Newsletter vom 19.01.2010, 09:10:13

Betreff: Newsletter Januar



Banditreffen im Raum München (Reichertshausen) vom 10.09. bis 12.09. 2010

Liebe Bandis,

wir freuen uns, dass wir nun auch das Programm zu unserem Banditreffen vom 10.09. bis 12.09.2010 bekannt geben können.

Programm:

Am Freitag steht uns eine Holzhütte zur Verfügung. Dort werden wir einen gemütlichen Grillabend ab ca. 18.00 Uhr verbringen.

Für Essen-Spenden wären wir sehr dankbar! Zwecks Koordination setzt Euch bitte mit Topsy in Verbindung.


Am Samstag werden wir nach dem Frühstück gegen ca. 10.00 Uhr mit dem Reisebus nach Kehlheim fahren und die Befreiungshalle anschauen.

http://www.bayernreise.eu/bilder-fotos/befreiungshalle-kelheim.html

Nach der geplanten Stadtbesichtigung geht es um 13.20 Uhr weiter mit dem Schiff durch die Weltenburger Enge nach Weltenburg zum Kloster Weltenburg, wo wir eine Verschnaufpause einlegen werden. Je nach dem, wie Ihr Euch fühlt, können wir dort auch noch andere Sehenswürdigkeiten besichtigen. Anschließend fährt uns der Reisebus gegen 16.00 Uhr wieder nach Reichertshausen zum Hotel zurück.

http://www.altmuehltal.de/kelheim/donau.htm
http://www.bayerischer-wald-ferien.de/bilder-bayern-fotos/donaudurchbruch-weltenburg.html
http://www.klosterschenke-weltenburg.de

An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass die Kosten für den Grillabend (Essen) am Freitag und der Samstag (Bus, Schiff, Eintrittsgelder, etc.) vom Forum getragen werden. Lediglich für Euer leibliches Wohl müsst Ihr selber sorgen.

Am Samstagabend treffen wir uns gegen 18.00 Uhr im Gasthof Lindermeir im Nebenzimmer zum Essen und gemütlichen Beisammensein.

Am Sonntag nach dem Frühstück (bis 11.15 Uhr) heißt es dann Abschied nehmen.

Wir hoffen, das Programm gefällt Euch und wir freuen uns auf ein Kennenlernen/Wiedersehen mit Euch!

Wir warten auf Eure zahlreichen Anmeldungen, wobei wir uns über „neue“ Teilnehmer sehr freuen würden! Anmeldungen bitte in diesem Thread:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=39486

Liebe Grüße und in freudiger Erwartung

Topsy und Dieter, Heidi und Ralf so wie das Team von www.diebandscheibe.de


Alle Infos zum Treffen findet Ihr hier: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=39822 !


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Schilddrüsenhormone: Mangel kann Geburtskomplikationen fördern

Tilburg (ddp). Schwangere haben ein höheres Risiko, eine komplizierte Geburt zu erleiden, wenn sie in den letzten Schwangerschaftswochen einen niedrigen Gehalt des Schilddrüsenhormons FT4 im Blut aufweisen. Zu diesem Schluss sind niederländische Forscher in einer Vergleichsstudie mit 960 Frauen gekommen. Nach Ansicht der Wissenschaftler besteht ein Zusammenhang zwischen dem Hormon und der Beweglichkeit des Fötusses im Mutterleib. Victor Pop von der Universität in Tilburg und seine Kollegen berichten von ihren Erkenntnissen im Fachmagazin «Clinical Ednocrinology» (Bd. 71, Nr. 5, S. 746).

Bei einer normalen Schwangerschaft dreht sich das Kind in den letzten Wochen im Mutterleib und liegt bei der Geburt in Kopflage, mit dem Gesicht zum Rücken der Mutter. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Schwangere mit einer gestörten Schilddrüsenfunktion besonders häufig Steißgeburten erleiden: In diesen Fällen dreht sich das Kind nicht und liegt mit dem Gesäß voran im Geburtskanal. Das kann zu einer besonders schmerzhaften Geburt führen und macht häufig einen Kaiserschnitt notwendig. Bekannt war zudem, dass niedrige Spiegel an Schilddrüsenhormonen während der Schwangerschaft später motorische Störungen der Kinder zur Folge haben können.

