der Pflückerinnen hatten. “Männer nehmen dadurch keinen Schaden”.

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US-Geriater finden NSAID im Alter zu riskant

New York City – Nicht steroidale Antiphlogistika (NSAID) sollten zur Therapie dauerhafter Schmerzen bei Senioren über 75 Jahre nach Möglichkeit vermieden werden. Diese Ansicht vertritt die American Geriatrics Society in einer neuen Leitlinie.

NSAID gehören zu den am häufigsten eingesetzten Schmerzmitteln und an ihrer Wirksamkeit bei älteren Menschen bestehen keine Zweifel. Viele ältere Menschen brauchen wegen dauerhafter Beschwerden des Bewegungsapparates, wegen Durchblutungsstörungen oder auch wegen Krebserkrankungen ein wirksames Schmerzmittel und NSAID gehören zur Stufe 1 des WHO-Stufenschemas. Viele Patienten dürften hier auch eine Selbstmedikation mit NSAID betreiben.

Die American Geriatrics Society rät dagegen, bei Patienten über 75 Jahren die Therapie mit schwachen Opioiden (Stufe 2 des WHO-Stufenschemas) zu beginnen, um die Risiken der NSAID zu vermeiden, die mit zunehmendem Alter häufiger auftreten. Dazu gehören neben den gastrointestinalen Komplikationen (Ulzera und lebensbedrohliche Blutungen) auch das unter der Einnahme einiger NSAID erhöhte Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


Die US-Geriater warnen auch vor Wechselwirkungen der NSAID mit Medikamenten zur Behandlung der Herzinsuffizienz. Einige NSAID würden den Blutdruck steigern und die Nierenfunktion schädigen, was bei älteren Menschen mit Hypertonie und eingeschränkter Nierenfunktion zu Problemen führen könnte.

Die US-Geriater sehen zwar die Nachteile der Opioide, sie halten deren Abhängigkeitspotenzial im Alter allerdings für gering. Langfristig seien Opioide für Senioren sicherer als NSAID, heißt es in der Pressemitteilung. Die Leitlinie, die im August im Journal of the American Geriatrics Society erscheinen soll, ist noch nicht im Internet verfügbar, weshalb Einzelheiten der Argumentation unklar bleiben.
Quelle: www.aerzteblatt.de

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Neue Hypertonie-Gene entdeckt

Boston/Rotterdam/Greifswald – Zwei internationale Konsortien beschreiben eine Reihe von Genvarianten, die das Risiko auf eine arterielle Hypertonie erhöhen. Die Auswirkungen der einzelnen Gene auf den Blutdruck sind minimal.

Die Entdeckungen, die auf der Jahrestagung der American Society for Hypertension in San Francisco und in Nature Genetics (2009; doi:10.1038/ng.361 und ng.384) vorgestellt wurden, werfen aber ein neues Licht auf die Pathogenese der häufigen Erkrankung.

Der Aufwand war gewaltig. Das „Consortium Cohorts for Heart and Aging Research in Genomic Epidemiology“ oder CHARGE-Consortium umfasst mit der Framingham Heart Study, der Atherosclerosis Risk in Communities Study, der Cardiovascular Health Study und der Rotterdam Studie einige der bekanntesten Kohorten zur Herz-Kreislauf-Forschung.

Hinzu kommt die „Age, Gene/Environment Susceptibility Reykjavik Studie“, die Zugriff auf den homogenen Genopool der isländischen Bevölkerung hat. Das Konsortium hat im Rahmen einer genomweiten Assoziationsstudie (GWAS) fast 30.000 Patienten genetisch untersucht.

Das Global Blood Pressure Genetics oder Global BPgen Consortium brachte es in einer Meta-Analyse aus 17 GWAS sogar auf fast 35.000 Personen, darunter 4.000 aus der Greifswalder Gesundheitsstudie (Study of Health in Pomerania - SHIP).

In beiden Projekten wurde das menschliche Genom „durchsiebt“, wie es in der Pressemitteilung der Universität Greifswald heißt: Unter den etwa 2,5 Millionen bekannten Genvarianten (Single Nucleotide Polymorphism, SNP) wurden jene gesucht, die bei Patienten mit erhöhtem Blutdruck häufiger auftreten als bei anderen Menschen.

In beiden Gruppen wurden die gleichen Risikogene entdeckt. Cornelia van Duijn von der Erasmus-Universität in Rotterdam hebt für das CHARGE-Symposium Varianten in elf Genen hervor. Christopher Newton-Cheh von der Harvard Universität in Boston erwähnt acht neue Hypertoniegene.


