Newsletter vom 23.12.2009, 13:34:36

Betreff: Newsletter Dezember



Liebe Bandis,

wir wünschen Euch und Euren Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr 2010!

Wir möchten uns bei Euch für ein hilfreiches Jahr 2009 bedanken!

Heidi und Ralf sowie das Team von www.diebandscheibe.de

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Banditreffen im Raum München vom 10.09. bis 12.09. 2010

Unser jähriges Banditreffen findet im Raum München statt und es haben sich schon viele Mitglieder angemeldet. Wir würden uns freuen, auch

Euch begrüßen zu können. Das persönliche Kennenlernen und viel Spaß stehen im Vordergrund. Alle Infos zum Treffen werden noch im Forum

"Stammtisch-Treffen" bekannt gegeben!

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Krebs: Morphin beschleunigt das Tumorwachstum

München (netdoktor.de) - Es gibt immer mehr Hinweise, dass opiathaltige Schmerzmittel wie Morphin das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs fördern. Zwei neue Studien unterstützen diese These. Sie zeigen, dass Lungenkrebszellen sowohl in der Zellkultur als auch im lebenden Organismus langsamer wachsen und sich weniger aggressiv ausbreiten, wenn die Opiatwirkung geblockt wird. Beide Arbeiten wurden am 18. November 2009 beim internationalen Krebskongress "Molecular Targets and Cancer Therapeutics" in Boston vorgestellt.

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Abnehmen: Keine Diät nach der Schwangerschaft

Hannover (ddp). Die Schwangerschaft ist überstanden, die Freude über das Baby ist groß, doch mit der eigenen Figur sind viele Mütter unzufrieden. Jetzt über eine Diät nachzudenken, um möglichst rasch das alte Gewicht wieder zu erreichen, sei allerdings der falsche Weg, erklärt Christian Albring, Gynäkologe aus Hannover und Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte. Nach der Schwangerschaft wolle der Körper seinen Urzustand wiederherstellen, so der Experte. Das muss unterstützt werden, aber dieser Prozess benötigt Zeit - und ausreichend Brennstoff.

Während des Stillens ist daher eine ausgewogene Ernährung mit Vitaminen und Mineralstoffen wichtig. Bei Obst sollte man Früchte mit wenig Zucker bevorzugen. Oft wirken schon das Stillen und das Versorgen des Babys gewichtsreduzierend. Wer Gewichtsprobleme nach der Geburt vermeiden wolle, müsse sich schon während der Schwangerschaft gesund ernähren, empfiehlt der Frauenarzt. Frauen, die während der Schwangerschaft für zwei essen, nehmen übermäßig zu und kämpfen anschließend mit den überflüssigen Pfunden. Ideal ist eine Gewichtszunahme von 12 bis 14 Kilo während der Schwangerschaft.

Wie schnell eine Frau wieder ihr Normalgewicht erreicht, hängt von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel der häuslichen Situation oder der körperlichen Verfassung ab. Frauen sollten sich nach der Geburt nicht unter Druck setzen, denn Psychostress wirkt sich negativ auf das Stillen aus - und natürlich auch auf den Familienzuwachs.

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Reflux: Das Immunsystem ist schuld

München (netdoktor.de) - Die Reflux-Krankheit, die Betroffene mit anhaltendem Sodbrennen quält, ist womöglich auf das Immunsystem zurückzuführen - und nicht auf die Magensäure, wie bislang vermutet. Säure gelangt zwar in die Speiseröhre, bestätigt eine neue Studie, jedoch ist sie zu stark verdünnt, um dort sofort Schäden zu verursachen. Vielmehr alarmieren die Zellen der Speiseröhre das Immunsystem und lösen dadurch eine starke Entzündungsreaktion aus. Diese Immunantwort rufe die eigentlichen Symptome der Reflux-Krankheit hervor, schreiben die Forscher der University of Texas in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Gastroenterology" (2009; 137: 1776-1784).

Schäden an der Oberfläche der Speiseröhre können durch konzentrierte Säure hervorgerufen werden, das hatten frühere Studien an Tieren gezeigt. Beim Menschen gelange der Magensaft jedoch nur selten hochkonzentriert in die Speiseröhre, so die Forscher aus Texas. Um ein realistischeres Modell der Krankheit untersuchen zu können, stellte das Team eine Verbindung zwischen dem Zwölffingerdarm und der Speiseröhre von Ratten her.

Zur Überraschung der Wissenschaftler passierte drei Wochen lang gar nichts. Die Zellen an der Oberfläche der Speiseröhre wurden nicht geschädigt - wie ursprünglich erwartet. Stattdessen entdeckten die Forscher Veränderungen in tieferen Zellschichten, die nicht in direkten Kontakt mit der Säure kamen: Dort schütteten die Zellen chemische Botenstoffe - sogenannte Zytokine - aus, die entzündungsfördernde Immunzellen herbeiriefen. Nach drei Wochen mit der künstlichen Reflux-Krankheit hatten die Immunzellen sich bis in die oberen Schichten der Speiseröhre ausgebreitet, wo sie Entzündungen verursachten. Solche Entzündungen gelten als Risikofaktor für Speiseröhrenkrebs bei Reflux-Patienten.

Derzeit würden die Betroffenen vor allem mit Säureblockern und ähnlichen Medikamenten behandelt, so Dr. Rhonda Souza, Leiterin der Studie. "Aber wenn die Reflux-Krankheit tatsächlich ein immun-vermittelter Schaden ist, sollten wir vielleicht Medikamente entwickeln, die diese Cytokine davon abhalten, entzündungsfördernde Zellen in die Speiseröhre zu locken und die Schäden überhaupt erst auszulösen." Bevor die Suche nach entsprechenden Arzneimitteln beginnt, sollen jedoch zunächst Studien an Menschen zeigen, ob auch dort das Immunsystem verantwortlich für das Sodbrennen ist.

Rund zehn Prozent der Deutschen leidet mehrmals wöchentlich oder sogar täglich an Reflux. Sowohl Erwachsene als auch Kinder sind betroffen. Die auch Refluxösophagitis genannte Krankheit scheint in den letzten Jahren zunehmend häufiger aufzutreten, ebenso wie ihre mögliche Langzeitfolge, der Speiseröhrenkrebs. (fs)

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"Fettarm" ist nicht unbedingt die beste Empfehlung

ORLANDO (ob). Eine Ernährung mit moderat reduziertem Fettanteil wirkt sich auf das kardiovaskuläre Risikoprofil günstiger aus als fettarme Kost. Zu diesem Ergebnis kommen Untersucher aus Seattle in einer Studie bei 64 Probanden mit Metabolischem Syndrom.