Vor diesem Hintergrund stellten sich die Forscher die Frage, ob die Schilddrüsenhormone vielleicht schon die Beweglichkeit des Fötusses im Mutterleib beeinträchtigen und dadurch eine oftmals ungünstige Lage des Kindes hervorrufen. Pop und seine Kollegen konzentrierten sich dabei auf die letzten Schwangerschaftswochen und die Position des Kindskopfes: Normalerweise liegt das Kind mit dem Gesicht zum Rücken der Mutter, jede andere Kopfstellung gilt als Abweichung von der Norm und ist ein Anzeichen für eine eingeschränkte Mobilität des Kindes.

Von den ursprünglich 1507 Studienteilnehmerinnen schlossen die Wissenschaftler zunächst alle Frauen aus, die bereits zu Beginn der Schwangerschaft ungewöhnlich hohe oder niedrige Werte der drei Schilddrüsenhormone TSH, FT4 oder TPO-Ab aufwiesen. Auch diejenigen, die Frühgeburten erlitten oder bei denen das Kind nicht mit dem Kopf nach unten im Geburtskanal lag, bezogen die Forscher nicht mit in die Berechnungen ein. Als Studienobjekte interessierten Pop und seine Kollegen nur vollkommen gesunde Frauen, bei denen die Schwangerschaft bis kurz vor der Geburt normal verlief. Bei 93 Prozent der 960 verbleibenden Probandinnen lagen die Kinder schließlich in normaler Geburtshaltung, bei sieben Prozent lag der Kopf des Säuglings in einer abnormalen Position.

Beim Abgleich mit den Hormonpegeln der Frauen zeigte sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen einer abnormen Kopfhaltung der Kinder und einem niedrigeren Level des Schilddrüsenhormons FT4. TSH oder TPO-Ab beeinflussten die Position des Kindes hingegen nicht. Daraus folge, dass eine verbesserte Schilddrüsenfunktion die Beweglichkeit und damit die Drehung des Fötusses während der Wehen beeinflussen könnte, so die Forscher.

Quelle: www.netdoctor.de 23.12.09

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Gräser-Tablette wirkt rasch und effektiv bei Pollenallergie

FRANKFURT AM MAIN (djb). Alle Jahre wieder treten sie verstärkt in der Pollensaison auf: Fließschnupfen, verstopfte Nase, tränende Augen - die Symptome der allergischen Rhinokonjunktivitis. Langfristige Abhilfe kann die sublinguale Immuntherapie (SLIT) mit der Fünf-Gräser-Tablette Oralair® schaffen.

Die Behandlung muss jedoch rechtzeitig gestartet werde, das heißt etwa vier Monate vor Beginn der Pollensaison, und über die gesamte Saison fortgeführt wird. Die spezifische Immuntherapie mit Allergenextrakten greift kausal in das immunologische Geschehen der Allergie ein, und die Wirkung hält auch nach Absetzen der Therapie an. Darauf hat Privatdozent Dr. Randolf Brehler aus Münster bei einer Veranstaltung des Unternehmens Stallergenes hingewiesen. Die sublinguale Immuntherapie mit der Fünf-Gräser-Tablette sei gut verträglich und für die Patienten komfortabel.

In der placebokontrollierten Zulassungsstudie mit 628 Gräserpollenallergikern konnten mit dem standardisierten Fünf-Gräserpollenextrakt während der ersten Pollenflugsaison die Rhinitissymptome auf dem RTSS-Score um 37 Prozent sowie die Tage mit Bedarfsmedikamenten wie Antihistaminika um 46 Prozent vermindert werden, berichtete Brehler. Und die Lebensqualität wurde signifikant verbessert.

Vor Beginn der oralen Hyposensibilisierung muss eine IgE-vermittelte Gräserpollenallergie diagnostiziert und der Patient gut aufgeklärt sein, betonte Dr. Ulrich Ecke, niedergelassener HNO-Arzt aus Frankfurt. Die erste Tablette mit einer Dosisstärke von 100 IR (Reaktivitätsindex) wird in der Arztpraxis eingenommen, die weitere Behandlung könne der Patient zu Hause durchführen. Am zweiten Tag nimmt er zwei Tabletten mit 100 IR und ab dem dritten Tag dann die Erhaltungsdosis mit 300 IR einmal täglich. Ein Behandlungszyklus dauert sieben Monate. Als vorübergehende unerwünschte Wirkungen könne ein leichtes Brennen oder Jucken an der Mundschleimhaut auftreten. Die Immuntherapie mache nicht müde, hob Ecke hervor, und sie könne im Bedarfsfall gut mit Antihistaminika kombiniert werden.