Der Einfluss der einzelnen Gene auf den Blutdruck ist minimal. Sie erklären jeweils nur einen Anstieg um 1 mm Hg systolisch oder 0,5 mm Hg diastolisch. Die Kombination mehrerer Gene spielt demnach eine entscheidende Rolle, denn der dauerhafte Anstieg des diastolischen Blutdrucks um 5 mm Hg erhöht langfristig das Risiko auf einen Schlaganfall um 34 Prozent und das Risiko auf eine Koronare Herzkrankheit um 21 Prozent, wie das US-National Heart, Lung and Blood Institute erwähnt.

Eine Überraschung ist sicherlich, dass keines der Gene den dominierenden Regulationsmechanismus des Blutdrucks, das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, betrifft. Zwei Varianten betreffen allerdings natriuretische Peptide, die Gefäße erweitern und in die Regulierung des Salzgehalts in der Niere eingreifen, was sich in bekannte pathogenetische Konzepte fügt.

Zwei weitere Gene beeinflussen den Austausch von Kalzium an Membranen: ATP2B1 kodiert das Enzym PMCA1, das auf der Zellmembran am Transport von Kalzium beteiligt ist. CACNB2 enthält die genetische Information für Teile eines Kalziumkanals.

Bei anderen Genen fällt die Zuordnung zur Pathogenese der arteriellen Hypertonie schwerer: CYP17A1 kodiert ein Enzym, das für die Produktion von Steroiden benötigt wird. Das könnte etwa auf den Einfluss von Stressfaktoren hinweisen.

SH2B3 wurde in früheren Untersuchung mit Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht, was bei der arteriellen Hypertonie ein völlig neuer Erklärungsansatz wäre. Andere Gene sind am Zellwachstum beteiligt oder für die korrekte Entwicklung des Herzens verantwortlich. Letzteres ist ebenfalls ein interessanter neuer Aspekt, der noch zu untersuchen wäre.

Während eine konkrete Anwendung in der klinischen Medizin (etwa ein Gentest) als Folge der GWAS sicherlich nicht zu erwarten ist, hoffen die Grundlagenforscher auf neue Anregungen zum Verständnis der arteriellen Hypertonie, die in Deutschland bei etwa 15 bis 20 Millionen Menschen vorliegt.

Zumeist findet sich für die allermeisten Fälle auf individueller Basis keine Ursache, auch wenn hoher Kochsalzkonsum, Übergewicht, Bewegungsmangel, Alkoholmissbrauch und eine genetische Veranlagung als wichtige Risikofaktoren lange bekannt sind.

Quelle: www.aerzteblatt.de

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Meningitis: Wie die Bakterien in die Hirnhäute eindringen

Nottingham – Alle drei Bakterienspezies, die beim Menschen eine bakterielle Meningitis auslösen, benutzen den gleichen Rezeptor auf den Endothelien, um die Bluthirnschranke zu überwinden. Diese im Journal of Clinical Investigation (2009: doi:10.1172/JCI36759) publizierte Erkenntnis könnte den Weg zu einem neuen universellen Wirkstoff bahnen.

Die Bluthirnschranke ist normalerweise eine effektive Barriere für Bakterien. Für Streptococcus pneumoniae, Neisseria meningitidis und Haemophilus influenzae ist sie dagegen so durchlässig, dass die Erreger eine innerhalb weniger Stunden tödliche Meningitis auslösen können.


Dem Mikrobiologen Dlawer Ala’Aldeen, der die Erreger seit 20 Jahren erforscht, ist es nun gelungen, das Einfallstor der Erreger zu finden. Alle drei Bakterien binden an den Endothelien an den sogenannten Laminin-Rezeptor. Dazu benutzen sie unterschiedliche Abhäsionsmoleküle, wie Ala’Aldeen berichtet. Auf der Oberfläche der Pneumokokken ist dies das Eiweiß CbpA. Meningokokken haften mit den Proteinen PilQ und PorA, während Haemophilus die Adhäsion mittels OmpP2 gelingt.

Die Bindung an den Endothelien ist eine Voraussetzung für den Durchtritt der Bakterien durch die Endothelien. Er gelingt offenbar so schnell, dass dem Körper keine Zeit mehr bleibt, um eine Abwehrlinie aufzubauen. Einmal in das Gehirn eingedrungen, können sich die Bakterien ungehemmt vermehren.