Sie erhielten vier Wochen lang eine Kost mit moderatem Fettanteil (40 Prozent Fett, 45 Prozent Kohlenhydrate, 15 Prozent Eiweiß) oder ernährten sich fettarm (20 Prozent Fett, 65 Prozent Kohlenhydrate, 15 Prozent Eiweiß). In der Wirkung auf das atherogene Lipidprofil schnitt die fettarme Kost schlechter ab: Im Vergleich zur Ernährung mit höherem Fettanteil wurden die Triglyzeride weniger stark reduziert, die LDL-Reduktion fiel deutlich geringer aus und das HDL-Cholesterin nahm stärker ab.
Quelle:www.aerztezeitung.de

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Multiple Sklerose: Kaum erhöhte Risiken in der Schwangerschaft

München (netdoktor.de) - Frauen mit Multipler Sklerose (MS) müssen keine Angst vor einer Schwangerschaft haben. Wie eine amerikanische Studie belegt, kommt es bei ihnen nicht häufiger zu Präklampsie (Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck) oder einem vorzeitigen Blasensprung als bei gesunden Schwangeren. Nur das Risiko für Kaiserschnitt und ein verlangsamtes Wachstum des Fötus ist bei MS-Patientinnen geringfügig erhöht. "Bisherige Untersuchungen zu MS und Schwangerschaft haben sich nur darauf fokussiert, wie sich die Schwangerschaft auf den Verlauf der Erkrankung auswirkt", erklärt Studienleiterin Dr. Eliza Chakravarty in einer Pressemitteilung der American Academy of Neurology. Die aktuelle Studie hat sich auf den umgekehrten Effekt konzentriert - den Einfluss von MS auf die neun Monate zwischen Befruchtung und Geburt. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin "Neurology" veröffentlicht (doi:10.1212/WNL.0b013e3181c3f27d).

Chakravarty und ihre Kollegen von der Stanford University School of Medicine hatten dazu die Daten von rund 18,8 Millionen Geburten in 38 amerikanischen Bundesstaaten analysiert. Etwa 10.000 Kinder wurden von Frauen mit MS zur Welt gebracht. 2,7 Prozent dieser Säuglinge waren im Mutterleib langsamer gewachsen als normal. Bei Schwangeren ohne chronische Grunderkrankung war das fetale Wachstum nur in 1,9 Prozent der Fälle verlangsamt. Darüber hinaus brachten 42 Prozent der MS-Patientinnen ihr Kind per Kaiserschnitt zur Welt, bei gesunden Schwangeren waren es 33 Prozent.

Abgesehen von diesen geringfügigen Unterschieden litten Frauen mit MS aber nicht häufiger unter Schwangerschaftskomplikationen wie vorzeitigem Blasensprung, Präklampsie oder anderen Bluthochdruck-bedingten Problemen. Ganz im Unterschied etwa zu Schwangeren mit Typ-1-oder Typ-2-Diabetes, die sehr wohl eine erhöhte Komplikationsrate aufwiesen, wie die Datenanalyse ergab.

"Patientinnen und ihre behandelnden Ärzte waren bislang unsicher, welchen Effekt die Multiple Sklerose auf eine Schwangerschaft hat", weiß Chakravarty. Deshalb hätten sich viele Frauen entschieden, eine Schwangerschaft zu verschieben oder gar kein Kind zu bekommen. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung aber machten Frauen mit MS Mut, hofft die Medizinerin. (mf)

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2060 ist jeder siebte ein Greis

Statistiker: Bevölkerung schrumpft auf 65 bis 70 Millionen Menschen

BERLIN (ble). Die Bevölkerung in Deutschland wird in den nächsten 50 Jahren voraussichtlich um zwölf bis 17 Millionen Menschen schrumpfen. Das geht aus Berechnungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor.

Danach werden im Jahr 2060 nur noch zwischen 65 und 70 Millionen Menschen zwischen Flensburg und Garmisch-Patenkirchen leben. Heute sind es etwa 82 Millionen Menschen.

Die Zahl der über 80-Jährigen soll von heute vier Millionen bis 2050 auf zehn Millionen steigen und dürfte 2060 bei neun Millionen liegen. Ohne Zuwanderung, so die Statistiker, könnte die Zahl der Bundesbürger sogar auf 58 Millionen sinken.

Für ihre Hauptannahme hat Destatis eine konstante Geburtenhäufigkeit von 1,4 Kindern je Frau und einen deutlichen Anstieg der Lebenserwartung für 2060 geborene Jungen und Mädchen zugrunde gelegt. Die Zahl von 65 Millionen Menschen resultiert dabei aus einem erwarteten positiven Wanderungssaldo von jährlich 100 000 Menschen; beträgt dieses 200 000, werden 2060 demnach 70 Millionen Menschen in Deutschland leben. Als "positivstes" Szenario gibt Destatis 77 Millionen Menschen an. Hierfür wären allerdings deutlich höhere Geburtenraten nötig.
Quelle:www.medizin-online.de

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Pneumokokken-Kinderimpfung schützt offenbar auch Erwachsene

Aus den USA gab es solche Zahlen schon länger. Jetzt liegen auch für Deutschland erste Hinweise vor, dass die Pneumokokken-Konjugatimpfung nicht nur die Impflinge, sondern indirekt auch ungeimpfte Personen schützt.

Von Philipp Grätzel von Grätz
Werden Babys gegen Pneumokokken geimpft, sinken Erkrankungszahlen auch bei alten Menschen.


BERLIN. Seit dem Sommer 2006 wird in Deutschland die Pneumokokken-Konjugatimpfung allen Säuglingen empfohlen. "Was wir sehr schnell sehr deutlich zeigen konnten, ist ein Rückgang der durch die sieben Impfstoff-Serotypen verursachten invasiven Pneumokokkenerkrankungen (IPD) bei Impflingen", sagte Dr. Mark van der Linden vom Nationalen Referenzzentrum für Streptokokkeninfektionen in Deutschland. Wurden dem Zentrum vor Einführung der generellen Pneumokokkenimpfung pro Jahr 90 IPD bei Kindern bis zwei Jahren gemeldet, so waren es in der Saison 2008/2009 gerade mal zwölf.

Parallel dazu kam es zu einem Anstieg der gemeldeten IPD-Fälle, die durch nicht im Impfstoff enthaltene Serotypen verursacht wurden. "Wir können aber nachweisen, dass das darauf zurückzuführen ist, dass die Ärzte mehr melden als früher", so van der Linden. Werden nicht die gemeldeten Erkrankungen gezählt, sondern mit einem statistischen Modell die tatsächlichen Inzidenzen berechnet, dann findet sich zwar der erwartet starke Rückgang bei den durch Impfstoffserotypen verursachten IPD, aber kein paralleler Anstieg bei den IPD durch Nicht-Impfstoff-Serotypen. "Mit anderen Worten: Ein Replacement in großem Umfang findet bisher nicht statt", so van der Linden.