Besonders beeindruckt ist Ecke vom raschen Wirkungseintritt der Fünf-Gräser-Mischung, die Pollenextrakte von fünf wichtigen in Europa verbreiteten Süßgräsern enthält. Bereits nach vier Wochen sei ein signifikanter Effekt nachweisbar (J Allergy Clin Immunol 124, 2009, 471).

*RTSS: Rhinoconjunctivitis Total Symptom Score

Quelle: www.aerztezeitung.de


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Spaziergang in der Sonne bringt Schlafrhythmus wieder in den Takt

LEIPZIG (erf). Spaziergänge im Tageslicht und ein Verzicht auf die Siesta am Mittag - damit lässt sich bei alten Menschen der Schlaf oft schon verbessern.

Die von außen kommende zirkadiane Rhythmik ist in der Moderne bereits stark aus den Fugen geraten. Hier sorgen Kunstlicht, aber auch Alkohol oder Medikamenten für erhebliche Verschiebungen. Gerade ältere Menschen, die nicht mehr an Arbeitszeiten gebunden sind, lösen sich von der Tagesrhythmik. Daran hat Professor Göran Hajak aus Regensburg auf dem Schlafkongress in Leipzig erinnert. Wenn sie dann noch die meiste Zeit in Innenräumen verbringen, in der Wohnung oder im Altersheim, reicht die dort verfügbare Lichtmenge meist nicht aus, um als externer Zeitgeber den Tag-Nachtrhythmus zu steuern.

Hajak empfiehlt daher Spaziergänge in der Sonne, die nach Möglichkeit nachmittags stattfinden sollten, ersatzweise kann eine Lichttherapie helfen, die Tag-Nacht-Rhythmik zu justieren. Dagegen ist die im Alter beliebte Siesta mit Bedacht anzuwenden. "Mittlerweile sind wir nicht mehr so streng, da ist ein kleines Mittagsschläfchen erlaubt." Aber nicht mehr als eine halbe Stunde, weil sonst der Schlafdruck stark abnimmt, und es zu langen Wachphasen in der Nacht kommen kann, so Hajak auf einer Veranstaltung des Unternehmens Lundbeck.

Aber selbst kurze Wachphasen können falsch interpretiert werden. "Unsere Schlaflabor-Daten zeigen etwa eine Wachphase von einer Minute, der Patient glaubt aber mindestens eine Stunde wach gelegen zu haben", berichtet der Schlafforscher. Solche verzerrten Wahrnehmungen erzeugen wiederum zusätzliche Ängste, nicht schlafen zu können, welche wiederum eine eigene Schlaf störende Wirkung haben.

Die internen Zeitgeber im Nucleus suprachiasmaticus und der Zirbeldrüse verlieren ebenfalls im Alter an Takt gebender Kraft. Hier kann retardiertes Melatonin (Circadin®) einen physiologischen Schlaf fördern. Natürlich müsse der Arzt immer nach einer möglichen primären Ursache für die Schlafstörung forschen und etwa an das Schlaf-Apnoe- oder das Restless-Legs-Syndrom denken. "Bei älteren Menschen kann ebenfalls eine beginnende Demenz zu erheblichen Schlafstörungen führen", so Hajak.

Quelle:www.aerztezeitung.de

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Grünes Licht für Pantoprazol als OTC

BERLIN (fst). Patienten mit Refluxbeschwerden haben künftig mehr Möglichkeiten zur Selbstmedikation. Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag den Wirkstoff Pantoprazol in einer Wirkstärke von 20 mg, Tageshöchstdosis von 20 mg und bei einer Packungsgröße von maximal 14 Kapseln oder Tabletten aus der Verschreibungspflicht entlassen.

Dazu hat die Länderkammer die Anlage 1 der Arzneimittel-Verschreibungsverordnung (AMVV) angepasst. Andere Darreichungsformen des Wirkstoffs hingegen bleiben verschreibungspflichtig. Allerdings galt die OTC-Freigabe durch eine Entscheidung der EU-Kommission vom 12. Juni 2009 bereits in den Mitgliedsstaaten unmittelbar. Zur besseren Übersichtlichkeit wurde nun auch die AMVV geändert.