Die neue Erkenntnis könnte zur Entwicklung von neuen Wirkstoffen führen. Diese könnten beispielsweise die Laminin-Rezeptoren vor den Bakterien besetzen. Ob diese Medikamente noch rechtzeitig kämen, um eine Erkrankung zu vermeiden, wäre in klinischen Studien zu untersuchen.
Quelle: www.aezteblatt.de

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Vitaminpräparate steigern Diabetes-Risiko

Wissenschaftler der Universitäten Jena und Leipzig erforschen Wirkung von Antioxidantien

Bewegung ist gesund. Und wer seinem Körper daneben noch mehr Gutes tun will, versorgt ihn zusätzlich mit Vitaminpräparaten. Das stärkt die Abwehrkräfte und erhöht die Lebenserwartung, so die weit verbreitete Meinung. Fehlanzeige, wie Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt gemeinsam mit Kollegen der Universität Leipzig, dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam und der Harvard Medical School in Boston herausgefunden haben. "Die gesundheitsfördernde Wirkung von körperlicher Bewegung wird durch die Einnahme von sogenannten Antioxidantien in Form von Vitamin C und E sogar unterdrückt", fasst Prof. Dr. Michael Ristow vom Jenaer Institut für Ernährungswissenschaften das Ergebnis zusammen.

Antioxidantien fungieren als Radikalfänger. Das bedeutet, dass sie schädigende Sauerstoffradikale, wie sie bei der Zellatmung in den Mitochondrien und somit bei Ausdauersport jeder Art entstehen, unschädlich machen können. "Es ist jedoch so, dass die durch Sport kurzfristig vermehrt gebildeten freien Radikale jedoch selbst die körpereigene Abwehr gegen reaktive Sauerstoffspezies erst in Gang setzen", erläutert Prof. Ristow das von ihm entwickelte Prinzip der Mitohormesis. "Freie Radikale wirken langfristig wie ein Impfstoff gegen oxidativen Stress. Antioxidatien unterdrücken die körpereigene Produktion von freien Radikalen - und damit diesen Impfeffekt."

Die Forscher haben jetzt festgestellt, dass freie Radikale (reactive oxygen species, kurz: ROS) sogar den Blutzuckerstoffwechsel verbessern und damit möglicherweise das Diabetes-Risiko senken können. In der Studie, bei der 39 junge Männer über vier Wochen lang ein Sportprogramm durchliefen und parallel verschiedene Parameter wie Genexpression und Blutinhaltsstoffe gemessen wurden, testeten die Jenaer Wissenschaftler den Einfluss von Antioxidantien auf den Bewegungseffekt. Ihre Ergebnisse sind in der heute erschienenen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)" veröffentlicht worden.

"Durch körperliche Bewegung werden die Mitochondrien stärker aktiviert und damit die Produktion der ROS angekurbelt", so Projektleiter Ristow. Parallel dazu haben die Wissenschaftler einen Anstieg der Expression von Genen gemessen, die regulierend auf die Insulinempfindlichkeit wirken - allerdings nur bei denjenigen, die keine Vitaminpräparate eingenommen hatten. "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die durch Bewegung gebildeten ROS einer Insulin-Resistenz entgegenwirken", konstatiert der Inhaber des Lehrstuhls für Humanernährung der Universität Jena. "Das bedeutet", so Ristow weiter, "dass zeitweiliger oxidativer Stress durchaus eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von Typ-2-Diabetes mellitus spielen kann." Ein Effekt, der jedoch durch die Einnahme von Vitamin C und E zunichte gemacht werde. "Wir müssen sogar davon ausgehen, dass Antioxidantien das Diabetes-Risiko eventuell erhöhen, indem sie die Bildung von ROS verhindern", so der Ernährungswissenschaftler.

Für Menschen, die gesundheitsbewusst leben, besteht allerdings kein Grund zur Sorge. Der gesundheitsfördernde Effekt von frischem Obst und Gemüse bleibe unbestritten und wesentlich sei: Vitamintabletten könnten den Verzehr von Obst und Gemüse keinesfalls ersetzen - denn diese wären offenbar gesund, obwohl sie Antioxidatien enthielten.

Quelle: www.medaustria.at

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Exzessiver Cola-Konsum führt zu Muskelschwäche

Wer häufig zu viel Cola oder andere koffeinhältige Getränke trinkt, gefährdet seine Gesundheit: Griechische Mediziner berichten von mehreren Fällen von Patienten, bei denen das Getränk Muskelschwäche und bedrohliche Herzrhythmusstörungen verursachte. Dazu können bereits Tagesmengen von zwei Litern ausreichen.

Griechische Mediziner untersuchten Patienten, die täglich hohe Mengen Cola tranken. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass exzessiver Koffeinkonsum Hypokaliämie auslöst. Lieferanten dafür sind in erster Linie Softdrinks, jedoch auch Kaffe oder Tee. Bei der Hypokaliämie sinkt der Kaliumgehalt des Blutes und schädigt die Muskelfunktionen.