Dafür gibt es jetzt erstmals Hinweise, dass die Pneumokokkenimpfung auch für nicht geimpfte Personen einen gewissen Schutz vor IPD bedeuten könnte. Das lässt sich an der Serotypenverteilung bei nicht geimpften Menschen mit IPD erkennen. Vor Einführung der Impfung waren bei alten Menschen etwa 45 Prozent der IPD-Fälle durch Impfstoffserotypen verursacht. "In der Saison 2008/2009 waren es nur noch 25,2 Prozent", so van der Linden.
In Sachsen wird schon länger konsequent geimpft

Der Trend hält auch, wenn er auf einzelne Bundesländer herunter gebrochen wird. Sehr interessant sind die Daten aus Sachsen, wo früher als in anderen Bundesländern konsequent gegen Pneumokokken geimpft wurde. Entsprechend besser sind die Zahlen: In der Saison 2008/2009 waren nur noch 14 Prozent der IPD bei nicht Geimpften durch Impfstoff-Serotypen bedingt, nach knapp 38 Prozent im Jahr 2006/2007.

Ärzte Zeitung, 24.11.2009

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Probanden gesucht für Depressions-Studie

BONN (eb). Das Uniklinikum Bonn sucht Gesunde für eine Studie zur Depression, zur manisch-depressiven Erkrankung und zur Schizophrenie. Teilnehmen können nicht nur Angehörige von Erkrankten. Die Teilnehmer erhalten eine CD mit Bildern ihres Gehirns und eine Aufwandsentschädigung.

E-Mail-Kontakt für Interessenten:
alice.malotki@ukb.uni-bonn.de oder claudia.arnold@ukb.uni-bonn.de
Quelle:www.aerztezeitung.de

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Studie: Nachtdienst hat keinen Einfluss auf Leistung

DRESDEN (dpa/nös). Der Nachtdienst im Krankenhaus wirkt sich laut einer neuen Studie nicht negativ auf die geistige Leistungsfähigkeit von Assistenzärzten aus. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Uniklinikums Dresden.

Wie das Klinikum am Dienstag mitteilte, waren die untersuchten Ärzte nach dem Nachtdienst zwar müder als ihre ausgeschlafenen Kollegen. Die mit einem Rechentest untersuchte geistige Fitness unterschied sich allerdings nicht.

Die Wissenschaftler hatten für ihre Studie insgesamt 38 Assistenzärzte über eineinhalb Jahre hinweg mehrfach getestet. Die Ergebnisse wurden jüngst in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Neurology" veröffentlicht.

In einer jüngst im "European Heart Journal" veröffentlichten Studie kamen Forscher aus Innsbruck zu anderen Ergebnissen. Sie fanden unter anderem heraus, dass Krankenhausärzte nach einem normalen Arbeitstag und einem darauf folgenden nächtlichen Bereitschaftsdienst ihr kardiovaskuläres Risikoprofil verschlechtern können.

Reimann et al.: "Education Research: Cognitive performance is preserved in sleep-deprived neurology residents", Neurology 2009, 73


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Klare Worte zu Depressionen

S3-Leitlinie rät bei leichter Ausprägung zunächst zu Abwarten / Kooperation von Arzt und Patient als roter Faden

BERLIN (mut). Endlich gibt es mehr Klarheit bei der Versorgung von Patienten mit Depressionen: 28 Fachgesellschaften und -organisationen sowie zwei Patientenverbände haben sich erstmals auf eine S3-Leitlinie geeinigt.

An dem Mammutprojekt haben die Beteiligten auf Initiative der DGPPN vier Jahre lang gearbeitet und über 1200 Fachpublikationen ausgewertet. Heraus kamen 107 Empfehlungen und Statements zu Prävention, Diagnostik, Therapie, Komorbidität und Suizidalität. Auch Fragen nach Einweisungskriterien, Rehabilitation und Qualitätsmanagement wurde nachgegangen. Einige der wichtigsten Ergebnisse hat Professor Mathias Berger von der Uni Freiburg am Donnerstag auf dem DGPPN-Kongress in Berlin vorgestellt.

So wird bei leichten Depressionen zunächst noch keine Therapie empfohlen, vielmehr solle man erst unter Beobachtung abwarten, ob die Symptome von alleine abklingen (watchful waiting). Erst wenn nach zwei Wochen keine Besserung erfolgt, ist es Zeit für eine spezifische Therapie, es sei denn, die Patienten wünschen sofort eine Behandlung, weil sie die Depression rasch wieder loswerden wollen. "Dass Arzt und Patienten zusammen entscheiden sollen, zieht sich als roter Faden durch die gesamte Leitlinie", sagte Berger.

Gehen die Symptome nicht zurück oder wird eine mittelgradige Depression diagnostiziert, sollten Ärzte mit einer Arzneitherapie oder einer Psychotherapie beginnen. Im Gegensatz zur Leitlinie der britischen Institution NICE, die als Vorbild diente, spricht sich die S3-Leitlinie aber nicht für eine bestimmte Therapie aus. Das NICE empfiehlt bei Arzneien SSRI als erste Wahl, bei der Psychotherapie kognitive Verhaltenstherapie und Interpersonelle Psychotherapie. "Eine solche Festlegung gibt die Literatur jedoch nicht her", erläuterte Berger. Bei schweren Depressionen rät die Leitlinie zum Start mit einer Kombination aus Arznei- und Psychotherapie.

Alle Patienten sollten während einer Therapie einmal wöchentlich untersucht werden. Hat die Therapie nach drei bis vier Wochen keinen Erfolg, ist die Strategie zu wechseln: Ärzte sollten dann zum Beispiel die Dosis erhöhen (nicht jedoch bei SSRI), auf ein anderes Medikament oder eine andere Psychotherapie umsteigen oder mit Lithium augmentieren.

Quelle:www.aerztezeitung.de

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Wirksamkeit von Pflanzenextrakt belegt

NEU-ISENBURG (eb). STW 5 ist eine fixe Kombination aus Extrakten von Angelika- und Süßholzwurzel, Bitterer Schleifenblume, Kümmel- und Mariendistelfrüchten, Kamillenblüten, Schöllkraut sowie Melissen- und Pfefferminzblättern. Für das Arzneimittel ist die Wirksamkeit bei Reizdarm und funktioneller Dyspepsie in mehreren randomisierten klinischen Doppelblindstudien belegt (Multi-Target-Therapie).

Seine Inhaltsstoffe vermindern die gastrointestinale Hypersensibilität, wirken spasmolytisch auf verkrampfte und tonisierend auf atonische Muskulatur. Auch wurde eine antiinflammatorische Wirkung gezeigt.