Quelle:www.aerztezeitung.de

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Schmerzmittel nicht prophylaktisch einnehmen

Präparate wie Aspirin, Ibuprofen oder Diclofenac sollten sie nur nach dem Sport gegen Schmerzen oder Schwellungen einnehmen, aber keinesfalls vorher zur Prophylaxe, mahnt der Mediziner Stuart Warden von der Indiana Universität.

Sportler sollten vor Wettkämpfen mit der Einnahme gängiger Schmerzmittel vorsichtig sein.

Hintergrund sind Studien, denen zufolge viele Athleten solche Arzneien regelmäßig vor dem Training oder vor Wettkämpfen in der Annahme verwenden, damit Probleme zu verhindern. "Diese Wirkstoffe behandeln die Symptome einer Verletzung, aber nicht die Verletzung selbst", sagt der Sportmediziner und betont im "British Journal of Sports Medicine". Ein prophylaktischer Effekt sei nicht belegt.

Die Einnahme sei dagegen mit etlichen Risiken verbunden, darunter Blutungen, Magengeschwüre, Nierenstörungen, Herzkreislaufprobleme und mitunter auch eine verzögerte Heilung der eigentlichen Verletzung. Bei akuten Beschwerden solle man die Mittel nur in der empfohlenen Dosierung und keinesfalls länger als eine Woche einnehmen, rät Warden.

(Quelle: British Journal of Sports Medicine», Vol. 43, S. 548-549)

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Ministerium: Vorsicht bei "Energy Shots"

WIESBADEN 4.1.2010

Das hessische Verbraucherschutzministerium hat vor möglichen Gesundheitsrisiken bei neuartigen Energie-Getränken gewarnt, die Koffein und Taurin in hoher Konzentration enthalten. Ein übermäßiger Konsum sogenannter "Energy Shots" könne zu Nervosität, Schlaflosigkeit, Übelkeit und Kopfschmerzen führen.

Dies teilte das Ministerium am Montag in Wiesbaden mit. Teilweise seien auch Wahrnehmungsstörungen, Vergiftungen und Verwirrtheitszustände möglich. Die Empfehlungen des Herstellers für den Verzehr sollten daher nicht überschritten werden. Kinder, Schwangere und stillende Mütter sollten auf diese Energie-Drinks verzichten.

Taurin ist eine Säure, die auch in Fisch, Fleisch und Milch vorkommt. Sie wird Energie-Drinks zugesetzt, weil sie die Leistungsfähigkeit erhöhen soll. Dies ist allerdings wissenschaftlich nicht erwiesen.

Quelle: (dpa).

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Neues Reha-Konzept soll älteren Versicherten zugutekommen

KÖLN (iss). Mit einem neuen Rehabilitations-Konzept will die DAK ihr Leistungsangebot für ältere Versicherte verbessern. In der Klinik Porta Westfalica in Bad Oeynhausen wird die geriatrische Rehabilitation ergänzt und speziell auf orthopädische Erkrankungen ausgerichtet.

Das Angebot soll dazu beitragen, dass multimorbide und pflegebedürftige Patienten nach einem Oberschenkelhalsbruch besser und schneller wieder für den Alltag mobilisiert werden. "In Verbindung mit spezieller Nachsorge bedeutet dies für hunderte Betroffene den Weg zurück in ein möglichst normales Leben", sagt DAK-Chef Professor Herbert Rebscher.

Innerhalb von drei Tagen nähmen die Gesundheitsberater Kontakt mit dem Patienten oder seinen Angehörigen auf, um die Versorgung nach dem Ende der Reha abzuklären.

Nach Angaben der DAK wird damit die gesetzlich vorgesehene "Rehabilitation und Teilhabe Behinderter" erstmals umgesetzt. "Mit diesem Modell wird die medizinische Rehabilitation zum ersten Mal zielgerichtet auf die Beseitigung der durch Krankheit verursachten Defizite bei der Teilhabe älterer Menschen am Leben in der Gesellschaft ausgerichtet", sagt Dr. Harry Fuchs, Berater des Bundesbehindertenbeauftragten.

Nach Angaben von Dr. Hans-Werner Ostermann, Chefarzt der Orthopädie in der Klinik Porta Westfalica, können von jährlich mehr als 100 000 Patienten mit Oberschenkelhalsfraktur nur ein Drittel in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren. "Für Betroffene ist die neue Behandlung ein Gewinn an Lebensqualität."