Weltweit wurden im Jahr 2007 mehr als 550 Milliarden Liter Cola getrunken, was einem Pro-Kopf-Verbrauch von 83 Litern entspricht. US-Bürger konsumieren pro Jahr im Mittel sogar 212 Liter Cola, und der Verbrauch steigt. „Wir trinken mehr Erfrischungsgetränke als je zuvor, und daraus resultieren Gesundheitsbeschwerden wie Zahnprobleme, Mineralverlust der Knochen und die Entstehung von metabolischem Syndrom und Diabetes“, klagt der Internist Moses Elisaf von der Uniklinik Ioannina.

Dieser Gefahrenliste können Mediziner noch Kaliummangel hinzufügen. Der Mangel des Minerals kann leichte Muskelschwäche bis hin zu Lähmungserscheinungen und Herzbeschwerden auslösen. In den Fallbeispielen, die der Mediziner im „International Journal of Clinical Practice“ beschreibt, tranken manche Patienten neun Liter pro Tag, andere aber auch nur zwei. Eine Frau litt unter Müdigkeit, Appetitmangel und häufigem Erbrechen. Bei der Untersuchung stellten die Ärzte eine Herzblockade fest, ausgelöst durch Kaliummangel.

Verantwortlich für solche Probleme sind dem Mediziner zufolge Zucker, Fruchtzucker und Koffein. Allerdings besserten sich die Beschwerden bei allen Patienten bei Meidung des Getränks wieder. „Auch wenn sich die meisten Patienten erholen, wenn sie den Colakonsum stoppen und Kaliumpräparate nehmen, kann sie eine Cola-induzierte chronische Hypokaliämie für potenziell tödliche Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen empfänglicher machen“, sagt Elisaf.
Weitere Studien müssten nun klären, welche tägliche Konsummenge überhaupt unbedenklich sei.

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Gesundheit: Zu hohe Uranwerte in Mineralwässern

In einigen Mineralwässern und auch im Trinkwasser befindet sich das giftige Schwermetall Uran. Dessen Gehalt ist in manchen Fällen so hoch, dass Verbraucherschützer um die Gesundheit von Säuglingen und Kleinkindern besorgt sind.

Dessen Gehalt ist in manchen Fällen so hoch, dass laut der Verbraucherschutzorganisation foodwatch gesundheitliche Risiken für Säuglinge und Kleinkinder nicht ausgeschlossen werden können. Die Organisation hat eine Liste mit 825 Uran-Messdaten von 435 Mineralwasser-Marken zusammengetragen. Diese Auflistung hat offenbart, dass jedes achte Mineralwasser in Bezug auf Säuglinge zu hoch mit Uran belastet ist. Laut den Verbraucherschützern liegen 104 Messdaten von 55 Marken über zwei Mikrogramm pro Liter.

Dieser Wert gilt hierzulande als gesetzlicher Höchstwert für Wässer, die mit dem Hinweis „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ beworben werden. Doch für alle anderen Wässer, die nicht mit einer entsprechenden Formulierung beworben werden, fehlt ein genereller Grenzwert. Uran im Wasser ist für den Menschen weniger wegen seiner Radioaktivität gefährlich. Doch das Schwermetall ist giftig und kann vor allem bei kleinen Kindern zu einer Schädigung der Nieren führen, so die Verbraucherschützer.
Die Liste der Uranwerte der 435 Mineralwässer kann online kostenlos unter http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/.../index_ger.html aufgerufen werden.

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Ärzte Zeitung online, 22.05.2009 08:02

Vitamin D bringt das Hirn älterer Männer auf Trab

LONDON (dpa). Vitamin D ist gut für die grauen Zellen. Es verbessert besonders die Gehirnleistung älterer Männer, wie aus einer Studie der Universität in Manchester hervorgeht.

Vitamin D ist in öligem Fisch enthalten und wird auch durch ein Sonnenbad in der Haut freigesetzt. Die Forscher verglichen die Hirnleistung von 3000 Männern im Alter von 40 bis 79 Jahren in acht europäischen Zentren. Diejenigen mit einem hohen Vitamin-D-Wert schnitten in den Tests besonders gut ab. Vor allem bei Männern über 60 konnte ein positiver Effekt nachgewiesen werden.

Die Tests zeigten unter anderem die Gedächtnisleistung und die Auffassungsgabe an. Die Studie wurde am Donnerstag im Fachmagazin "Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry" veröffentlicht. Frauen wurden nicht untersucht.

Vorherige Studien hätten widersprüchliche Ergebnisse geliefert, sagte der Hauptautor der Studie, David Lee, von der Manchesters School of Translational Medicine. Sein Team habe nun einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Wert und einer langsameren Auffassung nachweisen können. Obwohl mehr Forschung zum Thema nötig sei, könnten die Ergebnisse wertvolle Hinweise geben, ob Vitamin D einen positiven Effekt auf die Behandlung von Demenz habe.

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Juni alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
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Einige Beiträge sind der Quelle: http://www.netdoktor.de entnommen.