Quelle.www.aerztezeitung.de

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Patientenratgeber funktionelle Dyspepsie

GIESSEN (eb) Der von der Gastro Liga e. V. herausgegebene Patientenratgeber erklärt, was sich hinter dem Begriff funktionelle Dyspepsie oder Reizmagen verbirgt. Das Heft geht auf Symptome ein, beleuchtet mögliche Ursachen, beschäftigt sich mit dem Verlauf und zeigt diagnostische Möglichkeiten. Neben Allgemeinmaßnahmen werden auch gängige Arzneistoffe zur Behandlung vorgestellt.

www.gastro-liga.de

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Reizmagen: Die "Verdauungszigarette" ist zu meiden

Es gibt keine spezielle "Reizmagen-Diät", doch die Beachtung einiger Regeln bei der Ernährung kann zur Entlastung führen.

Anstelle weniger großer haben sich mehrere, über den Tag verteilte kleine, fettarme Mahlzeiten bewährt. Mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollten die Betroffenen nichts mehr essen. Vermieden werden sollten zudem scharf gebratene und/oder stark gewürzte Speisen.

Rauchen sowie Alkohol- und Kaffeegenuss können dyspeptische Beschwerden verschlimmern. Daher ist es empfehlenswert, auf die "Verdauungszigarette" oder Alkohol und Kaffee zur oder nach der Mahlzeit zu verzichten. Bekleidung, die im Bereich des Magens eng anliegt, ist ebenfalls ungünstig.

Saures Aufstoßen oder Sodbrennen werden nicht selten durch Stress und Hektik im beruflichen oder persönlichen Alltag ausgelöst oder verschlimmert. In diesem Fall können Entspannungstechniken dazu beitragen, die Symptome zu lindern.

Sind akute Beschwerden noch nicht so stark ausgeprägt, dass der Patient ein Medikament einnehmen möchte, so können zunächst Hausmittel wie das langsame Kauen von Weißbrot oder das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper (plus mindestens zehn Zentimeter) Linderung schaffen. Mit Vorsicht zu genießen ist dagegen der Tipp, gegen die dyspeptischen Beschwerden vor dem Schlafengehen ein Glas warme Milch zu trinken.

Etwa 15 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden unter einer Laktoseintoleranz. Diese Nahrungsmittelunverträglichkeit löst nach dem Genuss von Milch und Milchprodukten Völlegefühl und Blähungen aus.

Blähungen und damit einhergehenden Schmerzen kann mit verschiedenen Maßnahmen bis zu einem gewissen Grad vorgebeugt werden. Dazu zählen beispielsweise der Einsatz von verdauungsfördernden Gewürzen wie Kümmel, Anis oder Koriander beim Kochen, ein Spaziergang nach den Essen oder eine Bauchmassage. Während des Essens sollte alles vermieden werden, was ein übermäßiges Luftschlucken (Aerophagie) fördert: hastiges Essen und Trinken, unterbrochen von Gesprächen.

Schwer verdauliche Nahrungsmittel wie frisches Steinobst, zum Beispiel Pflaumen oder Kirschen, Gemüsesorten wie Blumenkohl, Kohlrabi sowie Hülsenfrüchte, zum Beispiel Bohnen, Erbsen, Linsen, sollten zurückhaltend verzehrt und durch bekömmlichere Lebensmittel, etwa Kartoffeln oder Karotten ersetzt werden. (CLB)

Quelle:www.aerztezeitung.de

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Bildgebung verzeichnet rasante Fortschritte

WIESBADEN (eb). "Moderne Bildgebung ermöglicht dem Internisten eine immer sicherere Detektion und Charakterisierung von inneren Erkrankungen", sagt Professor Jürgen Schölmerich vom Universitätsklinikum Regensburg.

Nur ein Beispiel ist für den Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) dabei die Technik der Magnetresonanzenterographie (MRE), die MRT des Dünndarms.

Mit der MRE können pathologische Befunde nicht nur im, sondern auch außerhalb des Darms aufgedeckt werden. Das belegt etwa eine Studie mit über 1000 Patienten, die wegen chronisch entzündlicher Darmkrankheit, wegen Verdachts auf eine solche Erkrankung oder wegen unklarer abdomineller Symptome und Befunde mit MRE untersucht worden waren. In der Untersuchung wurde bei 600 Patienten insgesamt 1113 mal ein pathologischer Befund außerhalb des Darmes, etwa der von Abszessen oder eines Tumors, erhoben. "Diese Ergebnisse verdeutlichen den entscheidenden Beitrag von Schnittbildverfahren in der Untersuchung des Bauchraums", so Autor Schölmerich.

Die Magnetresonanztomographie beruht auf der elektromagnetischen Anregung von Atomkernen im Körper. Wird die Technik bei jungen Patienten angewandt, ist die hierbei eingesparte Strahlendosis nicht ohne Bedeutung. Zudem ist die MRE weniger unangenehm als die herkömmliche bildgebende Untersuchung.

Auch bei der Diagnostik von Lebererkrankungen erspart moderne Bildgebung den Patienten nicht selten sonst nötige Eingriffe, auch Biopsien. Hier ist die Elastographie, bei der der Arzt mithilfe eines speziellen Ultraschallkopfes Informationen zur Festigkeit des Gewebes bekommt, eine entscheidende Weiterentwicklung der Ultraschalldiagnostik. "Die Elastographie schließt eine Lücke in der nicht-invasiven Leberdiagnostik und erlaubt es uns, Lebererkrankungen noch präziser zu beurteilen als bisher", fasst Schölmerich eine entsprechende Studie zusammen.

Die Bildgebung in der Inneren Medizin ist eines der Hauptthemen beim 116. Internistenkongress 2010, der vom 10. bis zum 14. April kommenden Jahres in Wiesbaden stattfindet. Die dazu angebotenen Fortbildungsmöglichkeiten schließen auch praktisches Training ein, bei dem Experten die Teilnehmer an modernen Geräten in Sonographie und Echokardiographie anleiten.

Quelle:www.aerztezeitung.de

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Efeu ist Arzneipflanze des Jahres 2010

Wissenschaftler der Universität Würzburg haben den Efeu wegen seiner heilenden Wirkung zur "Arzneipflanze des Jahres 2010" gekürt.

Jedes Kind kennt den Efeu. Er wächst in fast jedem Garten; in der Großstadt wie auf dem Dorf bedeckt er Mauern oder klettert an Bäumen hinauf. Kaum jemand allerdings weiß, dass der Efeu eine heilende Wirkung ausübt.

Bereits die Ärzte der Antike nutzten Efeublätter und Efeufrüchte: als Schmerzmittel oder, in Salben verarbeitet, bei Verbrennungen. Heute kommt ein Extrakt aus den gelappten Blättern des Efeus zum Einsatz. Er bessert die Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen und bei akuten Entzündungen der Atemwege. Auch bei Keuchhusten wird er zur Linderung eingesetzt. Die für diese Wirkungen hauptverantwortlichen Inhaltsstoffe heißen Saponine.

Wirksamkeit durch Studien belegt

Die Wirksamkeit des Efeu-Extrakts sei durch klinische Studien belegt, wie Franz-Christian Czygan, Johannes Gottfried Mayer und Konrad Goehl von der Universität Würzburg mitteilen. Die drei Wissenschaftler gehören dem "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" am Institut für Geschichte der Medizin an.