Quelle: www.aerztezeitung.de

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Laufschuhe belasten Gelenke stärker als Barfußlaufen

Moderne Joggingschuhe fühlen sich an, als laufe man auf Federn. Doch der Eindruck täuscht: Die Schuhe belasten Fuß-, Knie- und Hüftgelenke mehr als Barfußlaufen, wie eine Studie jetzt ergeben hat. Forscher führen dies auf den typischen Aufbau von Laufschuhen zurück.

Mehr als 100 Euro kosten die neuesten Laufschuh-Modelle - und viele Jogger glauben, dass sie mit ihrer Hilfe Knie und Füße vor gefährlichen Belastungen schützen. Die im hinteren Bereich besonders gut gedämpfte Sohle und ein stabiles Fußbett sollen vor Verletzungen schützen, versprechen die Hersteller.

Ein amerikanisches Forscherteam kommt nun zu ganz anderen Ergebnissen. Geoffrey Keenan von der University of Virginia in Charlottesville und seine Kollegen schickten 68 gesunde Sportler aufs Laufband, mit Schuhen und barfuß. Alle Testteilnehmer nutzten den gleichen Schuh, ein als neutral eingestuftes Modell der Firma Brooks. Die Sportler wurden außerdem mit Reflektoren ausgerüstet. Eine Hochgeschwindigkeitskamera erfasste die Bewegungen, um später die dabei auftretenden Kräfte berechnen zu können.

Das Ergebnis: An Hüft-, Knie- und Fußgelenken traten höhere Belastungen auf, wenn die Jogger Schuhe trugen. Die Kräfte waren den Angaben zufolge sogar größer als beim Gehen auf hochhackigen Schuhen. Die Hüfte wird durch Laufschuhe demnach um durchschnittlich 54 Prozent stärker belastet, als wenn man barfuß läuft. Im Knie lagen die Belastungswerte zwischen 36 und 38 Prozent höher. Einzig dem Fuß gaben die Trainingsschuhe einen guten Halt, berichten die Forscher im Fachblatt "The Journal of Injury, Function and Rehabilitation".

Schuhdesign soll überarbeitet werden

Die negativen Effekte auf die Gelenke würden wahrscheinlich zu großen Teilen von dem erhöhten Absatz und dem Stützmaterial unter dem Fußgewölbe verursacht, so die Wissenschaftler. "Die Studie bestätigt, dass erhöhte Belastungen an den drei unteren Gelenken eine Folge des typischen Aufbaus moderner Laufschuhe sind", schreiben die Forscher und verweisen auf frühere Untersuchungen.

Moderne Joggingschuhe besitzen in der Regel verschiedene Dämpfungssysteme an der Hacke und eine sogenannte Pronationsstütze, die ein Abknicken des Fußes verhindern soll. Es fehle jedoch an wissenschaftlichen Beweisen dafür, dass dieser Schuhaufbau tatsächlich die Gesundheit der Läufer langfristig fördere, kritisieren Keenan und seine Kollegen. Sie fordern deshalb die Entwicklung von Laufschuhen, die den Fuß stützen, ohne die Gelenke zusätzlich zu belasten.

Dass beim Joggen häufig Fehlbelastungen von Gelenken auftreten, ist Sportmedizinern bekannt. Viele Freizeitsportler laufen zu sehr auf der Ferse, was beispielsweise Probleme an den Knien zur Folge haben kann. Profiläufer nutzen hingegen stärker den vorderen Bereich des Fußes. Sportwissenschaftler aus Magdeburg erproben derzeit einen Sportschuh ohne Fersenabsatz, der das Laufen mit dem ganzen Fuß unterstützen soll.


Quelle: Spiegel/dpa

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Mit dem Gelenkpass leichter durch die Sicherheitskontrolle

Saarbrücken - Die Techniker Krankenkasse (TK) im Saarland empfiehlt Patienten mit einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk, auf Flugreisen einen so genannten Gelenkpass mitzunehmen.

Nach Angaben der TK lösten die Prothesen aus Metall immer wieder Alarm bei Sicherheitskontrollen am Flughafen oder bei Großveranstaltungen aus. „Der Endoprothesenpass vermeidet unangenehme Situationen bei den zur Zeit umfangreichen Sicherheitskontrollen und sorgt für die erforderliche Transparenz auf Reisen”, heiß es. Der Pass beinhalte zudem unter anderem Informationen für die behandelnden Ärzte und Physiotherapeuten.