Aber Achtung! Der Efeu hat auch gefährliche Wirkungen: Frische Efeublätter und ihr Saft können nach Kontakt mit der Haut allergische Entzündungen verursachen. Und an den Beeren der Pflanze können sich besonders Kinder vergiften - Übelkeit, Durchfall und Erbrechen sind die Folgen.

Efeu in der Kulturgeschichte

Wie kaum eine andere Heilpflanze ist der Efeu mit der europäischen Kulturgeschichte verbunden. Er galt früher als Wahrzeichen des ewigen Lebens, als Symbol für Liebe und Treue. Bei den Ägyptern war er dem Osiris, im antiken Griechenland dem Dionysos geweiht; man verstand ihn als Hinweis auf die Präsenz des Gottes.

Dichter bekränzte man mit Efeu, weil der Efeu auch eine heilige Pflanze der Musen war. Brautpaare erhielten Efeuzweige als Sinnbild ihrer immerwährenden Verbundenheit.

Im frühen Christentum finden sich Efeuranken auf Sarkophagen, im Mittelalter schmücken sie Kirchen und Kathedralen, in Stein gehauen (Reims, Marburg) oder in Holz geschnitzt (Altenburger Dom).

Wo der Name des Efeus herkommt

Das deutsche Wort Efeu geht wahrscheinlich auf einen alten Wortstamm "ebah" oder "ifig" (altsächsisch) zurück, was soviel wie "Kletterer" heißt. Früh wurde der Wortstamm mit "Heu" verbunden: althochdeutsch "ep-höu" "ebe-höu", was "Kletterlaub" bedeuten könnte.

Der botanische Name Hedera helix leitet sich vermutlich von dem griechischen Begriff hédra (Sitz) ab, weil die Pflanze auf dem Baum "sitzt". Helix kommt vom griechischen Wort helissein (winden, drehen), denn der Efeu windet sich um den Baum herum. Bei den Griechen hieß der Efeu kissós, was ebenfalls "Schlinge" bedeutet.

Wer die Arzneipflanze des Jahres bestimmt

Seit 1999 wählt der Würzburger "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" die Arzneipflanze des Jahres. Er besteht aus Medizinhistorikern, Ärzten, Apothekern und Biologen; zum Teil wirken auch Studierende und Dozenten der Seminare "Grundlagen der Phytotherapie" und "Phytotherapie und traditionelle Medizin" mit.

Was die Arzneipflanze des Jahres auszeichnet

Jedes zur Arzneipflanze des Jahres gekürte Gewächs soll eine interessante Kultur- und Medizingeschichte aufweisen und in gut belegten oder viel versprechenden pharmakologischen und klinischen Studien überprüft sein.
Dabei berücksichtigt der Studienkreis zum Teil wenig bekannte Pflanzen, wie den Stechenden Mäusedorn, um der Öffentlichkeit das große Spektrum der Heilpflanzen näher zu bringen. Oder er wählt, wie im Fall des Efeus oder der Pfefferminze, sehr bekannte Pflanzen, über deren Heilwirkung aber nur wenige Menschen Bescheid wissen.

Quelle:www.medaustria.at

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Schmerztherapie mit Neuromodulation

Es gibt chronische Schmerzen, gegen die buchstäblich "kein Kraut gewachsen ist".

Bei mindestens 600.000 Patienten in Deutschland besteht eine solche Schmerzerkrankung. Betroffene stehen unter großem Leidensdruck; sie sind in ihrer Lebensführung oder Erwerbstätigkeit oft erheblich behindert. Die elektrische Stimulation von Nerven, des Rückmarks oder sogar die Tiefe Hirnstimulation, die auch Neuromodulations-Verfahren genannt werden, führt bei vielen dieser geplagten Patienten zu einer deutlichen Besserung ihrer Beschwerden.

Die Schmerzen können durch unterschiedliche Erkrankungen ausgelöst werden: Dazu zählen Nervenschädigungen (Neuropathien), die vor allem an Nerven in Armen und Beinen, aber auch Trigeminusnerv im Gesicht vorkommen können. Sie entstehen manchmal nach Rücken- bzw. Bandscheibenoperationen oder es handelt sich um seltene Erkrankungen, wie z.B. schwer therapierbare Cluster Kopfschmerzen. Medikamente müssen hoch dosiert werden und stoßen, auch wegen der damit einhergehenden Nebenwirkungen, oft an die Grenzen ihrer Effektivität.

Die elektrische Stimulation von Nerven, des Rückmarks oder sogar die Tiefe Hirnstimulation, die auch Neuromodulations-Verfahren genannt werden, führt bei vielen dieser geplagten Patienten zu einer deutlichen Besserung ihrer Beschwerden: Ein kleines Gerät, der Neuromodulator - ähnlich einem Herzschrittmacher - steuert über zwei an der Hirnoberfläche oder direkt im Körper oberhalb des Nerven platzierte Elektroden elektrische Impulse, die die Weiterleitung des Schmerzes unterbrechen. Die Anwendungsmöglichkeiten richten sich nach dem Krankheitsbild und reichen von Elektroden unter der Haut, an peripheren Nerven, am Rückenmark oder im Gehirn bei der Stimulation spezieller Anteile der Hirnrinde oder der Tiefen Hirnstimulation.

Man geht davon aus, dass bei neuropathischen Schmerzen nur etwa 50 Prozent aller betroffenen Patienten mit Medikamenten ausreichend therapiert werden können. Da die Regenerationsfähigkeit des Nervensystems beschränkt ist, ist eine "Heilung" nicht möglich. Dennoch, so die Experten des Zentrums für Neuromodulation, sei es möglich, bei ausgewählten Indikationen für 70 bis 80 Prozent der mit Medikamenten nicht mehr behandelbaren Neuropathien noch eine dauerhaft zufriedenstellende Schmerzkontrolle zu erreichen.

Quelle:www.medaustria.at

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Vorhofflimmern: Operation ersetzt Medikamente

Herz, Implantat© Westdeutsches Herzzentrum Essen
München (netdoktor.de) - Deutsche Ärzte haben bei einer Frau mit Vorhofflimmern ein neues Verfahren zur Behandlung dieser Herzrhythmusstörung angewendet: Eine Herzkatheter-Operation anstelle der lebenslangen Einnahme von Blutgerinnungshemmern. Solche Medikamente gehören normalerweise zur Standardtherapie bei Vorhofflimmern. Denn durch den gestörten Kontraktionsrrhythmus bilden sich im Herzen leicht Blutgerinnsel (Thromben), die einen Schlaganfall verursachen können, wenn sie mit dem Blutstrom bis ins Gehirn gelangen und dort ein Gefäß verstopfen.