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Warnung vor nicht zugelassenen Vitaminprodukten

Lebensmittelkontrolleure warnen vor Vitaminpräparaten, die nicht zugelassene Substanzen enthalten. Die diesbezüglichen Produkte werden oft mit irreführenden krankheits- oder schlankheitsbezogenen Aussagen beworben. Häufig enthalten diese Produkte Zusatzstoffe, die nicht zugelassen sind, erklärte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure, Martin Müller, im “Tagesspiegel”. Eine Kontrolle im Land Brandenburg hat ergeben, dass von den entnommenen Proben rund 52 Prozent zu Beanstandungen geführt haben. Aufgrund des Personalmangels bleiben viele Verstöße unentdeckt. Müller sagte, dass das Risiko, entdeckt zu werden gerade einmal bei 25 Prozent liege. Trotz der vielen Lebensmittelskandale gibt es bislang immer noch zu wenig Lebensmittelkontrolleure. “Wir kommen mit dem, was wir eigentlich schaffen müssten, gar nicht hinterher”, fügte Müller hinzu.

Lebensmittelkontrolleure waren vor Vitaminpräparaten, die nicht zugelassene Substanzen enthalten. Die diesbezüglichen Produkte werden oft mit irreführenden krankheits- oder schlankheitsbezogenen Aussagen beworben. Häufig enthalten diese Produkte Zusatzstoffe, die nicht zugelassen sind, erklärte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure, Martin Müller, im “Tagesspiegel”. Eine Kontrolle im Land Brandenburg hat ergeben, dass von den entnommenen Proben rund 52 Prozent zu Beanstandungen geführt haben. Aufgrund des Personalmangels bleiben viele Verstöße unentdeckt. Müller sagte, dass das Risiko, entdeckt zu werden gerade einmal bei 25 Prozent liege. Trotz der vielen Lebensmittelskandale gibt es bislang immer noch zu wenig Lebensmittelkontrolleure. “Wir kommen mit dem, was wir eigentlich schaffen müssten, gar nicht hinterher”, fügte Müller hinzu.

(Quelle: ddp)

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Schlaganfall: Protein-Spritze beseitigt Lähmungen

Gehirn, Schlaganfall, TGF-alpha© University of California, Irvine
München (netdoktor.de) - Für Menschen, die nach einem Schlaganfall teilweise gelähmt sind, könnte es bald Hoffnung auf Heilung geben: Amerikanischen Wissenschaftlern ist es in zwei Studien an Ratten gelungen, die verlorengegangene Beweglichkeit der Extremitäten fast vollständig wieder herzustellen. Dazu injizierten ihnen die Forscher der University of California (Irvine) den Tieren ein natürlich vorkommendes Protein direkt ins Gehirn. "Das ist eine völlig unerwartete und bemerkenswerte Entdeckung, die es wert ist, auch bei Menschen getestet zu werden", so Prof. James Fellon, Senior-Co-Autor der Studien, in einer Pressemitteilung der Universität. Die Untersuchungen wurden in den Fachmagazinen "Neuroscience" bzw. "Journal of Stroke & Cerebrovascular Diseases" (online) veröffentlicht.

Für ihre Versuche arbeitete das Team um Magda Guerra-Crespo mit Ratten, die aufgrund eines künstlich ausgelösten Schlaganfalls halbseitig gelähmt waren. Die Schädigung lag vier Wochen zurück, was in menschlichen Maßstäben etwa einem Jahr entspricht. Die Forscher wollten herausfinden, ob sich die Bewegungsstörungen mithilfe von sogenanntem TGF-alpha (transforming growth factor-alpha) beheben lassen. Dieser Wachstumsfaktor ist ein Protein, das natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommt: Es spielt eine zentrale Rolle bei der Ausbildung verschiedener Gewebetypen vom Mutterleib an bis ins hohe Alter.

In der ersten Studie injizierten die Forscher einem Teil der Ratten das Protein direkt ins Gehirn. Innerhalb eines Monats erlangten die Nager die verlorengegangene Beweglichkeit ihrer Beine zu 99 Prozent zurück. Bei Tieren der Kontrollgruppe, die kein TGF-alpha erhalten hatte, geschah dies nur zu 30 Prozent. Untersuchungen der Gehirne zeigten, dass das Protein dort adulte Stammzellen zur Teilung anregte. Die neuen Nervenzellen wanderten anschließend in die vom Schlaganfall betroffene Region des Gehirns und ersetzten dort die geschädigten Zellen.

In der zweiten Studie applizierten Guerra-Crespo und ihre Mitarbeiter das Protein in der Nase der gelähmten Ratten - wie bei einem Nasenspray. Nach vier Wochen hatten die Tiere zu 70 Prozent ihre ursprüngliche Beweglichkeit wiedergewonnen - wiederum durch Regeneration von Gehirnzellen. "Es wird immer deutlicher, dass das Gehirn genauso ist wie andere Organe: Es besitzt ein großes Potenzial, sich zu regenerieren", erklärt Darius Gleason, einer der Mitarbeiter der Studien. "Wir haben einfach die Natur nachgeahmt, indem wir dem Gehirn einen kleinen Stups geben, das zu tun, was es versucht, selbst zu tun." (mf)

www.netdoctor.de

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Bei Rheuma unbedingt auf besonders sorgfältige Zahnpflege achten

Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung sollten auf eine sorgfältige Mundhygiene achten und wenn nötig ihren Zahnhalteapparat gründlich sanieren lassen. Dazu raten die Rheumatologen des Bundesverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) in Bad Aibling unter Berufung auf die Ergebnisse mehrerer aktueller Studien. „Über die Hälfte der Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) leiden unter bakteriellen Entzündungen des Zahnhalteapparates (Paradontitis)“, erläutert Dr. Edmund Edelmann, Vorsitzender des BDRh und praktizierender Rheumatologe in einer Gemeinschaftspraxis im bayerischen Bad Aibling. „Patienten mit Morbus Bechterew, die unter einer Entzündung der Sehnenansätze, besonders an Becken und Wirbelsäule leiden (ankylosierende Spondylarthritis), haben sogar ein 6,8-fach erhöhtes Risiko für eine Parodontitis. Aber auch bei Rheuma im Kindes- und Jugendalter besteht eine erhöhte Gefahr, eine Parodontitis zu entwickeln. Wie wir aus aktuellen Forschungsarbeiten an der Berliner Charite wissen, liegt das darin begründet, dass beide Krankheitsbilder entzündlich bedingt sind und sich daher gegenseitig verstärken können.“ Die Folge beider Erkrankungen ist letztlich ein schleichender Abbau von körpereigenem Gewebe wie Knorpel und Knochen – es kommt zu einer Zerstörung der Gelenke im Fall einer RA bzw. des Zahnhalteapparates im Fall einer Paradontitis. „Daran beteiligt sind in beiden Entzündungsprozessen dieselben entzündungsfördernden Substanzen (wie z.B. bestimmte Zytokine und Prostaglandine)“, berichtet Prof. Dr. med. Gerd-Rüdiger Burmester, Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und Klinische Immunologie, Charité Campus Mitte. „Wie man jetzt herausgefunden hat, befindet sich unter den bakteriellen Erregern der Paradontitis auch ein Keim, der solche Substanzen selber bilden kann und aktiv ins Gewebe abgibt.“


Höhere Krankheitsaktivität mit Paradontitis

Rheuma kann eine Paradontitis also begünstigen. Das ist andererseits auch umgekehrt der Fall: Die bakteriellen Erreger einer Paradontitis können die Aktivität einer rheumatischen Erkrankung verstärken. „Aktuelle Studiendaten aus Rumänien zeigen, dass bei RA-Patienten mit Paradontis eine erheblich höhere Krankheitsaktivität als bei RA-Patienten ohne Paradontitis zu beobachten ist“, betont Burmester. Offenbar können die Parodontitis-Bakterien bei RA-Patienten auch in den Gelenken direkt zu den Gewebeschädigungen beitragen. Wie US-Forscher aktuell berichten kann eine Paradontitis sogar bei gesunden Nichtrauchern das Risiko für eine Erkrankung an RA bereits um das 2,6-fache erhöhen. „Umso wichtiger ist es, Patienten, die bereits an einer rheumatischen Erkrankung leiden, auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen und gewissenhaften Zahnpflege hinzuweisen und zum Zahnarzt zu überweisen, falls eine zahnmedizinische Therapie oder spezielle Pflegeanleitung erforderlich sein sollte“, rät Edelmann. „Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass die interdisziplinäre Vernetzung verschiedener Fachgebiete bei der Behandlung von Rheumapatienten zunehmend an Bedeutung gewinnt.“

Quelle: www.internisten-im-netz.de/

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Desinfektionsmittel fördern resistente Bakterien

Irische Wissenschaftler finden weiteren Faktor zur Ausbildung von Antibiotika- Resistenzen bei Bakterien

Wissenschaftler der Abteilung für Mikrobiologie der Nationalen Universität der Republik Irland in Galway haben in einer Studie herausgefunden, daß der Einsatz von Desinfektionsmitteln bei Bakterien die Resistenz gegen Antibiotika fördern kann.