Die 83-jährige Patientin, die nun im Westdeutschen Herzzentrums Essen behandelt wurde, durfte laut Pressemitteilung der Klinik allerdings keine Cumarinderivate zur Gerinnungshemmung einnehmen. Also entschieden sich die Ärzte für eine Operation, um das Risiko von Blutgerinnseln zu verringern: Mittels Herzkatheter verschlossen sie im Herzen der Frau das sogenannte Vorhofohr - eine Aussackung im linken Vorhof, wo mehr als 90 Prozent aller Gerinnsel bei Patienten mit Vorhofflimmern entstehen. Dazu positionierten die Herzspezialisten ein Implantat im Vorhofohr. Der gitterartige Fremdkörper wird mit der Zeit von körpereigenem Gewebe durchwachsen und an der Oberfläche mit einer feinen Zellschicht überzogen. Nach einigen Wochen ist das Vorhofohr dadurch völlig verschlossen. Das Schlaganfall-Risiko der Patientin konnte so deutlich gesenkt werden.

Erste Studien zu dem neuen Verfahren sind viel versprechend. Es macht die Einnahme von Gerinnungshemmern überflüssig - eine gute Nachricht vor allem für ältere Menschen mit Vorhofflimmern. Denn viele von ihnen dürfen - wie die erwähnte 83-Jährige - aufgrund weiterer Erkrankungen keine solchen Medikamente einnehmen. Außerdem erhöhen die Präparate deutlich die Blutungsneigung und können die Leber schädigen. Das Kardiologteam aus Essen wird noch diese Woche weitere vier Patienten mit dem neuen Verfahren behandeln. (mf)

www.netdoctor.de

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Herz und Kreislauf: Weniger salzen, länger leben

München (netdoktor.de) - Hoher Salzkonsum begünstigt Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine neue Übersichtsstudie bestätigt den bekannten Zusammenhang eindrücklich: Geschätzte 4,5 Millionen Todesfälle weltweit ließen sich verhindern, wenn jeder seinen täglichen Verbrauch um fünf Gramm reduzieren würde. Das berichten Forscher der Universität in Neapel, Italien, und der Universität in Warwick, Großbritannien, im Fachmagazin "British Medical Journal" (2009; 339: b4567).


Die Wissenschaftler fassten die Ergebnisse von 13 Studien zusammen. Ein Salzkonsum, der unter dem durchschnittlichen Verbrauch der 177.000 Teilnehmer lag, wirkte sich positiv auf die Gesundheit aus: Bereits fünf Gramm weniger pro Tag gingen mit einem um 23 Prozent reduzierten Schlaganfall-Risiko einher. Die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen insgesamt sank um 17 Prozent.

Die Studienautoren schätzen, dass sich 1,25 Millionen Schlaganfall-Tote und knapp drei Millionen Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Probleme durch einen geringeren Salzkonsum verhindern ließen. Besonders in den westlichen Staaten liege dieser deutlich zu hoch. Statt fünf Gramm am Tag, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, kämen die Menschen dort auf bis zu zehn Gramm - in manchen osteuropäischen Ländern sogar noch auf weitaus mehr. (fs)

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Mit Obst und Gemüse haben Nierensteine keine Chance

Daten von drei Studien zur DASH-Diät ausgewertet / Zitratgehalt im Urin steigt

BOSTON (ple). Eine spezielle Ernährungsweise - die kochsalzarme DASH*-Diät - trägt offenbar dazu bei, das Risiko für Nierensteine zu senken.

Im Vergleich zu jenen Teilnehmern dreier großer Studien, die ihre Ernährung kaum an der DASH-Diät ausrichteten, lag die Rate von Patienten mit Nierensteinen in der Gruppe, die sich streng an diese Diät hielten, bei Männern um 45 Prozent, bei alten Frauen um 42 Prozent und bei jungen Frauen um 40 Prozent niedriger (J Am Soc Nephrol 20 / 10, 2253).

Bei einer DASH-Diät geht es darum, viel Obst und Gemüse, fettarme Milch und Milchprodukte, wenig rohes und gekochtes oder gebratenes Fleisch, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke sowie viel Vollkornprodukte, Geflügel, Fisch und Nüsse zu sich zu nehmen. Dr. Eric Taylor vom Brigham and Women's Hospital in Boston und seine Kollegen analysierten die Daten der drei umfangreichen Studien mit insgesamt etwa 250 000 Teilnehmern - Beschäftigten im Gesundheitswesen -, und zwar über einen Zeitraum von 50 Jahren.

Je mehr dieser Diät-Komponenten von den Studienteilnehmern bei ihrer Ernährung berücksichtigt wurden, um so höher war die Aufnahme von Kalzium, Kalium, Magnesium, Oxalat und Vitamin C. Zudem nahmen die Teilnehmer entsprechend weniger Natrium auf, wie die Nephrologen und Ernährungswissenschaftler berichten.

Eine Erklärungsmöglichkeit für den präventiven Effekt der DASHDiät könnte sein - so vermuten die Wissenschaftler -, dass sich durch die Ernährung mit viel Obst und Gemüse im Urin der Zitratgehalt erhöht, was wesentlich die Steinbildung hemmt. Allerdings, so räumen die Kollegen ein, könne durch die obst-, gemüse- und nussreiche Ernährung andererseits die Oxalatmenge im Urin steigen. Hohe Oxalatmengen sind ein maßgeblicher Risikofaktor für Nephrolithiasis durch Kalziumoxalat. Den protektiven Effekt des Zitrats schätzen die Forscher aber höher ein als die lithogene Wirkung von Oxalat. Deshalb raten sie davon ab, bei Neigung zu Kalziumsteinen auf auch Oxalat-fördernde Diätkomponenten zu verzichten.

*DASH: Dietary Approaches to Stop Hypertension

Quelle:www.aerztezeitung.de

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Rauchverbot für Eltern

"Passivrauchen erhöht das langfristige Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Übergewichtige Kinder sind besonders gefährdet.