Die Wissenschaftler um Dr. Gerard At Fleming untersuchten das sehr widerstandsfähige Bakterium Pseudomonas aeruginosa. Dies ist ein Bakterium, welches häufig in Krankenhäusern vorkommt. Entdeckt wurde es 1900 von dem deutschen Botaniker Prof. Walter Migula (1863- 1938). Es ist zwar bevorzugt in feuchten Bereichen anzutreffen, wie in Gewässern, aber auch in unseren Sanitärräumen, in Wasserleitungen, auf Obst und Früchten, im Darm von gesunden Menschen, etc.,. Nach Angaben des Krankenhaus-Infektions-Surveillance-Systems (KISS) des Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen (vom Griechischen: Nosokomeion= Krankenhaus) Infektionen (NRZ), eine Institution, die sich für die Zusammenführung aller Informationen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten aus allen relevanten Bereichen einsetzt, sind in Deutschland ca. 10 Prozent aller Infektionen im Krankenhaus durch Pseudomonas aeruginosa ausgelöst. Jedes Jahr infizieren sich nach Angaben eines WDR Berichtes in deutschen Krankenhäusern ca. 1,5 Millionen Patienten mit Bakterien und ca. 40.000 Menschen sterben an den Folgen.

Gefahrenquellen

Im Krankenhaus stellen natürlich Geräte zur Dialyse, Luftbefeuchter, Infhalationsgeräte, u.a., eine Gefahrenquelle dar. Bekannt war schon, dass das Bakterium gegen einige Desinfektionsmittel resistent ist, aber nicht dass die Desinfektionsmittel dazu beitragen, dass es resistent gegen Antiobiotika wird, mit denen es bisher noch keinen Kontakt hatte, wenn das Desinfektionsmittel es nicht abtötet. Dann nämlich verändert sich das Erbgut der Bakterien dahingehend, dass sie resistent gegen bestimmte Antibiotika werden.

Forderung nach mehr Erkenntnissen

Die Wissenschaftler um Fleming setzten Pseudomonas aeruginosa steigenden Dosen von Benzalkoniumchlorid aus. Dies ist eine Ammoniumverbindung, die durch ihre konservierende und desinfizierende Wirkung häufig in Desinfektionsmittel (z.B. in Sagrotan), aber auch in Augen- und Nasentropfen und neuerdings auch in unserer Kleidung zu finden und in der Lage ist, gegen Pilze, Bakterien, Algen, einige Viren u.a. vorzugehen. Wenn die Bakterien nicht komplett abgetötet und im Anschluß dem Antibiotikum Ciprofloxacin ausgesetzt wurden, so wiesen sie eine Resistenz gegen letzteres auf. Bisher ging man davon aus, dass der ungehemmte Einsatz von Antibiotika selbst zu Resistenzen führt, aber Fleming et al haben hier in ihrem Bericht, den sie in einem der führenden Fachmagazine im mikrobiologischen Bereich, dem Journal „Microbiology“, im Oktober 2009 publizierten, einen neuen sensationellen Mechanismus gefunden. Sie fordern zurecht, dass auf dieser Grundlage weitere Stoffe untersucht werden müssen, die zu einer Resistenz von Bakterien gegenüber Antibiotika, wie bei dem Bakterium MRSA (Multi- resistenter Staphylococcus aureus) geschehen, führen könnten.

Quelle: www.heilpraxisnet.de

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Was ist eigentlich?

Diese Frage wird sich fast jeder Bandi im Zusammenhang mit seiner Krankheit schon einmal gestellt haben.
Wir haben uns bemüht, einige Fragen von Euch genauer zu beantworten und einiges an Wissenswertes zusammengetragen.

Schaut Euch doch mal die Seite an!

http://www.diebandscheibe.de/was_ist.php

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Februar alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
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Einige Beiträge sind der Quelle: http://www.netdoktor.de entnommen.