Passivrauchen schädigt bei Kindern nicht nur Atemwege und Lunge, sondern erhöht auch die Anfälligkeit für Herz- und Gefäßkrankheiten. Starkes Übergewicht verstärkt dieses Risiko zusätzlich. Zu diesen Ergebnissen sind US-Forscher gekommen, als sie Kleinkinder, Kinder und Jungendliche auf Anzeichen von Herz- und Gefäßerkrankungen untersuchten. Zudem ist der blaue Dunst umso schädlicher, je jünger die Kinder sind: Das Gesundheitsrisiko ist für Kleinkinder viermal so hoch wie für Jugendliche, berichte das Team um John Bauer von der Ohio State University in Columbus..." John Bauer (Ohio State University, Columbus) et al.: Vortrag auf der Scientific Session 2009 der American Heart Association

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Süßigkeiten: Vorfreude senkt Blutzuckerspiegel

Cambridge (ddp). Schon bei der Aussicht auf Süßigkeiten beginnen die Muskeln, Blutzucker aufzunehmen. Mit diesem Trick hält das Gehirn vorausschauend den Glukosespiegel im Gleichgewicht, haben japanische Forscher bei Versuchen mit Mäusen herausgefunden. Ausgelöst wird der erhöhte Stoffwechsel über das Hormon Orexin, das Essverhalten und Wachheitszustand im Steuerzentrum des Gehirns beeinflusst. Die Versuchstiere durften sich mehrere Tage lang an Glukose-Sirup gütlich tun, um die Erwartung für die Nascherei zu wecken. Blockierten nun die Forscher bei einem Teil der Mäuse die Aufnahme des Appetit-Hormons Orexin, stieg der Blutzucker an. Die unbehandelte Kontrollgruppe regulierte dagegen ihren Spiegel, so dass es nicht zu einem Anstieg kam. Die Forscher um Yasuhiku Minokoshi vom National Institute for Physiological Sciences in Osaka stellen ihre Ergebnisse im Fachmagazin «Cell Metabolism» vor (Dezember-Ausgabe, doi: 10.1016/j.cmet.2009.09.013).

«Die Vorfreude auf eine leckere Mahlzeit stimuliert die Muskeln, Glukose zu speichern - und damit senkt das Gehirn schon während des Essens den Blutzuckerspiegel », erklärt Studienleiter Minokoshi. «Anschließend übernehmen wieder die normalen Regulierungssysteme die Ausbalancierung.» Angestoßen wird der Effekt im Hypothalamus, der Gehirnregion, die als Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems auch für die lebenserhaltende Energiebilanz sorgt.

Zunächst hatte das Team nachgewiesen, dass die Glukoseaufnahme und die Fettverbrennung in den Muskeln durch Leptin aktiviert wird, einem von Fettzellen abgesonderten Hormon. «Das Gehirn kontrolliert jedoch auch die Lebensfähigkeit eines Körpers, indem es auf bevorstehende externe Ereignisse reagiert», erklärt der Studienleiter.

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Immunsytem: Abwehrzellen besitzen innere Uhr

München (netdoktor.de) - Die Fresszellen des Immunsystems arbeiten nach einer inneren Uhr. Das erklärt, warum die Beschwerden von Entzündungskrankheiten wie Rheuma oder Asthma im Tagesverlauf schwanken. Forschern der Berliner Charité ist es gelungen, die Aktivität der Abwehrzellen von Labormäusen sichtbar zu machen. Ihre Erkenntnisse über den Tagesrhythmus der Makrophagen haben sie jetzt im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (doi: 10.1073/pnas.0906361106) veröffentlicht.

Makrophagen sind die "Fresszellen" des Immunsystems. Sie können Zellwände durchlöchern und sind vor allem darauf spezialisiert, Tumorzellen und Krankheitserreger aufzunehmen und unschädlich zu machen. Makrophagen werden bei Entzündungen über chemische Botenstoffe (Zytokine) angelockt und produzieren selbst Signalstoffe, die weitere Abwehrzellen anlocken.

Das Team um Prof. Achim Kramer hat Makrophagen aus Milz und Lymphknoten von Mäusen nun genauer unter die Lupe genommen. Mithilfe eines gentechnischen Tricks bestückten die Forscher die Fresszellen mit den Leuchtkäferenzym Luciferase. Dieses Enzym übersetzt die Aktivität von Genen in Helligkeit. Es stellte sich heraus, dass die Zellen im Laufe des Tages unterschiedlich hell leuchteten. Verschiedene Gene waren zu verschiedenen Zeiten aktiv. Insgesamt schienen die Abwehrzellen einem täglichen Rhythmus zu folgen.

"Unsere Studie hilft uns zu verstehen, wie das Immunsystem zu den verschiedenen Tageszeiten arbeitet, warum also zum Beispiel Rheumapatienten gerade morgens unter ihren steifen Gelenken besonders leiden", sagt Kramer. Die Forscher hoffen nun, dass ihre Erkenntnisse irgendwann die Behandlung von Entzündungskrankheiten verbessern können. Beispielsweise könne man Medikamente gezielt zu Tageszeiten einsetzen, an denen sie am besten wirken. (nb)

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Neuer Bronchodilatator wirkt schnell und lange

Indacaterol ist ein 24 Stunden wirkendes Beta-2-Mimetikum für COPD-Kranke. Die Einführung ist im Dezember geplant.

FRANKFURT AM MAIN (rf). Mit Indacaterol (Onbrez® Breezhaler®) hat das erste Beta-2-Mimetikum zur Inhalationstherapie bei COPD mit 24-Stunden-Wirkung bei Einmalgabe und raschem Wirkeintritt die Zulassung erhalten. Der besonders effektive Bronchodilatator hat Vorteile bei Therapietreue, Kontrolle der Beschwerden und Lebensqualität, hieß es bei der Novartis-Veranstaltung in Frankfurt/Main.

Das neue Präparat ist anderen Bronchodilatatoren mindestens ebenbürtig, wenn nicht überlegen, sagte Dr. Oliver Kornmann aus Frankfurt. In der Studie INHANCE* mit mehr als 2000 COPD-Patienten schnitt Indacaterol (einmal täglich 150 μg oder 300 μg) im offenen Vergleich mit dem lang wirksamen Anticholinergikum Tiotropium (einmal täglich 18 μg) deutlich besser ab. Primärer Endpunkt war der FEV1-Wert - gemessen am Ende des Dosierungsintervalls. Er war nach zwölf Wochen bei beiden Indacaterol-Dosierungen um 40 ml höher als unter Tiotropium. Im verblindeten Vergleich mit Placebo betrug die Differenz 180 ml.

Mehr als 55 Prozent der Patienten, die Indacaterol erhielten, kamen bei Studienende nach 26 Wochen ohne zusätzliche Bedarfsmedikation aus, betonte Professor Gerhard König aus Memmingen; bei Tiotropium nur 45 Prozent. Auch die Beschwerden der Patienten tagsüber und nachts waren bei Indacaterol am geringsten: Die Atemnot am Tag und die dadurch bedingten Einschränkungen verringerten sich mit dem Beta-2-Mimetikum in der 150- μg-Dosierung um 62 Prozent. Bei etwa jedem zweiten Patienten der Indacaterol-Gruppen wurde die Lebensqualität signifikant gebessert.

Die Rate der unerwünschten Wirkungen lag mit dem neuen Medikament auf Placeboniveau. Am häufigsten waren Infektionen der oberen Atemwege, Nasopharyngitis, Kopfschmerzen und ein kurzzeitiger Husten nach der Inhalation (jeweils unter zehn Prozent). Kardiale oder andere systemische Nebenwirkungen gab es nicht. Indacaterol wird im Breezhaler® in der Tagesdosis von 150 μg täglich angeboten.

*INHANCE: Indacaterol versus Tiotropium to help achieve new COPD treatment excellence

Quelle:www.aerztezitung.de

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Kombitherapie punktet bei Nervenschmerzen

NEU-ISENBURG (mar). Bei Patienten mit neuropathischen Schmerzen, die auf eine Therapie mit Gabapentin oder Nortriptylin nicht ausreichend ansprechen, lohnt die Kombination beider Substanzen. In einer kanadischen Doppelblindstudie im Cross-over-Design bei 56 Patienten mit diabetischer Polyneuropathie oder Postzosterneuralgie ließ sich so eine zusätzliche Schmerzlinderung erzielen (Lancet 374, 2009, 1252).

Alle Patienten erhielten für jeweils sechs Wochen in randomisierter Reihenfolge Gabapentin, Nortriptylin oder die Kombitherapie jeweils in der höchsten individuell verträglichen Dosis. Einschlusskriterium war eine anhand der Numerischen Schmerzskala (NRS, von 0 bis 11) ermittelte Schmerzstärke von mindestens NRS 4. Zu Studienbeginn lag diese im Mittel bei NRS 5,4. Mit Gabapentin gingen die Schmerzen innerhalb von sechs Wochen auf NRS 3,2 zurück, mit Nortriptylin auf NRS 2,9 und mit der Kombination auf NRS 2,3.

Quelle:www.aerztezeitung.de

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Neue Leitlinie zur Therapie mit Opioidanalgetika

NEU-ISENBURG (mar). Die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) hat gemeinsam mit 14 wissenschaftlichen Fachgesellschaften und der Deutschen Schmerzhilfe die S3-Leitlinie "Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht-tumorbedingten Schmerzen (LONTS)" erarbeitet. Danach kann eine LONTS erwogen werden, wenn
# eine Therapie mit Nichtopioidanalgetika aus medizinischen Gründen abzulehnen ist,
# andere medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen versagt haben,
# die körperliche Funktionalität trotz Schmerzlinderung mit Nichtopioidanalgetika beträchtlich abgenommen hat,
# ein positiver Einfluss der Schmerzlinderung auf das Funktionsniveau (z. B. Mobilität, Arbeitsfähigkeit, Alltagsaktivität, Kontaktpflege, Schlaf) nachweisbar ist.

Aufgrund der Datenlage kann eine LONTS (bis zu drei Monate) bei chronischen neuropathischen Schmerzen, Rücken- und Gelenkschmerzen empfohlen werden. Unterstützend sollten kognitiv-verhaltenstherapeutische Verfahren angewandt werden, da diese zur Schmerzlinderung beitragen.

Die Leitlinie finden Sie unter:http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/041-003.pdf

Quelle:www.aerztezeitung.de

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Warum schnelles Essen weniger sättigt

"Wer langsamer isst, wird schneller satt. Diese in Fastfood-Zeiten selten beherzigte Erfahrung wird durch eine Studie im Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism (2009; doi:10.1210/jc.2009-1018) auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt. Alexander Kokkinos von der Universität Athen spendierten seinen Studienteilnehmern ein großes Eis (300ml), das sie in 5 bis 30 Minuten verzehren durften. Dafür mussten sie allerdings zu Beginn und dann sieben Mal im Abstand von 30 Minuten eine Blutprobe abgeben, in der die Forscher nicht nur den postprandialen Anstieg von Glukose und Insulin verfolgten...

Wie nicht anders zu erwarten, wurden bei den Probanden, die das Eis in 5 Minuten hinunterschlangen, deutlich weniger Sättigungshormone gebildet als bei den Teilnehmern, die sich 30 Minuten Zeit ließen..Und es überrascht nicht, dass die Schnellesser im Fragebogen, den Kokkinos verteilte, eine verminderte Sättigung angaben..."

---Eating Slowly Increases the Postprandial Response of the Anorexigenic Gut Hormones, Peptide YY and Glucagon-Like Peptide-1


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Omega-3-Fettsäuren: Fischeier sind die beste Quelle

München (netdoktor.de) - Die Eier von Seehecht, Seehase und Lachs zählen zu den besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Das haben spanische Forscher der University of Almería herausgefunden. Omega-3-Fettsäuren sind sehr gesund, weil sie die Blutfettwerte senken, der Bildung von Blutgerinnseln entgegen wirken und so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall verringern. Sie sind vor allem in Seefischen wie Lachs, Makrele und Sardinen enthalten. Ob auch der Rogen dieser Tiere ernährungsphysiologisch wertvoll ist, war bislang aber unklar. Das Team um José Luis Guil Guerrero berichtet über seine Studie im Fachmagazin "European Journal of Lipid Science and Technology" (doi:10.1002/ejlt.200800256).

Die Wissenschaftler hatten den Rogen von 15 verschiedenen Meeresfischen auf ihren Fettsäuregehalt hin untersucht. Sie konzentrierten sich dabei auf zwei der wichtigsten Omega-3-Fettsäuren: Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Die Eier aller untersuchten Fischarten enthielten solche Omega-3-Fettsäuren; besonders hoch war deren Anteil aber beim Atlantischen Bonito, Seehasen, Seehecht und Lachs sowie bei Makrelen, Kalmaren und Tintenfischen: Mehr als 30 Prozent aller Fettsäuren entfielen hier auf EPA und DHA.

Besonders günstig ist die Fettsäuren-Zusammensetzung beim Rogen von Seehecht, Seehase und Lachs, entdeckten die Forscher. Bereits geringe Mengen davon versorgen den menschlichen Körper mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren. Die Fischeier sind aber nicht nur wertvolle Lebensmittel; das darin enthaltene Öl, das reich an ungesättigten Fettsäuren (wie den genannten Omega-3-Fettsäuren) ist, ließe sich auch extrahieren und als Nahrungsergänzungsmittel verwenden, glaubt Studienleiter Guil-Guerrero - "da es mehr Omega-3-Fettsäuren enthält als herkömmliches Fischöl wie etwa das von Lachs oder Thunfisch". (mf)

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Grünes Licht für Pantoprazol als OTC

BERLIN (fst). Patienten mit Refluxbeschwerden haben künftig mehr Möglichkeiten zur Selbstmedikation. Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag den Wirkstoff Pantoprazol in einer Wirkstärke von 20 mg, Tageshöchstdosis von 20 mg und bei einer Packungsgröße von maximal 14 Kapseln oder Tabletten aus der Verschreibungspflicht entlassen.

Dazu hat die Länderkammer die Anlage 1 der Arzneimittel-Verschreibungsverordnung (AMVV) angepasst. Andere Darreichungsformen des Wirkstoffs hingegen bleiben verschreibungspflichtig. Allerdings galt die OTC-Freigabe durch eine Entscheidung der EU-Kommission vom 12. Juni 2009 bereits in den Mitgliedsstaaten unmittelbar. Zur besseren Übersichtlichkeit wurde nun auch die AMVV geändert.

Ärzte Zeitung online

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Januar alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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